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Die Gefahren des Tantrismus.

 

Es gibt eine Lehre über die Sublimierung der Sexualkraft, die man in Indien und Tibet Tantra-Yoga nennt.

Diese Lehre enthält eine Vielzahl von Methoden, und ich möchte über eine von ihnen sprechen, um euch einen Einblick in diese Wissenschaft zu geben.

Der Yogi studiert jahrelang das Wesen der Liebe, er meditiert, fastet und macht Atemübungen.

 

Wenn er sich gut vorbereitet hat, wählt man ihm eine junge Frau, die ebenfalls in diesen Methoden unterrichtet ist.

 

Dann leben sie vier Monate lang im selben Raum.

 

Er stellt sich vollkommen in ihren Dienst, vergöttlicht sie und betrachtet sie als Manifestation der Göttlichen Mutter;

er berührt sie jedoch nicht.

Nach einer Weile schlafen sie im selben Bett.

 

Vier Monate lang legt sich die Frau an die rechte Seite des Mannes, in den nächsten vier Monaten an seine linke Seite und auch da berühren sie einander nicht.

Wenn sie schließlich die größtmögliche Beherrschung erlangt haben, beginnen sie, einander zu küssen und sogar, sich zu vereinigen, aber in einer derartigen Reinheit, dass diese Vereinigung Stunden andauern kann, ohne dass es zur geringsten Ejakulation vonseiten des Mannes kommt.

Selbstverständlich können sich nur sehr wenige Menschen eine Vorstellung davon machen, was das bedeutet, denn in der Regel beeilen sie sich, dem sexuellen Verlangen, kaum dass sie sein Erwachen verspüren, nachzugeben.

 

Der tantrischen Weisheit gemäß, bedeutet die Verschwendung dieser Quintessenz den Tod, während ihre Sublimierung das ewige Leben ist.

Auf diese Weise haben bestimmte Eingeweihte die Unsterblichkeit erlangt;

ja, das sind keine leeren Worte, sie wurden wirklich unsterblich.

Um sich gefahrlos in die körperliche Liebe stürzen zu können und den Trieben, den Leidenschaften, der Sinnlichkeit und dem Meer des Vergnügens entgegentreten zu können, muss man außerordentlich willensstark und sehr rein sein.

 

Diejenigen, die dazu fähig sind, bringen aus diesen Tiefen wertvolle Perlen mit, wie jene Perlenfischer, die im Meer nach Perlmuscheln tauchen, ohne dabei von den Algen festgehalten oder von Haifischen gefressen zu werden.

Solche Abenteuer sind aber nicht jedem zu empfehlen.

 

Man muss dieser ungeheuren Kraft erst Herr sein, bevor man es wagt, sich ihr entgegenzustellen;

und ich rate euch nicht, diesen Yoga auszuüben, ich unterbreite euch nur einige seiner Aspekte.

Erst wenn ihr sehr weit, bis in das Über-Bewusstsein aufgestiegen seid und die Liebe gekostet habt, die überall im Universum verbreitet ist und die Quintessenz Gottes selbst ist;

Erst dann könnt ihr euch alles ohne Gefahr erlauben.

 

In dem Fall kann euch nichts mehr schaden oder euch beschmutzen, ihr könnt keine Sünde mehr begehen.

Seid ihr aber nicht so weit fortgeschritten, dann haltet euch zurück!

Es gibt nur sehr wenige Menschen auf der Erde, die es sich erlauben können, in die Tiefen ihres inneren Wesens vorzudringen, um dort alles zu wandeln, alles zu sublimieren, alles lichtvoll und schön zu machen.

Eben das nennt man »über die Runden kommen«, das heißt, das eine Ende mit dem anderen, oben mit unten, das Erhabene mit dem Niederen zu verbinden.

Wenn ihr aber in die Tiefen hinabsteigen wollt, ohne vorher die höheren Sphären erreicht zu haben, wird euch die Unterwelt vernichten, weil ihr dann schutzlos, unbewaffnet und außerstande seid, die Elemente der Hölle in Perlen, Gold oder Edelsteine zu verwandeln.

 

Hier liegt das Geheimnis des Bösen und der Hölle.

 

Erst wenn man den Gipfel erreicht hat, kann man den Sinn des Bösen verstehen.

Vorher ist es nicht zu entschlüsseln, es bleibt unverständlich und unlösbar.

Man kann das Problem des Bösen nicht durch Überlegungen, Studien oder Lektüre lösen;

es übersteigt bei weitem das menschliche Verstehen.

 

In Wirklichkeit existiert das Böse gar nicht.

 

Nur für die Schwachen ist es das Böse, nur für jene, die nicht vorbereitet sind und nicht mit ihm umzugehen wissen, existiert es und ist eine sehr machtvolle Realität.

 

Aber für die Kinder Gottes, für die großen Meister, bedeutet das Schlechte, von dem die christliche Religion so viel gesprochen hat, ohne es zu verstehen, einen wertvollen, reichen Stoff, den sie auswerten und für ihre Arbeit verwenden.

Als ich in Indien war, habe ich bestimmte Yogis getroffen, die Siddhas genannt werden.

 

Das sind Wesen, für die nichts schmutzig oder unrein ist.

 

Sie ernähren sich von Abfällen, tierischen Eingeweiden, Exkrementen, von allem ohne Unterschied, denn sie haben das Bestreben, alles zu transformieren, um ungeheure magische Kräfte zu erlangen.

Es gelingt ihnen tatsächlich, ich habe mich selbst davon überzeugen können.

Nur ist es meiner Meinung nach nicht notwendig, derart eigentümliche und unästhetische Methoden anzuwenden.

Was also die tantrischen Techniken betrifft, so bin ich nicht besonders mit ihnen einverstanden, vor allem dann nicht, wenn sie von westlichen Menschen angewendet werden sollen.

 

Die Lehre der Universellen Weißen Bruderschaft gibt andere Methoden zur Sublimierung der Sexualkraft;

Und wenn ihr euch in sie vertieft, werdet ihr einsehen, dass sie bei weitem alle christlichen Traditionen sogenannter Reinheit und Keuschheit, die aus dem Menschen am Ende eine Art Eunuch machen, übertrifft.

Sie überragt auch jene Doktrinen, die unter dem Vorwand des Tantrismus die Menschen zu allen möglichen sexuellen Übertreibungen verführen.

Im vergangenen Jahrhundert lebte in England ein Okkultist namens Aleister Crowley.

 

Er wollte Experimente durchführen, ähnlich wie sie in Tibet praktiziert werden;

 

Dabei verfiel er der schwarzen Magie und trieb die Frauen, mit denen er seine Versuche machte, schließlich zum Wahnsinn.

Es ist nicht zu bestreiten, dass er eine gewisse Macht besaß, aber um welchen Preis hat er sie erlangt!

Aus diesem Grund rate ich nicht, euch auf so gefährliche Erfahrungen einzulassen, denn ihr werdet dabei Federn lassen.

 

Wer Tantrismus praktizieren will, muss sehr gut vorbereitet sein und starke Selbstbeherrschung besitzen, und sogar dann ist es außergewöhnlich riskant.

 

Wenn ihr wirklich entschlossen seid, die sexuellen Energien zu sublimieren, ist es die beste Lösung, einen gewissen Abstand einzuhalten.

Und die Liebe nur in homöopathischen Dosen zu genießen.

 

Mit anderen Worten so weit aufzusteigen, dass ihr euch in euren Beziehungen zu Männern oder Frauen mit einem Blick, einem Lächeln, ein paar Worten oder einem Händedruck begnügt.

 

Wenn ihr den Abstand verringern, euch einander nähern und euch vereinen wollt, dann wird die Lage viel schwieriger.

Wenn ihr bereits in Liebesglut brennt, könnt ihr euch nicht mehr kontrollieren und seid nicht mehr Herr über eure Energieströme, und dann erübrigt sich die Frage des Tantrismus.

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