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Geben und lieben, ohne etwas zu erwarten.

 

Die Menschen sind wirklich einzigartig:

Sie behaupten, sie wollen frei und unabhängig sein, aber gleichzeitig erwarten sie immer etwas von anderen.

Sie verlangen von den anderen ständig, dass sie sie wahrnehmen, ihnen zulächeln, ihnen helfen und sie lieben, was das sicherste Mittel ist, von ihnen abhängig zu werden.

Wann werden sie begreifen, dass solch eine Erwartung sie begrenzt, sie lähmt?

 

Derjenige, der wirklich frei sein will, darf niemals etwas von irgendjemandem erwarten.

 

Ihr sagt, dass ihr, wenn ihr jemandem gegenüber gut und großzügig gewesen seid und ihm geholfen habt, normalerweise erwarten könnt, dass er dankbar ist.

Wenn er es tut, ist das wunderbar.

Aber erwartet es nicht, denn wenn ihr es erwartet und es nicht geschieht, werdet ihr unglücklich sein und euch verzehren, indem ihr ihm gegenüber negative Gedanken und Gefühle hegt.

Wo ist dann eure Freiheit?

 

Eure Belohnung müsst ihr zuerst in euch selbst finden, in dem Gefühl, richtig gehandelt zu haben.

 

All das, was ihr an Gutem tun könnt, sei es in Taten, Worten, Gefühlen oder Gedanken, tut es.

 

Da ja ein Gesetz existiert, demzufolge jede Ursache eine Folge derselben Art nach sich zieht, so wird auf die eine oder andere Weise das Gute, das ihr getan habt, eines Tages erkannt werden und ihr werdet belohnt.

Lasst die Zeit ihr Werk vollbringen.

Selbst wenn ihr es nicht wollt, eines Tages wird euch dieses Gute, das ihr getan habt, verfolgen, um euch zu belohnen:

Ihr werdet euch nicht einmal verstecken können, um ihm zu entkommen.

 

Betrachtet die Sonne, sie hört nicht auf, ihr Licht und ihre Wärme zu verbreiten, und was erwartet sie dafür zurück?

 

Nichts.

Ladet sie daher ein, in euch einzutreten, und nach und nach werdet auch ihr wissen, wie man gibt, ohne etwas zu erwarten.

Und Geben beschränkt sich natürlich nicht auf die materielle Ebene, wo man Geld, Nahrung, Kleidung usw. gibt.

 

An einem Tag können so viele Umstände eine Gelegenheiten sein, etwas zu geben.

 

Das soll heißen, großzügiger im Verständnis gegenüber anderen zu sein, selbstloser in euren Beziehungen mit ihnen zu sein!

Die Güte, die Großzügigkeit, die Nachsicht, die Selbstlosigkeit.

All diese Qualitäten sind in dem Wort »geben« enthalten.

Es ist wahr, das man nicht geben kann, wenn man nicht bereits selbst etwas besitzt, und man kann nichts besitzen, wenn man nicht bereits etwas empfangen hat.

Die Frage ist zu wissen, von wo und von wem man empfängt.

Wenn ihr lernt, das Licht und die Wärme der Sonne zu empfangen, werden sie das Beste in euch zum Vorschein bringen.

Und ihr werdet euch derart reich fühlen, dass ihr, selbst ohne daran zu denken, all diejenigen, denen ihr begegnet, von euren Reichtümern profitieren lasst.

Und es ist bedeutungslos, ob sie sich dessen bewusst und dankbar sind, denn ihr fühlt euch ja frei und glücklich.

 

Geben, ohne etwas zu erwarten, und damit auch lieben, ohne etwas zu erwarten, das ist das Geheimnis der Freiheit.

 

Warum haben die Menschen so sehr das Bedürfnis, geliebt zu werden?

 

Man möchte sogar sagen, dass sie nur darauf warten.

Warum genügt es ihnen nicht zu lieben?

 

Warum leiden sie derart, sobald sie entdecken, dass der- oder diejenige, die sie lieben, ihnen diese Liebe nicht erwidert, oder wenigstens nicht in dem Maße, wie sie es wünschten?

Sie erwarten, dass die Liebe von außen zu ihnen kommt;

wenn sie nicht kommt, oder wenn sie ihnen entzogen wird, fühlen sie sich beraubt, und die Vorwürfe beginnen:

»Warum hast du mich nicht besucht?… Warum hast du mir nicht geschrieben?… Warum hast du mich nicht angerufen?…«

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie zunächst einmal den Eindruck haben, einer Sache beraubt zu sein.

Aber wenn sie sich nicht entschließen, ihre Einstellung zu ändern, werden sie nicht aufhören zu leiden.

Warum sollte ihr Glück von anderen abhängig sein?

 

Es steht nirgends geschrieben, dass die anderen verpflichtet sind, sie zu lieben.

 

Die irdische Existenz ist so beschaffen, dass man, was die Menschen angeht, sich in keiner Beziehung jemals sicher sein kann:

Manchmal werden sie an euch denken und viel öfter werden sie euch vergessen.

Da ihr nun einmal Liebe braucht, um glücklich zu sein, da ihr ja spürt, wie ihr in der Liebe aufblüht, und da ihr ja auf eine Liebe aus seid, die ewig hält:

 

Liebt, und wartet nicht mehr darauf, geliebt zu werden.

 

In dem Moment hängt alles von euch ab, alles ist wie ihr es wünscht;

in dem Maße, wie ihr es wünscht, seid ihr unabhängig, Herr der Lage.

Ihr braucht euch nur darum zu kümmern, die Ausdrucksweisen eurer Liebe zu verbessern, sie selbstloser, lichtvoller, reiner und vor allem umfassender zu machen.

Betrachtet noch einmal die Sonne.

Sie sendet ihre Liebe durch den Raum, ohne wissen zu wollen, auf wen sie fallen wird – niemanden und jeden – und vor allem beschäftigt sie sich nicht damit, ob es Geschöpfe gibt, die auf diese Liebe antworten.

 

Das Wesentliche ist, dass die Liebe, diese Energie, die vom Himmel kommt, durch euch hindurch strömt, denn sie wird euch weiten, euch entzücken, euch inspirieren.

 

Eure Liebe soll daher noch im Licht und im Verständnis zunehmen.

Verweilt daher nicht im Stadium des Gefühls, denn das Gefühl ist zu persönlich.

Um in der Fülle der Liebe zu leben, ist auch das Verständnis notwendig.

 

Wenn ihr euch entschlossen habt, zu lieben, ohne etwas dafür zurückzuerwarten, dann ist das der Moment, wo ihr wirklich geliebt werdet.

 

Warum?

Wenn die Menschen sich bei euch erhellt und erwärmt fühlen, und sie sich zugleich frei fühlen, weil ihr nichts von ihnen verlangt, wie sollten sie euch da nicht sympathisch und liebenswert finden?

Und sie werden euch lieben.

 

Sobald ihr aufhört, die Liebe zu suchen, wird sie euch folgen.

 

Aber je mehr ihr sie sucht, desto mehr wird sie sich entfernen;

das ist, als würdet ihr eurem Schatten folgen:

Er flieht vor euch, ihr könnt ihn niemals fangen.

Ja, die Liebe anderer suchen, gleicht der Verfolgung eures Schattens, weil ihr etwas nachlauft, was außerhalb von euch ist.

Sucht daher nicht mehr die Liebe, gebt sie:

 

Sie wird immer in euch gegenwärtig sein und ihr werdet frei sein.

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