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Warum sollten wir geben – ohne etwas zu erwarten?

 

Wer anderen geholfen, ihnen Gutes getan und sie unterstützt hat, findet es normal, ein Zeichen der Dankbarkeit oder wenigstens der Anerkennung dafür zu erhalten.

 

Diejenigen, die für ihre Kinder gearbeitet, sie ernährt und groß gezogen haben, erwarten auch, dass die Kinder sie zumindest als gute Eltern anerkennen.

 

Diese Einstellung, die seit der Erschaffung der Welt als normal und berechtigt gilt, möchte ich nun umstürzen, indem ich ihnen sage, dass sie am besten gar nichts erwarten sollten!

 

Einige von euch werden sich jetzt fragen:

»Warum sagt er so eigenartige Dinge?«

Ganz einfach, weil man die Welt der Unzufriedenheit, der Vorwürfe, der Rachsucht und des Kummers betritt, sobald man irgendeine Anerkennung oder Dankbarkeit erwartet.

 

Ihr fragt nun:

»Wird dann das Gute, das wir tun, nie anerkannt?«

Doch, aber man darf nicht damit rechnen.

 

Alle Weisen und Eingeweihten kennen das Gesetz von Ursache und Wirkung und richten ihr Leben danach ein.

 

Sie wissen genau, dass die Auswirkungen all ihrer Taten früher oder später auf sie zurückkommen werden.

 

Ist eine Handlung gut, so wird die Auswirkung auch so sein;

Aber ist sie schlecht, dann…

 

Auf diesem Gesetz bauen die Weisen ihr Leben auf und ihr solltet es ihnen gleichtun.

 

Was weiß man über die Realität?

 

Man kann sich manchmal sogar fragen, ob die Welt tatsächlich existiert.

 

Manche Philosophen haben behauptet, es gäbe gar keine objektive Realität und all unsere Wahrnehmungen von ihr seien nur das Ergebnis unserer eigenen subjektiven Eindrücke.

Ich erinnere mich, in meiner Jugend habe ich einige dieser Philosophen, wie Berkeley und Ernst Mach, gelesen.

Und ich war verblüfft, fand ihre Argumente jedoch tatsächlich überzeugend.

 

Es ist folglich möglich, vieles zu bezweifeln, aber es gibt ein Gesetz, das die Eingeweihten nie infrage stellen.

 

Dieses Gesetz besagt, dass man das erntet, was man gesät hat und dass man also früher oder später auch die Früchte seiner guten Taten ernten wird.

 

In Indien gibt es ein Yoga, Karma-Yoga genannt, dessen Anhänger sich darin üben zu handeln, ohne irgendwelche Vorteile für ihre Handlungen zu erwarten.

Auf diese Weise kann man sich spirituell entwickeln und läutern, an Stärke und Kraft gewinnen und Gott näherkommen.

Den Menschen im Abendland ist die Philosophie des Karma-Yoga eher fremd, denn sie erwarten eine Belohnung in irgendeiner Form, sobald sie anderen etwas geben.

 

Nun muss man noch wissen, dass die kosmischen Gesetze es nicht so eilig haben wie wir, sie gehorchen einer anderen Zeitbestimmung;

Deshalb stellen sich die Belohnungen (wie übrigens auch die Bestrafungen) oft mit etwas Verspätung ein.

 

Wenn ihr ungeduldig werdet und euch auflehnt, macht ihr die Situation dadurch komplizierter.

 

Warum also leiden und sich quälen?

 

Früher oder später werden sie kommen und deshalb sollte man nichts erwarten.

Auf diese Weise lebt ihr frei und sorglos.

 

Ihr wisst voller Vertrauen, dass die Geschenke unterwegs sind, um euch zu belohnen.

 

Seid ihr verbittert und empört, so zeigt dies nur, dass ihr das wahre Wissen nicht besitzt.

 

Ihr befindet euch in einer Einweihungsschule, um Wahrheiten zu lernen, ohne die ihr euch weiterhin vergeblich mit unlösbaren Problemen herumschlagen würdet.

Diese Wahrheiten erlauben euch, den versperrten Weg frei zu räumen und immer mehr vorwärts zukommen.

 

Ich gehe sogar noch weiter und sage:

Ihr müsst lernen, anderen Gutes zu tun, ohne dass sie erfahren, wer das getan hat!

So wird in ihnen etwas Positives wachgerufen, sie sind dann gezwungen, sich zu fragen, wer dieser großartige Mensch wohl sein mag, der sich nicht zeigen will…

Und sie werden sich veranlasst fühlen, anderen gegenüber genauso zu handeln.

 

Natürlich müsste auch ich euch diese Lehre bringen können, ohne dass ihr wisst, woher sie kommt, aber wie soll ich das anstellen?

 

Ich kann mich nicht verstecken, wenn ich spreche;

Jeder sieht, dass die Worte aus meinen Mund kommen.

Unausgesprochene Worte wären mir lieber, dann wüsstet ihr nicht, woher die Erklärungen und Belehrungen stammen.

In Wirklichkeit tue ich das oft, wenn ich bei mir zu Hause bin oder auch in der Stille der Meditation.

 

Denn ich kenne eure Probleme und Sorgen und selbst wenn ich euch nicht sehe, gebe ich euch weiterhin Erklärungen und Ratschläge.

 

Dann kann ich euch sogar Dinge enthüllen, die ich mit Worten gar nicht sagen könnte.

 

Es ist an euch, aufmerksam zu sein und ab und zu nach innen zu lauschen, um zu sehen, ob dort eine Erklärung oder ein Licht auf euch wartet.

Selbst wenn ihr nicht wisst, dass ich euch dieses Licht hinterlassen habe, versucht, es zu finden und zu nutzen.

 

Diejenigen, die fähig sind, zu geben, ohne sich dabei zu zeigen, machen große spirituelle Fortschritte und erleben eine geheime Freude, während andere, die gleich sagen:

»Hier, das habe ich Ihnen geschickt«, nicht die gleiche Freude empfinden können.

 

Die Tatsache, dass sie ihre guten Handlungen so laut bekannt geben, ist schon ein Beweis, dass sie mit einer Belohnung rechnen.

 

Da diese aber manchmal sehr lange auf sich warten lässt, quälen sie sich, schimpfen und sind unglücklich.

 

Es ist wunderbar, alle Menschen zu lieben, ohne je eine Gegenleistung zu erwarten;

Sie zu erleuchten, zu reinigen und zum Licht zu führen.

Das sollte ebenso natürlich geschehen, wie die Sonne am Himmel scheint oder wie die Blumen die Atmosphäre mit ihren Düften erfüllen, ohne dabei etwas zu erwarten.

 

Ja, all die vielen Blumen, die im Gebirge wachsen, wo nie jemand kommt, um sie anzuschauen und zu bewundern, machen trotzdem mit ihrer Arbeit weiter.

 

Schaut sie an, sie haben keine Spur von Eitelkeit!

 

Ihr wendet ein:

»Aber die Sonne verheimlicht nicht, dass sie für uns die Quelle des Lichtes ist.«

Das ist richtig, es wäre auch schwierig, das zu verheimlichen.

 

Es sieht sogar aus, als freue sie sich, ihr Licht in den Weltraum hinauszustrahlen, als würde sie sagen:

»Schaut her, wie ich euch beleuchte!«

 

Ja, aber jenseits dieser sichtbaren Sonne gibt es eine andere, unsichtbare dunkle Sonne, die sogenannte schwarze Sonne.

 

Aus dieser schwarzen Sonne strömen immer neue Energien heraus, die unsere Sonne auffängt, umwandelt und zu uns in Form von Licht und Wärme aussendet.

Die schwarze Sonne zeigt sich nicht und spricht nicht über sich selbst.

 

Alle spirituellen Meister möchten wie sie werden.

 

Und ihr, ob man euch beachtet und schätzt oder nicht, auch ihr müsst diese Arbeit verrichten.

Ein solches Verhalten wird euch zu Kraft, Standhaftigkeit und innerer Ruhe verhelfen.

 

Alle Menschen erwarten etwas voneinander:

Eltern und Kinder, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Pfarrer und Gemeinde, Lehrer und Schüler – von den Verliebten ganz zu schweigen!

 

Gibt ein junger Mann einem Mädchen ein kleines Geschenk, dann erwartet er einen freundlichen Blick oder einen zärtlichen Kuss.

 

Falls sie sich aber nicht schnell genug dazu entschließt, wird er heftig und zornig…

Überall sieht man solche Szenen.

Was euch anbelangt, so versucht, an euch zu arbeiten, übt Karma-Yoga, dann seid ihr auf dem Weg zur Vollkommenheit.

 

Was immer ihr Gutes tun könnt – sei es durch Handlungen, Worte, Gefühle oder Gedanken – tut es, und lasst danach die Zeit ihr Werk vollbringen.

 

Auch wenn ihr es nicht wollt, wird euch eines Tages dieses Gute nachlaufen, um euch zu belohnen;

Daran ist nichts zu ändern, selbst wenn ihr euch versteckt, werdet ihr ihm nicht entkommen!

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