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Wie sich der Mensch von seiner Personalität ausbeuten lässt.

 

Freier Vortrag.   Lesung des Tagesgedankens:

»Häufig schon, beim gemeinsamem Singen, wenn wir der vollendeten Harmonie sehr nahe sind, habt ihr die Gegenwart himmlischer Wesenheiten verspürt…

 

Die Harmonie zieht sie herbei;

Sie wandeln unter uns und verteilen uns Blumen und Gaben…

 

Ihr fühlt wohl etwas, seid euch aber nicht bewusst, dass es Wesen sind, die euch umschweben.

 

So bietet denn weiterhin alle eure Kraft und euren ganzen Willen auf, bis dass der Himmel euch entgegenkommt, und ich kann euch versichern, er wird kommen.

 

Er umgibt uns, ihr werdet ungewöhnlicher Kundgebungen teilhaftig und ein so überwältigendes Glück empfinden, dass ihr es gar nicht aufzunehmen vermögt;

Gewaltige Ströme werden euch durchfluten, sodass ihr in reinster, heiliger Verzückung erschauert.«

 

Ja, meine lieben Brüder und Schwestern, ihr müsst diesen Tagesgedanken ernst nehmen;

Denn er enthält eine so tiefe, schöne Wahrheit!

Engel können sich zu uns begeben, aber dies hängt von euch ab – nicht so sehr von mir.

Denn, was immer ich auch tue, es kommt nur mir zugute.

 

Damit es auch für euch so sei, solltet ihr bemüht sein, euer Bewusstsein zu erweitern und zu erhellen.

 

Steckt man jedoch zu tief in seinen alltäglichen, materiellen Sorgen, so erscheint einem dies tausende von Kilometern entfernt, unglaublich und undurchführbar.

Dabei ist nichts leichter als das, vorausgesetzt, man hat sich völlig in den Dienst des Himmels gestellt, fühlt sich Tag und Nacht mit der Lichtwelt verbunden.

 

Der Himmel ist nicht so unerreichbar fern und taub.

 

Die Hindernisse und Schranken kommen aus uns selbst;

Wir bauten sie auf, indem wir undurchdringliche Wände um uns schichteten, welche wir so sehr verstärkten und festigten, dass selbst des Himmels Kraft und Licht sie nicht zu durchstrahlen vermögen.

 

Ihr müßt wissen;

Wir leben umhüllt von der ätherischen, der göttlichen Welt, fühlen uns jedoch nur deshalb weitab und von ihr getrennt, weil diese von uns gebildeten Schichten jeglichen Austausch mit ihr verhindern.

 

In Wirklichkeit sind wir von Himmelskräften, von Glück und Freude ringsum umgeben.

 

Würdet ihr nunmehr versuchen, euch so weit zu läutern, dass eure Feinkörper empfindsam und aufnahmefähig werden, könntet ihr auf der Stelle wahrnehmen, dass das, was ich hier sage, absolute Wahrheit ist.

Die Gotteswelt ist nicht weit entfernt, sondern zum Greifen nahe.

 

Dennoch kann sie uns so fremd sein, als gäbe es sie nicht.

 

Manchen Menschen kann man noch so Wundervolles offenbaren und erklären;

Sie fühlen die Gegenwart Gottes nicht, glauben nicht, dass es einen Himmel gibt, der von hohen Geist -Wesen bewohnt ist.

 

Den sie fühlen die Ordnung, Harmonie und Liebe der Lichtwelt nicht.

 

Sie sagen:

»Ich fühle nichts davon, glaube nicht daran«.

 

Was haben sie denn wohl in früheren Leben getan, dass sie nun nichts mehr empfinden und wahrnehmen?…

 

Es gibt immerhin Menschen, die wenigstens mit ihrem Verstand erfassen, dass es eine Ordnung, eine weise Vernunft, eine Gerechtigkeit, unsichtbare Wesen gibt.

Manche können es nicht verstehen, aber sie fühlen und erleben es.

 

Andere, schon höher entwickelte, begreifen es und fühlen es auch.

Außerdem gibt es noch geistig sehr hochstehende Menschen.

Die es sowohl verstehen als auch fühlen und dazu noch verwirklichen, um es anderen zugänglich zu machen.

 

Wie ihr seht, gibt es mehrere Einstufungen.

 

Um mit der unsichtbaren Welt Verbindung aufzunehmen, gibt es Möglichkeiten, auf die ich euch in früheren Vorträgen hingewiesen habe;

Lest sie noch einmal durch, es ist alles in ihnen enthalten, klar und leicht verständlich.

Mit einigem guten Willen versteht es ein jeder, es ist alles anschaulich dargelegt.

Was die Menschen hauptsächlich daran hindert, die Unendlichkeit himmlischer Schönheit und Freude zu fühlen, ist die Personalität.

 

Sie muss eingedämmt werden, denn sie ist im Menschen zu sehr entwickelt.

Den die Personalität ist dermaßen aufgeblasen und ausgedehnt…

Dass sie ihn sogar daran hindert, das Licht der Sonne zu erblicken.

 

– Dem Vogel Rock gleich, aus den Märchen von Tausend und einer Nacht.

Dieser Vogel war so riesengroß, dass seine ausgespannten Flügel selbst die Sonne verdunkelten.

 

Natürlich ist das ein wenig übertrieben, wie fast alle Sagen und Märchen.

Aber für die Personalität trifft es zu;

Sie ist imstande, sich derart breit zu machen, zu wuchern und aufzublähen, dass sie uns die Sonne verdeckt.

 

Infolgedessen leidet man, quält sich ab, verbittert, vergrämt und vergiftet sich das Leben, weil die Personalität nie zufrieden gestellt ist.

 

Sie hält sich für den Mittelpunkt des Universums und erträgt es nicht, dass sich nicht alles um sie dreht und ihren Launen nachgibt.

 

Stets übertreibt sie ihre Bedeutung und ihre Rechte, jeder soll ihr zu Diensten stehen, ihr verschaffen, was sie verlangt.

Da dies nicht erfolgt, wird sie ungerecht, denn sie denkt nicht an die Schwierigkeiten ihrer Mitmenschen, an deren Leiden und Schmerzen.

 

Ein jeder Mensch, der mehr und mehr aus der Personalität lebt, wird ebenso ungerecht, verblendet wie sie und macht sich überall unbeliebt.

 

Eine andere Schwäche der Personalität:

Sie vermag nichts vorauszusehen.

 

Den die Personalität bildet sich ein, sie werde siegen, gewinnen, triumphieren, indem sie alles an sich reißt.

 

Ganz im Gegenteil, es entstehen weit mehr Verluste, Schäden und Leid, und sieht man es endlich ein, ist es zu spät.

 

Die Personalität irrt sich immer in ihren Berechnungen und Plänen, es ist ihr nicht gegeben, die Zukunft vorauszusehen;

Dazu ist sie viel zu blind.

 

Gewinnt die Personalität zu großen Einfluss auf den Menschen, rennt er sich früher oder später den Kopf ein.

 

Das ist mir zur Genüge bekannt.

Ihr werdet sagen:

»So sind denn auch Sie der Personalität gefolgt«?

Nun, warum nicht?

 

Glaubt ihr etwa, ich sei schon immer der gewesen, der ich heute bin?

 

Gewiss, ich war noch sehr jung, als ich das Licht empfing, höchstens 16 Jahre alt.

Von da an begann ich über die Personalität und die Individualität nachzudenken.

 

Das will aber nicht heißen, dass ich das Problem sofort löste und gleich ein Heiliger und Prophet wurde.

 

So einfach war das nicht, aber wenigstens hatte ich das Licht.

Warum haben die Menschen, selbst mit neunundneunzig Jahren noch immer nicht dieses Licht?

 

Selbst im Alter von neunundneunzig Jahren wissen sie noch nicht, was die Personalität ist und lassen sich blind von ihr führen!

 

So rate ich euch denn, über Personalität und Individualität nachzudenken;

Es ist die Kernfrage unserer Lehre.

 

Alle anderen Denker vor mir brachten ihr Licht und ihr Wissen hinsichtlich aller Lebensfragen;

Ich brachte Licht und Klarheit zu nur einer Frage:

Personalität und Individualität;

 

Die tierhaft-niedere und die göttlich-erhabene Natur – mit anderen Worten:

die Trieb -Natur und die Gott -Natur.

Damit befasste ich mich und musste feststellen, dass nur sehr wenige sich mit diesem Thema beschäftigt haben.

Alle, die mir vorangingen, klärten viele andere Fragen, ich bestreite es nicht, ich war nie unehrlich und ungerecht ihnen gegenüber, ganz im Gegenteil.

Wenn ich immer von Eingeweihten und großen Meistern spreche, dann nur, weil ich sie stets sehr hoch geschätzt habe, sie können mir in dieser Hinsicht nichts vorwerfen.

 

Ich sagte dies nur, um euch zu zeigen, dass jeder Denker Klarheit in einem ganz bestimmten Bereich bringt, so auch ich.

 

Diese eine Frage gefällt mir sehr, weil ich sie für wesentlich halte.

Sie ist der einzige Schlüssel zur Lösung aller Lebensfragen.

 

Könnte man die Menschen so weit belehren und ihnen Beweise bringen von dem, was sich in ihnen abspielt, wäre dies eine unglaublich wertvolle Hilfe für sie.

Leider geht dieses Wissen der Menschheit ab, sie kennt zu viele unnötige Dinge.

 

Was aber die beiden Naturen anbelangt, ist sie völlig im Unklaren:

Fast ausnahmslos alle leben aus ihrer Personalität.

Die Individualität offenbart sich zwar bei ihnen von Zeit zu Zeit, doch meist ohne dass sie wissen wie und warum, als bräche sie gegen ihren Willen durch, als gelänge es dem Himmel trotzdem hie und da in Erscheinung zu treten!

Aber das ist selten.

 

Hingegen, geschähe dies klar und bewusst, aus freiem Willen und viel häufiger, so durchliefe der Mensch rascher einen ungewöhnlich schönen und herrlichen Weg.

 

Das ist das Ziel, auf das ihr hinarbeiten solltet.

 

Den meisten Menschen ist es nicht möglich, die Vorteile zu sehen, die aus einer Zusammenarbeit mit der Individualität entstehen.

Weil sie ängstlich und unwissend sind und meinen, es käme sie teuer zu stehen und sie müssten auf vieles verzichten, wenn sie den Willen der Individualität tun.

Dabei geschieht genau das Gegenteil.

 

Gerade Angst und Unwissenheit machen es der Personalität möglich, derart an Ausmaß zu gewinnen und ihr Ansehen zu steigern.

Weil sie dem Menschen nicht erlauben die Vorteile zu sehen, die auf der anderen Seite seiner warten.

 

Glaubt mir und versucht es, ihr werdet schon sehen.

Denkt nun etwas weniger an euch und arbeitet mehr auf dieses hohe Ideal hin, zum Wohle der Menschheit und des ganzen Universums.

 

Zunächst wird es euch wohl nicht sehr zusagen, aber je mehr ihr auf dieses Ziel hinwirkt, umso freier fühlt ihr euch, von gewaltiger Kraft getragen und von unbeschreiblichem Glück erfüllt.

Anfangs fürchtet man sich, man hängt noch allzu sehr an seiner Personalität, schenkt ihr sein ganzes Vertrauen.

 

Man glaubt sich verloren, wenn man sie verlässt.

Ganz im Gegenteil!

Es kommt sehr teuer zu stehen, sich unter den Einfluss der Personalität zu stellen.

 

Ihr dürft es nicht falsch auffassen, ich habe ja nichts gegen die Personalität, ich habe auch eine, genau wie ihr, nur soll sie gezähmt und dienstbar gemacht werden;

Denn sie ist die beste Hilfe, sie ist unermüdlich.

Wenn ich nun sage, man solle die Individualität entfalten, will das nicht heißen, man solle jeden x-Beliebigen lieben, wahllos mit allen Gemeinschaft pflegen, sich an den Erstbesten hängen.

 

Nein, derlei habe ich nie gesagt, äußerlich gesehen ist sogar ein bestimmter Abstand, eine Entfernung zu wahren.

Aber auch hierin muss die Individualität entscheiden.

Ich erklärte bereits viele Male, wann und in welchem Fall die oder jene Haltung angebracht ist.

Auch habe ich nie die Leute dazu bringen wollen, es bei völlig entgegengesetzter Wesensart miteinander auszuhalten.

In bestimmten Fällen ist es besser, voneinander zu gehen, sich zu trennen und zu scheiden, jedoch sich weiterhin wohlwollende Gedanken und Gefühle anstatt Hass entgegenzubringen.

 

Sind einem diese Grundregeln nicht geläufig, wird man immer wieder versucht sein, jede Situation nach eigenem Gutdünken zu bereinigen »So gefällt es mir… und so nicht«.

Man nimmt sein Gutdünken zum Maßstab, was einem Vergnügen bereitet und was nicht, aber dies kann nicht als leitender Maßstab gelten.

Über Vergnügen stehen Vernunft, Überlegung und Einsicht, welche bestimmen und ausgleichen sollten, nicht nur Behagen, Vorliebe oder Abneigung…

 

Alle Zerwürfnisse dieser Erde entstehen aus Mangel an Einsicht, Klugheit und Vernunft;

Immer sind es Gefühle, Leidenschaften, Antriebe, Neigungen oder Abneigungen, welche herrschen, niemals die Vernunft.

 

Wendet euch nun von eurer Personalität etwas ab, lasst sie mal allein, richtet euch an die Individualität und fragt sie:

»Liebe Individualität, sag mir doch, wie du die Dinge siehst«.

 

Da sie über allem steht, kann sie es euch genau sagen.

 

Aber ihr fragt sie nicht, handelt weiterhin nach den Methoden der Personalität und kommt deshalb zu keiner Lösung.

Ihr glaubt, alles, was ihr solchermaßen tut, komme euch selbst zugute, und darum besteht ihr so sehr darauf.

 

Wenn ihr wüsstet, dass ihr euch dabei nicht für eure eigenen, sondern für die Interessen anderer einsetzt, die euch drängen, dann würdet ihr nicht so rasch entschlossen handeln.

 

Hier gilt es fein zu unterscheiden:

Wann wirkt man für sich selbst und wann für andere, die uns fremd sind?

Verspürt ihr ein Verlangen, eine Begierde, ein Gelüst, so glaubt ihr, es sei euer Selbst, das fordert und drängt, und ihr opfert alles dafür, es zu erlangen.

 

Die Eingeweihten wissen zu erkennen, dass es rückständige Zellen, niedere Wesenheiten oder Geister vergangener Angehöriger sind.

 

Diese Wesenheiten stellen sich ihrer Zukunft entgegen und sie geben nicht nach.

Im Gegenteil, sie zwingen sie einzuhalten, sich zu fügen und zu schweigen.

 

Solange einem nicht bewusst ist, was wirklich vorgeht, läuft man allen möglichen Vergnügen nach und bringt sich dabei zu Schaden.

Danach wird man gewahr, dass man nicht sich selbst, sondern vielen anderen Kräften und Gewalten blindlings gedient hatte.

So ist es auch bei den Tieren.

 

Manche leben frei, in den Wäldern;

Andere, bedauernswerte, wie z. B. Pferde, Ochsen, Kamele und Hunde, werden von einem Herrn zur Arbeit getrieben und ausgebeutet.

 

Ebenso sind auch wir nicht frei, sind von fremden Kräften angestellt und arbeiten für sie zu unserem Schaden.

 

Es ist schwierig, den Menschen begreiflich zu machen, dass nicht sie ihr Körper, Magen, Bauch, Geschlecht sind.

Gewiss, man muss diese zwar ernähren, wie sein Reitpferd, aber nicht zu viel und auf keinen Fall sich ihnen gleichstellen!

 

Sie sind unser Pferd, man muss es füttern, aber sich ständig vergegenwärtigen, dass das Pferd nicht wir selbst sind.

 

Denkt eingehend darüber nach!

Wenn ihr die Klarsicht gewonnen habt, wisst ihr in jeglicher Lebenslage, ob Personalität oder Individualität euch zum Handeln drängt.

 

Gegenwärtig fehlt euch noch dieses Unterscheidungsvermögen;

Doch eines Tages, wenn euch die Einsicht kommt, werdet ihr inne, dass ihr alles verloren habt:

Eure Zeit, Kraft und Energie, dass ihr euer gesamtes Kapital auf ein Konto gelegt habt, das nicht das eurige war, und der Abgrund alles verschlang.

Übrigens braucht man gar keinen Vergleich mit den Tieren zu ziehen.

 

Neunzig Prozent aller Leute sind Sklaven:

Eines Ehemannes, einer Frau, eines Chefs, einer Leidenschaft, und sie schuften, um ihnen Genüge zu leisten;

Doch je mehr sie sich abmühen, desto hungriger und durstiger werden diese.

Die Kräfte schwanden dahin, aber nicht sie selbst zogen einen Vorteil daraus.

 

Nehmen wir zum Beispiel die Frage der Sexualität.

 

Wenn ihr eurem Geschlechtstrieb freien Lauf lasst, werdet ihr gewahr, dass alle diese Organe unabhängig von eurem Willen tätig sind, dass ihr sie weder zurückhalten noch in irgendeiner Weise bremsen könnt.

Ihr könnt dies nur feststellen und nichts weiter sonst tun.

 

Also sind es andere Kräfte, die sich eurer bemächtigten, euch völlig einnehmen, indessen ihr willenlos zuseht…

 

In der geistigen Liebe seht ihr, dass ihr selbst:

Eure Seele, euer Geist, eure Individualität sich nähren, nicht andere, euch fremde Kräfte.

 

Ein Blick, ein Duft, eine Gegenwart genügten, und ihr seid beglückt, erfreut, selig, weil ihr fühlt, euer Selbst, eure höhere Natur ist es, welche trinkt, isst, atmet und nicht etwa fremde Mächte durch euch.

 

Wenn ihr euch in die Abgründe begebt, habt ihr keinen Nutzen davon;

Weil dann ungeheure Gewalten sich eurer bemächtigt haben und in euch wirken – unabhängig von eurem Willen.

 

Leider beobachten sich die Leute nicht und merken rein gar nichts.

 

Sie begnügen sich mit spärlichen Freuden, die dem physischen Körper zuteil wurden, und weil dieser gesättigt und zufrieden ist, glauben sie, sie selbst seien zufrieden.

Dass aber die Leere in ihrer Seele und ihrem Geist fortbesteht, merken sie nicht.

 

Sie haben sich mit ihrem Körper, ihrer Personalität identifiziert und empfinden nichts mehr.

 

Stellten sie sich nicht der Personalität gleich, hätten sie eingesehen, dass, wenn auch ihr Körper gesättigt schläft und schnarcht, sie selbst immer noch hungern;

Denn Seele und Geist, das heißt, ihre Individualität, erhielten keine Speise.

 

Aber um mich zu verstehen, zu sehen, wie wahr es ist, was ich sage, muss man bereits eine gewisse geistige Reife erlangt haben.

 

Steht man zu tief, kann man die Wahrheit nicht erkennen.

 

Spricht man von dieser Auffassung der Liebe zu sinnlichen, triebhaften Menschen, so entgegnen sie:

»Aber wenn wir unsere sexuellen Bedürfnisse nicht zufrieden stellen, sind wir wie tot, nur dadurch haben wir Freude am Leben!«

Ja, natürlich, es kommt Leben in die Wurzeln, eine drängende Kraft ist rege, aber oben sterben die Blüten ab.

Demnach kommt es auf den Menschen und dessen Entwicklungsstufe an.

 

Ich wünsche euch nun einen segensreichen Nachmittag.

Ihr seht, der Frühling naht!

Bald sehen wir jeden Morgen wieder die Sonne aufgehen.

 

Freilich sind es noch einige Wochen bis dahin, aber was ist schon ein Monat, selbst zwei…

»Für ein geduldiges und liebendes Herz«?

Sèvres, den 1. Februar 1972

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