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Die Gebote der Christen:

– »Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt…«

 

In den Evangelien heißt es:

»Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar…« (Mt. 5,39).

 

Mögen die Christen mir verzeihen, was ich jetzt sagen werde, denn es wird alle ihre Vorstellungen übertreffen.

 

Die Zukunft wird jedoch beweisen, dass meine Interpretation der Wahrheit entspricht.

Einige Gebote, die in der Vergangenheit angebracht waren, sind in der Gegenwart und in der Zukunft nicht mehr maßgebend und wirksam.

 

Die Worte Jesu bedeuten nicht, dass man bei Beleidigungen und schlechter Behandlung immer passiv bleiben, alles hinnehmen, sich unterwerfen, alles ertragen und zum Schluss selbst dabei zugrunde gehen soll.

 

Es mag sein, dass man seine Worte so verstanden hat, aber ich werde euch beweisen, dass er etwas anderes damit gemeint hat.

Wenn ihr kein Licht habt, bleibt euch natürlich nichts anderes übrig als untätig und unterwürfig zu sein und euch unterdrücken zu lassen.

 

Aber die Moral schwacher und unwissender Menschen darf nicht ewig andauern.

 

Nirgends steht geschrieben, dass die Geistlichen, die Weisen, die Eingeweihten, die Söhne Gottes ewiglich unterworfen, versklavt, geschlagen und umgebracht werden sollen, damit immer nur die Dummköpfe, die unehrlichen und schlechten Kreaturen triumphieren.

Im Augenblick ist es so, weil die Menschen ihren göttlichen Funken, die Sonnenkraft, das Feuer, die Wärme, das Licht und das Leben verloren haben, und deshalb werden sie zwangsläufig geschlagen und schlecht behandelt.

 

Es heißt:

»Ihr seid das Salz der Erde.

Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?

Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten« (Mt. 5,13).

 

Ja, wenn ihr eure Schärfe verliert, werden die Menschen euch so lange mit Füßen treten, bis ihr sie wiederfindet.

 

Es heißt nicht, dass man immer mit Füßen getreten werden soll.

Wenn man sich jedoch von Gott entfernt, verliert man seine Kräfte, und dann ist man natürlich nachher von brutalen und unehrlichen Menschen abhängig.

 

Zur Zeit Jesu mussten die Menschen Tugenden und gute Eigenschaften entwickeln, die zuvor nicht besonders geäußert wurden, wie zum Beispiel Nachsicht, Milde, Erbarmen.

 

Bis da hin herrschte das Gesetz der Gerechtigkeit:

Auge um Auge, Zahn um Zahn.

 

Die neue Moral, die Christus einführte, sollte also die Herzenswärme der Menschen entwickeln.

 

Anstatt immer brutal mit Steinen, Messern oder Schwertern zu antworten, sollten sie edlere, erhabenere Mittel wie Demut, Liebe, Geduld und Seelengröße anwenden.

Das ist der Sinn der Worte Christi.

 

Was er jedoch damals für seine Epoche sagte, darf nicht für alle Ewigkeit als gültig betrachtet werden.

 

Er kommt wieder und sagt:

»Versteht mich jetzt richtig, es gibt ein noch besseres Verhalten.

Wenn ihr eine Ungerechtigkeit erleidet, müsst ihr dem Gegner mit so viel Verstand, Charakterstärke, Wissen, Licht und Herzenswärme antworten, dass ihr ihn vollkommen überrennt, blendet und niederschmettert.

So vernichtet ihr ihn nicht, sondern wandelt ihn und gebt ihm neues Leben!

Anstatt ihn zu töten, belebt ihr ihn, das heißt ihr führt ihn zu Gott.

Wenn ihr dazu fähig seid, seid ihr wahre Helden, wahre Söhne Gottes.«

 

Warum soll man sich immer zugrunde richten und seine Feinde triumphieren lassen?

 

Man darf die Menschen nicht umbringen und ihnen nichts antun, aber man darf auch nicht akzeptieren, immer von den anderen unterdrückt zu werden.

 

Man muss Selbstverteidigung erlernen, indem man wie die Sonne wird.

Strahlt ein so starkes Licht aus, dass ihr die bösen und grausamen Angreifer blendet und sie blind macht.

 

Ja, macht sie blind und dann öffnet ihnen die Augen, genau wie Christus es auf dem Weg nach Damaskus mit Saulus tat, als dieser die Christen umbringen wollte:

Er strahlte ein starkes Licht aus und schon war der andere geblendet!

Und so wurde aus Saulus Paulus.

 

Angenommen ihr könntet die Leute ganz einfach für einige Minuten lähmen und sie dann wieder gehen lassen.

 

Würden sie euch dann noch bekämpfen?

 

Die neue Moral heißt:

Seid gewalttätigen und grausamen Leuten gegenüber nicht schwach, sondern wie eine Sonne, sodass sie euch weder beschmutzen noch erreichen können, und wenn sie sich nähern, lasst sie durch eure Güte und euer Licht wie Wachs schmelzen.

 

Die Menschen besitzen diese Lichtkraft noch nicht, weil sie nie an sie gedacht haben.

 

Sie haben sich der Schwäche gewidmet.

 

Unter dem Vorwand, Jesus habe gesagt, die andere Backe hin zuhalten, haben sie zu törichten Philosophien Zuflucht genommen.

Gut, ihr könnt so viele Backen hinhalten, wie ihr wollt, aber das nützt nichts;

Ihr ändert eure Feinde nicht, sie geben euch weiterhin Ohrfeigen, und am Ende bringen sie euch um.

Man muss diesen Satz jetzt anders verstehen.

 

Die andere Backe bedeutet die andere Seite, eure andere Seite:

Der Geist, die Kraft und das Licht.

 

Jesus hat seinen Feinden diese andere Seite gezeigt, als er ihnen sagte:

»Ihr könnt den physischen Leib einsperren und kreuzigen, aber ich werde euch die andere, die erhabene, die unzerstörbare Seite zeigen und meinen Tempel in drei Tagen wieder aufrichten.

Jetzt könnt ihr zuschlagen!«

 

Er zeigte seine andere Seite und die ganze Erde war erschüttert.

 

Christen und Geist -Schüler müssen noch sehr viel lernen und verstehen.

 

Anstatt sich immer von den Mächten der Finsternis, von materialistischen Philosophien besiegen zu lassen, sollten sie sich vereinigen, um selbst zu siegen.

Sie sagen immer nur zu allem Ja und Amen.

Denn sie akzeptieren alles.

 

Nun müssen sie sich zusammentun, denn sie sind imstande, die Welt zu ändern und das Reich Gottes auf Erden zu errichten.

 

Heute ist eine andere Epoche, heute darf man nicht mehr sagen, Jesus habe gelehrt, die andere Wange hin zuhalten und Märtyrer zu werden.

Das galt für die Vergangenheit, weil man damals nicht anders konnte und nicht weit genug entwickelt war, um auf erhabene und göttliche Weise Widerstand zu leisten;

Aber jetzt ist das anders.

 

Jetzt muss man versuchen, die Kraft des Geistes durch sein Wissen, seine Liebe, seine Gesten und sein Verhalten zu äußern.

 

Gerade das ist die wahre Macht.

Warum soll man schwach, kränklich und feige sein?

Um sich als christlich zu zeigen?

Nun, wenn das das Ideal der Christen ist, bin ich der Erste, der sagt, dass mit solchen schwachen und unwissenden Leuten das Übel nie die Erde verlassen wird!

 

Man muss stark, kräftig, dynamisch und aktiv – ja sogar heftig und gewalttätig sein, aber natürlich nicht auf der physischen Ebene.

 

Das falsch verstandene Christentum bringt überhaupt nichts ein.

Wahres Christentum heißt bewaffnet sein, jedoch mit Waffen anderer Art.

Wenn man euch angreift, müsst ihr die andere Seite zeigen, von der Jesus sprach.

Und diese andere Seite ist bewaffnet und nicht schwach und kraftlos.

Aber man hat nie erklärt, was die andere Seite ist.

 

Was in der Vergangenheit nicht richtig verstanden wurde, wird jetzt klar und eindeutig.

 

Viele neue Wahrheiten werden sogar noch hinzugefügt werden, denn es gibt keinen Stillstand.

 

Alles ist in Bewegung, alles entwickelt sich.

 

Übrigens hat Jesus den Beweis dafür gegeben;

Denn er hat eine neue Moral gebracht, die weiter ging als die des Moses.

 

An mehreren Stellen der Evangelien wiederholt er:

»Es ist gesagt… aber ich sage euch…«

Zum Beispiel:

»Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist:

»Du sollst nicht töten;

Wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein.«

Ich aber sage euch:

Jeder, der seinem Bruder zürnt, soll dem Gericht verfallen sein.«

Und ebenso:

»Ihr habt gehört, dass gesagt ist:

»Du sollst nicht ehebrechen!«

Ich aber sage euch:

Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch begangen.«

Wiederum habt ihr gehört, dass zu den Alten gesagt ist:

»Du sollst nicht falsch schwören.«

– »Du sollst aber dem Herrn deine Eide halten.«.

Ich aber sage euch, dass ihr überhaupt nicht schwören sollt.«

»Ihr habt gehört, dass gesagt ist:

»Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.«

Ich aber sage euch:

Liebet eure Feinde und bittet für die, welche euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters in den Himmeln seid!«

 

Ihr seht also, dass die Moral, die Jesus eingeführt hat, nicht die gleiche war, wie die des Moses.

 

Und warum sollte jetzt nicht eine neue, noch bessere Moral verbreitet werden?

 

Dies wird die Christen natürlich schockieren, denn sie wollen nicht, dass es nach Jesus noch etwas anderes gibt.

Ihrer Ansicht nach kann man nichts Neues hinzufügen.

Angenommen Christus käme selbst, um weitere Begriffe hinzuzufügen, weil sich alles entwickelt.

Könnten die Christen das verhindern?

Alle Nachzügler, alle Verharrenden werden hinter den anderen zurückbleiben.

Wir sind für die Entwicklung, für etwas noch Größeres, für das neue Leben, für die neue Religion, die sich in der Welt verbreiten wird, für die wahre Religion Christi, die bisher noch nicht verwirklicht worden ist.

 

Was konnte man den Menschen schon verständlich machen, solange sie noch primitiv waren?

 

Man musste ihnen zuallererst wenigstens Gerechtigkeit beibringen.

 

Moses war der Bote der Gerechtigkeit.

Danach hat der Himmel Jesus geschickt, damit er Liebe und Vergebung lehrte.

Ja, aber auch auf diesem Niveau darf man nicht stehen bleiben.

 

Es gibt noch einen höheren Grad, denn Vergeben allein löst keine Probleme.

 

Ist es etwa verboten, wenn euch zum Beispiel jemand angreift, stärker zu sein als er, ihn am Bein zu packen, ihn in die Luft zu schleudern und zu sagen:

»Soll ich dich zu Boden schmettern?«

Aber das tut ihr nicht, ihr stellt ihn behutsam wieder auf seine Füße.

Ist das nicht viel besser?

 

Komisches Christentum, das von einem verlangt, sich ständig unterdrücken und zerstören zu lassen!

 

Nein, man soll stärker als der Feind sein.

 

Ihr müsst ihn eure Überlegenheit durch eine Geste, einen Blick oder eine göttliche Schwingung spüren lassen.

 

Dann fühlt er sich so klein und unbedeutend, dass er euch anfleht:

»Lass mir bitte das Leben!« – »Aha, mein Freundchen, weißt du jetzt Bescheid?«

Und wenn ihr ihn dann in Ruhe lasst, nimmt er seine Beine unter die Arme und läuft davon.

Ist das nicht besser?

Doch, viel besser!

 

Bisher war man jedoch noch nie so ehrgeizig, einen solchen Wunsch überhaupt zu formulieren.

 

Gerade diesen Ehrgeiz möchte ich euch vermitteln.

 

Wann ihr euer Ziel erreicht, ist eine andere Frage.

Zumindest müsst ihr es aber wollen, denn wenn ihr ewig passiv, nachgiebig, schwach, verwundbar und zurückhaltend seid, bringt ihr es zu nichts in der Welt.

In der Zukunft wird es keine Märtyrer mehr geben.

 

Die Märtyrer haben das Ihre gegeben und ihre Aufgabe erfüllt.

 

Sie haben übrigens hauptsächlich deshalb gelitten, weil sie ihre Schulden und Übertretungen aus der Vergangenheit schneller begleichen wollten.

Müssen sie aber immer Märtyrer bleiben, auch wenn sie sich von allem befreit haben?

Nein.

 

In der Zukunft werden manche Wesen so mächtig sein, dass sie nahende, übel gesinnte Personen schon aus der Entfernung neutralisieren können.

 

Ihr werdet sagen:

»Sie gehen aber ein bisschen sehr weit…«

 

Ja, das stimmt, aber es ist an der Zeit, die Menschen sehr weit zu bringen, denn im Augenblick stecken sie in einer Sackgasse.

 

Wenn euch das zu hoch ist, dann bleibt eben da, wo ihr seid, dann richten sich meine Worte eben an andere, die heldenhafter sind und stark, mächtig und geistig wach werden wollen;

An solche, die sich nicht einfach von der Finsternis mitreißen lassen wollen.

Wenn sie angegriffen werden, kämpfen sie.

 

Sie lassen sich nicht völlig unterdrücken, weil sie meinen, sie müssten alles auf sich nehmen, weil dies der Wille Gottes sei.

 

Gerade dann freuen sich die finsteren Kräfte und sagen:

»Ach, die braven Christen sind so appetitlich und so zart im Geschmack!

Man kann sie so schön genießen!«

 

Und auf diese Weise nähren die Christen die Geister der Finsternis!

 

Man könnte meinen, dass sie es gerade darauf abgesehen haben.

 

Gut, meinetwegen, sollen sie sie nähren, wenn ihnen so viel daran gelegen ist!

Wenn ein wahrer Christ jedoch von der Finsternis bedroht wird, verteidigt er sich und strahlt Licht aus.

 

Licht vertreibt die Dunkelheit.

 

Seht ihr, das ist ein wahrer Christ!

 

Manche wenden nun ein:

»Man darf aber nicht kämpfen.

Es steht doch geschrieben, dass man das Böse nicht bekämpfen soll.«

 

Gewiss, ihr dürft das Böse natürlich nicht in seinem eigenen Bereich bekämpfen, weil es dort sehr mächtig ist und euch besiegen würde.

 

Ihr müsst über es hinaufsteigen und es von oben mit Feuer bombardieren… dann werdet ihr schon sehen, wie es flüchtet.

 

Der Mensch hat eine ganze Festung mit Kanonen und Feuer spuckenden Maschinengewehren in sich.

 

Dies ist der Bereich des Lichtes.

 

Also, was hindert euch dann daran, alle Waffen auf eure Feinde zu richten und sie mit Licht zu beschießen?

 

Ihr tötet sie ja nicht und tut ihnen nichts Böses an, sondern ihr wandelt sie, indem ihr die schädlichen Elemente aus ihren Köpfen und Herzen entfernt.

Dazu habt ihr das Recht, also…!

 

Aber nein, man will als Christ auftreten, das heißt man will sich quälen lassen, weil man angeblich nicht widersprechen darf.

Es heißt doch nur, dass man nicht auf die gleiche Art und Weise antworten soll.

 

Seht ihr, das bedeutet »die andere Backe« hin halten.

 

Warum sollte man einen Feind töten, der einen umbringen will?

 

Lähmt ihn, macht ihn blind, betäubt ihn, macht ihn unschädlich.

 

Es gibt Komödien, in denen jemand mit bösen Absichten einer ganzen Familie schaden will.

Aber dann kommt ein Freund der Familie hinzu, der ihn so mit seinen Worten und Fragen einwickelt, dass er völlig gefesselt und gelähmt ist.

Der Freund war eben klüger als er.

 

Man soll sich also gegen die Angreifer verteidigen, aber natürlich nicht mit denselben Waffen, sondern mit anderen Mitteln, die enorm wirksam sind.

 

Aber niemand greift auf sie zurück, weil niemand an ihre Wirksamkeit glaubt bzw. nicht einmal ahnt, dass sie existieren.

 

Das Christentum wird so lange auf der Stelle treten, bis es mit den göttlichen Mitteln zu arbeiten weiß.

Da es der Sonne übrigens keinen Wert im spirituellen Leben beimisst, beweist dies, dass es noch keine ausreichenden Mittel gefunden hat, um das Übel zu besiegen.

Hierfür möchte ich euch ein Beispiel nennen.

 

Jesus sagte nicht nur, man müsse die andere Wange hinhalten, sondern verlangte außerdem, dass man seine Feinde liebe.

 

Das ist schwer.

 

Wenn es noch nicht einmal gewiss ist, dass man seine Freunde liebt, wie soll man dann seine Feinde lieben können?

 

Analysiert euch einmal, und dann werdet ihr schon sehen, dass dies das Schwierigste ist, was es gibt;

Das könnt ihr mir glauben.

 

Es fragt sich also, woher Jesus dieses moralische Gesetz bezogen hat.

 

Von der Sonne!

 

Sie gibt ihr Licht und ihre Wärme, egal ob ihr sie liebt oder nicht.

 

Seht ihr, die Sonne ist die Einzige, die dieses Problem gelöst hat.

Sie liebt sogar die schlechten, kriminellen Menschen, denn sie beleuchtet, erwärmt und belebt alle.

 

Ungeachtet ihrer Bedeutung für das Universum ist die Sonne schon im moralischen Bereich unermesslich groß und göttlich!

 

Ihr werdet unter den Menschen, selbst unter den am höchsten entwickelten Wesen, nur sehr selten ein Abbild einer solchen unbegrenzten Liebe finden.

 

Wenn ihr die wahre Moral sucht, könnt ihr sie nur bei der Sonne finden.

Man hält großartige Predigten, aber man ist nicht imstande, sie in die Tat umzusetzen.

Die Sonne sagt dagegen nichts, sie handelt.

Sie sagt nicht:

»Ich liebe euch.

Ich liebe meine Feinde.«

 

Sie schweigt und liebt ohne Unterlass die ganze Welt.

 

Die Sonne kann uns über alle Gesetze der kosmischen Moral aufklären und uns zeigen, wie wir sie respektieren können.

 

Jetzt möchte ich euch eine Geschichte erzählen.

Es war einmal ein junger Mann, der sehr klug und vernünftig, aber körperlich nicht besonders stark war.

Er war Lehrer.

Als er eines Tages mit anderen jungen Leuten auf dem Dorfplatz sprach, war ein stämmiger, aber ein bisschen dummer Bursche nicht mit ihm einverstanden.

Sie begannen zu streiten.

Als der stämmige Bursche schließlich merkte, dass der Lehrer ihn durch seine klugen Argumente übertraf, wurde er zornig und gab ihm zwei Ohrfeigen, so dass er zu Boden ging.

Die anderen lachten natürlich darüber und rühmten den Sieger, weil er eben ein kräftiger Kerl war.

Und Kraft ist schon etwas sehr Beeindruckendes!

Der arme Lehrer ging traurig und bedrückt nach Hause, weil alle ihn ausgelacht und sich über ihn lustig gemacht hatten.

Aber was sah er, als er nach Hause kam?

Die Kuh hatte ein kleines, niedliches Kälbchen geboren.

Er beugte sich nieder, um es zu streicheln und nahm es auf den Arm.

Darüber vergaß er seinen Kummer.

Am nächsten Tag und an allen darauf folgenden Tagen streichelte er das kleine Kälbchen und nahm es auf den Arm.

So ging es eine ganze Zeit lang.

Nach mehreren Monaten war aus dem Kalb schon fast ein Bulle geworden, aber der Lehrer nahm es immer noch auf den Arm.

Als er eines Tages merkte, wie stark seine Muskeln geworden waren, machte er einen Spaziergang zum Dorfplatz.

Der stämmige Bursche war immer noch da und brüstete sich vor seinen Kameraden.

Der Lehrer ging auf ihn zu und sagte:

»Erkennst du mich wieder?« – »Und ob ich dich wiedererkenne!

Du hast eine schöne Tracht Prügel bekommen!«

Da bückte der Lehrer sich, packte ihn bei den Waden, schwang ihn in die Luft und sagte:

»Mach dein Testament, ich werde dich zu Boden schmettern, dass keine Spur von dir übrig bleibt!«

– »Vergib mir, lass mir das Leben, es tut mir Leid für die Ohrfeigen!«

– »Gut, wenn das so ist, ist es in Ordnung.«

Er stellte ihn vorsichtig wieder auf den Boden.

Da nahm der stämmige Bursche seine Beine in die Hand und lief davon, während alle anderen sich freuten und Beifall klatschten.

Der Lehrer kehrte zufrieden, stolz und siegesbewusst wieder nach Hause zurück.

 

Seht ihr nun, dass man sich nie besiegen, mit Füßen treten oder zerstören lassen darf?

 

Denn das ändert die Menschen nicht.

 

Sie missbrauchen weiterhin ihre Macht und werden nicht besser.

 

Wenn die Leute sehen, wie sanft und gutmütig ihr seid, sagen sie sich:

»Wunderbar, der ist schwach, den können wir ausnutzen.«

 

Der Herr verlangt von seinen Dienern Kraft, Verstand, Licht und Macht.

 

Wenn ihr also Schwierigkeiten, Hindernisse und Feinde besiegen wollt, müsst ihr euch folgendermaßen üben:

Sucht gedanklich ein kleines Kälbchen und hebt es jeden Tag hoch, dann werdet ihr so stark, lichtvoll und mächtig, dass ihr nachher eure Feinde hochschleudern und ihnen sagen könnt:

»Mach dein Testament, sonst bleibt nichts von dir übrig!«

 

Dabei tötet oder verletzt ihr sie nicht, also kann man euch keine Vorwürfe machen.

 

Seht ihr, das ist die wahre Moral:

Ihr bringt keinen um, sondern ihr helft den Menschen, so dass sie anständig, vernünftig und aufmerksam werden.

Denn ihr gebt ihnen eine meisterhafte Lektion.

 

Man darf sich nicht hinter der Schwäche verbergen.

 

Weder Schwäche, noch Dummheit, noch Faulheit können euch retten.

 

Ihr solltet meditieren, suchen und lernen, und wenn ihr wie die Sonne strahlt und Wärme verbreitet, wird keiner euch mehr berühren wollen, aus Angst sich an euch zu verbrennen!

Alle wahren Distanz, keiner wird es mehr wagen, sich euch zu nähern, weil ihr – symbolisch gesehen – brennend heiß wie Feuer und Flammen seid.

 

Bei geistiger Macht muss man immer kapitulieren.

 

Ihr werdet sagen:

»Ja, wenn aber der Gegner sieht, dass man die andere Wange hinhält, ist er aufgeschmissen und bittet um Verzeihung…«

Das glaubt ja nicht!

Daraus macht er sich überhaupt nichts.

Im Gegenteil, er bedrängt euch umso mehr.

 

Man sollte ganz einfach dem Beispiel des Lehrers folgen, der jeden Tag das kleine Kälbchen hochhob.

 

Das ist ein ideales, einzigartiges Beispiel.

Ihr übt euch jahrelang Tag und Nacht und geht dann zu euren Feinden und sagt:

»Nun, erkennt ihr mich wieder?

Jetzt werdet ihr etwas erleben!«

Und wenn sie eure Kraft und euer Licht sehen, begreifen sie, dass ihr großartig geworden seid, während sie sich auf ihren Lorbeeren ausruhten.

 

Es gibt zwei Ausdrucksformen (eigentlich sogar drei, vier, fünf oder zehn, man braucht nicht alle aufzuzählen), aber um es zu vereinfachen, sagen wir zwei:

Güte und Macht, die man anzuwenden wissen muss.

 

Wenn ihr traurig, entmutigt oder ängstlich seid, plagen euch oft unerwünschte Geister wie Fliegen,Wespen, Mücken oder Schlangen.

 

Sollt ihr hier etwa gütig sein, damit sie euch anfallen und aussaugen?

 

Nein, in dem Moment müsst ihr eure Macht, eure Stärke, euer Licht durch eure Worte oder Gesten zeigen, und schon erteilt ihr ihnen eine saftige Lektion.

Das kann man jeden Tag tun.

 

Warum sollte man leiden und weinen?

 

Zeigt die andere Seite, die Stärke, die Willenskraft, das heißt jagt sie fort, lasst euch auf keine Gedanken und Gefühle ein, die euch ängstigen und euch zugrunde richten.

 

Ist das jetzt klar?

 

Dies widerspricht ein wenig euren bisherigen Vorstellungen, nicht wahr?

Aber das macht nichts, wenn es nur nützlich und wirksam ist.

 

Man soll das Beste nehmen, anstatt ewig auf unnützen Ansichten und Einstellungen zu beharren.

 

Im Augenblick seid ihr natürlich schockiert, aber später werdet ihr diese neue Auffassung annehmen müssen, die uns anspornt, immer stärker und stärker zu werden und immer mehr Macht zu besitzen, ohne sie zum Töten, Zerstören oder Vernichten anzuwenden.

 

Ja, durch das Licht!

 

Also solltet auch ihr euch darin üben.

 

Nur durch Übung erreicht man etwas!

 

Seid ihr auf den Kampf gegen die finsteren Mächte vorbereitet, wenn der Krieg ausbricht?

Zunächst solltet ihr versuchen, die kleinen inneren Feinde zu besiegen und zu unterwerfen.

 

Lasst euch nicht immer alles gefallen, indem ihr vorgebt:

»Wir sind Christen, wir dürfen nicht kämpfen.«

 

Mein Gott, was für komische Christen!

 

Die wahren Christen sind Ritter, Streitkräfte, das Heer Christi, und das muss bewaffnet sein.

 

Im Übrigen sagte auch Jesus:

»Ich bin nicht gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert« (Mt. 10,34).

 

Jesus war also für die Gewalt.

 

Ja, aber welche Gewalt?

 

Dies gilt es zu begreifen.

 

Er hat der Finsternis und allem Dunklen und Schlechten durch die ungeheure Kraft des Lichtes, der Liebe und der Weisheit den Krieg erklärt.

Was macht denn die Sonne?

 

Keiner ist so gewaltsam wie sie.

 

Sie verbreitet Hitze, ohne euch nach eurer Meinung zu fragen und zwingt euch dazu, euren Mantel auszuziehen.

 

Mit ihrem Licht und ihrer Wärme zwingt sie auch alle Samen auf der ganzen Erde zum Sprießen.

 

Die Sonne ist das gewaltsamste Wesen, das es gibt.

 

Sie verbreitet ihre Wärme und ihr Licht und verjagt die Finsternis;

Dabei könnt ihr gar nichts machen.

Der Tod kann vor der Sonne nicht existieren, da sie alles belebt.

 

Die Gewalt der Sonne ist phänomenal!

 

Ja, deshalb gäbe es auch viel über die Gewaltlosigkeit Gandhis zu sagen.

Gewiss, für die damalige Zeit und unter den historischen Umständen war sie großartig, um Indien von England zu befreien.

Aber im Allgemeinen ist die Gewaltlosigkeit für ein einzelnes Land gefährlich, denn dadurch läuft es Gefahr, von anderen unterdrückt zu werden.

 

Die Gewaltlosigkeit ist nur unter der Bedingung, dass die ganze Menschheit diese Philosophie annimmt, eine ideale Lösung.

 

Sonst würde es immer irgendwelche egoistischen und grausamen Nachbarn geben, die das arme, unglückliche Volk, das sich nicht verteidigen will, schnell vernichten werden.

 

Die gewaltlose Philosophie eignet sich für denjenigen, der seine niedere Natur zähmen und sich opfern will, um schneller fortzuschreiten.

Doch kann sie das Problem der Kriege in der Welt nicht lösen.

 

Wenn ein Volk sich nicht verteidigen will, wird es auf wirtschaftlicher und materieller Ebene schnell vernichtet.

 

Nun muss die gewaltlose Philosophie kollektiv, weltumfassend, universal werden und sich in der ganzen Menschheit verbreiten, anstatt sich auf einige Idealisten zu beschränken.

 

Denn solange sie nicht kollektiv ist, wird sie nichts verändern.

 

Wie viele sind getötet worden, weil sie ein Vorbild des Edelmutes sein wollten!

Aber dadurch hat die Menschheit sich doch nicht geändert.

 

Deshalb muss diese Weltanschauung sich in allen Ländern verbreiten.

 

Eine Einstellung kann gut sein, wenn sie kollektiv ist, aber gefährlich, wenn sie individuell ist.

 

Obwohl in Wirklichkeit sogar eine individuelle Einstellung trotz allem positiv ist;

Denn die Heiligen, die Märtyrer und alle jene, die sich geopfert haben, kommen mit guten Eigenschaften, mit großartigen Begabungen wieder auf die Erde zurück und können die anderen zum Guten beeinflussen.

Nichtsdestoweniger muss die Frage der Gewaltlosigkeit auf weltweiter Ebene behandelt werden.

Denn sonst wird sie nie richtig gelöst werden.

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