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Und du dachtest, du weißt alles über das Leben.

– Gott ist das Leben.

 

In allen Religionen wird der höchste Gott als einzige Quelle des Lebens angesehen.

 

Er gibt das Leben und nimmt es.

Er ist der Herr des Lebens, denn Er ist das Leben.

 

Doch was weiß man vom Leben?

 

Man kann nur die Vielfalt seiner Erscheinungsformen beobachten und feststellen, dass in ihm alle Möglichkeiten und alles Gut enthalten sind, und doch bleibt es ein Mysterium.

 

Mit dem Leben ist es also wie mit Gott.

 

Was immer die Menschen auch versuchen, um sich der Geheimnisse des Lebens zu bemächtigen, es wird ihnen nicht gelingen.

Weil die Biologen bei ihren Basteleien einige wenige Ergebnisse erzielen, wenn sie Zauberlehrling spielen, könnten sie sich vielleicht für einen Augenblick einbilden, dass es ihnen gelungen ist.

 

Doch sie werden schnell ihr Scheitern feststellen müssen, denn das Leben gehört nur Gott.

 

Gott gibt das Leben, doch er bewahrt das Geheimnis Seiner Schöpfung, denn das ist sein ureigenstes Geheimnis:

Er ist das Leben.

 

Wie alle Geschöpfe im Universum ist der Mensch Träger des Lebens, doch nur ein Träger.

 

Seine Überlegenheit gegenüber den anderen Geschöpfen auf der Erde besteht darin, dass er dieses Leben nicht ausschließlich durch seinen physischen Körper empfängt, sondern auch durch sein Herz, seinen Intellekt, seine Seele und seinen Geist.

 

Und damit dieses Leben sich in Fülle ausdrücken kann, muss er sich bewusst mit der Quelle verbinden:

Mit Gott.

 

Weil sein Leben eine Aufeinanderfolge von Anstrengungen, Leiden und zu überwindenden Hindernissen ist;

Muss der Mensch kämpfen und in diesen Kämpfen schwächt und erschöpft er sich.

 

Man sieht:

Tag für Tag geht etwas von seiner Substanz verloren und verblasst.

Warum?

Weil er sich nicht mit der Quelle verbinden konnte die sprudelt, der unerschöpflichen Quelle, der einzigen, die ihm immer neues Wasser bringen kann, immer neues Leben.

 

Lebendig zu sein bedeutet, sich erneuern und regenerieren zu können.

 

Jedoch wissen nur wenige was es wirklich bedeutet, sich zu erneuern.

 

Die Mehrheit verwechselt das, was neu ist mit dem, was verschieden ist.

Aber die Veränderung ist nicht notwendigerweise eine Erneuerung.

Neu, wirklich neu, ist nur, was aus der Göttlichen Quelle kommt, und wir müssen uns mit dieser Quelle verbinden, um uns zu erneuern.

 

Es ist so schwierig, den Menschen, die darauf nicht vorbereitet sind, die Tatsachen der feinstofflichen Welt begreiflich zu machen!

Deswegen wähle ich noch ein Beispiel aus dem täglichen Leben.

Ihr habt zu Hause Elektroinstallationen, dank derer ihr Licht machen und heizen könnt.

Und wie geht das?

Indem ihr einen Stecker in eine Steckdose steckt.

Ihr steckt den Stecker eurer Lampe ein – und schon habt ihr Licht.

Oder ihr steckt den Stecker eines Heizkörpers ein – und schon habt ihr es warm.

Ihr steckt den Stecker eines Radios oder Fernsehers ein und empfangt die Programme.

Der Strom, der bis zu euch kommt und dank dem ihr diese Apparate betreiben könnt, kommt von einem Kraftwerk.

Wenn ihr also eure Lampe, euren Heizkörper oder euer Radio nicht mit dem Kraftwerk verbindet, sitzt ihr im Dunkeln, friert und hört nichts von den Nachrichten, die um die Welt gehen.

 

Symbolisch gesehen ist Gott dieses Kraftwerk, und alles, was das Leben ermöglicht, kommt von diesem Kraftwerk.

 

Also bedeutet der Wunsch, Gott abzuschaffen, sich den schlimmsten Bedingungen spiritueller Dunkelheit und Kälte auszusetzen.

 

Mir fehlen die Worte, um auszudrücken, wie unermesslich diese Blindheit ist… ich kann es wirklich nicht, da muss ich mich geschlagen geben.

 

Um physisch und spirituell lebendig zu sein, muss man sich mit dem Kraftwerk des Lebens verbinden.

 

Manche werden sagen:

»Jetzt haben wir verstanden, aber wie können wir uns verbinden?

Wir haben weder Kabel noch Stecker.«

Genau da täuscht ihr euch.

Ich habe euch schon erklärt, dass die kosmische Intelligenz den Menschen mit subtilen Zentren ausgestattet hat, die es ihm erlauben, mit den geistigen Ebenen zu kommunizieren.

 

Wir müssen uns zunächst bemühen, uns dieser Zentren, die man in der Welt der Seele und des Geistes mit den Organen der physischen Ebene vergleichen kann, bewusst zu werden;

…Und uns gleichzeitig Verhaltensregeln zu Eigen machen, wodurch wir diese Zentren entwickeln können.

 

All die Übungen und Ratschläge, die uns die Eingeweihten gegeben haben, und die man als »Moral« bezeichnet, müssen wir befolgen.

Wir müssen sie nicht deshalb befolgen, weil es darum geht, uns vergänglichen menschlichen Gebräuchen zu unterwerfen und auch nicht darum, um einem Gott zu gefallen, der weiß wo über den Wolken wohnt.

Der wahre Grund ist, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung Auswirkungen im tiefsten Inneren unseres Wesens hat und dazu beiträgt, dass das Leben in uns entweder bereichert wird oder verarmt.

 

Gott hat uns das Leben gegeben, aber um wirklich lebendig zu sein, müssen wir dafür einiges an Arbeit leisten.

 

Es liegt an uns, dieses Leben, das wir bekommen haben, zu stärken, schöner, subtiler und spiritueller zu gestalten.

 

Das Leben hat viele verschiedene Abstufungen.

Wer auf den niederen Stufen des Lebens verweilt, kann nur mit jenen Ebenen der Wirklichkeit in Kontakt treten, die seinem Niveau entsprechen.

Er durchtrennt die Verbindung zur Quelle und sagt dann:

»Alles ist ohne Sinn, es gibt keinen Gott.«

Das ist ganz normal, wie könnte er auch etwas von den höheren Wirklichkeiten erfassen?

Wenn man in seinem Bewusstsein so weit unten bleibt, wie könnte man sich da an der Existenz Gottes erfreuen?

Man spürt Ihn weder in sich noch außerhalb seiner selbst.

 

Um das göttliche Leben zu spüren, muss man zunächst sein eigenes Leben göttlich gestalten.

 

Das göttliche Leben in uns ist es, das die geistigen Zentren erweckt, mit deren Hilfe wir die Existenz Gottes fühlen.

 

Man darf sich also nicht die Frage stellen, ob Gott existiert, um sich zu entscheiden, welchen Sinn man dann seinem Leben geben wird.

Denn man muss genau das Gegenteil tun:

Allen Augenblicken seines Lebens einen immer tieferen Sinn geben.

Dann braucht man sich nachher keine Fragen mehr über die Existenz Gottes zu stellen, denn es wird offensichtlich sein.

 

Gott ist das Leben, die Fülle des Lebens, und um seine Gegenwart zu spüren, muss man lebendig werden und entdecken, dass alles um uns herum ebenfalls lebendig ist:

Die Erde ist lebendig, das Wasser ist lebendig, die Luft ist lebendig, das Feuer und das Licht sind lebendig!

 

Was kann ein Toter empfinden?

 

Denn was auch immer ihr ihm gebt, er wird nicht reagieren, weil sein Leben fort ist und er keine Empfindung mehr wahrnehmen kann.

 

Um Empfindungen zu haben, muss man lebendig sein.

Ihr werdet sagen, dass ihr das wisst.

Ja, so irgendwie, theoretisch, weiß das jeder.

Aber das genügt nicht, und deshalb trifft man überall auf der Erde so viele wandelnde Leichen.

 

Es gibt ein Wesen, von dem wir völlig abhängig sind.

Deswegen müssen wir ständig die Verbindung mit Ihm aufrechterhalten und den Mut aufbringen, uns gegen all die inneren und äußeren Einflüsse zur Wehr zu setzen, die versuchen, uns daran zu hindern.

 

Wer den Glauben an den Ursprung allen Seins verwirft, wird zwangsläufig alles herabwürdigen und erniedrigen, zunächst in seinem Inneren und dann um sich herum, denn er schneidet sich von der Quelle des Lebens ab.

 

Sein Leben kommt von oben, es ist die Quintessenz von Gott selbst.

 

Darum haben wir bei jeder unserer Beschäftigungen die Aufgabe, das Leben aufzufangen, ihm in unserem Inneren den Weg frei zu machen und zu lernen, es in all seinem Licht, seinem Reichtum und seiner Kraft zu bewahren.

Damit wir es auch um uns herum verbreiten können.

 

Manchmal trifft man auf Menschen, die die Gabe besitzen, das Leben zu empfangen und es überall, wohin sie gehen, zu verbreiten und auszustrahlen.

 

Am häufigsten sind sie unter den sehr spirituellen Menschen und den Künstlern anzutreffen, aber auch unter den sehr einfachen Menschen, die wenig Bildung haben.

Die intellektuellen und sehr gebildeten Leute schneiden sich mit ihrer Angewohnheit, alles zu analysieren und zu unterteilen, vom Leben ab und sind deshalb trotz ihrer Kenntnisse unglücklich, ausgetrocknet und begehen viele Irrtümer.

Es fehlt ihnen die wahre Lebensweisheit.

 

Bemüht euch, das Bewusstsein für das göttliche Leben zu nähren, das alle Dinge durchdringt;

 

Und ihr werdet um euch herum die Gegenwart subtiler, lichtvoller Geschöpfe spüren.

 

Diese Wesen werden in manchen Religionen als Engel bezeichnet.

Engel sind Emanationen des göttlichen Lebens.

Die kabbalistische Überlieferung lehrt, dass sie Träger des reinen Lebens sind – und sie treten immer dann auf, wenn es euch gelingt, Augenblicke von großer spiritueller Intensität zu erleben.

 

Bestimmte mystische Emotionen, bestimmte Zustände der Stille, bestimmte Schwingungen in der Atmosphäre eines Raumes, in dem ihr gebetet oder meditiert habt;

Sind ein Ausdruck der Gegenwart von Engeln.

 

Ihr sagt, dass ihr sie nicht seht.

Aber ihr seht eure Gedanken, eure Gefühle oder euer Leben doch genauso wenig, und doch zweifelt ihr nicht an ihnen.

Ihr begnügt euch damit, was sie äußerlich zum Ausdruck bringen.

 

Was man sehen kann, ist immer nur die äußere Hülle der Dinge, ihr äußerer Anschein.

 

Das Wesentliche bleibt immer unsichtbar.

 

Also werdet ihr die Engel vielleicht nicht sehen, aber ihr werdet ihre Gegenwart spüren, und diese Gegenwart ist eine Empfindung, an der man nicht zweifeln kann.

 

Das ist das Leben:

Schwingungen und Strömungen, die durch den Raum fließen.

 

Alles Leben hängt von Gott ab, von der kosmischen Quelle.

 

Ihr ist es zu verdanken, dass die Vögel singen, die Blüten sich entfalten, die Sonne und die Sterne strahlen.

 

Die Quelle erhält und ernährt alle Lebewesen.

 

Diesen Gedanken sollt ihr nicht bloß in eure Notizbücher, sondern auch auf die Seiten eures inneren Buches eintragen.

 

Die Kabbalisten sagten:

»Schreibt den Namen Gottes auf eure Tür, euer Dach, auf euren Körper, euer Gesicht, eure Hände, in eure Seele, überall hin.«

 

Denn wir sind nur dann lebendig, wenn es uns gelingt, die Verbindung mit Gott aufrecht zu erhalten.

 

Als ich ein junger Schüler bei Meister Peter Deunov in Bulgarien war, habe ich eine Gewohnheit bei ihm bemerkt, die mir nicht aus dem Sinn ging.

Man hatte plötzlich den Eindruck, dass er alles um sich herum vergaß, um tief in sich zu gehen, und man sah, wie seine Lippen sich unmerklich bewegten und Worte aussprachen, die man unmöglich verstehen konnte.

Das konnte jederzeit geschehen.

Was auch immer er gerade tat, es kam immer ein Moment, wo er innehielt, die Augen schloss und so einige Worte sprach.

Sein Gesicht drückte etwas außergewöhnlich Friedvolles und Tiefgreifendes aus, als ob er sich in eine andere Welt zurückgezogen hätte.

Natürlich wagte ich nicht, ihn danach zu fragen.

Doch eines Tages gelang es mir, die Worte zu verstehen.

 

Er sprach:

»Slava na Tebe, Gospodi«, das heißt »Ehre sei Dir, Herr«.

Und ich dachte:

»Wenn ein großer Meister, der immer so eng mit dem Herrn verbunden ist, es nötig hat, mehrmals täglich Seinen Namen auszusprechen, dann müssen wir das umso mehr tun.«

Und ich wollte ihn nachahmen.

Im Laufe des Tages, wo auch immer ich bin, habe ich mir angewöhnt, immer wieder zu sagen:

»Slava na Tebe, Gospodi«.

Das gilt auch für euch.

Denkt daran, das zu tun, auf bulgarisch oder deutsch, wie ihr wollt.

Das dauert nur wenige Sekunden.

 

Ob ihr zu Hause seid, auf der Straße oder bei der Arbeit…

Haltet einen Augenblick inne, um euch mit dem Herrn zu verbinden;

Sprecht diese paar Worte, die niemand hören kann, und ihr fühlt euch sofort verbunden mit der göttlichen Quelle.

 

Ich bestehe nochmals darauf:

Das Wesentliche ist das Bewusstsein, mit dem ihr diese einfachen Übungen macht.

Selbst wenn das nur einige Sekunden dauert, macht es mit dem Gefühl, eine heilige Handlung durchzuführen.

 

Die Intensität zählt, nicht die Dauer.

 

Ist es euch noch niemals passiert, dass ihr euch plötzlich auf unerklärliche Weise glücklich fühltet, weil ein Gedanke oder ein Gefühl euch durchströmte, die alles in euch verändert haben?

Der Rest des Tages ist dann, als wäre er von Licht durchflutet.

 

Um wie viel mächtiger muss wohl der Gedanke Gottes sein, der Quelle, die das Leben im Überfluss verteilt!

 

Alles hängt jedoch von der Bedeutung ab, die ihr diesem Gedanken beimesst.

 

Macht es am Anfang so, dass ihr diese Formel mindestens einmal stündlich aussprecht:

»Ehre sei Dir, Herr!«

 

Nach einiger Zeit werdet ihr das ganz spontan tun, so wie ihr das Bedürfnis habt, zu atmen.

 

Es ist uns vorbehalten, Gott auf der Erde so zu preisen, wie es die Engel im Himmel tun.

 

Unter den Tausenden von Vorträgen, die ich von meinem Meister gehört habe, hat mich besonders einer so tiefgreifend berührt und geprägt, dass er noch immer der erste ist, der mir einfällt.

 

Wir waren auf einem der Gipfel des Rila-Gebirges und der Meister sprach von der Arbeit, die wir zur Ehre Gottes machen sollen.

 

Das ist mehrere Jahrzehnte her und ich könnte jetzt seine Worte nicht mehr exakt wiedergeben, doch sie waren so lichtvoll, dass das für mich zu einer Offenbarung wurde.

Sie haben mir ihr Siegel aufgedrückt, für den Rest meines Lebens.

Vor allem erinnere ich mich daran, was ich gespürt habe, als ich den Meister sagen hörte, dass wir unser Hauptaugenmerk darauf lenken sollten, Gott durch unsere Worte, unsere Gesten und alles, was wir tun, zu ehren.

Denn so treten wir mit der Quelle des Lebens in Verbindung.

»Ehre erweisen«…

 

Was bedeutet denn dieses Wort »Ehre« für die meisten Menschen?

 

Sie sind zu sehr eingenebelt von den menschlichen Ehren, um zu verstehen, was die Ehre Gottes ist.

 

In der sakralen Kunst, Malerei und Bildhauerei stellt man immer Christus oder das Dreieck der Heiligen Dreifaltigkeit umgeben von Lichtstrahlen dar, und diese Lichtstrahlen nennt man den »Glorienschein«.

Die Ehre ist also ein lichtvoller, strahlender Ausdruck des göttlichen Lebens.

 

Gott ist keiner dieser tyrannischen, eitlen Monarchen;

Die verlangen, dass man ihre Reichtümer, ihre Verdienste und ihre Taten rühmt und denen es ein Bedürfnis ist, alles, was sie umgibt, in den Schatten zu stellen.

 

Gott braucht uns auch nicht, um Seine Wohltaten zu preisen.

 

Alles, was wir über Ihn sagen können, fügt Ihm nichts hinzu, unsere Worte sind so armselig!

 

Aber wir haben es nötig, den Herrn zu preisen, damit wir selbst in Sein Licht eintreten.

 

Den Herrn zu preisen bedeutet nicht nur, uns immer wieder zu sagen, dass Er groß, mächtig und weise ist.

Das genügt nicht.

Wir ehren Gott, indem wir uns mit Ihm verbinden, indem wir daran arbeiten, unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Wünsche und unsere Handlungen zu reinigen.

Auf diese Weise treten wir in das Licht der göttlichen »Glorie« ein, und überall, wo dieses Licht hinfällt, sind dann auch wir gegenwärtig.

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