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Ein Samen ist ein lebendiges Wesen.

 

Das unaufhörlich die Kräfte und Aufbaustoffe des Kosmos beansprucht, um seine Aufgabe zu erfüllen.

Er hat die Aufgabe, dem Baum zu gleichen, der ihn hervorgebracht hat.

 

Der Schöpfer hat dem Samen die Berufung gegeben, genauso zu werden wie sein Vater, der Baum.

 

Sowie der Same eingepflanzt ist – vorausgesetzt, er ist intakt – entwickelt er sich im Sinne dieser Berufung, indem er aus seiner Umgebung nur die Elemente aufnimmt, die ihm entsprechen;

Auf diese Weise bringt er genau das zum Ausdruck, was in dem in ihm eingeprägten Schema vorhergesehen ist.

 

Das Gleiche gilt für den Menschen.

 

Da Gott den Menschen nach Seinem Bilde erschaffen hat, hat auch er die Möglichkeit, wie sein Himmlischer Vater zu werden.

Wenn er sich richtig entwickelt.

 

Was enthält ein Samen?

 

Wenn ihr ihn aufgeschnitten unter ein Mikroskop legt, könnt ihr kein Abbild des Baumes entdecken.

Trotzdem entsteht aus diesem kleinen, unbedeutenden Samen, sobald er im Boden liegt, allmählich eine großartige Pflanze mit Wurzeln, Stamm, Blättern, Blüten und Früchten.

Wenn ihr den Samen untersucht, findet ihr natürlich nirgends eine Spur von Ästen und Blättern, denn diese Prägungen haben eine ätherische Beschaffenheit.

 

Nur der Einblick in die Welt des Äthers könnte euch die ganze Struktur des Baumes enthüllen.

 

So wie er sich gemäß dieser oder jener Kraft -Linie entwickeln wird.

 

Das Wachstum ist also eine Entwicklung, die nach einem gewissen Schema und bestimmten Kraftlinien abläuft, damit die entstehende Pflanze die gleichen Eigenschaften erwirbt wie die, aus der sie hervorgegangen ist:

Form, Größe, Farbe, Geschmack, Duft und Eigenart.

 

Das findet jeder ganz normal und natürlich, darüber braucht man gar nicht weiter nachzudenken oder sich Fragen zu stellen.

 

Und trotzdem… ist das nicht etwas Großartiges?

 

Aber das Großartigste ist, dass der Wachstumsvorgang des Samens uns das Geheimnis des Menschen offenbart.

Auch der Mensch hat ein Schema in sich, nach dem sich seine ihm innewohnenden Kräfte ausdrücken und orientieren.

 

Was nun dieses Schema ist und wie es zu verwirklichen ist, möchte ich euch jetzt erklären.

 

Wenn man irgendetwas bauen will, braucht man einen Entwurf oder einen Plan.

Es gibt für jede Konstruktion immer jemanden, der einen Bauplan herstellt, also einen Architekten;

Außerdem braucht man Arbeiter, die das Werk ausführen und das entsprechende Material.

 

Das Gleiche gilt für das Kind im Leib der Mutter.

 

Es entwickelt sich nach einem bestimmten Schema, Plan oder Programm, das von den Herren des Schicksals festgelegt wird und der Lebensweise vorangegangener Inkarnationen entspricht.

 

Die Mutter baut ihm nach diesem Plan ein »Haus«, das heißt einen Körper.

 

Wenn also ein Mensch auf die Welt kommt, hat er den Keim, der die Kraftlinien seines Schicksals enthält, in sich, genau wie jeder Same oder jedes Saatkorn in der Natur – also eine Ur-Prägung, die sich, sobald sie auf fruchtbaren Boden fällt, entfaltet und wächst.

 

Das Wachstum der Pflanze vollzieht sich genau nach dieser Prägung, nach diesem Vorbild.

 

In Wirklichkeit entwickelt der Mensch sich nicht aus einem einzigen Keim, sondern aus sieben Keimen.

 

Sie entsprechen den verschiedenen Leibern:

Atman, Buddhi, Mental, Astral, Äther und Physis -Leib.

Diese Körper sind Sitz seines physischen Lebens (Physis -Leib), seines Gefühlslebens (Astral -Leib), seines Verstandes (Mental -Leib) und seines geistigen Lebens (Kausal, Buddhi und Atman -Leib).

Im Laufe seines Abstiegs in die verschiedenen Sphären erhält er den jeweiligen Keim zur Entwicklung seiner verschiedenen Leiber, angefangen beim subtilsten, dem Atman, bis hin zum grob-stofflichsten, dem Physis -Leib.

 

Aber kommen wir wieder auf den Samen zurück.

 

Manche Reisende haben in Indien Fakire gesehen, die zum Beispiel Mango -Kerne in kurzer Zeit zu einem Busch heranwachsen und Früchte tragen lassen, die sie dann an die Umstehenden verteilen.

Dieses Phänomen erklärt sich dadurch, dass der Fakir mit einer Substanz arbeitet, die in Indien Akasha genannt wird.

 

Und diese im Raum verbreitete ätherische Substanz kann zur Beschleunigung des Wachstums der Pflanzen und zum Ausreifen der Früchte verwendet werden.

 

Wer sich also auf die Akasha -Kraft zu konzentrieren vermag, der kann einen Baum, der normalerweise Monate oder sogar Jahre dazu brauchen würde, in kurzer Zeit heranwachsen lassen.

Aber keiner der Denker, die sich mit diesem Phänomen befasst haben (ganz abgesehen von denen, die darin nur Schwindel sehen wollen), ist auf die Idee gekommen, dass der Mensch auf die gleiche Weise seine eigene Vervollkommnung beschleunigen kann.

 

Der Mensch ist dazu berufen, die Vollkommenheit seines Himmlischen Vaters zu erreichen.

 

Selbst wenn diese Entwicklung Jahrhunderte und Jahrtausende beansprucht, ist der Mensch so gestaltet, dass er die göttliche Vollkommenheit erreichen kann.

 

Dies schreibt seine Struktur vor.

In Wirklichkeit

 

aber davon weiß man nichts

 

kann er dies schon in einer einzigen Inkarnation erlangen.

 

Ja, das ist möglich.

 

Aber nur unter der Bedingung, dass er imstande ist, das Ebenbild Gottes in sich selbst zu finden, um mit der Akasha -Substanz, mit der kosmischen Elektrizität, die Hermes Trismegistos auf seiner Smaragdtafel »Telesma« nennt, auf es einzuwirken.

Egal wie man diese Kraft nennt, es handelt sich immer um dieselbe ursprüngliche Kraft »die starke Kraft aller Kräfte«, wie sie Hermes Trismegistos auch noch nennt, die von der unerschöpflichen Quelle der Sonne ausgeht und verbreitet wird.

 

Eine der Ausdrucksformen dieser Kraft ist die Liebe.

 

Die Liebe, die die Welten bewegt, und von der die sexuelle Liebe nur ein begrenzter Aspekt ist.

 

Seht ihr, hier liegt die wahre Wissenschaft, die nur wenige kennen.

 

Mit Hilfe dieser Kraft kann man die Vollkommenheit erreichen, die bereits irgendwo in uns eingeprägt ist, genauso wie in einem Samen.

 

Der Samen sieht anders aus als der Baum, aber er enthält dessen Ebenbild.

 

Sobald die Umweltbedingungen günstig sind, wird er ein Baum.

Weil nämlich die Gestalt des Baumes bereits irgendwo auf subtiler Ebene besteht, bevor sie sich im stofflichen, physischen Bereich konkretisiert.

Der Same, also wir selbst sind dazu berufen, dem uns innewohnenden Bild unseres Himmlischen Vaters mehr und mehr zu gleichen.

Und mit Ihm im Einklang zu schwingen, damit wir Ihm gleich werden.

 

Dieses göttliche Bild kann man auch als unser höheres Ich betrachten…

 

Dem wir uns nähern müssen!

 

Um mit ihm eins zu werden!

 

Genau wie der kleine schwarze, glanzlose und unbedeutende Samen zu einem riesigen, umfangreichen und starken Baum wird.

 

Schaut euch einmal eine Eiche an:

Am Anfang ist sie eine kleine belanglose Eichel, die gerade gut genug ist, um von den Schweinen gefressen zu werden.

 

Jahre später wird aus ihr ein gewaltiger Baum, der den Wald schmückt.

 

Sein Blattwerk reinigt die Atmosphäre, die Vögel bauen ihre Nester in seinen Zweigen.

Die Kinder hängen ihre Schaukeln in ihm auf.

Und die Spaziergänger ruhen sich unter ihm aus.

Selbst die Maler finden bei ihm Inspiration für ihre Bilder.

Auch die Bauern sammeln sein Holz auf, um damit Feuer zu machen.

 

Ach, eine Eiche ist wirklich ein wunderbarer Baum!

 

Und dennoch ist sie am Anfang so unbedeutend.

 

Das Gleiche gilt für uns;

Wenn wir die phantastischen Mittel, die starke Kraft aller Kräfte anzuwenden wissen, um auf das in uns enthaltene göttliche Bild hinzuarbeiten…

Verwirklichen wir uns so, wie der Herr es für uns geplant hat.

 

Es heißt, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, Ihm ähnlich.

 

Wir tragen dieses Bild also in uns.

 

Gott selbst hat es in uns hineingelegt und es liegt nun an uns, die Ähnlichkeit mit Ihm anzustreben.

 

Die einzig würdige Beschäftigung ist, darauf hinzuarbeiten, unserem Himmlischen Vater zu gleichen.

Man sollte sich wenigstens in dieser Richtung bemühen, immer weitergehen und immer höher aufsteigen, um die Dinge aus einer anderen Perspektive, in ihrer wahren Größe und Herrlichkeit wahrzunehmen.

 

Ja, Gott schuf den Menschen nach Seinem Bilde, und dieses Bild befindet sich im Keim des Atman -Leibes.

 

Das Gottesbild im Menschen befindet sich nicht auf physischer, astraler oder mentaler Ebene, denn sonst müsste man daraus schließen, dass der Herr recht unvollkommen, ungeschickt und schwach ist.

 

Nein, wir sind oben, auf geistiger Ebene, dort, wo Schönheit und absolute Vollkommenheit herrschen, das Ebenbild Gottes.

 

Diese Vollkommenheit kann man nur deshalb nicht wahrnehmen, weil die anderen, viel dichteren Körper wie Panzer die Sicht versperren.

 

Wer sich aber auf den göttlichen Keim, der das absolute Licht, die absolute Liebe darstellt, zu konzentrieren weiß, der kann ihn allmählich zum Wachsen und zur Entfaltung bringen.

Solange keine Gedanken, Gefühle oder sonst etwas den Keim beleben, bleibt er unproduktiv, und der Mensch setzt sein gewöhnliches Leben fort, ohne zu wissen, dass es Mittel gibt, um es zu wandeln.

 

Sobald der Schüler imstande ist, seine Gedankenkraft und seine Liebe auf diesen Keim zu richten…

 

Entfaltet dieser sich nicht nur…

 

Sondern beeinflusst auch die anderen Leiber, die sich je nach ihren Möglichkeiten (da diese trotz allem begrenzt sind) ändern.

 

Wenn er erst einmal diese göttliche Prägung belebt hat, beeinflusst diese nach und nach alle Zellen des ganzen Körpers und stellt eine außergewöhnliche Harmonie unter ihnen her.

In der Kabbala heißt es, dass der erste Mensch, der kosmische Mensch, der im Garten Eden lebte, Adam Kadmon genannt, das gleiche Antlitz hatte wie der Herr.

Als aber später der Verstand in ihm erwachte (und dieser Vorgang wird durch die Schlange, die den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse umschlingt, symbolisiert), wurde er versucht, sein Erkenntnisfeld zu erweitern.

Er verließ das Paradies (das heißt, er stieg in immer dichter werdende Bereiche der Materie hinab, wo er Kälte, Dunkelheit, Krankheit und Tod erfuhr) und die Naturgeister und die Tiere, die ihm vorher gehorchten, kehrten sich von ihm ab und plagten ihn.

 

Sobald der Mensch sein ursprüngliches Antlitz wiederfindet, werden ihm alle Geister des Universums aufs Neue gehorchen.

 

Und auf alle seine Forderungen eingehen.

 

Aber bisher gleicht der Mensch noch dem verlorenen Sohn aus dem Gleichnis.

 

Der Sohn, der das Vaterhaus verließ, um in die Welt hinauszugehen und auf erbärmliche Weise als Schweinehirt endete.

Doch hat dieser verlorene Sohn wenigstens eingesehen, dass er in das Haus seines Vaters zurückkehren musste…

 

Und ihr?

 

Werdet auch ihr schließlich begreifen, dass ihr zur Quelle, zum Licht, zur Liebe, zum Leben des Himmlischen Vaters zurückkehren müsst?

 

Wenn wir jeden Morgen zum Sonnenaufgang gehen, kehren wir zur Quelle zurück.

Denn die Sonne drückt auf Erden das Göttliche aus.

 

Kein Eingeweihter würde euch sagen, dass die Sonne Gott selbst ist.

 

Und das tue auch ich nicht.

 

Aber in Bezug auf ihr Licht, ihre Wärme und ihr Leben ist die Sonne das beste Symbol für die Heilige Dreieinigkeit.

 

Wenn wir uns täglich bewusst mit der Sonne verbinden, nährt und stärkt sie die kleine Dreieinigkeit in uns:

Unseren Verstand, der das Licht braucht, unser Herz, das nach Wärme und Liebe verlangt – und unseren Willen, der Leben und Energie benötigt.

Die Christen, die in der Sonne keine Manifestation der Heiligen Dreifaltigkeit sehen wollen, weil sie das für heidnisch oder unzivilisiert halten, suchen die Heilige Dreifaltigkeit lieber in toten Bildern, die nichts ausdrücken, nichts ausstrahlen und somit keinen Nutzen haben.

Wenn ihr die Sonne betrachtet, kann die durch sie in den Raum ausgestrahlte Akasha oder Telesma -Kraft in eurem göttlichen Keim das Bild beleben, welches das vollkommene Ebenbild des Herrn ist.

Sobald ihr dieses Bild findet…

 

Stehen die Naturgeister und die vier Elemente in euren Diensten!

 

Und erfüllen euch freudig jeden Wunsch, den ihr an sie richtet…

 

Weil sie in euch das Bild sehen, das sie respektieren.

 

Wenn sie dies jedoch nicht sehen, widersetzen sie sich euch und können euch sogar vernichten.

 

So sind Schwarzmagier, die den Naturgeistern befehlen wollten, deren Opfer geworden.

 

Die Geister haben sich an ihnen gerächt und sie zerstört, denn sie wollen nicht auf Menschen hören, die weder Liebe, noch Reinheit, noch Licht besitzen.

 

Sie können es nicht leiden, wenn man sich ihrer mit Hilfe magischer Beschwörungen bemächtigt.

 

Die einzige Kraft, die sie achten, ist das Licht, das der Eingeweihte ausstrahlt, wenn er das wahre Ebenbild Gottes zum Ausdruck bringt.

 

Warum belässt man die Christenheit in völlig unwirksamen, nutzlosen und sogar schädlichen Vorstellungen?

 

Der Beweis:

Suchen die Christen, seitdem Jesus vor zweitausend Jahren sagte:

»Darum sollt ihr vollkommen sein, gleich wie euer Vater im Himmel vollkommen ist!«

Wirklich nach der Vollkommenheit ihres Himmlischen Vaters?

 

Sie sind immer noch schwach, kümmerlich, neidisch, sorgenvoll, wütend und sinnlich.

 

Ist das etwa die Göttlichkeit?

 

Die ihnen vermittelten Begriffe und Kenntnisse reichen also nicht aus, um eine tatsächliche Wandlung zu bewirken.

Sie brauchen mehr als das.

 

Einige werden sagen:

»Wieso?

Sie haben doch alles!

Alles ist in den Evangelien enthalten!«

 

Ja, das weiß ich, aber haben sie die Evangelien überhaupt verstanden?

 

Ich bin wie kein anderer davon überzeugt, dass die Evangelien Schätze beinhalten, aber das sind Schätze, die man noch nicht zu entdecken vermochte, geschweige denn sie in die Tat umzusetzen.

 

Gewiss, in den Evangelien ist alles enthalten, aber in den Köpfen der Christen steckt nicht viel drin.

 

Die Philosophie Christi führt den Menschen zur Verwirklichung des höchsten Ideals:

dem göttlichen Modell zu gleichen, das er auf der Atman-Ebene in sich trägt.

 

Jesus sagt:

»Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist« (Mt. 5,48).

Weil in jedem Geschöpf der Keim, das Abbild der Vollkommenheit des Himmlischen Vaters vorhanden ist.

 

Wenn ihr diesen Samen nährt, begießt und belebt, nähert ihr euch allmählich seiner Perfektion.

 

Aber nur ein hohes Ideal kann euch helfen, dieses Ziel zu erreichen.

 

Die Mutter, die ein Kind erwartet, weiß nicht, wie das Kind Gestalt annimmt.

Sie ist sich des Formung -Prozesses nicht bewusst.

Dennoch bildet sich das Kind nach einem unsichtbaren Schema heran, das im erhaltenen Keim verborgen ist.

 

Sie selbst ahnt nichts von all dem, aber in ihrem Unterbewusstsein gibt es Kräfte, die sehr gut Bescheid wissen.

 

In gleicher Weise könnt ihr das Wachstum des göttlichen Keimes fördern.

 

Deshalb solltet ihr in euren Gebeten und Meditationen versuchen, bis zum Gipfel eures Wesens aufzusteigen.

Denn vom Gipfel oder vom Herzen (das Wort ist anders, drückt aber das gleiche innere Vorgehen aus), fließen Kräfte und Energien, die alles ändern werden bis hin zur Schwingung der geringsten Zelle und des geringsten Atoms eures Wesens.

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