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Sich binden, um sich zu befreien.

 

Was bedeutet es, sich zu befreien?

Verbindungen trennen.

 

Und es gibt so viele Verbindungen, die die Menschen trennen wollen!

 

Das beginnt oft mit denen, die sie auf natürliche Weise mit ihrer Familie, mit der Gesellschaft haben, denn sie ertragen nur schwer die Autorität und die Einengungen.

 

Es gibt da auch die Verbindungen, die sie selbst geknüpft haben:

Sie sind bei bestimmten Personen Verpflichtungen eingegangen, und nach einiger Zeit werden diese Verbindungen ihnen so unerträglich, dass sie sich nur noch davon befreien wollen.

 

Nur sollten sie vorher genau überlegen!

 

Denn diejenigen, die sich unter dem Vorwand, dass ihre Verpflichtungen sie niederdrücken, befreien wollen, wird das Schicksal in eine Lage bringen, wo sie noch mehr begrenzt sein werden.

Aber es gibt auch Verbindungen, bei denen es wünschenswert ist, sie zu durchtrennen, zumindest innerlich.

 

Wie viele Männer und Frauen sind von Menschen angezogen, die, und das wissen sie, keinen guten Einfluss auf sie haben!

 

Aber trotz ihrer Anstrengungen gelingt es ihnen nicht, sich zu befreien;

die einzige Lösung besteht darin, sich zu binden.

Aber sich woanders binden, an andere Menschen, die ihnen Frieden und Licht bringen, schauen, wie sie handeln und die Atmosphäre, die sie verströmen, in sich aufnehmen.

 

Und das Gleiche gilt für das moralische Leben.

 

Wie schwer ist es doch, einen Fehler oder eine schlechte Neigung zu korrigieren!

 

Aber auch da hat das Kämpfen nicht viel Sinn, oft verausgabt man sich nur, denn es ist fast unmöglich, sich aus eigener Kraft zu befreien.

Die Lösung besteht darin, dass man den Fehler oder die Schwäche, von denen man sich befreien will, nicht direkt angeht, sondern sich auf die Tugend und die Qualität, die ihnen entgegengesetzt ist, konzentriert, indem man sich vorstellt, wie man diese Qualität, diese Tugend zum Ausdruck bringt.

Sich binden, um sich zu befreien, das ist das Geheimnis.

Um daher wahrhaft frei zu werden, muss man sich an die göttliche Welt binden, in der sich alle Tugenden, alle Reichtümer befinden, und sich in ihren Dienst stellen.

 

All diejenigen, die sich einbilden, dass frei zu sein bedeutet, von nichts und niemand abzuhängen, laufen in die größten Gefahren.

Denn kein Raum kann lange leer, unbesetzt bleiben, und wenn sie ihre Seele und ihren Geist nicht mit der Idee einer göttlichen Arbeit füllen, werden feindselige Kräfte, die sie nicht kennen, beginnen, sich in sie hineinzudrängen.

Nur derjenige ist frei und zugleich in Sicherheit, der durch den Himmel gelenkt wird und von ihm erfüllt und besetzt ist.

 

Für viele ist die Freiheit ein so wertvolles Gut, dass sie bereit sind, ihr Leben für sie zu opfern.

 

Unglücklicherweise haben die Menschen diese Freiheit, an der sie so hängen, noch nicht wirklich verstanden.

Sie weigern sich, von einer fremden Macht versklavt zu werden, und das ist sehr gut.

Aber was wissen sie vom Himmel, von der göttlichen Welt, dieser erleuchteten Macht voller Liebe?

 

Solange sie nicht darum bitten, von ihr eingehüllt, beherrscht und gelenkt zu werden, werden sie nur aus einer Sklaverei heraus gelangen, um in eine andere zu fallen.

Seht einmal:

Einer Nation ist es gelungen, sich von der Herrschaft eines Nachbarlandes zu befreien, aber kurze Zeit später sind es die Bürger dieser Nation, die, einmal befreit, versuchen, sich gegeneinander durchzusetzen, sich gegenseitig zu versklaven.

Wie viele Leute halten sich für frei, weil sie nicht im Gefängnis sind oder irgendwo versklavt, aber innerlich sind sie gezwungen, Tyrannen zu dienen.

 

Wenn sie sich genau analysieren würden, könnten sie feststellen, dass jegliche Wahl, die sie meinen, frei getroffen zu haben, in Wirklichkeit durch Begierden und Leidenschaften, die sie beherrschen und denen sie nicht widerstehen können, diktiert worden ist.

Es ist daher nur eine vorgetäuschte Freiheit.

 

Was für Kämpfe sind die Menschen bereit, im sozialen oder politischen Bereich zu führen!

 

Es ist schade, dass sie nicht dieselben Anstrengungen unternehmen und dieselben Kämpfe führen, um sich innerlich zu befreien.

Der Grad der Freiheit eines Menschen bemisst sich an der Qualität der Wünsche, die er zum Ausdruck bringt, der Wahl, die er trifft, und der Anstrengungen, die er bereit ist zu unternehmen, um das zu erlangen, was er sich wünscht.

Allein derjenige ist wahrhaft frei, der sich in den Dienst Gottes stellt.

Denn indem er für Ihn arbeitet, nimmt er an Seinem Leben teil.

 

Und das göttliche Leben, das ist das Licht, der Frieden, die Kraft, die Liebe, die Freude… und die Freiheit!

Das Wesen, dem er dienen soll, existiert in alle Ewigkeit in ihm, Es ist das, was am größten und edelsten in ihm ist.

 

Indem er Ihm daher dient, befreit er sich.

 

Es gibt da eine grundlegende Wahrheit zu verstehen:

Derjenige, der sich in den Dienst des göttlichen Prinzips stellt, dient nicht jemandem oder etwas außerhalb von ihm;

darum ist es auch unmöglich, dass er seine Freiheit verliert;

im Gegenteil, er gewinnt sie.

 

Das ist die Grundlage der wahren Religion.

 

Solange die Menschen sich nicht bemühen, Gott in sich selbst zu entdecken und zu dienen, werden sie von Ihm nur eine unvollständige oder verfälschte Auffassung haben.

Und es ist normal, dass der Gedanke, sich in den Dienst einer Macht zu stellen, die sich, man weiß nicht wo, befindet, und die vielleicht sogar nicht einmal existiert, für viele unerträglich ist.

Die Idee des Dienen, des Dieners, kann nur korrekt verstanden und akzeptiert werden, wenn der Mensch sich bewusst wird, dass diese Gottheit, der er dienen sollte, in ihm selbst ist.

 

Je mehr er sich in ihren Dienst stellt, desto mehr tritt er in Kommunikation mit ihr.

Dann gelingt es ihm nach und nach, die Schlacken aufzulösen, die durch seine niederen Gedanken, Wünsche und Gefühle gebildet wurden, und er entdeckt die Quintessenz seines Wesens.

Diener Gottes zu sein, bedeutet daher, sich in den Dienst all dessen zu stellen, was in uns an Reinstem, Edelsten und Lichtvollsten existiert, und Ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu manifestieren.

Aber natürlich genügt es nicht, Gott dienen zu wollen, um ein guter Diener zu sein.

 

Man muss sich üben, lernen, sich reinigen.

 

Wie viele Irrtümer kann derjenige begehen, der nicht fleißig an sich selber arbeitet!

Er glaubt, in den Dienst des Herrn eingetreten zu sein, wohingegen er in Wirklichkeit Diener dieser anderen Herren bleibt, welche seine Begehrlichkeiten, seine Vorurteile und seine Illusionen sind.

Um ein guter Diener Gottes zu werden, muss man innerlich Raum schaffen und mit seinem ganzen Wesen einen Platz reservieren.

 

Nun aber sieht man die Menschen enorme Energie und Mittel aufwenden, um ihre Häuser und ihre Güter gegen Eindringlinge zu schützen, aber innerlich haben sie weder Türen noch Fenster;

sogar die Mauern halten manchmal nicht stand, und all die Diebe, die Tiere und chaotische Strömungen bewegen sich frei in ihnen.

Die Medizin und die Psychologie geben den Störungen und Krankheiten, die daraus resultieren, sehr gelehrte Namen, aber derjenige, der in der Einweihungswissenschaft unterrichtet ist, sagt ganz einfach, dass sie in sich kein Heiligtum für die Gottheit vorzubereiten wussten.

Es strömen aus allen menschlichen Wesen fluidische Elemente, die den Wesen der unsichtbaren Welt als Material dienen.

 

Wenn sie aufmerksamer wären, bewusster, würden sie spüren, dass sie durch ihre psychischen Emanationen lichtvolle oder dunkle Wesenheiten anziehen, und sie daher dabei sind, an all dem teilzunehmen, was sich an Konstruktivem oder Destruktivem in der Welt verwirklicht.

Begreift daher, wie wichtig es ist, daran zu arbeiten, aus eurem inneren Wesen einen reservierten Ort zu machen.

Gott verlangt von euch keine übermenschlichen Aufgaben, sondern nur, Ihm jede eurer Aktivitäten zu weihen, wie bescheiden sie auch sei, um zum Kommen seines Reiches auf Erden beizutragen, für das Jesus uns im »Vaterunser« zu beten gelehrt hat.

Sich binden, um sich zu lösen.

 

Gebt niemals diese Gewissheit auf:

Gerade indem ihr euch in den Dienst des Herrn stellt, lebt ihr euer Leben vollständig und frei.

Warum sollte Er euch eines Lebens berauben wollen, das Er euch gegeben hat?

Er wird es euch nicht vorenthalten, sondern Tag für Tag wird Er euch all seine Reichtümer entdecken lassen.

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