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Nicht das Geld, sondern nur das Licht ist das

– was glücklich macht.

 

Im Grunde wissen die meisten Menschen, dass das Geld ihnen kein wahres Glück bringen wird und es gibt ja auch das Sprichwort:

»Geld macht nicht glücklich.«

 

Aber sie sind sich ebenfalls darüber bewusst, dass es ihnen erlaubt, manche ihrer Wünsche zu erfüllen.

Und da sie unzählige Wünsche haben, brauchen sie natürlich viel Geld!

 

Nun sollte man aber nachdenken und sich fragen, ob denn die Wünsche, die man sich mit Geld erfüllen kann, meistens sehr selbstlos und edel sind.

Gebt also acht!

Fragt euch immer, warum ihr euch Geld wünscht und wozu ihr es verwenden wollt.

Ja, hier müsst ihr wachsam sein, denn das Geld ist das mächtigste Mittel zur Befriedigung eurer niederen Natur.

 

Euer göttliches Wesen braucht kein Geld, sondern Licht, Liebe, Unendlichkeit, Ewigkeit und die kann ihm das Geld nicht verschaffen.

 

Das Geld kann euch nur das verschaffen, was ihr auf der materiellen Ebene braucht – Nahrung, Kleidung, Schmuck, Häuser, Autos usw. – weiter nichts.

Oft hilft es euch nicht einmal, wieder gesund zu werden.

Wenn ihr euch verwirrt oder beunruhigt fühlt und zu nichts mehr Lust habt, kann euch auch das teuerste Medikament nicht heilen.

Und selbst wenn das Medikament lindernd wirkt, macht ihr selbst durch eure unvernünftige Lebensweise seine wohltuende Wirkung zunichte und erkrankt von neuem.

 

Denn das Übel hat seinen Ursprung in eurer Lebensweise und ihr könnt es nur durch etwas heilen, was man nicht kaufen kann.

 

Natürlich ist Geld notwendig und ich habe nicht die Absicht, zu sagen, ihr könntet ohne Geld leben, denn dann würdet ihr zu Schmarotzern werden.

 

Die Lösung liegt auch nicht in der Abschaffung des Geldes, wie manche es empfehlen, weil sie meinen, das ganze Missgeschick der Menschheit käme vom Geld.

Das Geld ist ein Tauschmittel, und wenn man es abschafft, muss man es durch etwas anderes ersetzen.

Dann steht man vor demselben Problem, weil das Gesellschaftsleben nun einmal auf Austausch beruht.

Wenn Geld Schaden anrichtet, ist es nicht die Schuld des Geldes, sondern die Schuld desjenigen, der damit seine Begierden zu befriedigen sucht.

 

Hat er böse Absichten, dann dient ihm das Geld dazu, diese in die Tat umzusetzen.

Setzt er sich aber andere Gedanken in den Kopf, dann wird dasselbe Geld in seinen Händen zu einem wahren Segen.

 

Geld übt eine unglaubliche Macht auf die niedere Natur, die Personalität, aus.

 

Es wirkt wie eine Aufforderung, eine Anregung:

»Nur zu!

Du hast die Mittel, diesen Menschen da zugrunde zu richten und den anderen zu verdrängen.

Diese Frau ist verheiratet?

Das ist doch egal!

Was hält dich zurück?

Wenn sie dir gefällt, wirst du sie schon kriegen!

Schenke ihr Diamanten und ein schönes Auto, dann kann sie dir sicher nicht widerstehen!«

 

Ja, Geld ist für die Personalität ein sehr schlechter Berater, das kann man jeden Tag feststellen.

 

Wenn ihr jemanden wirklich kennen lernen wollt, gebt ihm viel Geld und beobachtet, wie er sich verhält.

Wenn er sich nicht gleich kopfüber in die Vergnügungen stürzt, wenn er nicht eitel, fordernd, hartherzig oder arrogant wird, dann habt ihr es mit einem großartigen Menschen zu tun, auf den ihr euch verlassen könnt.

Er hat den Versuchungen des Geldes widerstanden.

 

Um das Problem des Geldes ein für allemal zu lösen, müsst ihr wissen, dass die Gefahr darin besteht, zuzulassen, dass sich das Geld im Kopf niederlässt.

 

Was ich damit meine ist, dass man nur noch ans Geld denkt.

Denn dann nimmt dieser Gedanke und Wunsch solche Ausmaße an, dass er den Himmel verfinstert.

Er wirkt wie ein Vorhang, der das göttliche Licht nicht durchlässt, der es daran hindert, den Menschen zu durchfluten und sich in ihm niederzulassen.

Es ist schon gut, Geld zu besitzen, aber nur unter der Bedingung, dass man es in eine Tasche, in eine Schublade oder in einen Safe steckt, damit es nötigenfalls zur Verfügung steht…

 

Legt es hin, wo ihr wollt, aber nicht in euren Kopf, sonst wird es euch beherrschen und versklaven.

 

Solange ihr der Herr seid und es euch gehorcht, könnt ihr damit viel Gutes tun.

 

Wenn das Geld aber zu eurem Herrn geworden ist, wird es euch immer wieder dazu verleiten, eure Mitmenschen zu beherrschen und sie zu beseitigen.

Es mag sein, dass die große Menge euch bewundert, weil ihr es zum mächtigen Bankier oder erfolgreichen Geschäftsmann mit weltweiten Filialen gebracht habt.

Da ihr aber die Gesetze der Güte, der Großzügigkeit oder der Selbstlosigkeit übertreten habt, wird euch eines Tages die göttliche Gerechtigkeit zur Rechenschaft ziehen;

und diese Übertretungen müsst ihr dann mit allerlei physischen und psychischen Prüfungen bezahlen.

Jeder von euch soll über seine Beziehung zum Geld nachdenken und sich ganz besonders davor hüten, es als Ideal und als Ziel seines Lebens anzustreben und ständig daran zu denken.

Sonst wird es sich wie eine Abschirmung auswirken die euch vom Licht der Sonne und von der Erleuchtung des Geistes trennt.

Euer Kopf sollte ausschließlich dem Licht, dem Himmel, den Engeln und Erzengeln zur Verfügung stehen, um ihre Botschaften und Ratschläge zu empfangen.

 

Habt ihr aber einen Schirm in eurem Kopf, dann werden diese Botschaften von ihrem Ziel abgelenkt und ihr wisst nicht mehr, welche Richtung ihr einschlagen sollt, ihr werdet nicht mehr geführt.

Und ohne Führung stolpert man kopfüber in Fallen und Abgründe.

 

Um das Glück zu erlangen, braucht ihr nicht Geld, sondern Licht.

 

Manchmal werde ich bei der Berufswahl um Rat gefragt.

Die Person zögert:

Soll sie einen Beruf wählen, bei dem sie viel verdient oder einen, der weniger gewinnbringend ist, ihr aber mehr freie Zeit lässt, um noch etwas anderes tun zu können?

Was glaubt ihr, was ich antworte?

Als spiritueller Lehrer ist es nicht an mir, ihr zu sagen, was sie tun soll, sondern sie lediglich auf die Konsequenzen ihrer Wahl aufmerksam zu machen.

Sie muss selbst überlegen, sich analysieren und die Entscheidung treffen.

Meine Antwort lautet also:

»Viel Geld verdienen ist an sich nicht schlecht;

alles hängt von Ihrem Ziel, Ihrem Ideal ab, von dem, was Sie im Leben verwirklichen möchten.

Entspricht Ihr Ideal dem allgemeinen Motto »im Leben soll man es zu etwas bringen«, mit anderen Worten, Macht und Autorität gewinnen, dann müssen Sie natürlich viel Geld verdienen!

Haben Sie aber ein anderes Ideal, möchten Sie auf dem Weg zum inneren spirituellen Leben vorwärts kommen, dann werden Sie weniger materielle Bedürfnisse haben und können auch mit weniger Geld glücklich sein.

Die Entscheidung liegt bei Ihnen.«

Wer ein großes Vermögen besitzt, wird sowieso unentwegt in einen Wirbel von Aktivitäten und Sorgen gerissen.

 

Er muss ständig vor ehrgeizigen, unehrlichen und habgierigen Menschen auf der Hut sein, die es auf seinen Besitz abgesehen haben.

Wie wachsam er auch sei, er kann nicht alles voraussehen und abwehren.

Diese endlosen Sorgen sind eine Belastung, die ihn an die materielle Ebene fesseln und von den spirituellen Regionen abschneiden.

 

Auf diese Weise geht viel Zeit und Energie verloren, die er für seine eigene spirituelle Entwicklung und für die der anderen sinnvoller verwenden könnte;

denn dank seiner Errungenschaften auf der spirituellen Ebene hätte er so viel Gelegenheit, zu helfen!

Egal welche Aufgaben man zu erfüllen hat, es ist immer besser, sich nicht zu überlasten, sondern sich mit dem zu begnügen, was man zum Leben braucht.

 

Sobald man mehr verlangt, wird es kompliziert.

 

Ihr fragt:

»Wenn Menschen ein großes Vermögen erben, ist das dann schlecht für ihre spirituelle Entwicklung?«

Zunächst kommen solche Fälle ziemlich selten vor, und dann hängt auch hier wieder alles von der Person ab.

Will sie von diesem Geld profitieren, um ihre Neigung zur Faulheit, ihre Launen und Ambitionen zufriedenzustellen oder möchte sie das Geld in uneigennütziger und kontrollierter Weise dazu benutzen, in ihrem Umfeld Gutes zu bewirken?

 

Trotzdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass Geld lediglich auf der materiellen Ebene nützlich ist.

 

Auf der psychischen und spirituellen Ebene kann den anderen mit Geld nicht geholfen werden;

da braucht man Licht, ein Licht, das flüssiges Gold ist!

 

Wenn ihr das Licht liebt, so besitzt ihr bereits Gold auf der spirituellen Ebene.

 

Je reicher ihr an diesem Gold seid, desto mehr könnt ihr in den himmlischen Geschäften einkaufen.

 

Dort findet ihr Dinge, die in keinem anderen Laden zu erhalten sind:

Weisheit, Liebe, Freude, Unendlichkeit und Ewigkeit.

Die Weisen und Eingeweihten versuchen deshalb auf der spirituellen Ebene so viel Gold wie möglich anzusammeln, weil sie dadurch an guten Eigenschaften und Tugenden reicher werden, die dann den anderen zugutekommen.

Selbst wenn sie keinerlei Geld in der Tasche haben, ziehen sie dank ihres Lichtes weitere Geschenke vom Himmel herbei und verteilen sie um sich herum.

 

Auf der materiellen Ebene ist es also eindeutig günstiger, sich mit wenig zufrieden zu geben.

 

Auf der spirituellen Ebene hingegen sollte man unersättlich sein und sich niemals mit dem, was man ist und mit dem, was man hat, begnügen.

 

Hier muss man immer reicher und mächtiger werden wollen, um für das Gute zu arbeiten.

Das sind zwar nicht die Ratschläge der üblichen Moral und der gängigen Religion, für die es schon ausreicht, wenn man ein guter Vater, ein vorbildlicher Ehemann ist, der Frau und Kinder ernährt und einkleidet, mit ihnen am Sonntag spazieren geht und die ganze Schar am Abend selig nach Hause zurückbringt.

Wenn das kein Vorbild ist!

Schlecht ist es natürlich nicht, denn viele sind nicht einmal dazu in der Lage.

Für jemanden, der nach den Geboten der wirklichen Moral, der wahren Religion leben möchte, reicht eine solche »Moral« jedoch nicht aus.

Die wahre Moral, die wirkliche Religion ist in folgendem Gebot Jesu enthalten:

»Seid vollkommen, wie euer Himmlischer Vater vollkommen ist (5,48)

 

Wie kann man vollkommen werden, wenn man sich nach einer zu gewöhnlichen Moral richtet?

 

Die Entfernung zwischen Gott und dem Menschen ist so groß, dass man sich fragt, warum Jesus uns dieses Ideal gab, das unsere Vorstellungskraft übersteigt:

Vollkommen zu sein wie Gott selbst!

Aber er wusste genau, was er tat, als er dies sagte.

Auf der materiellen Ebene ist es gut, sich mit kleinen Dingen zu begnügen und für jedes von ihnen dankbar zu sein.

 

Aber auf der spirituellen Ebene darf man sich nie zufriedengeben, hier muss man ehrgeizig und unersättlich sein und nach dem höchsten erreichbaren Ideal, nach der göttlichen Vollkommenheit streben.

 

Man soll den Himmel um all seine Eigenschaften und Schätze bitten, ja, verlangt hundert Prozent, damit ihr wenigstens ein Prozent erhaltet!

 

Was ihr verlangen sollt, ist Licht;

dass alles in euch Licht werde, in euren Gedanken und Gefühlen, in euren Handlungen, in eurem physischen Körper…

Das Licht:

In diesem Wort sind alle erdenklichen Reichtümer zusammengefasst.

 

Es enthält alles, was am reinsten, am mächtigsten, am schönsten und am erhabensten ist… Gott selbst.

 

Ich war noch sehr jung, als ich Meister Peter Deunov kennen lernte und ihn eines Tages fragte:

»Meister, was ist die beste Methode, um sich in der Meditation mit Gott zu verbinden?«

Er antwortete:

»Die Arbeit mit dem Licht, denn das Licht ist der Ausdruck der göttlichen Herrlichkeit.

Man muss sich auf das Licht konzentrieren, mit dem Licht arbeiten, in es eintauchen und sich in ihm erfreuen.

Durch das Licht tritt man in Beziehung zu Gott.«

Und ich sage euch dasselbe:

Es gibt keine bessere Arbeit, als die Arbeit mit dem Licht.

 

Das Licht gleicht einem Ozean voll pulsierenden und vibrierenden Lebens.

 

Ihr könnt in ihn eintauchen, in ihm schwimmen, ihn trinken, euch reinigen, euch ernähren, denn nur im Licht genießt ihr die wahre Fülle.

Das Licht ist auch das Symbol aller Farben, auf die ihr euch konzentrieren könnt;

entweder auf jede einzelne oder auf mehrere zusammen.

 

Wenn es euch gelungen ist, die Farben mit Hilfe eurer Gedanken zu erschaffen, könnt ihr sie durch euch hindurchstrahlen und auf die Menschen, die ihr liebt sowie auf die ganze Welt projizieren.

 

Diese Arbeit mit dem Licht ist eine Arbeit mit den himmlischen Tugenden, mit den Kräften und Wesenheiten des Himmels, denn hinter dem Licht, hinter den Farben pulsiert ein verborgenes Leben, dessen sichtbare Darstellung sie sind.

Durch die Farben könnt ihr euch mit diesem Leben in Verbindung setzen.

Ungefähr zur selben Zeit sprach der Meister ein paar Worte, die ich ebenfalls nie vergessen habe.

Damals hielt er Vorträge in einem Saal der Oborichtestraße in Sofia, bevor sich die Bruderschaft in Izgrev, außerhalb der Stadt, niedergelassen hatte.

Eines Tages tauchte vor Beginn des Vortrags ein Herr auf, der dem Meister allerlei Fragen stellte.

Da ich anwesend war, hörte ich natürlich zu.

Der Meister zeigte sich stets schlicht und natürlich, voller Würde und Ernst.

Seine Antworten waren sehr freundlich, aber auch sehr knapp.

Es wurde ihm die Frage gestellt:

»An welchem Zeichen kann man die Entwicklung eines Menschen erkennen?«

Und der Meister antwortete:

»An der Intensität des Lichtes, das von ihm ausstrahlt.«

Ich war damals sehr jung und mir waren diese Kriterien noch unbekannt.

Die Antwort des Meisters beeindruckte mich aber dermaßen, dass sie mir von da an als Grundlage für einen großen Teil meines Daseins diente.

 

Im Laufe meines Lebens kam auch ich immer wieder zu der Erkenntnis, dass man die Menschen nach ihrem Licht beurteilen kann.

 

Dieses Licht ist natürlich nicht wirklich sichtbar, doch man fühlt es im Blick, im Gesichtsausdruck und in der Harmonie der Gesten.

 

Es hängt weder von intellektuellen Fähigkeiten noch von der Bildung ab, sondern es ist ein Offenbar-werden des göttlichen Lebens. Dieses Licht ist das, wonach wir unermüdlich suchen müssen.

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