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Können wir wirklich lieben – ohne Gegenliebe zu erwarten?

 

Liebe ist ein unerschöpfliches Thema.

Man kann ewig darüber sprechen, ohne es satt zu haben.

 

Lieben ist wie essen, trinken, atmen;

Man kann nicht leben, ohne zu lieben und ohne von der Liebe zu hören.

 

Seit Jahrtausenden besingt man die Liebe, man malt und man schreibt über sie.

 

Ein Roman, ein Theaterstück oder ein Film, die nicht von der Liebe handeln, kommen uns langweilig vor…

 

Und dennoch, was wissen die Menschen wirklich von der Liebe?

 

Sie kennen vor allem den Kummer und das Missgeschick, die damit verbunden sind.

Warum?

Weil für die meisten Menschen das Glück darin besteht, geliebt zu werden.

Natürlich sind sie selbst ebenfalls gewillt, ein bisschen zu lieben, aber sie glauben, dass es wichtiger ist, geliebt zu werden.

 

Ein Beweis?

 

Warum genügt es ihnen nicht, zu lieben?

 

Warum leiden sie so sehr, wenn sie entdecken…

Dass der geliebte Mensch ihre Liebe nicht erwidert oder nicht in dem gewünschten Maße?

Um glücklich zu sein, erwarten sie, dass die Liebe von außen zu ihnen kommt.

Kommt diese Liebe nicht oder wird sie ihnen entzogen, fühlen sie sich frustriert und zweifeln an ihrer Stärke und ihrer eigenen Liebeskraft.

 

Sie wollen, dass ihnen die Liebe von jemandem außerhalb ihrer selbst gegeben wird.

 

Angenommen, ihr habt mit einem Mann oder einer Frau Freundschaft geschlossen, ihr trefft euch und tauscht Worte, Blicke, und Lächeln…

Aber eines Tages hat diese Person Sorgen, muss etwas Schweres durchmachen und verfügt über weniger freie Zeit, mit euch zusammen zukommen, euch zu schreiben oder euch anzurufen.

Ihr fühlt euch dann verlassen, seid unzufrieden, unglücklich und belästigt sie mit euren Vorwürfen;

»Warum bist du nicht gekommen?

Weshalb hast du nicht angerufen?…«

 

Nun gut, ihr habt den Eindruck, etwas verloren zu haben, das kann man ja verstehen.

 

Wenn ihr euch aber nicht entschließt, eure Haltung zu ändern, werdet ihr leiden.

 

Um euren Frieden und eure Freude zurückzugewinnen, sagt euch, dass ihr nur auf die eigene Liebe zählen dürft.

 

Erwartet nicht, dass die Liebe von den anderen kommt.

Denn solange ihr darauf wartet, geliebt zu werden, seid ihr von den anderen abhängig, und wenn diese euch gar nicht oder weniger lieben – und das ist ihr gutes Recht! – dann seid ihr unglücklich.

 

Das Leben ist so beschaffen, dass man sich auf nichts verlassen kann, weder auf Ereignisse noch auf Menschen.

 

Zwar werden sie manchmal an euch denken, aber noch öfter vergessen sie euch.

 

Wenn ihr also keinen ruhenden Pol habt, werdet ihr fortwährend hin und her -gerissen und verwirrt.

Ihr solltet jetzt wissen, wie die Dinge im Leben stehen und begreifen, was man tun muss, um glücklich zu sein.

Da ihr Liebe braucht, um glücklich zu sein, da ihr fühlt, dass ihr euch in der Liebe entfaltet, dass ihr Erkenntnisse habt, und da ihr wollt, dass eure Liebe ewig dauert…

So liebt selbst und erwartet nicht, geliebt zu werden.

 

Erwidern die Menschen eure Liebe, umso besser, dankt dem Himmel, rechnet aber nicht damit.

 

Wenn ihr euch so verhaltet, könnt ihr das Glück finden, denn alles hängt von euch ab;

Alles ist, wie ihr es wollt und wo ihr wollt.

Ihr seid allmächtig, unabhängig und Herr der Lage.

 

Denn ihr braucht euch nur um eines zu kümmern, nämlich die Manifestationen eurer Liebe zu verbessern, sie selbstloser, lichtvoller, reiner und umfassender zu machen.

 

Das ist die einzige Bedingung, um durch Liebe glücklich zu sein.

 

Schaut euch die Sonne an;

Sie erwartet keine Gegenliebe, sie liebt die ganze Welt, und deshalb ist sie so strahlend.

Die Sonne ist frei, sie erwartet nichts.

 

Ich selbst habe schon lange eingesehen, dass mich nur Kummer und Enttäuschungen erwarten, wenn ich auf die Liebe der Brüder und Schwestern der Bruderschaft zählen würde!

 

Die Armen haben so viele Probleme zu lösen, sie haben so viele Hindernisse und Verpflichtungen, dass sie keine Zeit haben, an mich zu denken.

 

»Wieso?« werdet ihr sagen, »Alle lieben Sie doch;

Wenn Sie nur hörten, wie sie von Ihnen sprechen!«

 

Ja, das weiß ich, sie lieben mich aber nur solange sie keinen anderen gefunden haben, den sie lieben.

 

Haben sie ihn gefunden, so vergessen sie mich.

 

Ein alter, bärtiger Mann, der sie jeden Tag daran erinnert, die göttlichen Gesetze zu beachten, sich anzustrengen und der sie ab und zu aufrüttelt;

Das ist nicht sehr verlockend.

Ich mache mir keine Illusionen.

 

Deshalb befolge ich als Erster den Rat, den ich euch gebe.

 

Ich sage mir einfach, dass es an mir ist, meine Brüder und Schwestern zu lieben (ich zeige es ihnen nur nicht, sonst würden sie mich ausnützen).

 

In dem Entschluss, nicht nur Brüder und Schwestern der Bruderschaft zu lieben, sondern die ganze Schöpfung, die Sonne, die Sterne, den Herrn und all die Hierarchien der lichtvollen Geister, die über uns sind… finde ich mein Glück, etwas Unerschütterliches, Treues, Wahrhaftiges.

Warum tut ihr nicht dasselbe?

 

Eure Liebe muss noch an Licht und Verständnis zunehmen.

 

Bleibt nicht im Bereich der Gefühle stecken, denn das Gefühl ist zu persönlich.

 

Um die Liebe in ihrer ganzen Fülle zu erleben, ist das Verständnis ebenfalls unerlässlich.

 

Erst wenn ihr beschließt zu lieben, ohne Gegenliebe zu erwarten, werdet ihr wirklich geliebt.

Warum?

Wenn sich die Menschen in eurer Nähe erleuchtet, erwärmt und dabei doch völlig frei fühlen, wie könnten sie euch nicht sympathisch und angenehm finden?…

 

Und ihr werdet feststellen, dass die Liebe euch verfolgt, sobald ihr aufhört, ihr nachzujagen, sie wird sogar aufdringlich!

 

Ihr setzt sie vor die Tür, und sie kommt durch die Hintertür zurück.

 

Sobald ihr sie nicht mehr sucht, ist sie da.

 

Je mehr ihr der Liebe nachjagt, desto weiter entfernt sie sich.

Es ist, als würdet ihr dem eigenen Schatten nachlaufen;

Er entflieht euch immer wieder, ihr könnt ihn nicht einholen.

 

Ja, die Suche nach der Liebe der anderen kann mit der Jagd nach dem eigenen Schatten verglichen werden.

 

Wenn ihr nicht mehr nach Liebe sucht, dann wird sie immer da sein, euch freundlich anschauen und zulächeln.

 

Wenn ihr versucht, die Liebe der anderen zu gewinnen, konzentriert ihr euch auf etwas Äußerliches, und eure Liebe schwindet dahin.

Ja, so ist es.

 

Statt sie also zu suchen, gebt sie, lasst sie aus euch herausströmen:

Sie wird immer in euch sein, und ihr werdet Herr aller Situationen sein.

 

Wenn ihr mir jetzt nicht glauben wollt, bleibt euch nichts anderes übrig, als Taschentücher bereitzuhalten.

 

Diese sind harmlos, aber es gibt viel schlimmere Dinge.

 

Manche Menschen begnügen sich nicht mit Taschentüchern, sie greifen nach einem Dolch, einem Revolver oder nach Gift!

 

Die meisten Tragödien werden von der Liebe verursacht, aber von der schlecht verstandenen Liebe, der Liebe, die immer etwas erwartet.

 

Aber die Liebe hingegen, die ich meine und in der die Eingeweihten unentwegt leben, ist eine Liebe, die verjüngt, die stärkt und unermüdlich, lichtvoll und schön macht, eine Liebe, die das ewige Leben bringt, uns neu belebt und unsterblich macht.

Ja, der Liebe ist eine außerordentliche Macht gegeben, wenn man sie richtig versteht und manifestiert.

Nur sie kann alles, macht alles wieder gut und bringt ungeahnte Kräfte in Gang.

 

Es heißt, Gott ist die Liebe.

 

Denkt man über alle Tragödien nach, welche die Liebe unter den Menschen verursacht, dann wird einem klar, welche Arbeit noch zu verrichten, welche Strecke noch zurückzulegen ist, um sich bis zu dieser göttlichen Liebe aufzuschwingen.

Es lohnt sich aber, denn der wahre Magier, der allmächtige Magier, ist die Liebe.

 

Ihr müsst sie einladen, damit sie sich in euch niederlässt.

Dann wird – wohin ihr auch geht – eure Liebe strahlen und aus euch herausströmen, wie die Flamme, die durch das Glas einer Lampe hindurch scheint.

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