❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!

 

Der Mensch ist dazu auserwählt so vollkommen wie Gott zu werden.

 

»Seid vollkommen

– wie euer Vater –

im Himmel vollkommen ist«.

 

Die schlimmste Versklavung des Menschen rührt von dem Verlust des Wissens aller antiken Heiligtümer her, die lehrten, dass der Mensch ein Sohn Gottes ist.

Als Jesus dem Volk diese große Wahrheit offenbarte, ist er gekreuzigt worden.

 

Man hatte es nie zuvor gewagt, der Menge diese Wahrheit zu enthüllen;

weil man fürchtete, sie befolge nicht mehr die Gebote der Pharisäer und Sadduzäer, wenn sie sich ihrer eigenen Größe bewusst würde.

Christus war der größte Revolutionär unter den Boten Gottes.

 

Er hat sich über alle früheren Gesetze hinweggesetzt;

Deshalb musste er seine wagemutige Behauptung, alle Menschen seien Söhne ein und desselben Vaters, am Kreuz büßen.

 

Schon im Alten Testament heißt es:

»Ihr seid Götter«, aber diese Wahrheit wurde und wird auch heute noch absichtlich beiseite gelassen.

Dennoch liegt das Heil der Menschen in der Erkenntnis, dass sie alle Söhne desselben Vaters (Gott) und derselben Mutter (der Natur, der Universal -Seele) sind.

 

Solange sie sich dessen nicht bewusst sind, erkennen sie nicht ihr eigenes wahres Wesen, verfehlen das Wesentliche und müssen natürlich leiden.

 

Wer die göttliche Herkunft aller Menschen nicht akzeptiert und auch in sich selbst den göttlichen Ursprung nicht finden will.

Der muss leiden!

Denn er kann kein Glück finden, solange er die fundamentale Wahrheit über die göttliche Essenz des Menschen abstreitet.

 

Gott hat in den Menschen einen Keim, einen Samen, ein Modell der Vollkommenheit und Herrlichkeit hineingelegt.

 

Diesem Samen müssen wir uns annähern, bis wir mit ihm eins geworden sind.

 

Jesus sagte, um seine Jünger anzuspornen, dieses Ziel zu erreichen:

»Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.«

 

Doch wie kann man genauso vollkommen werden wie der Himmlische Vater, wenn man gar nicht weiß, wie er ist?

 

Schließlich hat man Ihn ja noch nie gesehen?

 

In Wirklichkeit braucht man Ihn gar nicht gesehen zu haben.

 

Wenn in jedem Geschöpf das Bild der Vollkommenheit des Himmlischen Vaters als Same vorhanden ist, und wenn ihr diesen Samen versorgt…

Begießt und belebt, nähert ihr euch allmählich Seiner Vollkommenheit.

Ihr tragt die Prägung der göttlichen Vollkommenheit in euch.

 

Aber man muss ein hohes Ideal haben, um diesen Samen zu nähren, zu stärken und zum Keimen zu bringen.

 

Deshalb könnte man sagen, dass der Mensch mit einer Aufgabe auf die Welt gekommen ist.

 

Aber versteht das Wort »Aufgabe« nicht falsch.

Ganz gewöhnliche Durchschnittsmenschen bilden sich ein, eine Mission zu haben, obgleich sie weder besondere Fähigkeiten noch irgendeine Begabung haben.

Sie setzen sich in den Kopf, dass der Himmel sie geschickt hat, um die Ordnung auf Erden wiederherzustellen.

Und wenn man sieht, wie schwach und kümmerlich sie sind, kann man nur staunen!

 

Gewiss, wir haben alle eine Aufgabe, nur sollten wir wissen welche.

 

Wir müssen alle Keime guter Eigenschaften und Tugenden, die der Himmel uns gegeben hat, entwickeln.

 

Es mag sein, dass der Himmel von Zeit zu Zeit ein Wesen für eine außerordentliche Mission erwählt.

Aber die kollektive Aufgabe der Menschen liegt darin, sich schrittweise bis zur Vollkommenheit zu entwickeln.

 

Selbst wenn sie keine besonderen Fähigkeiten besitzen oder noch schwer und stumpf sind…

 

Müssen sie an ihrer Entwicklung und Vervollkommnung arbeiten.

 

Leider sind viele für die falschen Missionen bereit – sie glauben, wie Jeanne d’ Arc Frankreich retten zu können, während ihre wahre Aufgabe sie gar nicht interessiert.

 

Nein, man sollte sich zunächst mit dem beschäftigen, was Gott allen Menschen aufgetragen hat:

Vollkommen zu werden wie Er selbst.

Und da man dies in einer Existenz, die viel zu kurz ist, nicht erreichen kann…

Kommt man wieder auf die Erde zurück, um seine Arbeit fortzusetzen.

 

Als Jesus sagte:

»Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist« (Mt. 5,48), setzte er die Reinkarnation voraus.

 

Wie hätte er, der doch so weise und erleuchtet war…

 

Sonst von den Menschen fordern können, in einem einzigen Leben vollkommen zu werden?

 

Entweder hätte er von der menschlichen Schwäche nichts gewusst oder er hätte von der Größe Gottes keine Vorstellung gehabt.

 

Ohne die Voraussetzung der Reinkarnation wäre diese Anweisung unsinnig gewesen.

Dagegen wird mit der Reinkarnation alles möglich und sinnvoll.

 

Jesus hat nur deshalb Vollkommenheit von den Menschen verlangt…

 

Weil er wusste, dass die Vollkommenheit das Gesetz des ganzen Universums ist.

 

Gott ist vollkommen, der Mensch nicht.

 

Doch kann er es werden, denn am Anfang der Genesis steht geschrieben, dass Gott ihn nach Seinem Bilde erschaffen hat.

 

Und Gott sprach:

»Lasset uns Menschen machen, nach unserem Bilde, uns ähnlich!

Die sollen herrschen über die Fische im Meer und die Vögel des Himmels, über das Vieh…«

 

Weiter unten:

»Und Gott schuf den Menschen nach Seinem Bilde, nach Seinem Bilde schuf Er ihn

Das Wort »Bild« wird wiederholt, während man den Begriff »ähnlich« nicht mehr antrifft.

 

Warum?

 

Und welcher Unterschied besteht zwischen Bild und Ähnlichkeit?

 

Gott hatte also die Absicht, den Menschen nach Seinem Bilde und nach Seiner Ähnlichkeit zu schaffen;

Aber das tat Er nicht.

Er hat ihn nur nach Seinem Bilde erschaffen.

Das heißt, mit denselben Fähigkeiten, aber ohne ihm die Fülle dieser Fähigkeiten, die Ähnlichkeit zu verleihen.

 

Lasst uns zum besseren Verständnis das Beispiel einer Eichel aufgreifen.

 

Sie ist das Ebenbild ihres Vaters, des Eichbaumes, das heißt sie hat die gleichen Leistungsfähigkeiten wie er, doch ähnelt sie ihm nicht.

Seht einmal, wie verschieden sie sind.

Erst wenn die Eichel eingepflanzt ist, wird sie wie ihr Vater, der Eichbaum, werden.

 

Der Mensch ist das Ebenbild Gottes – das heißt, er besitzt Weisheit, Liebe, Macht, jedoch unendlich viel weniger als der Herr.

 

Wenn er sich im Laufe der Zeit voll entwickelt haben wird, wird er Ihm ähnlich und Seine Tugenden im ganzen Ausmaß besitzen werden.

Ihr seht also, diese Entwicklung, der Übergang vom Bild zur Ähnlichkeit setzt den Gedanken der Reinkarnation voraus.

 

Gott sagte:

»Lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich«, doch hat Er die »Ähnlichkeit« nicht verwirklicht.

»Gott schuf den Menschen nach Seinem Bilde, nach dem Bilde Gottes schuf Er ihn.«

Hinter dem fehlenden Wort »ähnlich« und der Wiederholung »Bild« verbarg Moses die Idee der Reinkarnation.

 

Ihr werdet sagen:

»Aber es gibt keine Spur von dem Gedanken einer Reinkarnation in den Evangelien.«

Nun, da irrt ihr euch.

Sie ist natürlich nicht ausdrücklich erwähnt worden, aber für den, der die Evangelien richtig zu lesen weiß, ist sie ganz eindeutig.

 

Gehen wir nun auf gewisse Fragen und Antworten von Jesus und seinen Jüngern ein.

 

Eines Tages fragte Jesus seine Jünger:

»Was sagt man von mir, wer ich sei?«

Und was bedeutet denn diese Frage?

Habt ihr schon mal jemanden fragen hören »was sagt man von mir, wer ich sei?«

 

Und seht nur, was die Jünger antworteten:

»Die einen sagen, du seist Johannes der Täufer, die anderen sagen, du seist Elia, und wieder andere meinen, du seist Jeremia oder einer der Propheten.«

 

Wie kann man sagen, jemand sei dieser oder jener, der schon seit langem gestorben ist…

 

Wenn man nicht die Vorstellung der Reinkarnation mit einbezieht?

 

Ein anderes Mal begegnen Jesus und die Jünger einem Menschen, der von Geburt an blind ist, und die Jünger fragen:

»Rabbi, wer hat gesündigt, dieser Mann oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde?«

 

Wo hätte er vor seiner Geburt sündigen können?

 

Im Leib seiner Mutter?

 

Entweder war das eine dumme Frage oder sie impliziert, dass Jesus und seine Jünger von einem vorherigen Leben sprachen.

 

Die Jünger fragten, ob es die Eltern waren, die gesündigt hatten;

Denn sie hatten im hebräischen Gesetz gelernt, dass jede Anomalie, jedes Gebrechen und jedes Unglück einer Gesetz -Übertretung zuzuschreiben ist.

 

Aber man kann auch die Schuld eines anderen bezahlen, und deshalb weiß man bei einem vom Unglück betroffenen Menschen nie…

 

Ob er für das eigene Vergehen sühnt oder sich für einen anderen aufopfert.

 

Dieser Glaube war unter den Juden verbreitet.

Alles Böse, was einem widerfahren kann, ist das Ergebnis einer Übertretung.

 

Die Jünger stellten also diese Frage, weil sie wussten, dass ein Mensch nicht grundlos blind geboren werden kann.

 

Oder nur weil es Gott gefiel, ihn blind zu machen, wie es sich die Christen vorstellen.

 

Jesus antwortete:

»Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm« (Jh. 9,3).

 

Mit anderen Worten:

Damit ich ihm begegne, ihn heile und das Volk an mich glaubt.

 

Die Menschen leiden aus zwei Gründen:

Entweder haben sie gesündigt und werden bestraft oder ohne selbst Fehler gemacht zu haben, übernehmen sie das Karma anderer.

 

Sie opfern sich, um sich zu entwickeln.

 

Aber es gibt eine dritte Kategorie, die ihre Entwicklung abgeschlossen hat, frei ist und nicht wieder auf die Erde zurückkehren muss.

 

Diese Menschen kommen oft auf die Erde herab und akzeptieren Krankheit, Leiden, Gebrechen und sogar Martyrium, um den Menschen zu helfen.

 

Nun, dieser Blindgeborene gehörte der dritten Kategorie an.

 

Und falls ihr noch nicht überzeugt seid, habe ich noch weitere Argumente.

 

Jesus erfährt eines Tages, dass Johannes ins Gefängnis gekommen ist, und im Text heißt es dann nur:

»Als Jesus von der Gefangennahme des Johannes erfuhr, zog er sich nach Galiläa zurück.«

Einige Zeit darauf wird Johannes auf Befehl des Herodes enthauptet.

 

Nach seiner Verklärung fragen die Jünger Jesus:

»Warum sagen die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elia kommen?« (Mt..17,10).

 

Und Jesus antwortet:

»Elia soll freilich kommen und alles zurecht bringen.

 

Doch ich sage euch:

Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten« (Mt. 17,11-12).

 

Dann heißt es weiter im Text:

»Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.«

 

Daraus geht klar hervor, dass Johannes die Wiedergeburt von Elia war.

 

Übrigens berichten die Evangelien auch, dass ein Engel Zacharias, dem Vater von Johannes, erschien, um ihm zu verkünden, dass seine Frau Elisabeth einen Jungen zur Welt bringen würde, und er sagte:

»Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias« (Lk. 1,17).

 

Schauen wir uns nun einmal das Leben des Propheten Elia an, um herauszufinden, was er getan hat, dass er enthauptet wurde…

 

Als er sich später als Johannes der Täufer wieder inkarnierte.

 

Das ist eine sehr interessante Geschichte.

Elia lebte zur Zeit des Königs Ahab.

Dieser hatte Isebel geheiratet, die Tochter des Königs von Sidon, und ihretwegen betete er Baal an.

 

Elia ging nun hin zu König Ahab und machte ihm Vorwürfe wegen seiner Untreue gegenüber dem Gott Israels und sagte zu ihm:

»Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, es sei denn, ich sage es.«

Dann ging er auf Weisung Gottes fort und versteckte sich in den Bergen, um so den Verfolgungen des Königs zu entgehen. Nach drei Jahren hatte die Trockenheit im ganzen Land eine große Dürre hinterlassen.

 

Das Volk litt Hunger, und Gott sandte Elia erneut zu Ahab.

 

Sobald der König ihn erblickte, warf er ihm zornig vor, an dieser Dürre schuld zu sein.

 

»Nein«, entgegnete der Prophet, »die Schuld liegt bei dir, da du den Herrn verlassen hast, um dem Gott Baal zu dienen.

Jetzt werden wir aber sehen, wer der wahre Gott ist. Befehle, dass alle Propheten des Baal sich auf dem Berg Karmel versammeln sollen.«

 

So wurden alle Propheten zusammengerufen, und Elia sprach:

»Bringt nun zwei Stiere herbei.

Wir wollen zwei Altare errichten, einen für Baal und einen für den Herrn.

Die Propheten sollen Baal anrufen, und ich werde den Herrn anrufen.

Der Gott, der durch das Feuer antwortet, ist der wahre Gott.«

 

Die Propheten machten den Anfang;

Vom Morgen bis zum Mittag riefen sie ihren Gott an:

»Baal… Baal… Baal… gib uns Antwort…«

 

Aber es kam keine Antwort, und Elia spottete:

»Ruft ein wenig lauter, damit er euch hört.

Vielleicht ist er beschäftigt oder er ist unterwegs oder aber er schläft.«

Die Propheten riefen noch lauter, und da sie auch Magie praktizierten, machten sie sich Einschnitte am Körper, weil sie hofften, durch das ausfließende Blut Larven und Elementargeister anzuziehen, die dann Feuer an den Altar bringen sollten.

Aber es geschah nichts.

 

Darauf sprach Elia:

»Das ist nun genug; man bringe mir zwölf Steine.«

Mit diesen Steinen baute er einen Altar, um den ein Graben gezogen wurde.

Auf die Steine legte er Holz und auf den Holz den zerlegten Stier.

Dann ließ er alles mit Wasser übergießen und füllte auch den Graben damit.

 

Nun war alles bereit, und Elia rief den Herrn an:

»Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass Du Gott in Israel bist.

Dass ich Dein Diener bin und dass ich alles nach Deinem Wort getan habe!«

 

Und das Feuer fiel mit solcher Gewalt vom Himmel, dass es alles verzehrte.

 

Es blieb weder etwas vom Opfertier übrig, noch vom Holz, von den Steinen oder vom Wasser.

 

Das entsetzte Volk erkannte, dass der wahre Gott der Gott von Elia war.

Darauf ließ Elia, den der Sieg wohl etwas zu stolz gemacht hatte, die 450 Propheten des Baal zu einem Bach hinführen, wo er ihnen den Kopf abschlug.

 

Darum war damit zu rechnen, dass auch er einmal enthauptet würde.

 

Denn es gibt ein Gesetz, das Jesus im Garten Gethsemane ausgesprochen hat, als Petrus sich auf den Diener des Kaiphas stürzte und ihm ein Ohr abschlug:

»Stecke dein Schwert an seinen Ort!

Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen« (Mt. 26,52).

 

Allerdings kann man in einem einzigen Leben nicht immer die Wahrheit dieser Worte erkennen.

 

Denn gerade Elia, wie ist er gestorben?

 

Nicht nur, dass er nicht umgebracht wurde, ihm wurde auch noch ein feuriger Wagen geschickt, mit dem er in den Himmel fuhr.

 

Jedoch erhielt er die Strafe für seine Verfehlung, als er in der Person von Johannes dem Täufer wieder auf die Erde kam.

 

Jesus wusste, wer er war und welches Schicksal ihn erwartete.

 

Darum tat er nichts, um ihn zu retten, obwohl er über ihn Großartiges gesagt hatte:

»Unter allen, die vom Weibe geboren sind, gibt es keinen, der größer ist als Johannes der Täufer.«

Er hat nichts unternommen, weil die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen musste.

 

Nun wird es klar, warum er das Land verließ, als er von seiner Gefangennahme erfuhr.

 

Er durfte ihn nicht retten.

 

Gesetz ist Gesetz.

 

Bis ins vierte Jahrhundert hinein glaubten die Christen an die Reinkarnation, so wie die Juden, die Ägypter, die Hindus, die Tibeter…

Aber wahrscheinlich haben sich die Kirchenväter gesagt, dass dieser Glaube die Dinge nur in die Länge ziehen würde.

Denn damit hätten die Leute es wohl nicht eilig, sich zu bessern.

Und indem sie nun den Glauben an die Reinkarnation abschafften, wollten sie die Menschen antreiben, die Vollkommenheit in einem einzigen Leben anzustreben.

 

Im Übrigen hat sich die Kirche dann nach und nach derart schreckliche Dinge einfallen lassen, um die Menschen einzuschüchtern.

 

Dass man im Mittelalter nur noch an den Teufel, die Hölle und die ewige Verdammnis glaubte.

 

Die Kirche hat also den Glauben an die Reinkarnation abgeschafft, weil sie meinte, sie könnte die Menschen auf diese Weise dazu bewegen, sich schneller zu bessern.

 

Aber diese haben sich nicht nur keineswegs gebessert, sie sind sogar schlimmer geworden… und dazu auch noch unwissender!

Darum muss man diesen Glauben nun wieder annehmen, denn sonst stimmt einfach nichts.

Das Leben hat sonst keinen Sinn, der Herr ist ein Ungeheuer usw.

Aber schauen wir weiter.

 

Ich werde euch nun zeigen, dass nichts, weder in der Religion noch im sonstigen Leben, ohne die Reinkarnation einen Sinn bekommt.

 

Geht einmal hin zu Priestern und Pastoren und verlangt Folgendes:

»Erklären Sie mir, warum der eine Mensch reich, schön, intelligent und stark ist, warum ihm alles gelingt, was er unternimmt, und warum ein anderer krank, hässlich, arm, heruntergekommen und dumm ist.«

 

Sie werden euch antworten, das sei so der Wille Gottes.

 

Bisweilen werden sie euch auch von Vorsehung und von Gnade etwas erzählen;

Aber das wird euch keine bessere Erklärung geben.

 

Auf jeden Fall ist es der Wille Gottes.

 

Analysieren wir also diese Antwort.

 

Da Gott uns ein wenig Hirnsubstanz mitgegeben hat, lassen wir die nicht einrosten!

 

Demnach hat Gott also Launen;

Er macht, was Ihm gerade einfällt;

Gott gibt den einen alles und den anderen nichts?

 

Gut, ich verstehe, Er ist Gott, es ist so Sein Wille.

 

Das ist großartig, ich beuge mich.

 

Aber dann finde ich es doch unverständlich, wenn Er nachher unzufrieden, zornig und gekränkt ist, wenn diejenigen, denen Er nichts Gutes gegeben hat, Verfehlungen begehen, böse, ungläubig und kriminell sind.

 

Da es Gott ist, der den Menschen diese Mentalität, diesen Mangel an Intelligenz oder an Herzlichkeit mitgegeben hat…

 

Warum bestraft Er sie dann?

 

Er, der Allmächtige, konnte Er sie nicht zu gutherzigen, ehrlichen, klugen, weisen, frommen, ja, einfach zu großartigen Menschen machen?

 

Nun ist es nicht nur Seine Schuld, wenn sie Verbrechen begehen, nein, Er bestraft sie auch noch dafür!

Also, da stimmt irgendwas nicht mehr.

 

Gott besitzt alle Macht, er tut, was Er will, meinetwegen, deswegen kann man Ihm keinen Vorwurf machen.

 

Aber warum handelt Er dann nicht konsequenter, logischer und gerechter?

 

Dann sollte Er doch die Menschen zumindest in Ruhe lassen.

 

Aber nein, Er wirft sie für alle Ewigkeit in die Hölle!

Und auch da, meine ich, passt etwas nicht zusammen.

 

Ich würde sagen:

»Wie lange haben sie gesündigt?

Dreißig Jahre, vierzig Jahre?

Gut, dann sollen sie auch vierzig Jahre in der Hölle bleiben, und nicht länger.

Aber für alle Ewigkeit?!…«

 

Also wirklich, da mache ich nicht mehr mit, damit bin ich nicht einverstanden.

 

Überlegt doch einmal.

 

Aber die Leute wagen es nicht zu überlegen, so sehr sind sie umwölkt von dem, was ihnen beigebracht wurde.

 

Es scheint ja bald so, als sei es ein Verbrechen zu überlegen;

Und wofür ist dann die Intelligenz gut?

Wenn Gott sie uns schon gegeben hat, was sollen wir dann damit anfangen?

 

Doch wenn man hingegen die Reinkarnation akzeptiert, wenn man sich mit dieser Anschauung näher befasst und sie versteht…

 

Dann ändert sich alles.

 

Gott ist wirklich der größte, edelste und gerechteste Herr des Universums!

Und wir begreifen, dass es unser Fehler ist, falls wir arm, dumm und unglücklich sind;

Weil wir es nicht verstanden haben, alles, was Er uns ursprünglich mitgegeben hat, gut zu nutzen.

Wir wollten kostspielige Erfahrungen machen.

 

Und da Er, der Herr, großmütig und tolerant ist, hat Er uns gewähren lassen und sich gesagt:

»Nun gut, sie werden leiden und sich den Kopf einrennen, aber das macht nichts.

Ich werde ihnen weiterhin meine Schätze und meine Liebe schenken… und sie haben ja noch viele Inkarnationen vor sich.

Sie sind meine Kinder und eines Tages werden sie wieder heimkehren.«

 

Nun versteht ihr den Sinn der Worte Jesu besser:

»Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.«

 

Der Mensch hat dieses Gebot verworfen, weil es zu schwierig zu verwirklichen ist.

 

Aber im Grunde dreht es sich nicht um die Frage, ob man es realisieren kann oder nicht.

Sondern darum, dass man es als ernst zunehmendes und erstrebenswertes Ideal annimmt.

 

Ob und wann ihr es verwirklichen werdet, hängt nicht von euch ab und sollte euch auch gar nicht beschäftigen.

 

Vielleicht hat es noch niemand erreicht, denn die göttliche Vollkommenheit liegt den Menschen so fern!

 

Dennoch sollte man es wünschen und herbeisehnen, denn gerade das Streben danach erweckt eure Tugenden und guten Eigenschaften.

Ihre Gegenwart und Wirksamkeit kommt euch selbst zugute und bringt euch Halt und Hilfe.

Der Schöpfer hat den Menschen unsagbare Fähigkeiten gegeben, die aber nur durch das höchste Ideal ausgelöst und wirksam werden können.

Ja, dieses Ideal setzt alles in Bewegung.

❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!