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Vom Vergnügen.

Seid nicht auf das Vergnügen bedacht, Vergnügen macht arm.

 

Die heutige Jugend verlangt nach sexueller Freiheit, da sie darin Entfaltung, Glück und Freude zu finden glaubt.

Die Pille ist jetzt leicht zu erhalten, und man ist froh, dass man nicht mehr überlegen muss und sich nicht mehr zu kontrollieren oder zu beherrschen braucht.

Nein, jetzt kann man sich mit geschlossenen Augen so richtig gehen lassen!

 

Auf der ganzen Welt kann man den zunehmenden Erfolg der Pille feststellen.

 

Ursprünglich wurde sie natürlich entwickelt, um das Gleichgewicht der Bevölkerung zu erhalten, später aber kamen andere, ganz und gar nicht demographische Gründe hinzu.

 

Vor allem wollten Mann und Frau sich ohne Hindernis befriedigen.

 

Meint ihr, dass dreizehnjährige Mädchen wirklich schon die Pille brauchen?

 

Dennoch gestattet man sie ihnen schon in diesem Alter.

Ich hörte sogar, dass in bestimmten Schulen die Lehrer selbst die Pille an ihre Schülerinnen verteilen.

Ja, die Lehrer…!

 

Wenn man den Jugendlichen zu früh erlaubt, auf ihnen unbekannten Gebieten Erfahrungen zu sammeln, öffnet man jeder Form von physischer und psychischer Verirrung Tür und Tor.

 

Sie machen Erfahrungen, ohne zu wissen, dass diese auf lange Sicht katastrophale Folgen nach sich ziehen, dass sie dann aus dem Gleichgewicht geraten und krank werden.

In Wirklichkeit haben weder die Befürworter noch die Gegner der Pille etwas vom wahren Sachverhalt verstanden.

Jene, die sich dafür aussprachen, haben es aus Nachgiebigkeit getan:

Da sie wussten, wie schwach die Menschen sind, haben sie vor dieser Schwäche kapituliert;

und die anderen, die sich dagegen aussprachen, taten es aus Scheinheiligkeit, im Namen alter Moralgesetze, die sie selbst in ihrem Privatleben als Letzte respektieren.

Auf alle Fälle hat die Wissenschaft, im Glauben, den Menschen mit der Erfindung der Pille einen großen Dienst zu erweisen, nichts anderes getan, als ihnen zu ermöglichen, sich ungestraft allen Ausschweifungen hinzugeben, schwach, sinnlich und krankhaft zu werden.

 

Das sind also die Wohltaten der Wissenschaft!

 

Bevor es die Pille gab, mussten die jungen Leute zumindest nachdenken und sich ein wenig beherrschen (freilich nicht aus moralischen Gründen oder aus Reinheit, sondern aus Furcht vor eventuellen unangenehmen Folgen). Heute braucht man sich dagegen nicht mehr zu kontrollieren, man kann sich ruhig gehen lassen.

Ich möchte euch ein bildliches Beispiel geben:

Ihr wisst, wie früher die Schiffe angetrieben wurden.

Unter Deck waren die Maschinisten für die Kohleversorgung der Heizkessel verantwortlich.

Ohne Heizer hätte das Schiff nicht vorankommen können, aber auf die Fahrtrichtung hatten sie keinen Überblick, dafür war der Kapitän auf Deck zuständig.

Er gab die Befehle und kümmerte sich um die Reiseroute, hätte aber allein das Schiff nicht voranbringen können.

Hier habt ihr wieder ein Bild des Menschen:

die Empfindungen, die Gefühle und die Triebe sind die Brennstoffe, mit denen man den Kessel anheizen muss, damit das Schiff vorankommt.

Wenn jedoch oben niemand ist, der vernünftig ist und die Dinge klar überblickt, um das »Schiff« zu lotsen, dann würde es irgendwo zerschellen…

Während einer Kreuzfahrt im Eismeer fragte eine Dame den Kapitän:

»Was passiert, wenn unser Schiff auf einen Eisberg aufläuft?«

Oh«, antwortete der Kapitän,

»der Eisberg wird seinen Weg fortsetzen, meine Dame!«

Und das Schiff?

Das Schiff hat er gar nicht erst erwähnt, denn dessen Schicksal war zu offensichtlich!

Beim Menschen ist es genauso:

Wenn sein »Schiff« auf einen Eisberg stößt, ist es unnötig weiter darüber zu sprechen.

Das ist natürlich symbolisch gemeint:

Hier ist der Kapitän der Kopf, und die »Maschinisten« sind überall im Körper:

im Bauch, im Magen, in den Geschlechtsorganen…

Ich sage also den Jugendlichen:

»Wenn ihr nur euren Neigungen, Trieben und Vorlieben folgt, brecht ihr euch ganz bestimmt den Hals, denn solche Impulse sind blind.«

Kürzlich hörte ich im Fernsehen ein hübsches Mädchen sagen:

»Ich befriedige alle meine Verlangen ohne Komplexe.«

Seht ihr, sie hat sich aller »Komplexe«, das heißt der Weisheit, der Selbstbeherrschung und des Unterscheidungsvermögens entledigt.

 

Ja, denn anscheinend sind das Komplexe, und Komplexe sind nicht gut, man muss sie loswerden.

Und was will man damit erreichen, finden oder anfangen?

Alles Mögliche!

 

Ich will aber den Jungen und Mädchen, die angeblich über ihr Tun so gut Bescheid wissen, eine Frage stellen:

 

»Wenn ihr in einer Fabrik an einer Maschine arbeitet oder Auto fahrt, müsst ihr dabei eure Maschine nicht kontrollieren und sie in eurer Gewalt behalten?

Und warum dosiert ihr in anderen Bereichen, beim Kochen, Tee- oder Kaffee bereiten Hitze, Zucker und alle Zutaten?«

 

Ihr solltet euch jetzt merken, dass für euch selbst, für eure inneren Motoren und Geräte genau das Gleiche gilt.

 

Wenn ihr nicht aufmerksam seid, wenn ihr euch nicht beherrscht, werdet ihr schon sehen, was euch blüht!

 

Im Moment hat die Jugend nur das eine Ziel, nämlich alle moralischen Barrieren zu sprengen, die die Eingeweihten in der Vergangenheit aufgerichtet hatten, damit die Menschen nicht in Leidenschaft und Ausschweifung leben.

Wie viele hervorragende Kulturen sind verschwunden, von moralischer und physischer Krankheit zerfressen, weil sie sich Ausschweifungen oder zügellosen Kulten hingaben!

 

Die heutige Generation möchte sich jetzt ihrerseits auch von allen Tabus befreien, sich von allen Regeln frei machen, um das Maximum an Vergnügen auszukosten, und diese Einstellung hat schon ein solches Ausmaß angenommen, dass man sich fragt, was diese Entwicklung aufhalten könnte.

In Wirklichkeit kann nur das Licht einer Einweihungslehre die Menschen vor dem Fall in diesen schwindelerregenden Abgrund bewahren.

 

Dieses Licht zeigt ihnen, dass sie ihre kostbarsten Energien opfern, wenn sie sich ausschließlich dem Vergnügen hingeben.

 

Denn um dieses Feuer, das Macht über sie hat, zu nähren, müssen sie ihm all ihre Mittel, bildlich gesprochen, alle Möbel des Hauses bis auf den letzten Tisch und Stuhl geben.

Das sexuelle Verlangen ist eine Glut, die sie unter Aufopferung ihrer ureigensten Substanz am Leben erhalten müssen, unmöglich, ihr den Besitz des Nachbarn oder das Holz aus dem Wald anzubieten:

Dieses Verlangen muss von den Reserven des Menschen selbst, von seinen eigenen Brennstoffen genährt werden.

Wenn sie Tag für Tag in Gefühlsaufwallungen und inneren Vulkanausbrüchen leben, wie sie es heute tun, müssen sie ihre eigene Quintessenz verbrennen.

Ohne es zu wissen, verlieren sie jedes Mal einen Teil ihrer Schönheit, ihrer Intelligenz, ihrer Kraft, und wenn sie am Ende alles verbraucht haben, sind sie hässlich, stumpfsinnig und krank.

Gäbe es eine Waage, auf deren eine Waagschale der Mensch den Gewinn und auf deren andere Waagschale er den Verlust seiner sinnlichen Vergnügungen legte – wenn er sich diesen ganz hingibt –, so könnte er sehen, dass er fast alles verliert und kaum etwas dabei gewinnt, und dass es sich also nicht so sehr lohnt.

 

Aber er denkt nie daran, dass Gefühle verblassen oder vergessen werden (was man gestern gegessen hat, zählt heute nicht mehr) und baut sich eine Existenz der Armseligkeit auf.

Wenn er sich jedoch anstrengt und verzichtet, leidet er zwar einen Augenblick, bereitet sich aber eine herrliche Zukunft.

 

Er verliert also einige Empfindungen, gewinnt jedoch seine Zukunft.

 

Die Unüberlegten sagen:

»Ich bin zufrieden, ich fühle mich wohl!«

Das ist wahr, aber sie haben keine Zukunft.

Nehmen wir das Beispiel eines Trinkers, denn es umfasst eine ganze Philosophie:

Er sucht das Vergnügen im Wein, er trinkt, er ist zufrieden.

Ja, aber wenn er so weitermacht, wie werden nachher sein Chef, seine Familie und seine Freunde reagieren?

Er bringt sich selbst nach und nach in die Gosse.

Sein Empfinden ist zwar angenehm, aber es dauert nicht lange, und seine Zukunft liegt im Rinnstein.

 

Ihr kennt die biblische Geschichte von Esau, der sein Erstgeborenen-recht für einen Teller Linsen an seinen Bruder Jakob abtrat?

 

Einer Gefühlsregung, einem Vergnügen hat er sein Recht geopfert, und Jakob hat davon profitiert.

Mit dieser Geschichte hat man sich nicht besonders beschäftigt, um sie zu interpretieren.

 

Die meisten Menschen sind Asse darin, sich selbst des Wertvollsten im Tausch gegen ein Vergnügen zu berauben.

Ja, das können sie, es ist unglaublich!

 

Wann werden sie begreifen, wie wichtig es ist, sich einiger Vergnügen zu enthalten, um etwas anderes, unendlich viel Wertvolleres zu erlangen?

Die Moral wird deshalb nicht respektiert, weil man nicht weiß, dass sie ursprünglich auf einer wahren Wissenschaft beruht.

 

Blind und dumm will man allen seinen Launen nachgeben, ohne zu wissen, dass man dem Ruin entgegenläuft, denn wenn alle Sperren und Dämme zerstört sind, wird alles unweigerlich überflutet und verwüstet.

 

Deshalb sage ich der Jugend:

»Liebe Kinder, ihr müsst lernen zu unterscheiden, wohin euch jeder einzelne Wunsch führt.«

Wenn ihr euch verarmt, geschwächt und unglücklich fühlt, heißt dies, dass ihr auf dem falschen Weg seid.

Wählt also einen anderen!

 

Geht nie einen Weg, nur weil er angenehm und süß ist, denn dabei ruiniert ihr euch geistig und körperlich.

 

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