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»Wie im Himmel So auf Erden«

 

Seit Jahrhunderten und Jahrtausenden hat es in der Geschichte zahlreiche Religionen, Denkweisen und philosophische Systeme gegeben, die zur Vereinfachung in zwei Kategorien eingeteilt werden können.

 

Die eine empfiehlt den Menschen, der Erde zu entfliehen, während die andere sie im Gegenteil an sie bindet.

 

Kurz gefasst kann man sagen, dass der Buddhismus in den Menschen das Verlangen weckt, die Erde zu verlassen, weil sie eine Welt der Unvollkommenheit und des Leids sei.

Der Buddhismus hat übrigens mehr oder weniger auch andere spirituelle Bewegungen beeinflusst.

Auf der anderen Seite ist der Materialismus die Philosophie, die die Menschen an das Irdische fesselt und sie dazu verleitet, Glück und Befriedigung auf der Erde zu suchen.

 

»Und zu welcher Kategorie gehört das Christentum?«

 

Ja, gerade das ist die Frage.

 

Es weiß es selbst nicht, denn es kennt sich selbst nicht.

 

Im Übrigen sind das Christentum und die Philosophie Christi zwei verschiedene Dinge.

 

Das Christentum hätte die wahre Lehre Christi sein können, wenn die Christen verstanden hätten, dass sie sich auch als Spiritualisten um die Erde kümmern und gedanklich, gefühlsmäßig und tatkräftig an ihr arbeiten müssen, um aus ihr einen Garten zu machen, in dem Gott weilt.

 

Weder diejenigen, die sich an das Irdische klammern, noch diejenigen, die die Erde verlassen wollen, werden das Glück der Menschheit verwirklichen.

 

Die dritte Lösung ist die wahre Philosophie Christi, die Philosophie aller großen Eingeweihten und also auch die unsere;

Sie empfiehlt, nicht davonzulaufen, um sich in den Himmel zu flüchten.

Sondern sich das einzuprägen, was es im Himmel gibt, um es dann auf der Erde zu verwirklichen.

Damit sie zu einem Paradiesgarten, dem Reich Gottes wird.

 

Der wahre Spiritualist, der wahre Christ verachtet die Erde nicht, sondern arbeitet an ihrer Vervollkommnung.

 

Deshalb sagte ich euch, dass das Gebet, das Jesus seinen Jüngern gab, eine Zusammenfassung seiner ganzen Lehre ist.

 

Dieses Gebet enthält ein ganzes Programm:

»Vater unser, der Du bist im Himmel, geheiligt werde Dein Name, Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden…«

 

Die Buddhisten haben nie erwähnt, dass die Erde wie der Himmel werden soll.

 

Im Gegenteil, sie verlassen die Erde, um im Himmel zu weilen.

 

Sie haben nicht einmal daran gedacht, dass man die Erde ändern könnte.

 

Jesus war aber überzeugt, dass die Menschen sich eines Tages vereinigen werden, um aus ihr eine Bleibe für die lichtvollen Geister zu machen.

Daran glaubte er und gab deshalb ein ganzes Programm, um dies zu realisieren.

 

Wenn aber die Erde wie der Himmel werden soll, genügt das Aufsagen:

»Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden« nicht.

 

Nein, so geht das nicht.

 

Wir selbst müssen dieses Programm durch unsere eigene Arbeit verwirklichen.

 

Man darf sich ja nicht einbilden, dass man den Herrn überreden kann, alles in die Hand zu nehmen, indem man selbst die Hände in den Schoß legt und meditiert, um die Erde zu verlassen.

 

Nie im Leben!

 

Nur durch die Arbeit jedes Einzelnen kann dieses Gebet verwirklicht werden.

 

Wenn manche Christen von anderen Lehren beeinflusst sind und die Erde verlassen wollen, ist das ihre Sache.

Doch müssen sie wissen, dass Jesus nie eine solche Idee in seiner Philosophie verlauten ließ und dass diese erst später hinzugefügt worden ist.

 

Eine Religion bleibt nie so rein wie am Anfang.

 

Sie unterliegt stets Einflüssen anderer Philosophien und Religionen.

 

Die Religion Jesu ist von höchster Spiritualität und ist auf eine Arbeit ausgerichtet, die hier auf Erden auszuführen ist.

Sich in Klöster oder Grotten zurückzuziehen ist natürlich schön und gut, aber die meisten denken dabei an ihre eigene Seele und wollen sie retten.

 

Aber das ist keine Liebe und entspricht nicht der Lehre Christi.

 

Jesus hat die Lehre von Liebe und Brüderlichkeit eingeführt, die damals in keiner anderen Religion existierte.

 

Als er sagte:

»Jerusalem, Jerusalem… wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt«, deutete er damit bereits auf ein Zusammenleben in Liebe und Brüderlichkeit unter den Menschen hin.

Und wenn er bat, dass auf Erden alles wie im Himmel sein möge, dann deshalb, weil oben alle Geschöpfe wie ein einziges sind:

Sie verstehen sich, lieben sich und sind miteinander verbunden.

Während hier auf der Erde alle voneinander getrennt, gespalten und feindselig sind.

 

Unter solchen Bedingungen kann die oben existierende Ordnung noch lange nicht auf Erden eingeführt werden.

 

Auf der Smaragdtafel sagt Hermes Trismegistos:

»Das, was unten ist, ist wie das, was oben ist«,

Das heißt, alles, was auf Erden ist, ist wie das, was im Himmel ist.

 

Wenn man diesen Satz mit Jesu Worten:

»Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden« vergleicht, kann man sagen, dass Hermes Trismegistos eine Feststellung machte, während Jesus einen Wunsch geäußert hat.

 

In Wirklichkeit beziehen sich diese beiden Sätze auf zwei verschiedene Bereiche.

 

Wenn Hermes Trismegistos sagt:

»Das, was unten ist, ist wie das, was oben ist«, spricht er von den drei Welten Mineral-, Pflanzen- und Tierreich, die tatsächlich eine getreue Wiedergabe der höheren Welt sind.

 

Nur die Menschen respektieren das Gesetz der Entsprechungen nicht, weil sie einen freien Willen haben, was bei Mineralien, Pflanzen und Tieren nicht der Fall ist.

 

Den nur auf menschlicher Ebene kann man nicht sagen:

»Das, was unten ist, ist wie das, was oben ist«.

 

Aus diesem Grunde formulierte Jesus den Wunsch:

»Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden«, also im Bereich der Menschen.

 

Hermes Trismegistos besaß das Wissen der drei Welten, woher sein Name »Trismegistos« stammt:

»dreimal sehr groß«.

 

Diese drei Welten wurden von allen Kommentatoren als die göttliche, astrale und physische Welt ausgelegt.

 

Das ist richtig, doch sprach Hermes Trismegistos auch vom Mineralreich, von dem er den Stein der Weisen bezog;

Vom Pflanzenreich, das ihm die so genannte Quintessenz – auch Elixier des ewigen Lebens genannt – gab und vom Tierreich, in dem er die Kraft des Zauberstabes fand.

 

Jesus hatte sich also mit der Welt der Menschen befasst, indem er sagte:

»Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden«.

Jeder sollte sich also bemühen, mit der kosmischen Ordnung im Einklang zu schwingen.

 

Leider haben die Christen diesen Satz anders ausgelegt.

 

Sie sprechen ihn zwar aus, fühlen sich jedoch überhaupt nicht verpflichtet, das Reich Gottes in sich selbst einkehren zu lassen.

Sie wollen, dass es ganz von selbst von außen auf sie zukommt, damit sie davon profitieren können.

 

Nein, auf diese Weise wird es nie kommen!

 

Es ist nur deshalb bisher noch nicht gekommen, weil die Menschen nicht wissen, wie sie es herbeiwünschen und erbitten sollen.

 

Wenn sie das wüssten, wäre es schon längst da!

 

Ihr wollt wissen, wie man vorgehen soll?

 

Wie gesagt muss jeder es zunächst in sich selbst verwirklichen, und dann wird es sich auch im Äußeren realisieren.

Nur unter dieser Bedingung kann das Reich Gottes auf Erden einkehren.

 

Wie sollte es in Menschen einkehren können, deren Herzen und Intellekte voller Unordnung, Egoismus und Bosheit sind?

 

Wahre äußere Veränderungen können erst nach einer inneren Wandlung eintreten, denn die Außenwelt ist eine Spiegelung, eine Konkretisierung, eine Materialisierung der Geisteswelt.

Im Äußeren kann nichts entstehen, bevor es im Inneren nicht vorhanden ist.

 

Wie sollte ein dummer Mensch etwas Intelligentes zuwege bringen, wenn ihm der Verstand dazu fehlt?

 

Das Reich Gottes kann nicht im Äußeren existieren, wenn es nicht schon innerlich da ist.

 

Ein Ganzes hat viele Bestandteile, und sowie man die Bestandteile entfernt, bleibt auch vom Ganzen nichts übrig.

Das Gottesreich auf Erden ist eine soziale Ordnung, die von erleuchteten und selbstlosen, mit einem hohen Ideal beseelten Wesen gebildet wird.

 

Wie sollte eurer Ansicht nach sonst die Ordnung herrschen?

 

Sie hat nur dank der guten Charaktereigenschaften und Tugenden der Individuen Bestand.

 

Es ist wirklich erstaunlich, dass die Menschen das noch nicht verstanden haben!

 

Die meisten Menschen benehmen sich so, als seien sie nur zum Essen, Trinken, Vergnügen und zum Dummheiten anstellen auf die Welt gekommen oder zum Leiden und Unglücklichsein.

 

In Wirklichkeit sind sie Arbeiter auf einer Baustelle, aber das wissen sie nicht;

Sie haben vergessen, dass sie die Aufgabe haben, die in ihnen verborgene Göttlichkeit zu äußern und wie Gott selbst zu werden.

 

Auf höherer Ebene ist die Materie so fein, dass sie sofort den Gedanken, den Vorstellungen und der Willenskraft gehorcht.

 

Mit dieser feinstofflichen Materie kann man alles machen.

 

Ihr könnt beispielsweise gedanklich sehr komplizierte Gymnastik- oder Tanzfiguren perfekt ausführen, aber sowie ihr sie im physischen Bereich verwirklichen wollt, stoßt ihr auf Schwierigkeiten!

Ja, ihr müsst so lange üben, bis ihr es könnt.

 

Für alle anderen Handlungsbereiche gilt genau das Gleiche:

Gdankliche Schöpfungen reichen nicht aus, sie müssen auf physischer Ebene verwirklicht werden.

 

Wenn der Mensch übrigens in den feinstofflichen Sphären bleiben würde, wo die kreative Arbeit ausgesprochen leicht auszuführen ist, würde er sich nicht sehr weit entwickeln.

 

Also kommt er deshalb auf die Erde, um die Schönheit und Herrlichkeit Gottes durch die dichte und grobe Materie zum Ausdruck zu bringen.

 

Wenn das ganze Wesen des Menschen mit der göttlichen Welt im Einklang schwingt, reflektiert er endlich Schönheit, Licht und vollkommenen Verstand.

 

Und da der uns beherbergende Planet, die Erde, mit dem physischen Körper des Menschen verbunden ist, wird auch sie sich wandeln und subtil und strahlend werden, hohe Schwingungen haben und andere Früchte, Pflanzen und Blumen hervorbringen.

 

Wenn die Menschen erst einmal begriffen haben, dass sie zunächst an sich selbst arbeiten müssen, um sich zu wandeln.

 

Dann wird sich alles aufgrund ihrer Lebensweise ändern, und die Erde wird tatsächlich zum Ausdruck des Himmels.

 

Aber wo sind die Arbeiter, die dieses Werk verwirklichen wollen?

 

Die Menschen haben eine andere Philosophie im Kopf, und deshalb werden sie so lange wieder auf die Erde zurückkommen, bis sie aus ihr ein Paradies gemacht haben.

 

Wenn sie dies erreicht haben, werden sie auf andere Planeten gehen und die Erde den Tieren überlassen, die sich auch entwickeln.

 

Da staunt ihr, nicht wahr?

 

Ja, aber bis dahin müssen die Menschen auf der Erde arbeiten.

 

Gewiss, auf der Erde leidet man und ist unglücklich.

 

Und warum, und wer hat die Schuld daran?

 

Die Menschen!

 

Aber das Leid ist kein ausreichender Grund, um das Schlachtfeld zu verlassen und sich aus dem Staub zu machen.

Der Himmel akzeptiert keine Deserteure.

 

Ihr werdet sagen:

»Aber ich habe mich doch nur nach dem Paradies und nach Glückseligkeit gesehnt.

Weil ich den Frieden, das Licht und die Schönheit liebe.«

 

Gut, das wird man zur Kenntnis nehmen und als gute Eigenschaft anrechnen.

 

Aber das ist nicht genug, denn die Arbeit ist nicht vollendet, die Aufgabe ist nicht erfüllt.

 

Die Erde ist so grob und dunkel…

Dass es Millionen von Jahren und Millionen von Wesen bedarf, um sie zu wandeln.

 

Wie kann sie überhaupt gewandelt werden?

 

Indem sie gegessen wird!

 

Ja, seht ihr, dies ist wiederum eine Frage, die die Wissenschaft nicht vollkommen verstanden hat:

Warum isst man?

Wir essen Erde!

Sie hat natürlich als Gemüse und Früchte eine andere Beschaffenheit angenommen, aber trotzdem handelt es sich um Erde, und diese Erde muss durch uns hindurchgehen.

Sie muss aufgenommen, verdaut, wieder ausgeschieden… aufgenommen, verdaut und wieder ausgeschieden werden.

Bis sie völlig von unseren, durch unsere Gedanken und Gefühle entstandenen Ausstrahlungen und Schwingungen geprägt ist.

 

Wenn die Erde erst einmal auf diese Weise geprägt ist, wird sie lichtvoll und durchsichtig sein.

 

Indem wir die Erde durch unseren Körper hindurchgehen lassen, gibt sie uns natürlich etwas, aber sie erhält auch etwas von uns.

 

Nämlich unsere Gefühle, unsere Gedanken, unsere Lebenskraft.

 

Und deshalb ist sie nicht mehr so wie in ferner Vergangenheit.

Sie hat sich entwickelt, sie ist feiner und klüger geworden.

Weil alle Geschöpfe, die bisher auf ihr lebten, auf sie eingewirkt haben.

 

Von nun an solltet ihr alle daran denken, dass ihr die Aufgabe habt, die Erde zu verwandeln.

 

Wenn der Herr sich dann später äußert, wird Er sagen:

»Ihr habt auf meinem Feld gut gearbeitet, also, meine lieben Diener, kommt in das Reich Meiner Freude und in das Reich Meiner Glorie!«

 

Übrigens spricht Jesus in den Evangelien auch von Arbeitern, die man auf ein Feld geschickt hat.

 

Ja, diese Arbeiter sind wir!

 

Und was haben wir gepflanzt?

Wo haben wir gearbeitet?

 

Ihr kennt das Gleichnis von den Dienern und den Talenten…!

 

Nun, das ist dieselbe Idee.

 

Die Diener, die ihre Talente Früchte tragen ließen, wurden belohnt;

Während jener, der seinen Schatz vergraben hatte, bestraft wurde.

Dieser schlechte Diener stellt diejenigen dar, die nur ans Vergnügen denken und das Leben auf egoistische Weise ausnutzen wollen.

 

Dies hat überhaupt nichts mit der Philosophie Christi zu tun.

 

Christus lehrt uns, dass alle vom Herrn erteilten Gaben und Fähigkeiten für eine Arbeit zum Wohl aller Wesen eingesetzt werden sollten.

 

Der Sinn des Lebens liegt in der Entwicklung, in der Wandlung der Materie.

 

Welche Formen und Manifestationen sie in der Zukunft haben wird.

 

Ist eine andere Frage.

 

Wichtig ist nur, dass man weiß, dass es einen Sinn gibt, einen Plan – ein Gesetz, das die ganze Schöpfung zur Weiterentwicklung zwingt.

Wer zu dieser Entwicklung beiträgt, dem werden Hilfe und Unterstützung zuteil.

 

Alles muss sich entwickeln.

 

Selbst die Mineralien entwickeln sich.

 

Obgleich ihre Evolution unmerklich ist, ist sie dennoch real.

 

In den Mineralien wirkt eine Kraft, die alle in ihnen enthaltenen Eigenschaften und Tugenden zum Ausdruck bringen will.

Die Edelsteine und Edelmetalle sind höher entwickelte Mineralien, die günstige und wohltuende Ausstrahlungen haben.

 

Auch Pflanzen entwickeln sich.

 

Je weiter sie fortgeschritten sind, umso mehr haben ihre Blüten und Früchte eine heilende und wohltuende Wirkung und mehr Nährwerte.

Das Gleiche gilt für die Tiere und die Menschen und sogar für unser Sonnensystem.

Das Gesetz des Lebens ist also die Evolution, das heißt eine Entwicklung, die bis zur Vollkommenheit geht.

 

Jesus hat uns deshalb aufgefordert;

vollkommen zu werden wie der Himmlische Vater.

Weil er wusste, dass das Ziel der Evolution die Vollkommenheit ist.

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