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Die Identifikation mit Gott.

 

Wenigstens einmal in eurem Leben habt ihr ohne Zweifel diese Erfahrung gemacht:

Ihr habt einem Freund oder einem Fremden zugehört, der euch über sich, seinen Kummer, seine offenen Fragen und seine Hoffnungen erzählt hat.

Ihr wart aufmerksam, ihr seid seinen Schilderungen gefolgt und habt dementsprechend Inhalt, Sympathie, Erstaunen, Beunruhigung, Mitleid oder freudige Verwunderung gefühlt.

Doch was er sagte, habt ihr trotzdem als außerhalb von euch selbst empfunden.

Und dann, plötzlich hattet ihr das Gefühl, dass ihr in ihm wart – oder dass er in euch war – und im selben Augenblick wusstet ihr, dass ihr ihn versteht, dass ihr ihn wirklich kennt.

Im Allgemeinen sind das Erfahrungen, die man ohne es gezielt zu wollen macht.

Aber da sie möglich sind, kann man sie auch willentlich tun, als Identifikation -Übung:

Sich identifizieren mit Menschen, die wir lieben, die wir bewundern, aber auch mit bestimmten Phänomenen in der Natur, mit einem Fluss, einem Wasserfall, einer Quelle, einem Stern, dem blauen Himmel und sogar mit der Sonne.

 

Ja, die Sonne zu betrachten und in der Lage zu sein, in sie einzutreten, indem wir uns vorstellen, dass wir selbst die Sonne sind.

 

Ihr wisst noch nicht, welche Verwandlungen ihr in euch vorbereitet, wenn ihr in euer Herz und in eure Seele die Schwingungen der Sonne, ihre Energien und ihr Leben einbringt.

Wenn ihr wiederholt solche Übungen macht, wird es euch eines Tages gelingen, euch mit der Gottheit zu identifizieren.

 

Wir können uns auf diese Weise mit Menschen und Dingen identifizieren, weil wir tatsächlich viel mehr sind als das, was wir zu sein scheinen.

Als Individuum sind wir der oder der, mit einem bestimmten physischen Aussehen, einer Identität, einem Namen, usw.

Aber in unserer Seele und in unserem Geist sind wir viel mehr.

 

Wir sind das ganze Universum, wir sind alle Wesen.

Man findet in der Literatur Berichte von solchen Erfahrungen.

 

Doch viele halten das für Spinnerei oder bestenfalls für poetische Fantasterei.

 

Für die sogenannten normalen Menschen ist jemand, der sagt, dass er in den Bäumen, den Seen, den Bergen und der Sonne ist oder der gespürt hat, dass er die Gottheit war, offensichtlich ein Poet, ein Verrückter, und für manche religiösen Institutionen ein gefährlicher Ketzer, der den Tod verdient.

Aber nein, dieser Poet, dieser Verrückte oder dieser Ketzer sagt das, was in Wirklichkeit auf jeden Menschen zutrifft.

 

Was gibt es Wichtigeres für uns, als zu wissen, was wir wirklich sind?

 

Das können wir nur erfahren, indem wir uns mit der Gottheit identifizieren.

 

Diese Arbeit der Identifikation haben die großen Meister Indiens in den Worten zusammengefasst:

»Ich bin Er«,

auf die sich die Worte Jesu:

»Ich und der Vater sind eins«

beziehen.

 

Diese Identifikation mit seinem Himmlischen Vater, die Jesus erreicht hatte, verlangt er auch von uns.

 

Auch wir sollen sie verwirklichen, denn er sagt:

»Seid vollkommen wie euer Vater im Himmel vollkommen ist (Mt 5,48).«

Nur interpretieren die Menschen diese Worte Jesu auf eine oberflächliche, kindliche Weise, anstatt nachzudenken, in sich selbst zu suchen, um die Spuren ihrer göttlichen Abstammung in sich selbst zu finden.

Gott ist ihr Vater?

 

Das ist doch großartig!

 

Ein allmächtiger Vater, voller Liebe, von dem man alles verlangen kann.

 

Und sie benehmen sich wie launenhafte, fordernde und inkonsequente Kinder.

Sie sind davon überzeugt, dass Gott sich verständnisvoll und nachgiebig zeigen wird, ganz egal, was sie tun.

Es genügt, dass sie sagen:

»Herr, ich habe diesen oder jenen Fehler begangen, aber ich glaube an Dich, ich weiß dass Du gut und barmherzig bist, vergib mir«, damit der Herr sie wieder in seine Arme nimmt.

Eben nicht, ein paar Worte, begleitet von einigen guten Gefühlen genügen nicht.

Der Herr schickt sie weg und sagt:

»Geht euch zuerst waschen.«

Der Herr kann nicht jemanden umarmen, der vor Ihm auftaucht, mit einem Gesicht, schwarz von Staub und Dreck.

 

Wie groß auch immer die Liebe einer Mutter sein mag, wenn ihr Kind ganz verschmiert ist mit Marmelade oder Schokolade und es auf sie zu läuft, um sie zu umarmen, sagt sie zu ihm:

»Geh dich zuerst waschen.«

 

Und Gott macht genau dasselbe.

 

Trotz all seiner Liebe kann er euch nicht umarmen, wenn ihr euch nicht wenigstens ein bisschen gewaschen habt.

 

Was bedeutet das?

 

Dass es keine Vereinigung und Verschmelzung zwischen zwei Substanzen geben kann, die nicht von derselben Beschaffenheit sind. Und da Gott Licht ist, könnt ihr nur mit Ihm verschmelzen und euch mit Ihm identifizieren, wenn auch ihr zu Licht werdet.

Wenn ihr bedeckt bleibt mit Staub und Dreck, dann bleibt ihr auch außerhalb der Gottheit, dann werdet ihr keine Verbindung zu ihr haben.

Wie viele Christen sind noch Kinder, Babys!

 

Da Gott ihr Vater ist, wird Er sie empfangen, so wie sie sind:

verschmiert und schmutzig.

Und andere, um zu zeigen, dass sie von Gott eine so erhabene Vorstellung haben und dass sie tiefgründig über die Unvollkommenheit der menschlichen Natur meditiert haben;

Geben vor, bescheiden zu sein und nehmen dies zum Vorwand;

Den doch so vorrangigen Aspekt der Lehre Jesu beiseite zu lassen:

Die Identifikation mit Gott.

Deshalb sage ich euch nochmals, dass sie vor allem faul sind.

Es ist einfacher, all die Unvollkommenheit zu unterstreichen, die die Menschen unendlich weit von Gott entfernt, als mit der wirklichen Arbeit zu beginnen.

Alles ist in Gott und Gott ist in allem, doch dieses Bewusstsein beginnt erst beim Menschen.

 

Jetzt werdet ihr sagen:

»Aber warum ist dann dieses Bewusstsein nicht wacher bei uns?«

 

Das kann man nur in Bildern erklären.

 

Als Gott in den Menschen eintreten und sich so manifestieren wollte, war das, als ob Er sich ein Vergnügen daraus machte, sein Bewusstsein durch lichtundurchlässiges Glas auszustrahlen.

 

Aber die Dichte dieser Materie ist so, dass es Ihm nicht mehr gelingt, sich zu sehen.

Es ist wie ausgelöscht, als wäre Er in uns verschwunden.

Damit das göttliche Bewusstsein in unserer Seele erwacht, muss unsere Materie transparent werden.

 

Dann wird Gott sagen können:

»Endlich erkenne Ich mich.

Das bin Ich.

Hier bin Ich.«

Und in dem Augenblick werden auch wir Ihn spüren.

Aber weil sich unser Bewusstsein verdunkelt hat, erkennt sich Gott dort nicht wieder.

 

Da Er jedoch ständig an uns und in uns arbeitet und wir uns dieser Arbeit ebenfalls anschließen, wird Gott sich in uns erkennen.

 

Und da Er uns erschaffen hat, kommen alle unsere Fähigkeiten zu denken und zu verstehen, von Ihm.

Mit diesen Fähigkeiten erforschen wir sowohl die äußere als auch unsere innere Welt, und je mehr wir diese Fähigkeiten verfeinern, umso mehr werden wir uns unserer göttlichen Identität bewusst.

 

Ich leugne natürlich nicht, dass es gefährlich sein kann, bestimmte Dinge zu offenbaren.

 

Nicht jeder ist bereit, die Worte Jesu zu verstehen:

»Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist« (Mt. 5,48)

oder;

»Ihr seid Götter« (Jh. 10,34)

und;

»Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen…« (Jh. 14,12).

 

Diese Offenbarungen sind da, geschrieben, vervielfältigt und gedruckt seit Jahrhunderten.

 

Es war die Aufgabe der Kirche, sie zu erklären, um die Menschen für diese Bewusstseinserweiterung vorzubereiten.

 

»Ja«, werden manche Vertreter der Religionen sagen, »werden sie denn nicht hochmütig?«

Das ist sehr gütig von ihnen, die Menschen vor dem Hochmut bewahren zu wollen.

Als ob sie nicht andere Wege gefunden hätten, um hochmütig zu werden!

Wenn sie nicht mehr wissen, auf welche Prinzipien sie ihren Glauben begründen sollen und schließlich behaupten, Gott nicht mehr zu brauchen und sie sich als Ungläubige und Atheisten ausgeben, was ist das dann?

 

Bescheidenheit oder Hochmut?

 

Die Menschheit ist jetzt auf der psychischen und intellektuellen Ebene ausreichend entwickelt, um zu spirituellen Wahrheiten Zugang zu haben.

 

Natürlich muss man vorsichtig sein.

 

Aber in allen Lebensbereichen ist Vorsicht geboten.

Und Vorsicht rechtfertigt nicht, dass man weiterhin vor dem Menschen verbirgt, was er über seine Herkunft wissen muss.

Weil die Menschen nicht wissen wer sie sind, wissen sie auch nicht, was sie auf der Erde für eine Aufgabe haben…

Außer so viel wie möglich von allen materiellen Annehmlichkeiten zu profitieren.

Die der wissenschaftliche und technische Fortschritt mit sich bringt.

 

Egal, ob man dafür mit Zähnen und Klauen kämpfen, seinen Nächsten ruinieren oder gar töten muss!

 

Das Heil des Menschen liegt in seiner Fähigkeit, erkennen zu können, dass er ein Kind Gottes ist.

 

Doch damit sich die Gottheit durch euch manifestiert, müsst ihr euch immer mehr bemühen, euch mit der Gottheit zu identifizieren, wobei ihr natürlich bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen solltet.

Zunächst einmal muss das Bewusstsein, dass die Gottheit in euch wohnt einhergehen mit dem Bewusstsein, dass die Gottheit ebenso in allen Menschen wohnt.

 

So bleibt ihr bescheiden, einfach, liebenswürdig, verständnisvoll und offen gegenüber den anderen.

 

Wir brauchen keine selbst ernannten Gottheiten, die nur befehlen und sich den anderen aufzwingen können, aber nicht in der Lage sind, ihren Nächsten zu respektieren.

 

Solche Leute sind gemeingefährlich!

 

Ganz zu schweigen von den Gefahren wie Unausgeglichenheit und Wahnsinn, die diesen Leuten selbst drohen…

Außerdem, wenn ihr diese Übung der Identifikation macht, denkt nicht, ihr wärt Gott Selbst.

Denn das ist wirklich Hochmut, und Hochmut macht undurchlässig, er trennt uns von Gott.

Bemüht euch nur zu spüren, dass nicht ihr es seid, der da existiert, sondern dass nur Gott existiert und dass Er in euch nur in dem Maße existiert, wie ihr Ihm durch eine unablässige Arbeit die Möglichkeit gebt, sich zu manifestieren.

Aber macht euch keine Illusionen:

Selbst wenn es euch gelungen ist, in euch diesen höheren Bewusstseinszustand wach zurufen, wo ihr euch mit der Gottheit eins gefühlt habt, müsst ihr wissen, dass ihr nicht ununterbrochen in diesem Bewusstseinszustand verweilen könnt.

Das ist nicht möglich.

Das wird vielleicht später möglich sein, in einigen Jahrtausenden.

 

Bis dahin wird euer Bewusstsein gezwungenermaßen Höhen und Tiefen durchmachen, was aber kein Grund ist, den Mut zu verlieren.

 

Eine solche Erfahrung, sei sie auch nur kurz, wird sich in der Folge in eurem Verhalten im täglichen Leben bemerkbar machen.

 

Und wenn ihr euch danach gewöhnlicheren Tätigkeiten widmen müsst, was unvermeidlich ist, wird der Bewusstseinszustand, in dem ihr eure Aufgaben erfüllt, völlig anders sein.

Diese Frage muss für euch ganz klar sein.

 

Jede Anstrengung, jede Übung auf der geistigen Ebene bringt Ergebnisse.

 

Aber glaubt nicht, dass eure Gedanken, Gefühle und Handlungen immer von eurer göttlichen Natur inspiriert sein werden, weil ihr für einige Sekunden mit dem kosmischen Bewusstsein verschmelzen konntet.

Nein, leider nicht, eure niedere Natur wird sich nach wie vor zu Wort melden.

Dann solltet ihr versuchen, noch wachsamer und klarer zu sein.

 

Denn es gibt nichts schlechteres für das spirituelle Leben, als in seinem Inneren nicht klar zu sehen.

 

Fehler zu machen ist nicht so schlimm, unter der Bedingung, dass man sie bemerkt.

 

Was wirklich schlimm ist, ist zu meinen, man sei vom Geist inspiriert, während man dabei ist, seinen niedersten Instinkten zu gehorchen.

 

Sich mit Gott zu identifizieren besteht nicht darin sich einzureden, dass man es geschafft hat, sich bis zu Ihm zu erheben, um sich von dort oben aus für allwissend und allmächtig zu erklären.

Wenn ihr also diese Übung der Identifikation macht, dann denkt, dass ihr euch von der Unendlichkeit Gottes durchdringen lasst, dass ihr euch angesichts dieser Unendlichkeit ganz klein macht.

 

Indem man sich selbst zurücknimmt, stärkt man sich und wächst.

 

Auch auf diesem Gebiet herrscht das Gesetz der Polarisation:

das Große und das Kleine ziehen sich gegenseitig an.

 

Gott, der unendlich groß ist, liebt das unendlich Kleine.

 

Wenn ihr klein werdet, zieht Gott euch zu sich heran.

 

Die Demut ist es, die es euch ermöglichen wird, mit Ihm zu verschmelzen.

 

Eine Wiedergabe dieser Idee findet sich auch im Lebensbaum.

Wer bescheiden ist, zieht das Wohlwollen der Sephira Chesed an, der Sephira der Milde und des Mitleids, mit der im Tierkreis der Planet Jupiter verbunden ist.

Der Stolze hingegen provoziert die Mächte der gegenüberliegenden Sephira Geburah, die Strenge, die überall dort die Ordnung wieder herstellt, wo diese bedroht ist.

Und die Ordnung ist jedes Mal bedroht, wenn ein Anmaßender sich vor Gott hinstellt und vorgibt, Ihm gleichwertig zu sein.

 

Sich mit Gott zu identifizieren bedeutet nicht, dass man so weit gehen darf, sich Ihm gleichwertig zu erklären.

 

Nein, das nennt man ganz einfach »den Verstand verlieren«.

Die Hochmütigen umgeben sich in Wahrheit mit einem Panzer, der sie von Gott trennt.

Sie haben den Eindruck, dass sie größer werden, doch in Wirklichkeit sind nicht sie es, die größer werden, sondern ein Tumor, der in ihnen wächst.

Sich aufzublähen ist nicht dasselbe wie größer zu werden.

 

Das wahre Wachstum eines Menschen bewirkt, dass er Strahlen, Funken und Schwingungen aussendet, die auf alle günstig wirken.

 

Die menschliche Seele ist ein sehr altes Wesen, das ein großes Wissen besitzt.

Nur braucht sie viel Zeit und muss viele Anstrengungen unternehmen, damit dieses Wissen an die Oberfläche kommt.

So viele trübe Schichten liegen zwischen uns und unserem göttlichen Bewusstsein!

 

Deshalb gibt es nur eines, was wir tun können:

Die Methoden anwenden, die es uns ermöglichen, die Ablagerungen und Krusten aufzulösen, die in unserem Inneren verhindern, dass die göttliche Weisheit, Kraft und Liebe zum Ausdruck kommen.

Die Alchimisten der Vergangenheit suchten das universelle Lösungsmittel.

 

Warum?

 

Sie wollten diese trübe Materie in sich auflösen, diese schlechte Inspiratorin und gefährliche Ratgeberin, welche die Vereinigung mit Gott verhindert.

Und die Demut ist eben ein solches Lösungsmittel.

 

Dieses Lösungsmittel wirkt, wenn man weiß, warum man demütig sein muss.

 

Es sind hier also einige Vorkenntnisse nötig, denn es geht nicht darum, sich bar jedes Unterscheidungsvermögens gering zu schätzen und herab zu setzen.

Falsch verstandene Demut kann genauso viel Schaden anrichten wie Hochmut.

Die wahre Demut ist jene, die es uns ermöglicht, unsere niedere Natur aufzulösen, damit wir uns mit der Gottheit identifizieren können.

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