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Über die Zahl 13

 

Es wird oft behauptet, dreizehn sei eine Unheil bringende Zahl, besonders wenn dreizehn Personen zusammen bei Tisch sitzen.

Manche mögen sich fragen, was sie davon halten sollen.

Allerlei diesbezügliche Berichte, die ihnen zu Ohren gekommen sind, verwirren sie nur.

 

Um zu begreifen, warum die Zahl dreizehn als unheilvoll gilt, sollte man vor allem die Zahl zwölf in Betracht ziehen.

 

Ein Tag ist in zweimal zwölf Stunden aufgeteilt, ein Jahr in zwölf Monate, der Tierkreis in zwölf Zeichen.

 

In der Heiligen Schrift tritt die Zahl zwölf öfters auf.

 

  • Die zwölf Söhne Jakobs haben die zwölf Stämme Israels gegründet.

 

  • Diese zwölf Stämme waren auf dem Pektorale des Hohen Priesters Aaron, des Bruders von Moses, veranschaulicht.

 

  • Das himmlische Jerusalem der Apokalypse beruht auf einer Grundlage von zwölf Edelsteinen.

 

  • Seine Stadtmauer hat zwölf Tore, die durch zwölf Perlen dargestellt sind.

 

Zwölf ist also eine Zahl, die etwas Vollendetes, in sich Geschlossenes symbolisiert:

Einen Tag, ein Jahr, ein Volk, eine Stadt.

 

Die Zahl dreizehn besteht aus der Zahl zwölf plus eins.

 

Diese hinzugefügte Eins gehört nicht zum Ganzen, sondern steht da wie ein fremdes Element.

 

Wenn dieses Element nicht geläutert ist, nicht mit der Gesamtheit harmoniert, dann wird das Ganze gefährdet.

 

Deswegen wird die Zahl dreizehn als eine schwierige Zahl betrachtet, die mit Prüfungen, sogar mit dem Tod verbunden ist.

Übrigens ist die dreizehnte Karte des Tarot die des Todes.

Nun kann man auch sagen, die Eins, die der Zwölf hinzugefügt wird, sei der Beginn eines neuen Zyklus, einer neuen Einheit.

 

In der Esoterik wird der Tod niemals als endgültiges Ende angesehen, sondern als der Beginn eines neuen Lebens.

 

Die Dreizehn ist also keine Unheil bringende Zahl.

Nur erträgt sie es nicht, Unreinlichkeiten und Disharmonie mit einzubeziehen.

Und da sie auch sehr aktiv und sehr dynamisch ist, kann diese Zahl Menschen zum Wanken bringen, wenn sie die weiblichen Eigenschaften (Güte, Liebe, Sanftmut) nicht besitzen, um den Einfluss der Zahl auszugleichen.

 

Auf der materiellen Ebene ist die Zahl dreizehn mit dem Kreuz (1 + 3 = 4), also mit dem Leiden verbunden.

 

Das Kreuz ist das Ergebnis der Auseinander -Faltung eines Würfels in den zweidimensionalen Raum, und der Würfel selbst die schematische Darstellung eines Gefängnisses.

Wirkt sich aber die Zahl dreizehn auf die Menschen ungünstig aus, so liegt das nicht an ihr, sondern an der persönlichen Eigenart, mit der jeder Mensch ihren Einfluss und die ihn umgebenden Einflüsse in sich aufnimmt.

 

Das trifft übrigens auch für das Wasser, die Luft, das Licht und sogar für die Nahrung zu:

Jede Kreatur empfängt sie auf ihre eigene Art und Weise, die ihrer Gesundheit, Struktur, Entwicklung und geistigen Erhebung entspricht.

Manche werden dadurch stimuliert, einige erkranken, andere fangen an, darüber nachzudenken.

 

Die Zahlen – wie viele andere Dinge im Leben – sind an sich neutral.

 

Ihre unterschiedlichen Auswirkungen hängen von den Menschen selber ab.

 

Für einen Eingeweihten, der sich darauf versteht, alles umzuwandeln, wirkt sich diese Zahl sehr vorteilhaft aus.

Andere Menschen hingegen werden dadurch abgestoßen.

Die Zahl dreizehn reinigt, läutert.

Wer diesem Läuterungsprozess nicht standhalten kann, wird verstoßen und eliminiert.

 

Daher ist es besser für ihn, dieser Zahl auszuweichen, ganz besonders bei Tisch.

 

Das Seltsame dabei ist, dass das Missgeschick, die Unfälle, die sich dann zutragen, öfters den jüngsten der Anwesenden treffen, der sogar daran sterben kann.

Ja, ich selbst habe solchen Begebenheiten beigewohnt, hier geht es nicht um Aberglauben.

 

Sollte man jede einzelne Überlieferung erforschen, die den Menschen dieses oder jenes raten – oder davon abraten –, könnte man mehrere Bücher schreiben;

Denn jedes einzelne Land hat eine eigene Tradition, besonders die Naturvölker mit der Fülle ihrer Sitten und Gebräuche anlässlich der Heirat, der Geburt, der Pubertätsriten usw.

Dank ihrer Hellsichtigkeit, ihrer »Medialität«, ihrer Verbundenheit mit den Wesenheiten der unsichtbaren Welt mögen sie wohl auf manchen Gebieten Recht haben.

Wollte man aber all diese Anleitungen berücksichtigen, wäre man in seiner Handlungsweise so begrenzt, dass man überhaupt nichts mehr zustande brächte.

 

Wie steht es nun mit der Astrologie?

 

Dem Rat der Astrologen zufolge sollte man diese oder jene Arbeit zu einer bestimmten Zeit tun – sei es tags oder nachts – denn eben zu diesem Zeitpunkt stellt ihr die Verbindung mit einem bestimmten Planeten her, einem Geist oder einem planetarischen Genius.

 

An die Astrologie glaube ich schon, denn seit Jahrtausenden haben sich zahlreiche sehr intelligente und tiefsinnige Menschen damit auseinander gesetzt.

 

Im täglichen Leben, im Alltag kann man sich aber unmöglich darauf beschränken:

Ist jemand krank oder in Not, so kann man doch – um ihm das Leben zu retten – keineswegs eine günstige Stunde, den richtigen Monat oder das aussichtsvollste Jahr abwarten.

 

Wenn jemand sich aufrichtig zum Guten entschließt, wirkt sich jeder Zeitpunkt günstig aus.

 

In den meisten Fällen hängen aber die erfolgreichen Aussichten mit der erreichten Entwicklungsstufe zusammen.

 

Greifen wir ein Beispiel aus dem alltäglichen Leben heraus:

Ihr habt ein Anliegen vorzubringen.

 

Wenn ihr den Direktor oder den Minister nicht persönlich kennt, werdet ihr von einem Büro ins andere geschickt:

Vielleicht geht ihr sogar leer aus.

 

Steht ihr aber in persönlicher Beziehung mit dem Direktor, seid ihr mit ihm befreundet, so habt ihr direkten Zutritt, um euer Gesuch an ihn zu richten;

Dieses wird euch auf der Stelle gewährt.

 

Für euch gilt keine Vorschrift mehr, ihr braucht nicht stundenlang im Vorzimmer zu warten.

 

Mit dem spirituellen Leben steht es genauso:

Alles hängt von eurem innerlichen Zustand ab.

 

Ist der Himmel bewölkt, so dringt die Sonne nicht durch, ihr seid gezwungen, ein Mittel zu finden, um Wärme und Licht zu erzeugen.

 

Bildet euch ein, ihr schwebtet über den Wolken:

Da oben strahlt die Sonne, ihr braucht euch keine Sorgen mehr zu machen.

 

Oberhalb der Wolken sind die Voraussetzungen anders:

Ihr befindet euch in einer Region, wo ganz andersartige Kräfte und Energien wirken.

 

Das ist natürlich symbolisch zu deuten:

Steht man der Materie zu nah, so ist man dauernd an verschiedene zu erfüllende Vorschriften und Bedingungen gebunden.

 

Ist man in der Lage, sich etwas höher hinaufzuschwingen, bis in den Bereich des Geistes, dann fallen die Vorschriften von selbst weg.

 

Kommen wir aber auf die Zahlen zurück.

Es gibt eine Wissenschaft der Zahlenkombination.

Diejenigen, die damit vertraut sind, wenden sie manchmal zur Vernichtung oder zum Schaden anderer Mitmenschen an.

Außerhalb einer Kombination sind die Grundzahlen 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 an sich weder gut noch schlecht.

 

Bringt man sie aber in eine bestimmte Kombination, dann wird es möglich, Zahlen zu bilden, die sich entweder zerstörend und Unheil bringend oder günstig und heilsam auswirken.

 

Ihr braucht nur eine Zahl auf jemandes Tür zu zeichnen oder ihm zu raten, eine bestimmte Zahl bei sich zu tragen, so wendet sich gleich alles zum Guten oder zum Schlechten.

 

Ich glaube daran, weil ich es festgestellt habe:

Zahlen sind Kräfte.

 

Was die Zahl dreizehn betrifft, so bringt sie dem einen Erfolg und dem anderen Unglück.

 

Ist die Zahl dreizehn daran Schuld?

 

Nein, sicher nicht.

Alles hängt mit der Beschaffenheit eures Wesens zusammen, mit dem Gebrauch, den ihr von dieser Zahl macht.

 

Ihr werdet fragen:

Aber warum wirkt sich denn im Alltagsleben der Einfluss der Zahlen nicht stärker auf uns aus?

Einfach, weil wir von ihnen zu weit entfernt sind.

 

Unter allen uns bekannten Realitäten stellen die Zahlen die größte Abstraktion dar.

 

Auf greifbare Realitäten reagieren wir sofort, zum Beispiel auf die Wärme, die Kälte, den Geschmack von Speisen, den Duft der Blumen, auf die Töne, die Farben, die Formen usw.

Die Zahlen aber sind entrückte Realitäten von solcher Subtilität, dass sie für uns unerreichbar bleiben.

Deswegen haben sie keine Wirkung auf uns.

 

Versuchen wir aber, uns ihnen auf spiritueller Ebene zu nähern, so werden wir ihres unmittelbaren Einflusses gewahr.

 

Es ist wie mit Gerüchen und Tönen:

Seid ihr zu weit entfernt, dann gelangen sie nicht bis zu euch.

Kommt ihr aber näher, so seid ihr erschrocken oder werdet ins Paradies versetzt.

 

In ihrem Prinzip, in ihrer Essenz bleiben die Zahlen sehr weit von uns entfernt.

 

Jedoch sind die Flüsse, die Bäume, die Berge nichts anderes als Zahlen, als materialisierte Zahlen.

 

Geht man einmal dieser Problematik auf den Grund, dann stellt sich Folgendes heraus:

Außer den Zahlen existiert überhaupt nichts.

 

Alles ist Zahl.

 

Die Natur, das gesamte Universum sind auf den Zahlen aufgebaut.

 

Sie sind jedoch dermaßen verhüllt, dass man sie weder hört, noch spürt, noch begreift.

Man sollte an sie heranzukommen versuchen, sich in sie einfühlen.

Erst dann wird es uns vergönnt sein, ihre Sprache zu begreifen, ihren Gesang zu hören und ihren Duft zu spüren…

Zweifellos geht das Ganze noch über euer Begriffsvermögen hinaus, für mich aber ist es so.

Ich bin dessen sicher, weil ich es erfahren und erlebt habe.

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