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Nur die richtige Arbeit macht glücklich.

 

Wo lauert eigentlich für den Alkoholiker die Hauptgefahr?

Im Alkohol?

 

Nein, in seinem Kopf.

 

Weshalb?

 

Weil er das Leben hauptsächlich nach der flüchtig empfundenen Lust des Augenblicks beurteilt.

Da er sich beim Trinken wohlfühlt, schließt er daraus, dieser Zustand werde andauern.

Und gerade hier liegt der Irrtum!

Im Moment gibt es vielleicht nichts Köstlicheres als das Vergnügen.

Aber auf die Dauer richtet man sich zugrunde.

Ihr werdet sagen:

»Schon gut!

Wir haben verstanden, durch das Vergnügen kann kein Glück entstehen…

aber wodurch entsteht es dann?«

 

Durch Arbeit.

 

Ja, und ich weiß auch schon, was ihr erwidert:

Ihr sagt, man wolle euch jede Freude, jede Befriedigung rauben, eure Arbeit sei schon mühsam genug, ihr würdet ja ohnehin schon dauernd arbeiten und dies mache euch ganz und gar nicht glücklich.

Nun, das beweist einfach, dass ihr noch nicht verstanden habt, was die wirkliche Arbeit ist, sonst wüsstet ihr, dass ihr gerade dort das Glück finden werdet.

Vergnügen durch Arbeit zu ersetzen, bedeutet eine gewöhnliche, egoistische Tätigkeit zu ersetzen durch eine Arbeit, die edler, großzügiger ist, unser Bewusstsein erweitert und neue Möglichkeiten eröffnet.

 

Es geht nicht darum, auf das Vergnügen zu verzichten, sondern nur darum, es nicht als Lebensziel in den Vordergrund zu stellen, denn es schwächt uns und macht uns ärmer.

Wer das Vergnügen über alles stellt, verhält sich wie ein Mensch, der wegen winterlicher Kälte alle hölzernen Gegenstände seines Hauses – Türen, Fensterrahmen, Stühle, Betten und Schränke – zum Einheizen benutzt.

 

Nach einiger Zeit ist nichts mehr übrig.

 

Genauso steht es mit demjenigen, der sich vom Vergnügen leiten lässt.

Durch die verschiedenen Emotionen und Empfindungen werden seine Reserven nach und nach verbraucht.

Wer um jeden Preis Vergnügungen sucht, muss im Voraus wissen, womit er zu rechnen hat:

mit Verarmung, Verdunkelung und Trübung des Bewusstseins.

Er wird die Schätze der Seele und des Geistes nicht kennen lernen können, sondern nur das sehen, was sich in seinem Magen, seinem Bauch und noch tiefer unten abspielt.

 

Statt das Vergnügen für Zweck und Ziel des Lebens zu halten, sollte man sich vielmehr sagen:

 

»Ich will aus meinem Leben etwas Sinnvolles, Nützliches, Großartiges machen«,

und dann das Vergnügen durch Arbeit, das heißt durch ein Ideal ersetzen.

 

Und was ist das für eine Arbeit?

 

Die Arbeit der Sonne.

 

Ich kenne keine Aktivität, die diejenige der Sonne übertrifft.

Ständig leuchten, wärmen und beleben ihre Strahlen.

Diese Arbeit der Sonne haben die Menschen bisher nie besonders geschätzt, weil sie sich immer mit Kleinigkeiten aufhalten.

Wenn der Geist-Schüler diese Tätigkeit der Sonne ganz ernst nimmt, dann wird seine Arbeit am Anfang zwar sicher noch ziemlich unbeholfen und mangelhaft erscheinen.

Aber eines Tages wird es ihm gelingen, das Licht, die Wärme und das Leben der Sonne auszustrahlen.

Nachdem er diese Arbeit unternommen hat, wird ihn alles andere immer weniger reizen;

all die kleinen Freuden, die kärglichen Zerstreuungen werden vor dieser grandiosen Aufgabe verblassen, die darin besteht, dieselbe Arbeit zu verrichten wie die Sonne.

 

Er wird eine Freude, ein Glück und eine Erweiterung spüren, die mit nichts zu vergleichen sind.

 

Viele nehmen es hin, dass das Glück sich auf ein paar Aufwallungen und Strohfeuer beschränkt, denen Kummer und Verzweiflung folgen.

 

Wenn das wirklich das Glück wäre, würde es sich nicht lohnen, nach ihm zu suchen.

Wozu soll etwas so Flüchtiges gut sein?

 

Wisst ihr, wann ich entdeckt habe, dass die Franzosen das gescheiteste Volk der Welt sind?

 

Als ich zum ersten Mal in Paris das Lied hörte:

»Liebesglück dauert nur eine Weile, Liebesleid hingegen das ganze Leben.«

Das hatte ich in Bulgarien nie gehört.

 

Seit dieser Entdeckung schätze ich die Franzosen besonders!

 

Etwas ist allerdings verwunderlich:

Warum handeln sie weiterhin so, als hätten sie diese großartige Entdeckung nie gemacht?

In Wirklichkeit kann euch die Liebe, die wahre Liebe, durch nichts und niemanden mehr weggenommen werden, wenn ihr sie einmal gefunden habt.

Ihr werdet sie für immer besitzen.

Ihr fragt:

»Wie soll man denn aber nun das Vergnügen durch die Arbeit ersetzen, wenn man jemanden liebt?

Das ist doch unmöglich!«

Nein, unmöglich ist es nicht!

 

Wer hindert euch daran, diesen geliebten Menschen zu umarmen und euch mit ihm auf das Licht, die Schönheit, das ewige Leben zu konzentrieren, ohne dass ihr dabei zu weit geht?

 

Für manche wird es kaum möglich sein, das ist klar, denn sie sind überzeugt, dass das sinnliche Vergnügen unbedingt ihr ganzes Leben regieren muss.

Ihr aber könnt damit beginnen, diese neuen Einsichten zu studieren und euch darin zu üben.

Ihr werdet feststellen, dass ihr vorwärts kommt, dass sich in euch allmählich andere Fähigkeiten entwickeln und dass ihr dann beginnt, andere, subtilere Formen der Freude zu kosten.

Sicher ist sinnliches Vergnügen zunächst sehr angenehm, aber nach und nach richtet es euch zugrunde.

 

Mit der Arbeit ist es gerade umgekehrt.

Am Anfang fällt sie einem schwer, aber mit der Zeit fühlt man sich gestärkt, bereichert, beglückt.

Es ist also in eurem Interesse, die Arbeit zum Ziel eures Lebens zu machen.

Das heißt, euch so zu verhalten, dass jeder Augenblick des Tages zu einer neuen Gelegenheit wird, auf dem Weg der Selbstbeherrschung, der Harmonie, der Erleuchtung voranzuschreiten.

 

Ihr werdet eines Tages selbst feststellen, dass ihr in dieser Arbeit das größte Vergnügen findet.

 

Doch auch hier dürft ihr euch nicht von dem oft täuschenden, augenblicklichen Eindruck aufhalten lassen.

 

Ihr müsst gründlich nachdenken, um zu sehen, welche Wirkungen eure Entscheidung auf lange Sicht erzielen wird.

Ihr arbeitet, ihr macht Anstrengungen und weil ihr im Moment noch keinen Vorteil erkennen könnt, verliert ihr den Mut.

Ja, vielleicht ist das im Moment so, aber wenn ihr so wie ich sehen könntet, welche großartigen Dinge eines Tages aus eurer Arbeit erwachsen werden, würdet ihr um keinen Preis mehr damit aufhören wollen.

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