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Öffnet der Liebe einen Weg nach oben

 

Die Eingeweihten lehren uns, dass zu Anbeginn der Welt einzig und allein das Absolute existierte.

Die kabbalistische Tradition spricht von Ain Soph Aur, das heißt vom Licht ohne Grenzen, unerkennbares, un-erfassbares Wesen, das Sein und das Nicht-Sein.

Nur die tiefe Stille könnte es ausdrücken.

Es ist allumfassend, und als Es sich manifestieren wollte, strömte Es etwas von sich selbst aus.

 

Um diese Manifestation möglich zu machen, musste Es sich positiv und negativ, männlich und weiblich polarisieren.

Denn ohne Polarisation kann es keine Manifestation geben.

 

Mit ihr entstanden also die beiden Prinzipien und mit ihnen hat Gott alles erschaffen.

 

Es würde natürlich zu lange dauern, diese Frage im Einzelnen zu erklären.

Aber in wenigen Worten kann man sagen, dass die fein-Stoffliche, organisierte und lichtvolle Welt, die vom Absoluten ausging, die Welt der »Schöpfung«, der Geist, der Himmel ist;

Und dass sie sich ihrerseits stufenweise verdichtet und konkretisiert hat, um die Welt der Formen, die Materie, die physische Ebene zu schaffen.

Um diese Wahrheit auszudrücken, hinterließ einer der höchsten Eingeweihten, Hermes Trismegistos, folgenden Satz:

»Alles, was unten ist, ist wie das, was oben ist.«

Er wollte damit sagen:

Wer richtig zu überlegen weiß und das Unten, die physische Ebene, richtig versteht, kann auch das erkennen, was oben ist.

Das heißt die Welt der Ideen, die Kräfte und Mächte, alles Unsichtbare und Subtile.

Da auf physischer Ebene Mann und Frau eine Wiedergabe des männlichen und weiblichen Ur-Prinzips der höheren Welt sind, müssen wir daraus schließen.

Dass – im Gegensatz zur christlichen Religion, für die Gott nur einen Sohn hat – Gott, der das männliche Prinzip ist, auch seinen weiblichen Gegenpol besitzt, das heißt, dass auch Er eine Frau hat.

 

In allen Religionen hat Gott, der kosmische Geist, eine Frau.

 

In der Kabbala wird sie Shekina genannt.

Ja, die Frau Gottes ist die Natur und der kosmische Geist zeugt mit seiner Frau, der Natur, Kinder.

Es gibt in allen Religionen diese Trinität.

In Indien heißen sie Brahma, Pakriti und Purusha und in der ägyptischen Religion Osiris, Isis und Horus.

Nur der christliche Glaube macht eine Ausnahme.

Warum?

Weil nach verbreiteter falscher Ansicht alles Männliche vollkommen und alles Weibliche unvollkommen ist.

In der Vergangenheit waren die Väter oft sogar zornig, wenn ihnen eine Tochter geboren wurde.

 

Ja, und für viele Christen ist die Frau sogar ein Geschöpf des Teufels, weil sie Adam verführte.

 

Aber auch an dieser Stelle hat man die Bibel völlig falsch verstanden.

Dieser Irrtum muss endlich aufgeklärt werden.

 

Auch Gott hat eine Frau, denn sonst wären wir nicht nach Seinem Bild und Ebenbild geschaffen.

 

Ohne das weibliche Prinzip gäbe es keine Schöpfung.

 

Denn ohne die Teilnahme beider Prinzipien könnte in der Natur nichts leben und sich entfalten.

Da wir nun einmal nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, müssen wir dem weiblichen Prinzip, welches ebenfalls Herrlichkeit und Vollkommenheit ist, auch seine wahre Stellung wiedergeben.

Aber kehren wir nun zu den drei Personen der Heiligen Dreieinigkeit zurück, die in der christlichen Religion durch den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist dargestellt wird.

 

Das erste Prinzip stellt die Macht dar, die Quelle allen Lebens.

 

Und das zweite Prinzip, Christus, repräsentiert das Licht, den Verstand und das dritte Prinzip, der Heilige Geist, ist das Prinzip der Liebe.

 

Ja, der Heilige Geist ist das Feuer der Liebe.

 

Wenn es in der Bibel heißt, dass alle Sünden, außer der wider den Heiligen Geist, vergeben werden, dann ist damit die Sünde gegen die Liebe gemeint.

Das Christentum hat nie erklären können, was dieses Verbrechen gegen den Heiligen Geist eigentlich ist.

Und warum es nicht vergeben wird.

Aber heute möchte ich diese Frage klären und übernehme dafür die volle Verantwortung.

Im täglichen Leben weiß jeder, dass man ohne ausreichende Intelligenz oder Willenskraft nichts als Enttäuschungen und Niederlagen erlebt.

Aber man bildet sich ein, dass, wenn man im Bereich der Liebe weder die richtigen Vorstellungen noch das angebrachte Verhalten hat, es nicht schlimm sei. Und dass man in diesem Bereich nichts riskiert, weil man ja kein Verbrechen begeht.

Oh doch, gerade dann!

 

Dumm sein ist schlimm, schwach sein auch, und wie ein Tier zu lieben soll etwa nicht schlimm sein?

 

Das ist wieder einmal eine unsinnige Schlussfolgerung.

Gerade diese Schuld wird nicht vergeben, denn ihre Folgen sind bedauerlich.

 

Hier gibt es keine Vergebung, man wird bestraft und muss zahlen.

 

Ihr fragt:

»Bezahlen? Wie denn?«

Sobald ihr gewisse Gefühle habt und euch bestimmte Vergnügen gestattet, bedeutet das eine Verbrennung, mit der ihr bereits bezahlt.

Jede physiologische Manifestation ist ein Verbrennungsvorgang.

 

Schon beim Denken oder Sprechen verbrennen wir Stoffe.

 

Und das gilt noch weit mehr für die Gefühle:

Wenn ihr plötzlich große Freude oder tiefes Leid empfindet, verbrennt ihr Materialien, die Abfallstoffe hinterlassen, und nachher müsst ihr euch lange erholen.

 

Jede Art der Äußerung, jede Gefühlsregung, jedes Empfinden bedeutet einen Verschleiß an Stoffen und an Energie.

 

Wie kann man sich also vorstellen, dass man in Liebesregungen nichts ausgibt und nichts verliert?

 

Gerade dort ist der Verbrauch am größten, und gerade dort ist es am schwierigsten, neue Kräfte zu schöpfen.

Denn man hat in seinem »Kessel« die Stoffe verheizt, die für das Leben und für die Gesundheit am nützlichsten waren.

 

Das will nun nicht heißen, dass man alles unterdrücken muss und ohne Liebe leben soll.

 

Nein, es geht darum, ein sinnvolles, vernünftiges und ästhetisches Leben zu führen.

 

Wenn man aber sieht, wie sich die Menschen in körperlichen Vergnügungen »suhlen«, ohne zu versuchen, ein geistiges Element hinzuzufügen… Da muss man wirklich staunen, ja, sogar schockiert sein.

Denn dies ist ein Verlust, ein großer Verlust in allen Bereichen.

 

Aber die Menschen können sich nicht vorstellen, dass sie etwas dabei verlieren, und sie sagen es im Übrigen auch:

»Diese Organe nützen sich nicht ab!«

Natürlich nicht.

Aber hier oben im Gehirn gibt es Stoffe, die sehr schnell aufgebraucht sind – und das muss man wissen.

 

Jetzt möchte ich etwas sagen, was die Christen aber nicht empören soll.

 

Die Wissenschaft der Symbole besagt, dass der Himmlische Vater mit dem Gehirn und Christus mit dem Solarplexus, dem wahren Herzen, verbunden ist;

Und was den Heiligen Geist betrifft, so steht er mit den Geschlechtsorganen in Verbindung.

 

Zum ersten Mal enthülle ich euch dieses Geheimnis:

Der Heilige Geist ist mit der Liebe und den Geschlechtsorganen verbunden.

 

Um hier Fehler und Strafen zu vermeiden, muss man also die richtige Einstellung zu diesen Körperteilen, die Gott uns gegeben hat, erlernen.

 

Meiner Ansicht nach gibt es nichts Wunderbareres, Intelligenteres und nichts Tiefsinnigeres als die Organe von Mann und Frau.

 

Man muss sie schätzen, achten und sie sogar der Göttlichkeit weihen.

 

In der Einweihungswissenschaft lernt man, dass die Sexualkraft, selbst wenn sie sich in einer sehr unvollkommenen Art durch die Geschlechtsorgane äußert, in Wirklichkeit eine Energie ist, die vom Himmel kommt.

Ich bin mit jenen, die behaupten, die Liebe sei nichts anderes als die Reibung zweier Körper aneinander, überhaupt nicht einverstanden.

Sie ziehen nur die Folgen in Betracht, aber der Grund, der Ursprung dieser Kraft liegt weit von ihnen entfernt und deshalb entgeht er ihnen.

In Wirklichkeit kann die Reibung ohne diese Energie nichts bewirken.

 

Ja, die Liebe ist eine göttliche Kraft, die von oben kommt;

Man muss sie daher mit Respekt betrachten, sie erhalten und sich sogar bemühen, sie dem Himmel zurückzusenden, anstatt sie in Richtung Hölle zu leiten, wo sie von Elementargeistern, Larven und Ungeheuern aufgenommen und verwendet wird.

Und man muss diese Kraftströme zurücksenden können.

 

Aber das ist eine Wissenschaft für sich, und die Menschen haben keine Zeit, sich eingehender mit ihr zu beschäftigen.

 

Sie wollen diesen Druck nur so schnell wie möglich loswerden, weil sie angeblich von einer unerträglichen Spannung dazu getrieben werden.

Aber warum will man nicht begreifen, dass diese Spannung der allergrößte Reichtum ist?

 

Wenn man den Menschen als ein Gebäude mit 50, 100 oder sogar 1000 Etagen betrachtet…

 

Kann man verstehen, dass eine große Spannung, ein starker Druck notwendig ist, um die Bewohner des letzten Stockwerks mit Wasser zu versorgen.

 

Männer und Frauen müssen wissen, was diese innere Spannung ist, damit sie sie anwenden und auf diese Weise die Zellen ihres Gehirns versorgen können.

Die kosmische Intelligenz hat spezielle Kanäle angelegt, in denen diese Energie bis ins Gehirn aufsteigen kann.

Und wenn die Wissenschaft mit all ihren Geräten diese Kanäle noch nicht entdeckt hat, darf sie deren Existenz doch nicht verleugnen.

 

Wenn Mann und Frau diese heilige Energie verschwenden, ohne Respekt, ohne wahre Liebe, ohne den Willen etwas Herrliches zu realisieren;

Begehen sie die Sünde wider den Heiligen Geist.

 

Und heutzutage ist diese Sünde am weitesten verbreitet.

 

Welcher Mann und welche Frau betrachtet die Liebe noch als eine Kraft, mit der sie sich wieder aufrichten, ein neuer Mensch werden, den Weg zum Himmel wiederfinden und wahrhaft göttlich werden können?

Durch die Liebe nämlich wird die Menschheit ins Paradies zurückkehren, aber leider entfernt sie sich heute gerade durch die Liebe mehr und mehr davon.

Aber es soll wenigstens euch ein für alle Mal klar sein:

Es hängt ganz von eurer Einstellung zur Liebe und zu den Geschlechtsorganen ab, ob ihr mit diesem überragenden Wesen, dem kosmischen Heiligen Geist im Einklang steht oder nicht. Ob ihr das Reich Gottes in eurem Inneren wiederfindet oder ob ihr seine Gesetze übertretet.

Ihr könnt also eine Schlussfolgerung ziehen:

Dieselben Organe können euch in die Hölle stürzen oder euch bis zum Himmel aufsteigen lassen.

Es kommt darauf an, wie ihr eure Energien orientiert.

 

Auf der Smaragd-Tafel steht geschrieben:

»Es steigt von der Erde zum Himmel auf und von neuem zur Erde herab und nimmt die Kraft der höheren und niederen Dinge in sich auf.

Es ist die Kraft aller Kräfte…«

Das ist der normale Weg dieser Energie:

Vom Himmel zur Erde und von der Erde zum Himmel.

 

Es geht also nicht darum, die Liebe zu stauen, zu unterdrücken und zu verdrängen, sondern Mittel und Wege zu finden, sie richtig zu manifestieren.

 

Die Liebe ist eine Energie, die von sehr hoch oben kommt.

 

Sie hat das gleiche Wesen wie die Sonne.

 

Und der Mensch hat die Aufgabe, diese Energie aufzufangen, sie in sich kreisen zu lassen und sie dann dem Himmel wieder zurückzusenden, wo sie ihren Ursprung hat.

Als Gott Mann und Frau schuf, stattete Er sie mit einem großartigen System von Leitungen aus, durch welche die sexuelle Kraft – wenn man sie zu lenken versteht – ihren Weg zurück nach oben finden kann.

 

Alle diese Einrichtungen gibt es;

Ein jeder besitzt sie.

Leider haben die Menschen sie so vernachlässigt, dass sie rostig, verstopft und außer Betrieb sind.

Außerdem sind diese Kanäle fluidischer Natur, also noch viel feiner als die des Nervensystems.

Nur die Hellsichtigen können sie erkennen und den Fluss der Energien verfolgen, die von ganz unten kommen, aufsteigen und das Gehirn versorgen.

 

Versteht mich richtig, die Eingeweihten wollen die nach unten gerichteten Energieströme gar nicht bremsen, sie versuchen es nicht einmal.

Nur einige puritanische Einfaltspinsel wollen sich dagegen wehren und sind am Boden zerstört und zermalmt, denn sie kämpfen gegen das göttliche Prinzip an, gegen die Sonnenkraft und gegen den fließenden Strom, der Christus selbst ist.

Denn er sagte:

»Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.«

 

Wenn sich im Menschen aufgrund seiner Leidenschaften und seiner Aufwallungen Schichten von Unreinheiten gebildet haben…

Kann diese Energie nicht wieder aufsteigen und sinkt in die Erde ab, wo sie verloren geht.

 

Aber wenn der Mensch aber rein, Herr seiner selbst und wirklich mit Gott verbunden ist, so geht diese Energie, die jeden Tag, unaufhörlich von oben kommt, nicht verloren und nimmt ihren Weg zurück nach oben.

Es handelt sich also um einen ganzen, ununterbrochenen Kreislauf…

 

Sobald der Mensch eines Tages die Werke Gottes versteht und erkennt, wie die Welt geschaffen ist;

Dass nämlich der Himmel sowohl Ausgangspunkt als auch Ziel ist.

 

So wird die Erde kein Hindernis mehr für ihn sein.

 

Die Liebe kommt vom Himmel und muss dorthin zurückkehren.

 

Es gibt keine zwei, drei oder vier Lieben, die Liebe ist immer die gleiche, aber sie wird auf verschiedenen Ebenen verstanden und gelebt.

Es heißt »Gott ist Liebe«, es ist jedoch nie gesagt worden, dass auch der Teufel Liebe sei.

 

Die Liebe kommt von Gott, und wenn sie beim Herabfließen auf keinen Widerstand stößt, kreist sie ungehindert, ohne Verbrennungen oder Fieber hervorzurufen.

 

Liebe, die eine Verbrennung verursacht, ist Liebe, die auf ihrem Weg aufgehalten wird.

 

Nehmt ein analoges Beispiel:

Ihr liegt mit Fieber im Bett.

Das Fieber wurde von Unreinheiten, die den Blutkreislauf und den Fluss der Lebenskräfte behindern, verursacht, und weil der Organismus gegen die Fremdkörper reagiert, entsteht das Fieber.

 

Die sexuelle Energie kommt von oben.

 

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie man sie wieder nach oben zurücksenden kann, das ist alles.

 

Dies wird möglich, wenn ihr nicht mehr das Vergnügen, sondern die Arbeit im Auge habt.

Ich wiederhole:

Das Unglück der Menschen besteht darin, nicht verstanden zu haben, dass die Kraft der Liebe nicht ausschließlich für das Vergnügen vorgesehen ist.

Sondern dass diese Energie bestimmte Fähigkeiten erwecken kann, womit die Menschen psychische und spirituelle Arbeit von höchster Wichtigkeit leisten und Leiter dieser großartigen Kraft werden können.

Die die Welt verändern und Blei und Asche in Gold, Edelsteine und Diamanten verwandeln kann.

 

Allein durch die Kraft der Liebe und nichts anderes kann diese Wandlung geschehen.

 

Sucht also ab jetzt jene Einstellung und jene Gedanken, Gefühle und Ziele, die es euch erlauben, diese göttliche Energie zu beherrschen und zu lenken.

Es ist an der Zeit zu begreifen, dass die Geheimnisse der Liebe sich im Licht, im Frieden, in der Ausgeglichenheit, in der Freude und in der Bewunderung ausdrücken sollen und nicht in großen, Vulkan-artigen Ausbrüchen.

 

Bereitet euch darauf vor, eine göttliche Arbeit für die ganze Menschheit zu leisten.

 

Gerade das erwartet der Himmel von euch:

Eine Arbeit leisten.

 

Was macht ihr denn mit eurer Liebe…?

 

Ihr nehmt sie nur für euer eigenes Vergnügen, und darum werden diese Energien Gift.

Denkt von nun an daran, sie zur Quelle zurückzuleiten und sagt:

»Herr, Gott, ich opfere Dir diese Energien für Deine Herrlichkeit und Dein Reich auf Erden…«

 

Wer denkt schon daran, seine Liebe dem Himmel zu weihen?

 

Jeder glaubt, dass seine Liebesbeziehungen nur ihn selbst betreffen.

 

Wenn die Männer und Frauen essen, essen sie für sich selbst und der Himmel hat da nichts zu suchen.

 

Ja, so ist es, aber in dem Moment beteiligt sich dann die Hölle.

Denn dieses »Ich«, das sie in ihrer Sinnlichkeit befriedigen wollen, ist bereits ein Teil der Hölle.

Sie schließen den Himmel unter dem Vorwand aus, dass ihr Tun schändlich sei und der Himmel es nicht sehen dürfe (aber warum tun sie es dann?).

 

Vor der Hölle verstecken sie sich jedoch nicht.

 

Denn vor ihr schämen sie sich nicht, und deshalb ist es dann die Hölle, die alles verschlingt.

 

Sogar die Kirche hat diesbezüglich nichts erklärt, sie gab sich mit dem Satz zufrieden:

»Liebet und mehret euch«, und alle paaren sich in Finsternis zur größten Freude der Hölle.

Man spricht vom Sakrament der Ehe, aber in Wirklichkeit – selbst wenn sich die Menschen den Vorschriften entsprechend verheiraten – leben sie mit ihrem Ehepartner doch in Ausschweifung, zu der sie die ganze Hölle einladen.

 

Sie steigen zusammen ins Bett und probieren alle möglichen Stellungen aus;

Um so viel wie nur irgend möglich dabei zu empfinden, um sich wie Tiere daran zu mästen.

 

Und das nennt man dann die Heiligkeit der Ehe!

 

Arme Menschheit!

 

Ich verstehe schon, dass das Körperliche in der Liebe wichtig ist, und dass es dazu beitragen kann, die geistige Komponente zu finden.

Man muss jedoch lernen, das Physische als einen Ausgangspunkt zu betrachten und nicht als das Endziel.

 

Nehmen wir einmal an, ihr fühlt euch körperlich von einem Mann oder einer Frau angezogen.

 

Nun gut, aber anstatt euch ins Vergnügen zu stürzen, um darin unterzugehen, verwendet doch diese Anziehungskraft als Aufstiegsmöglichkeit, um euch geistig weit zu erheben.

 

Es kann auch passieren, dass ihr durch ein Theaterstück, ein Buch oder eine Zeitschrift bestimmte Reaktionen auslöst.

Aber anstatt euch davon mitreißen zu lassen und darin zu versinken, nehmt diese Gefühle als Ausgangspunkt, als Sprungbrett und versucht, euch in göttlicher Kontemplation so hoch aufzuschwingen.

Dass ihr, wenn ihr wieder zurückkehrt, überrascht seid, wie viele Schätze ihr gewonnen habt und wie euch das, was euch bedrückte, schließlich als Anregung, Hilfe und Unterstützung zum Weiterkommen diente.

 

Warum gebt ihr euch zweifelhaften Empfindungen blindlings hin, ohne zu wissen, wohin sie euch führen.

 

Vergesst nicht, dass in der Einweihungswissenschaft alles verwendet wird.

Freut euch also, dankt dem Himmel und sagt:

»Oh, welch ein Glück, welch ein Segen überkommt mich heute.

In einer solchen Situation raufen sich alle anderen die Haare und unterliegen, ich aber habe die Möglichkeit zum Siegen.

Danke Herr, das habe ich begriffen!«

Und dann geht es los.

Ihr wendet die Methoden an, die ich euch gegeben habe.

Auf diese Weise gewöhnt ihr euch daran, alles zu besiegen;

 

Nichts kann euch mehr bekümmern oder besiegen, ihr werdet stark und mächtig, ihr werdet eine Gottheit.

 

Aber nein, man überlässt sich blindlings seinen Trieben.

Gewiss, alle werden getrieben.

Es gibt aber verschiedene Richtungen und man sollte sich lieber nach oben treiben lassen.

 

Wo sollte die menschliche Liebe hergekommen sein, wenn nicht von Gott selbst?

 

Man sagt, Gott sei Liebe, aber man weiß nicht, was diese Liebe ist, und man trennt die physische und sinnliche Liebe von der göttlichen Liebe.

 

Nein, es gibt keine Trennung:

Es handelt sich um Abstufungen, um dieselbe Kraft, dieselbe Energie, die von oben kommt.

Ihr habt noch nicht genug Klarheit über die un-spaltbare, unteilbare Zahl 1.

Genau das ist die Liebe:

Die Zahl 1, und es ist diese Zahl 1, die die anderen hervorbringt. 2, 3, 4 sind nichts als Manifestationen von 1, Abstufungen und Formen von 1. Gott ist 1, Liebe ist 1, Gott ist Liebe.

Alles, was nicht 1 ist, ist in Wirklichkeit ein Aspekt von 1.

Darum muss man zur Einheit zurückkehren.

 

Wir befinden uns in der Vielheit, an der Peripherie.

 

Und wenn man von der Rückkehr zur Einheit spricht, bedeutet das, dass man zu Gott zurückkehren muss, zu dieser Liebe, die 1 ist.

 

Wenn ich euch sage, dass wir die Liebe zum Himmel zurücksenden müssen, so deswegen, weil die Liebe zu ihrer Quelle zurückfließen muss.

Man hat nicht verstanden, was es heißt, dass Gott Liebe ist, genauso wenig wie man verstanden hat, was das Wort »Einheit« bedeutet, und dass wir zur Einheit zurückkehren müssen.

Für mich aber ist das ganz klar!

Die Einheit ist Gott, Gott ist Liebe, und wir müssen zu dieser Liebe zurückfinden!

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