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Lieben ohne Gegenliebe zu erwarten.

 

Ich sagte bereits, dass ich den Tantra-Yoga kenne.

Meine Methoden gehen aber noch weiter.

Ich finde es unnötig, alle Erfahrungen, die in den Werken des hinduistischen oder tibetischen Tantrismus beschrieben werden, durchzumachen, um die Sexualkraft zu sublimieren und vollkommene Selbstbeherrschung zu erlangen.

 

Es gibt noch einen anderen Tantra-Yoga, der die beiden ersten übertrifft, und dessen Anhänger ich bin.

Eine Methode dieses Tantrismus ist das Lieben lernen ohne Gegenliebe zu erwarten, denn dann seid ihr ungebunden und könnt mit eurer Freiheit viel unternehmen.

 

Leider legen die Menschen keinen großen Wert darauf.

 

Sie streben nicht nach Freiheit, sondern wollen sich im Gegenteil eher binden.

 

Die Freiheit lastet schwer auf ihnen und langweilt sie, mit ihr können sie nichts anfangen.

Aber bei Zwang oder sogar Schlägen haben sie zumindest etwas zu tun.

Ja, leiden und weinen…

 

Nur die hohen Meister haben das Problem gelöst.

 

Ihnen ist es egal, ob man sie liebt oder nicht.

 

Sie lieben, genau wie die Sonne, die ohne Unterlass allen Wesen ihre Liebe sendet.

 

Sie wollen gar nicht wissen, wem ihre Liebe zukommt – keinem oder der ganzen Welt.

Ihnen aber geht es darum, dass diese göttliche Energie sie durchströmt, und dass sie sich verzückt, glücklich und inspiriert fühlen;

nur darauf kommt es ihnen an.

Viele sind mit folgendem Problem zu mir gekommen:

Sie liebten einen Mann oder eine Frau, die, auf die eine oder andere Weise, vom rechten Weg abgekommen waren.

Sollen sie diese Personen weiterhin lieben?

 

Gewiss, die Liebe, die man einem Menschen entgegenbringt, hat auf ihn bestimmte positive Auswirkungen in den fein -stofflichen Bereichen und ist somit eine Hilfestellung.

Andererseits sollte man jedoch nicht zu viel Zeit und Energien für jemanden aufbringen, der es nicht wert ist.

 

Das einzig Wichtige ist das Lieben.

 

Wenn ihr nicht diesen einen Mann oder diese eine Frau liebt, dann liebt eben andere, liebt die ganze Welt, damit die Quelle immer weiter fließt.

Es ist nicht wichtig, über wen sie sich ergießt, sie darf nur nicht versiegen, das ist alles, denn sonst schadet man sich selbst, dann fehlt einem die Eingebung, dann sind einem die Flügel beschnitten.

 

Wer aufs Neue lieben will, der darf nicht auf ein neues süßes Frätzchen warten, denn das würde wiederum den Anfang vom Ende bedeuten!

 

Um aber meine Worte zu verstehen, muss man wissen, dass die Liebe, die wahre Liebe, über der sexuellen Anziehungskraft und sogar über dem Gemüt steht.

 

Die wahre Liebe ist ein Bewusstseinszustand.

 

Die Anziehung ist ein Phänomen, das sich nicht allen Geschöpfen gegenüber äußern kann, denn es ist eine Frage von Wellenlänge, Vibrationen und Fluidum.

Das Gemüt steht schon über der körperlichen Anziehung, denn es kann durch moralische, intellektuelle und spirituelle Beweggründe angeregt werden.

Aber auch das Gemüt ist veränderlich:

Einen Tag liebt man, am nächsten Tag liebt man nicht mehr.

Prüft doch einmal, ob die Gemütsregungen der Menschen ihren Ehemännern, Frauen, Kindern, Liebhabern, Geliebten oder Freunden gegenüber beständig sind!

 

Die Liebe jedoch, die als Bewusstseinszustand erlebt wird, steht über den Umständen und Personen.

 

In einem solchen Zustand lebt jener Mensch, der eine derartige Reinheit erlangt und seinen Willen dermaßen gestärkt hat, dass es ihm gelungen ist, in die höchsten Sphären der göttlichen Liebe aufzusteigen.

Was immer er auch tut, ob er isst, spazieren geht, arbeitet oder andere Menschen trifft, er fühlt diese Liebe in sich und setzt sie ein, um allen Geschöpfen zu helfen.

Wenn ihr diesen Bewusstseinszustand erreichen wollt, müsst ihr lernen, Herr eurer selbst zu werden, damit sich alles innerhalb des Bereichs eurer Entscheidung und eures Willens abwickelt.

 

Ihr wollt ein Mädchen küssen?

Gut, das dürft ihr.

Aber nur wenn ihr es selbst entschieden habt.

Und diesen Entschluss könnt ihr erst nach jahrelanger Läuterung treffen, damit ihr es in keiner Weise befleckt, denn sonst wird euch die unsichtbare Welt, die über euch richtet, verurteilen.

 

Ihr habt erst dann das Recht, jemanden zu küssen und körperlichen Verkehr mit ihm zu haben, wenn ihr einen bestimmten Entwicklungsgrad erreicht habt und dem Partner nur Leben, Licht und Elemente gebt, die auch später noch günstig auf ihn einwirken.

 

In dem Moment, wo ihr die Liebe als einen Bewusstseinszustand empfindet, wird sie unveränderlich.

 

Das aber ist eine Auffassung, die euch noch sehr fern liegt!

 

Die ganze Menschheit lebt im Veränderlichen:

Heute liebt man und morgen liebt man nicht mehr.

Das bezieht sich nicht nur auf die Wesen, sondern auch auf Dinge und Beschäftigungen.

Beständigkeit ist bei den Menschen nicht die Tugend, die am stärksten verbreitet ist!

 

Das Gleiche gilt auch für euch.

 

Ihr kommt zum Beispiel, die ersten Tage überwältigt und begeistert zum Sonnenaufgang.

Aber nach und nach wird alles automatisch für euch.

Eure erste Liebe ist verflogen.

Um dies zu vermeiden, muss man es sich zur Gewohnheit machen, alles so auszuführen, als wäre es das erste mal:

Jeden Morgen der Sonne entgegengehen, als wäre es das erste Mal…

Jeden Tag seine Frau oder seinen Mann ansehen, als wäre es das erste Mal und sogar nach 50 Jahren jene Begeisterung empfinden wie am ersten Tag.

 

Ihr meint, das sei unmöglich.

 

Doch, es ist möglich, und zwar dann, wenn man die Liebe als einen Bewusstseinszustand erlebt.

Ja, unter der Voraussetzung, die Liebe nicht länger als ein Gefühl oder eine Anziehungskraft zu empfinden, sondern sie als einen Bewusstseinszustand zu erleben, ist es möglich.

Zahlreiche Künstler wollten absichtlich möglichst viele Liebesabenteuer erleben, weil sie erkannt hatten, dass die Liebe ihre Inspiration förderte.

Leider war diese Liebe, die gewiss Quelle einiger Inspirationen war, so sinnlich, egoistisch und launenhaft, dass sie vor allem Ursache größter Verwirrungen war.

 

Die Liebe ist wie der Wein, sie bringt Trunkenheit.

 

Aber die Trunkenheit, die man auf den niederen Ebenen sucht, zieht den gleichen physischen und moralischen Verfall nach sich wie der Missbrauch von Alkohol.

Wer zu lieben weiß, trägt den größten Sieg davon, denn die wahre Liebe kann nie zerstören, im Gegenteil.

 

Ihr müsst jetzt begreifen, dass die einzige Lösung für die Probleme der Liebe die Liebe selbst ist.

Viele haben sich bei mir über gewisse Beschwerden und Störungen beklagt, worauf ich ihnen sagte:

Warum liebt ihr nicht mehr?

Diese Probleme kommen daher, dass ihr die Liebe in euch gestaut habt, und durch diese Stauung hat sie alles verwüstet.

Die Liebe ist ein reißender Strom.

 

Aber das wusstet ihr nicht;

keiner hatte euch darüber aufgeklärt, und deshalb hat sie alle Dämme mit sich fortgerissen.

 

Wenn ihr euch von diesen Qualen befreien wollt, müsst ihr lieben, Tag und Nacht lieben, alle Geschöpfe lieben.

 

Dann seid ihr derartig beschäftigt, dass für die Qualen keine Zeit mehr bleibt!

 

Je mehr ihr euch jedoch verschließt, und je mehr ihr mit der Liebe geizt, desto komplizierter werden die Dinge.

Mein Gott, seid freigebig, das wird euch retten;

schenkt eure Liebe allen Geschöpfen.

Genau das tue ich, das ist mein Geheimnis.

 

Natürlich hält man mich für dumm und sagt:

»Oh, der Arme, mit seinem guten Herzen…«

Ja, gerade mit meinem Herz habe ich das Geheimnis entdeckt, das ihr mit eurem so hervorragend entwickelten Intellekt noch immer nicht gefunden habt.

Freut euch und dankt dem Himmel jeden Tag, dass es Millionen hübscher Frauen und Millionen von intelligenten und starken Männern auf Erden gibt, die ihr noch nicht bewundern oder kennen lernen konntet!

 

Denkt an sie und seid glücklich.

 

Allein die Idee, dass sie existieren, dass ihr sie eines Tages sehen, mit ihnen sprechen und sie bewundern könntet.

Sollte euch erfreuen.

Das überrascht euch?

Ihr seid es nicht gewohnt, euch an solchen Vorstellungen zu erfreuen.

 

Das ist wahr, denn dies ist eine sehr ungewöhnliche, aber eine sehr wirksame Denkweise.

Aber wenn ihr sie akzeptiert, werdet ihr sehen, welche Resultate sie bringt.

Ihr sagt:

»Ja, aber was Sie uns hier predigen, widerspricht allen Moralgesetzen.

Wenn jetzt alle Männer alle Frauen und alle Frauen alle Männer lieben würden, gäbe es keine Familie mehr.«

Doch, dann gäbe es eine große Familie, das ist alles.

 

Wäre das denn so schlimm…?

 

Versteht mich richtig!

 

Wenn ich sage, dass die Männer alle Frauen und die Frauen alle Männer lieben sollen, so heißt das nicht, dass sie mehr Erfahrungen sammeln sollen, und dass der Ehemann seine Frau oder die Frau ihren Mann betrügen darf.

Nein, man soll treu sein, aber ihr müsst euch auch darüber bewusst sein, dass ein Mann oder eine Frau allein euch niemals alles geben kann, ebenso wenig wie ihr ihm oder ihr.

Deshalb soll man zusammen leben, zusammen arbeiten und trotzdem alle lieben, der ganzen Welt zulächeln und auch dem Partner die gleiche Freiheit gewähren.

 

Ja, man soll einander lieben, zusammen leben, sich nicht trennen und seinen Begriff der Liebe erweitern.

 

Auf diese Weise lernen Mann und Frau, mit subtilen Freuden zufrieden zu sein.

 

Die Frage der Liebe wird sich der Menschheit ewig stellen.

Die einzige Veränderung wird in ihrer Auffassung und ihrer Ausdrucksform liegen.

In der Zukunft wird jeder Mensch lernen, alle Frauen, alle Männer und die Unendlichkeit zu lieben und sein Herz und seine Seele mit der Herrlichkeit des Himmels zu erfüllen, dann werden Egoismus, Ichbezogenheit und Begrenzung keinen Platz mehr in seiner Liebe finden.

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