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Das magische Wort.

 

Es gibt zwei Kategorien von Magiern:

Diejenigen, die Magie mit einem Gerät betreiben – meistens mit einem Stab – und die anderen, die sie durch die Macht des Wortes allein ausüben.

Letztere stehen viel höher auf dem Weg der Entwicklung, denn ihr magisches Instrument ist der eigene Mund, nicht von ihnen abgesondert, sondern stets mit ihnen verbunden.

Die anderen hingegen müssen einen Stab zur Hand nehmen, also etwas Äußerliches, das nicht zu ihrem Wesen gehört.

 

Der Äskulapstab ist das Kennzeichen Merkurs, des Gottes der Magie, denn Merkur regiert sowohl den Mund und das Wort als auch die Hände.

 

Die Worte, die am Anfang des Johannes-Evangeliums stehen, sind jedem bekannt:

»Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort…«

 

Der Überlieferung nach soll in grauer Vorzeit auch der Mensch die Gabe besessen haben, mit Hilfe des WORTES zu erschaffen.

 

Durch den Sündenfall wurde er aber von Gott getrennt.

 

Er sank tiefer und tiefer in die Materie hinab und verfügte dann nicht mehr über die Macht des WORTES;

Folglich wurde er gezwungen, mit eigenen Händen zu schaffen.

 

Ursprünglich war der Mensch ein König:

Er erteilte Befehle, und diese Befehle wurden ausgeführt, denn einem König stehen immer Diener zur Verfügung, die seinen Anweisungen nachkommen und seine Wünsche erfüllen.

 

Da der Mensch seine Königswürde eingebüßt hatte, war er nicht mehr im Stande, die Materie zu beherrschen.

 

Um das Erwünschte zu erlangen, blieb ihm nichts anderes übrig, als mit eigenen Händen einzugreifen.

 

Heutzutage müssen sich die Menschen mit der Materie auseinander setzen, sie bearbeiten, um ihr Auskommen zu finden.

 

Es entspricht genau dem, was Gott zu Adam sagte:

»Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen«.

 

Zu dieser Macht des WORTES kann aber der Mensch zurückfinden, sofern er bereit ist, einen inneren Umwandlungsprozess durchzumachen.

 

In der Einweihungslehre sind die notwendigen Kenntnisse für eine solche Arbeit an sich selbst immer von neuem vermittelt worden.

 

Die Grundlage dafür ist die Beherrschung der eigenen Gedanken und Gefühle.

 

Wenn die Menschen losreden – und das tun sie oft, ohne sich über den Grund, über die Tragweite ihrer Worte im Klaren zu sein – kommt es eben daher, dass sie ihre Gedanken und Gefühle überhaupt nicht kontrollieren.

Sie wissen es übrigens ganz genau, aber sie legen der Tatsache kein besonderes Gewicht bei.

 

Worte sind ja Luft, bringen nichts Erhebliches hervor, damit kann man schon fertig werden…

 

Nein, so leicht ist es nicht.

 

Ein Mann kam eines Tages zu Mohammed und sagte:

»Ich bin sehr unglücklich, weil ich mich einem Freund gegenüber so schlecht benommen habe:

Ich habe ihn zu Unrecht angeklagt und verleumdet.

Jetzt weiß ich nicht, wie ich das alles wieder gutmachen soll. Kannst du mir helfen?«

 

Mohammed hört ihm aufmerksam zu und antwortet:

»Tue Folgendes:

Geh jetzt heim und lege vor jede Haustür deiner Straße eine Feder;

Dann komm morgen wieder zu mir.«

 

Der Mann geht fort und tut das, was Mohammed ihm befohlen hat:

Vor jedes Haus in seiner Straße legt er eine Feder.

 

Am nächsten Tag kommt er wieder zu Mohammed.

»Schon gut!« sagt dieser, »suche jetzt all diese Federn zusammen und bringe sie hierher.«

 

Nach ein paar Stunden kehrt der Mann kleinlaut zurück:

Er hatte keine einzige Feder mehr gefunden.

 

Da sprach Mohammed:

»Genauso steht es mit den Worten:

Sind sie einmal ausgesprochen, so kannst du sie nicht mehr einholen, sie sind alle davongeflogen.«

Der Mann ging enttäuscht und unglücklich davon.

 

Nun möchte auch ich dieses Gespräch weiterführen.

 

Es kommt zum Beispiel jemand zu mir mit dem Wunsch, Verleumdung und falsche Anschuldigungen wieder gutzumachen.

Er fragt mich um Rat.

 

Ich werde ihm dieselbe Geschichte erzählen, aber noch etwas Wesentliches hinzufügen, nämlich:

»Du solltest unbedingt über diese Person wieder sprechen und dabei ihre guten Eigenschaften, ihre Tugenden und wohlgesinnten Absichten betonen.

 

In jeder Kreatur steckt doch etwas Gutes, suche danach und du wirst es entdecken.

 

– Werde ich auf diese Weise meinen Fehler wieder gutmachen?

Nein, das ist unmöglich, denn in den unsichtbaren – und manchmal auch in den sichtbaren – Regionen haben die gesprochenen Worte schon Schaden angerichtet.

Du wirst aber etwas anderes schaffen, das deine früheren Worte gewissermaßen entkräftet.

Wenn es einmal so weit ist, dass das Karma dich zur Zahlung auffordert…

Dann werden die von dir gesprochenen guten Worte auch bald ihre Folgen zeigen, darin wirst du Trost finden.«

 

Was stellt eigentlich ein Wort dar?

 

Eine Rakete, die den Weltraum durchquert, Kräfte auslöst, Wesenheiten herausfordert und irreversible Auswirkungen hervorruft.

Ja, natürlich!

 

Ist dieses Wort boshaft, sogar verbrecherisch, so ist dem Schaden nicht abzuhelfen.

 

Wenn es möglich wäre, das Ganze gleich wieder gutzumachen, würde es nicht so schlimm sein, das ist klar;

Aber je mehr Zeit vergeht, desto größer wird der hervorgerufene Schaden.

 

Ihr werdet einwenden:

»Da ich aber genau das Gegenteil gesagt habe, ist doch jetzt alles wieder gut.

Für deine guten Worte wirst du wohl belohnt werden, für die bösen aber wirst du zahlen müssen, mit anderen Worten:

Du wirst bestraft werden.«

 

Davon habt ihr keine klare Vorstellung.

 

Ihr alle glaubt an eine mögliche Wiedergutmachung?

 

Es stimmt aber nicht, denn alles, was der Mensch auch tut, das Gute wie das Böse, steuert zwei unterschiedlichen Regionen zu, wird in zwei verschiedenen übereinander liegenden Schichten aufgenommen.

 

Die ausgesprochenen Worte kann man nicht mehr zurückholen, denn sie sind schon von anderen irdischen oder überirdischen Schichten überlagert.

 

In diesem Falle spielt der Faktor »Zeit« eine wichtige Rolle.

 

Nehmen wir an, ihr hättet befohlen, jemanden zu enthaupten.

 

Die Ausführenden sind schon auf dem Wege.

 

Wie könnt ihr das alles wieder gut machen, wenn der Kopf schon gefallen ist?

 

Seid ihr fähig, ihn wieder aufzusetzen?

 

Was kann man noch tun, nachdem der Befehl schon erteilt worden ist?

 

Einen Gegenbefehl geben, andere Boten, geschwindere Diener nachschicken, um den Enthauptungsbefehl aufzuheben.

Verfließt aber zu viel Zeit, dann ist dem nicht mehr abzuhelfen.

Das zugefügte Böse sollte so rasch wie möglich wieder gutgemacht werden, sonst setzt die Gerechtigkeit – das heißt das Karma – ein, und man muss dann für das Ganze unerbittlich und ohne Nachlass büßen.

 

Leider ist den meisten Menschen das karmische Gesetz kein Begriff.

 

Sie lassen ihre Gefühle aufwallen, sagen den einen und den anderen alles Mögliche nach…

 

Eines schönen Tages aber klingelt drohend das Karma an die Tür:

»Los, jetzt wird für alles gezahlt!«

 

Also sollte jedes negative Wort sofort wieder gutgemacht werden.

 

Diese Wiedergutmachung sollte nicht auf den nächsten Tag verschoben werden, denn das Wort fliegt schnell davon:

Es stellt eine Kraft, eine Macht dar, die den Weltraum durchquert und bestimmte Auswirkungen verursacht.

 

Ihr solltet aber auch wissen, dass es eine Kraft gibt, die noch wirksamer ist als das Wort, nämlich der Gedanke;

Bringt ihr euer Denkvermögen unmittelbar in Gang, so wird es euch gelingen, bestimmte bedauerliche Worte wieder einzuholen.

 

Es ist schon schwer, natürlich, weil Wort und Gedanke zu zwei unterschiedlichen Bereichen gehören.

 

Das Wort ist der materiellen Ebene untergeordnet;

Es ist eine Vibration, eine Luftverlagerung;

Der Gedanke gehört schon dem ätherischen Bereich an.

 

Möchtet ihr den schlimmen Folgen eurer Worte abhelfen, so solltet ihr euch konzentrieren und die Diener der unsichtbaren Welt um Hilfe anflehen, damit dieses Übel nicht zustande komme.

 

Wenn ihr das tut, kann nicht das Ganze wieder gutgemacht werden, aber das Schlimmste wird euch wenigstens erspart bleiben.

Ihr müsst aber sehr rasch und mit intensiver zielbewusster Denkkraft eingreifen, sonst ist der Ausführungsbefehl schon erteilt und ihr werdet für den angerichteten Schaden verantwortlich gemacht.

 

Manche Menschen bilden sich ein, eine Entschuldigung könne schon ausreichen.

 

Nein, es stimmt nicht.

 

Die Schäden müssen wieder gut gemacht werden, nur so kann man sich frei machen.

 

Gut ist es schon zu sagen:

»Es tut mir Leid, bitte, verzeihen Sie mir!«

Es genügt aber nicht.

Wer ein Geschenk bekommt, bedankt sich, aber das Wort »Danke« kommt dem Geschenk ja nicht gleich an Wert.

Genauso kann das Wort »Entschuldigung« den zugefügten Schaden nicht ausgleichen.

 

Habt ihr ein Haus in Brand gesteckt, so genügt eine Entschuldigung nicht.

 

Ihr müsst ein neues bauen lassen.

 

Erst dann wird euch verziehen, sonst nicht.

 

Ihr werdet sagen:

»Und wenn mir der Geschädigte schon vergeben hat?«…

Nein, die Frage ist nicht so leicht zu lösen, denn Gesetz und Person sind zweierlei.

 

Das Gesetz selbst verzeiht nicht, sondern verfolgt bis zur vollständigen Wiedergutmachung.

 

Wer vergeben hat, legt Edelmut und Großzügigkeit an den Tag, das ist richtig.

Er wird dann frei von den Qualen und Schmerzen, die ihn in den niederen Regionen zurückhielten.

 

Wer nicht verzeihen kann, leidet und wird sozusagen gelähmt durch den Gedanken an den Menschen, der ihm Böses angetan hat.

 

Seine Gedanken kreisen ständig um ihn, er ist an ihn gefesselt und kommt nicht vorwärts.

 

Wenn Jesus sagte, man solle seinen Feinden verzeihen, wollte Er auf etwas Bestimmtes hinweisen;

Nämlich darauf, dass der Mensch negative Gedanken und zersetzende Rachsucht nur so und auf keine andere Weise loswerden kann.

 

Ja, dieses Gesetz ist äußerst merkwürdig.

 

Wenn ihr jemandem vergebt, ist jedoch das Problem des Schuldigen noch nicht geklärt.

 

Die Vergebung befreit denjenigen, der misshandelt, geschädigt, verleumdet wurde, aber nicht den Schuldigen.

Will dieser frei werden, dann gibt es für ihn nur einen einzigen Weg, eben den der Wiedergutmachung.

 

Wenn ihr jemanden diskreditiert, so geht ihm Prestige und Ehre verloren.

 

Daraus ergeben sich widerwärtige Folgen für ihn, für seine Entwicklung.

 

Nehmen wir an, ihr besucht ihn mit der Absicht, euch zu entschuldigen.

Wenn er euch verzeiht, macht er sich natürlich frei.

Da ihr selber aber nichts wieder gutgemacht habt, erzeugen all eure üblen Nachreden – symbolisch gesprochen – noch weitere Schlangen, Tiger und Wölfe, die seine Lämmer überfallen und verschlingen.

Das bedeutet, die schlimmen Folgen, die eure Worte nach sich ziehen, werden sowohl den Verwandten als den Freunden des Opfers schaden.

Ihr seht es ein, so seid ihr nicht weitergekommen.

Versucht, andere Worte, andere Gedanken, andere Kräfte zu finden, die den Schaden ersetzen können. Erst dann werden euch beide vergeben, der Mensch, den ihr beeinträchtigt habt und das Gesetz, das den Schaden registriert.

Täuscht euch aber nicht!

 

Alles kann man nicht mit Entschuldigungen wieder gut machen, nein.

 

Es stimmt schon für den Menschen, der euch vergibt und sich auf diese Weise frei macht, aber vom Standpunkt der Gerechtigkeit aus ist die Sache noch nicht erledigt.

 

Wie viele sind mit ihrem Schicksal unzufrieden!

 

Sie grollen der ganzen Welt, weil das Leben schwierig für sie ist und stoßen zerstörerische Worte aus gegen die Privilegierten oder gegen diejenigen, die – ihrer Ansicht nach – für ihre Lage verantwortlich sind:

Diese Worte sind mit einer Kraft erfüllt, die unbekannt sein mag aber bei den anderen Menschen Schaden stiftet.

 

Ihr solltet es einsehen, so etwas ist nicht erlaubt.

 

Spürt ihr das Bedürfnis, durch eure Worte die anderen zu demütigen oder ihnen zu schaden, weil ihr euch beeinträchtigt fühlt.

Dann klagt und weint so lange ihr wollt, aber lasst die anderen in Ruhe, sonst wird eines Tages das Karma Rechenschaft von euch verlangen.

 

Jeder sollte sich also in Acht nehmen, die Gefahr solcher Tendenzen einsehen und begreifen, dass sie eigentlich nicht der Ausdruck einer Kraft sind, auf die er stolz sein kann, sondern der einer Schwäche.

 

Ist er aber auf der Hut, versucht er diese negativen Tendenzen zu beherrschen, so wird er früher oder später die Oberhand darüber gewinnen.

 

Bildet er sich jedoch ein, sein Benehmen sei lobenswert, dann ist es aus:

Er wird sich niemals über den Sieg freuen können.

 

Setzen wir sogar voraus, dass irgendjemand, der ihm gleicht, sich gegen ihn aufbäumt, ihm die Stirn bietet, ihn auch zugrunde richtet und dabei noch auf sein Benehmen ebenso stolz ist wie er:

Sicherlich wird ihm dann die Lage nicht mehr so gerecht und bewundernswert erscheinen!

Ja, so ist es.

 

Wer laut spricht, sollte wissen, dass ein anderer immer irgendwo auftauchen kann, der noch lauter spricht.

 

Wer grob ist, wird stets jemanden finden, der ihn übertrifft.

 

Man sollte also vorsichtig sein, damit so etwas nicht geschehe.

 

Kein gesprochenes Wort bleibt ohne Folgen.

Sind euch einige unrechte oder bösartige Worte entschlüpft, so solltet ihr versuchen – sobald es euch bewusst wird – euch zu konzentrieren und diesem Menschen viel Liebe, viel Licht zukommen lassen.

Aber selbst dann haben sich schon bestimmte Schäden eingestellt.

 

Einige Zeit wird nötig sein, bis der Betroffene die Wirkung eurer wohlgesinnten Gedanken spürt.

 

Mohammeds Worte sind sehr tiefgründig:

Die Federn sind davongeflogen, keiner ist im Stande, sie wieder einzusammeln.

 

Projiziert wohltuende positive Kräfte, so werden auch die Ergebnisse wohltuend und positiv sein.

 

Negative Kräfte werden ebenfalls negative Auswirkungen haben.

 

Das Böse zieht Böses nach sich, und das Gute erzeugt immer etwas Gutes.

 

Deshalb solltet ihr jeden Tag an euch selber arbeiten, damit eure Worte einsichtig, lichtvoll und harmonisch klingen.

So könnt ihr Wunder wirken, zuerst auf euch selber, dann auf die anderen und auf die gesamte Natur.

 

Die wirkliche Magie ist nichts weiter als das starke lebendige Wort, das von Gott herstammt, das Wort, das aus der Urquelle fließt.

 

Von alters her haben die Eingeweihten die Macht des Wortes gekannt.

Aus eben diesem Grund spielt auch die Segnung in den religiösen Riten solch beachtliche Rolle.

 

Das Wort »segnen« bedeutet etwas Gutes sagen, Worte aussprechen, die sich günstig auswirken.

 

Die wahrhafte Segnung ist also ein Vorgang der weißen Magie.

 

Um ihn auszuführen, muss der Mensch natürlich Uneigennützigkeit, Lauterkeit und Selbstbeherrschung an den Tag legen.

Derjenige, dem diese Segnung zuteil wird, sollte wenigstens dafür empfänglich sein und nach innerer Wandlung streben, damit er fähig werde, für das Gute mitzuwirken.

Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so bleibt die Segnung wirkungslos.

Trotzdem ist die Beibehaltung dieses Ritus weiterhin empfehlenswert.

 

Lasst uns hoffen, seine tiefe Bedeutsamkeit möge eines Tages den Menschen einleuchten:

Dann wird aus ihm ein wirkungsvolles Wort, eine wirksame Geste.

 

Gewöhnt euch auch daran, Segen zu erteilen und gütige Worte vorzubringen.

 

Wenn ihr zum Beispiel den Kopf, die kleinen Hände und Füße eures Kindes streichelt oder euren Geliebten umarmt, warum solltet ihr sie nicht segnen, damit sie von den Engeln aufgesucht werden und sich zu großartigen Geschöpfen entwickeln?

 

Alles, was man berührt, sollte man segnen, die Gegenstände, die Nahrung, die Menschen.

 

Mit Liebe und Sanftmut sollte man nicht nur die Menschen ansprechen, sondern auch die Blumen, die Vögel, die Bäume, die Tiere, denn solche Gewohnheit ist göttlichen Ursprungs.

 

Wer es versteht, anregende, aufmunternde Worte auszusprechen, der besitzt im eigenen Munde einen magischen Stab.

Derartige Worte gehen nie verloren, denn immer ist eines der vier Naturelemente – die Erde, das Wasser, die Luft oder das Feuer – vorhanden und wacht, bis ihm die Gelegenheit geboten wird, sich an der Verwirklichung eurer Worte zu beteiligen.

 

Diese Verwirklichung mag sich vielleicht weit entfernt von dem abspielen, der den Keim dafür gelegt hat;

Folglich könnt ihr sie nicht mit eigenen Augen sehen, aber zustande kommt sie doch, zweifelt nicht daran.

 

Wie der Wind den Samen davon trägt und weit und breit verstreut, genauso fliegen eure guten Worte dahin und bringen in der weiten Ferne wunderbare Ergebnisse hervor.

 

Zu den Steinen, Pflanzen und Tieren kann man nicht sprechen, wenn man nicht weiß, wo ihre Entität ist.

Sie befindet sich nicht auf der materiellen Ebene, wie beim Menschen.

 

Besitzt der Mensch ein Selbstbewusstsein, dann kommt es wohl daher, dass sich seine Entität auf die materielle Ebene herabgelassen hat.

 

Die der Tiere und der Pflanzen weilt noch jeweils auf der Astral und Mental -Ebene, deswegen sind sie in ihren Manifestationen äußerst begrenzt.

 

Was die Entität der Steine anbelangt, so ist sie noch sehr weit entfernt auf der Kausal -Ebene.

 

Aus diesem Grund könnte man glauben, sie wären leblos.

Aber wie reduziert ihr Leben auch sei, sie leben doch.

 

Nehmt einen Stein in eure Hand und sprecht zu ihm mit guten Worten:

Sie werden sich in ihn einprägen.

 

Den Samen, die Blumen, die Bäume solltet ihr auch ansprechen, bevor ihr sie in den Erdboden einsetzt:

Sie treiben dann viel besser.

Ihr seht es ein!

 

Im Leben gibt es immer etwas Nützliches zu tun.

 

Immer wieder weist die Natur ihre unbegrenzte Reichhaltigkeit auf.

 

Damit eure Worte wohltuende wirksame Ergebnisse hervorbringen, müssen selbstverständlich einige Vorschriften eingehalten werden.

Habt ihr Selbstbeherrschung erlernt, seid ihr fähig, euch in einen harmonischen, geläuterten, lichtvollen Zustand zu versetzen.

So wird es euch gelingen, bestimmte Kräfte und Mächte auszulösen, die sich auf die gesamte Natur auswirken.

Könnt ihr das nicht, dann mögt ihr reden so viel ihr wollt, ihr werdet zu keinem Ergebnis kommen oder nur Unsinn auf sie einprägen.

 

Das Einprägen ist eine Sache an sich, aber ob es einem gelingt, durch seine Einprägungen die Natur selbst oder das Bewusstsein der Menschen günstig, positiv zu beeinflussen, ist eine andere Sache.

 

Den Worten wohnt eine Macht inne.

 

Man sollte lernen, damit umzugehen, dann wäre man in der Lage, alles um sich herum und in sich selbst umzuwandeln.

 

Wenn es euch bitterkalt ist, wenn ihr euch allein und verlassen fühlt oder den Eindruck habt, dass euch niemand liebt, sprecht das Wort »Liebe« aus – ein, zwei, zehn Mal, jeweils auf eine andere Weise:

So werdet ihr die kosmischen Kräfte in Bewegung bringen…

Ihr kommt euch dann nicht mehr so einsam und verlassen vor…

 

Habt ihr den Eindruck, von Finsternis umgeben zu sein, als wäret ihr in einen tiefen Abgrund gestürzt, dann sprecht die Worte »Weisheit« und »Licht« aus, bis sie anfangen, in all euren Zellen zu vibrieren und zu singen…

 

Alles wird dann wieder hell…

 

Fühlt ihr euch geplagt, eingeschränkt, verwirrt, dann solltet ihr das Wort »Freiheit« aussprechen oder »Schönheit, Wahrheit, Kraft«…

 

Nur durch solche täglichen Praktiken kann man begreifen, was der Heilige Johannes mit den Worten meinte:

»Im Anfang war das Wort«.

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