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Frieden und Glück.

 

Oft hört man Menschen sagen:

»Lasst mich in Frieden!«

Sie bilden sich ein, dass alles gut läuft und sie glücklich werden, wenn man sie nur »in Frieden lässt«.

 

Was ist das aber für ein Frieden?

 

Ist es so einfach, den Frieden zu finden und glücklich zu sein?

 

Nein, man hat keine klare Vorstellung davon, was Frieden ist, genauso wenig wie man vom Glück eine klare Vorstellung hat.

 

Solange der Mensch seiner niederen Natur, seinen Instinkten und Begierden oder seinem Ehrgeiz unterworfen ist, kann er nicht im Frieden leben.

Solange noch Elemente von Hass, Neid und Gier in seinem Herzen, in seinem Intellekt oder in seinem Willen vorhanden sind, wird er nur Streit und Aufregung erleben.

Selbst wenn er eine Verschnaufpause bekommt, weil er seine Ziele erreicht zu haben glaubt, tauchen sehr schnell neue Probleme auf, und es ist aus mit »seinem« Frieden.

 

Frieden bedeutet auch nicht, dass man einige Stunden oder Tage Ruhe findet, während man alleine im Gebirge unterwegs ist oder sich in einer angenehmen Umgebung befindet.

 

Der Frieden, der wirkliche Frieden, so wie ihn die Eingeweihten verstehen, ist ein höherer Bewusstseinszustand, der eine Kenntnis der Struktur des Menschen und des Universums voraussetzt.

 

Ja, die Eingeweihten werden euch sagen, dass ihr den Frieden erst dann wirklich kostet, wenn alle Elemente eurer verschiedenen Körper (physischer Körper, Astral-, Mental-, Kausal-, Buddhi- und Atmankörper) gereinigt und untereinander harmonisiert sind;

wenn sie mit den höchsten Regionen des Universums in Einklang schwingen.

 

Der Frieden ist also ein Bewusstseinszustand, den man erst nach einer langwierigen Arbeit der inneren Selbstbeherrschung und Harmonisierung erreicht.

 

Bis dahin werdet ihr zweifellos einige Momente der Ruhe und Stille genießen, aber solange ihr diese Arbeit nicht verwirklicht habt, werdet ihr den Frieden nicht finden, weil jeden Tag mehrmals die verschiedensten Zwischenfälle auftreten können, die euch mit großer Wahrscheinlichkeit aus der Ruhe bringen!

 

Habt ihr einmal den wahren Frieden erreicht, so seid ihr fähig, alle Schwierigkeiten und Missgeschicke ruhig hinzunehmen.

 

Natürlich werdet ihr euch manchmal besorgt und bekümmert fühlen, aber nur an der Oberfläche.

Der Friede wird euch nicht verlassen, ihr werdet ihn immer noch in der Tiefe eures Wesens fühlen.

Es ist wie der Meeresgrund, dem kein Sturm etwas anhaben kann.

 

Der wahre Friede enthält etwas Weites, Unwandelbares, denn er gehört der Region von Seele und Geist an.

 

Der wirkliche Friede ist also nur auf sehr hohen Ebenen zu finden;

er entsteht aus einem Zusammenklang, einer Synthese, einer Harmonisierung aller Elemente unseres Wesens.

 

Mit dem Glück ist es nicht anders.

 

Was die Menschen als Glück betrachten, besteht meistens nur aus kleinen Befriedigungen von kurzer Dauer.

 

Ihr sagt, ihr wärt glücklich, weil ihr angenehme, erholsame Ferien verbracht habt, weil der von euch geliebte Mensch eure Liebe erwidert oder weil eure Intelligenz oder eure Fachkenntnisse anerkannt worden sind…

Dass man gesund ist, sich geliebt fühlt, wegen seiner Fähigkeiten anerkannt wird, ist natürlich wichtig, das ist nicht zu leugnen, aber es reicht nicht aus, um wirklich sagen zu können, man sei glücklich.

 

Denn das wahre Glück geht weit über den physischen Körper, über das Herz und den Intellekt hinaus.

 

Man stellt sich auch leicht vor, ein Haus, ein Ehepartner, Ruhm, Wissen, Schönheit usw. könnten einen glücklich machen.

Nein!

Seit Jahrtausenden hat uns die Weltgeschichte gezeigt, dass das Glück sich dort nicht oder nur für kurze Zeit befindet.

Man verschafft sich dieses oder jenes und bleibt doch weiterhin enttäuscht;

innerlich klafft die Leere wie ein Abgrund, der bereit ist, alles zu verschlingen.

Das Glück ist deshalb so schwer zu erreichen und zu bewahren, weil man es auf einer sehr hohen Ebene suchen muss, auf der die Materialien unveränderlich sind;

dies erfordert von den Menschen außergewöhnliche Eigenschaften und vor allem Reinheit, denn nur das, was gereinigt ist, vermag unveränderlich und beständig zu sein.

Diese Region existiert im Weltraum, aber auch in uns selbst.

All jene, die sie entdeckt haben, bemühen sich, auf eine Weise zu denken, zu lieben, zu handeln und zu arbeiten, die es ihnen erlaubt, in dieser Region des ewigen Friedens leben zu können.

 

Was auch geschehen mag, wie die Bedingungen auch seien, sie sind glücklich, denn sie haben beständige, zeitlose und unwandelbare Elemente gefunden.

 

Das wahre Glück, ebenso wie der Frieden, ist also ein Zustand, der sich durch Beständigkeit auszeichnet.

 

Ihr wendet ein:

»Aber das Leben ist nichts als eine Folge von Veränderungen, von Erfolg und Misserfolg, Reichtum und Armut, Frieden und Krieg, Gesundheit und Krankheit…

der Mensch ist gezwungen, sich diesen Veränderungen zu fügen!«

Nein, ein Krieg kann ausbrechen, ihr könnt erkranken, euer ganzes Vermögen verlieren, von eurem Partner, euren Kindern oder Freunden verlassen werden, und doch könnt ihr weiterhin glücklich bleiben.

Warum?

Weil euer Bewusstsein nicht auf der Ebene der Ereignisse stehen bleibt.

 

Für jede Schwierigkeit, für jede Prüfung findet ihr eine Erklärung, eine beruhigende, tröstende Wahrheit, weil ihr so hoch aufgestiegen seid und wisst, wie ihr die Dinge betrachten müsst.

 

Man kann euch berauben oder verfolgen, nichts kann euch etwas anhaben, denn ihr wisst, dass alles nur vorübergehend ist, ihr seid unsterblich, und da, wo alle jammern, lächelt ihr nur.

 

Ihr tragt das Glück also bereits in euch.

 

Wenn ihr euch dessen nicht bewusst seid, so deshalb, weil ihr an der Oberfläche, an der Peripherie eures Wesens stehen bleibt, wo es nur Täuschungen und Veränderungen gibt.

Kaum habt ihr es fertig gebracht, einige Partikel von Freude anzusammeln, werden diese auch schon durch viel Leid und Kummer ersetzt, als würdet ihr dafür bestraft, dieses Glück irgendwo gestohlen zu haben.

Aus diesem Grunde solltet ihr euch bemühen, nach innen zu gehen und zu versuchen, in der Tiefe eures Wesens das Unwandelbare, das Ewige, den Geist, Gott selbst zu suchen.

Erst dann werdet ihr das Glück finden.

 

Habt ihr es einmal gefunden, so klammert euch fest daran, dann wird niemand euch mehr unglücklich machen können.

 

Egal wie eure Situation auch aussieht, ob ihr reich oder arm seid, berühmt oder verschmäht, geliebt oder gehasst, ihr steht über allen Veränderungen, ihr schwebt, ihr lebt in der Ewigkeit.

Vielleicht ist diese Sprache nicht jedem verständlich.

Was wollt ihr?

Ein junger Mann sagt zu einem Mädchen:

»Mein Schatz, ich werde dich glücklich machen!«

 

Er weiß nicht einmal, was das Glück ist, ist selbst nicht glücklich, aber er will sie glücklich machen!

 

Oder umgekehrt, das Mädchen will den jungen Mann glücklich machen.

Wie werden sie das anstellen?

Mit ihren Mängeln, ihrer Nervosität, ihrem Zorn und Neid wollen sie einander glücklich machen – und dann lebten sie glücklich und zufrieden, bis an ihr seliges Ende – wie im Märchen eben!

Ich glaube nicht wirklich an diese Art von Glück. Selbstverständlich werden sie ein paar angenehme Augenblicke genießen, aber das ist dann eher wie bei den Gefängnisinsassen, die jeden Tag einige Minuten frische Luft schnappen dürfen, bevor sie von neuem eingesperrt werden.

Oder wie bei Zahnschmerzen, wenn sie eine Weile nachlassen, bevor es wieder losgeht!

 

Um glücklich zu sein, müsst ihr einen unerschütterlichen Punkt finden, an dem ihr euch festhalten könnt.

 

Das so erlangte Gleichgewicht, das man in der Physik stabiles Gleichgewicht nennt, kann euch dann von niemandem mehr genommen werden.

Schaut ein Pendel an!

Es schlägt nach rechts und nach links, kommt aber immer wieder in die Gleichgewichtslage zurück, weil es an einem Fixpunkt befestigt ist.

Genauso muss jeder Mensch diesen Punkt in sich selbst finden und daran festhalten.

 

Dann kann er wie der Eingeweihte im alten Ägypten sagen:

»Ich bin beständig, Sohn des Beständigen, gezeugt und erschaffen im Reich der Beständigkeit.«

Solange ihr schwankt, zögert und unbeständig bleibt, ist es nutzlos, von Glück zu sprechen.

 

Glück gehört zu den Sphären der Unendlichkeit, der Ewigkeit, also zu den Sphären der Seele und des Geistes.

 

Ja, Unendlichkeit und Ewigkeit sind zwei noch unerforschte Bereiche;

für Seele und Geist ist es ein Bedürfnis, mit ihnen in ständiger Verbindung zu sein, denn nur dort finden sie Nahrung und Kleidung, nur dort fühlen sie sich beglückt und frei.

 

Jetzt wird euch klar, warum das Glück eine Disziplin von euch fordert, dank der ihr euer Verständnis, eure Liebe bis zu den Regionen der Seele und des Geistes erheben könnt;

Was euch ermöglicht, aus diesem unbegrenzten Ozean von Frieden und Glück zu schöpfen.

 

Denn Frieden, wie auch Glück, sind das Resultat eines vollkommenen Austausches mit den Prinzipien, mit den Wesenheiten und allen Seinsformen aus dem Bereich der Seele und des Geistes.

Dort oben sind Frieden und Glück eins, sie können überhaupt nicht getrennt existieren.

Lebt jemand nicht in Frieden, so kann er nicht vollkommen glücklich sein.

 

Frieden und Glück stellen dieselbe Realität dar, aber in unterschiedlichen Formen.

Der Frieden bringt euch mit der ganzen Schöpfung in Einklang, und wenn ihr in dieser Harmonie lebt, könnt ihr nicht unglücklich sein.

Die Energien und Kräfte des Universums durchdringen euch, euch fehlt nichts mehr.

Ihr werdet nie verstehen, was Glück eigentlich ist, wenn ihr euch damit zufriedengebt, es nur als eine angenehme Empfindung zu betrachten, so wie es sich die meisten Menschen vorstellen.

 

Das wahre Glück ist zwar eine angenehme Empfindung, aber es ist auch Licht und Kraft.

 

Wenn ihr euch zum Beispiel einen noch so kurzen Augenblick glücklich fühlt, erlebt ihr Frieden und versteht allmählich jedes Ereignis in eurem Leben, alles wird einfach, klar und ihr seid mit allem, was ihr tut, erfolgreich.

 

Verliert ihr diesen Zustand, so tauchen Verwirrung, Kummer oder Entmutigung auf, alles wird finster in eurem Kopf, und ihr macht lauter Dummheiten.

Glück ist nichts weiter als ein Bewusstseinszustand, eine besondere Art, die Dinge zu erfassen und zu empfinden, nichts anderes als ein bestimmtes Verhalten, eine besondere Einstellung dem Leben gegenüber.

Aus diesem Grunde wird das Glück nur denen zuteil, die es durch eine spirituelle Arbeit zu finden wissen.

 

Glück wie auch Frieden sind eine Synthese;

wenn man die Dinge richtig erfasst und empfindet, kann man auch richtig handeln und folglich glücklich sein.

Aber um dahin zu gelangen, ist das Studium der Einweihungslehre unerlässlich, denn sie allein lehrt uns, Intellekt, Herz und Willen zu erziehen, das heißt, unserer niederen Natur, der Personalität, Herr zu werden, um der höheren Natur, der Individualität, die besten Voraussetzungen zur Entfaltung zu geben.

Der Sieg über die niedere Natur reicht aber nicht aus, um glücklich zu sein.

Er ist notwendig, aber er genügt nicht, es muss noch gelingen, mit der höheren Natur zu verschmelzen.

 

Auch wenn ihr ab und zu Egoismus, Sinnlichkeit, Neid und Zorn überwindet, wird euch das Glück nicht unbedingt zuteil.

Derartige Erfolge stellen lediglich erforderliche Etappen zum Ziel dar, das Glück aber können sie euch nicht geben, denn es befindet sich an einem für alles Negative unerreichbaren Ort.

Übrigens solltet ihr euch nicht zu früh freuen, wenn es euch einen Tag lang gelingt, die Personalität zu beherrschen;

sie kann euch bereits am nächsten Tag wieder die übelsten Streiche spielen.

Der Sieg über die Personalität ist immer unsicher.

Es ist wie mit einem Land, das einen Nachbarn besiegt hat;

man kann sich nie darauf verlassen, dass der Frieden andauert.

 

Denn eines Tages, während sich der Sieger noch auf seinen Lorbeeren ausruht, versucht das besiegte Land, sich zu rächen.

 

Mit der niederen Natur, der Personalität, ist es nicht anders;

auch wenn es euch unter bestimmten Umständen gelungen ist, über manche ihrer Manifestationen Herr zu werden, könnt ihr niemals mit einem endgültigen Sieg rechnen;

immer wieder kann sie sich aufrichten, Schläge austeilen und dann liegt ihr am Boden.

Was müsst ihr also tun?

 

Eure göttliche Natur, das Christusprinzip, anflehen, sich in euch niederzulassen.

 

Auf diese Weise gewinnt ihr einen mächtigen, allwissenden und zuverlässigen Partner, statt ewig als Sieger dazustehen, der sich seines Sieges niemals sicher sein kann.

Sogar wenn ihr euch zuweilen etwas müde und geistig träge fühlt, hört dieser Partner nicht auf, eure niedere Natur in Schach zu halten.

Wie viele Menschen schienen gewisse Schwächen und Laster überwunden zu haben und wurden kurz darauf erneut von ihnen befallen, sogar noch schlimmer als zuvor!

Die einzige Lösung ist also, das Terrain vorzubereiten und auf mehreren Gebieten Siege über die niedere Natur davonzutragen, aber auch den Himmel, die höhere Natur, anzuflehen, sich in euch niederzulassen und zu offenbaren.

Hat sich die höhere Natur wirklich in euch niedergelassen, werdet ihr tatsächlich ein unbeschreibliches Glück erfahren.

 

Ihr seid glücklich und wisst nicht einmal warum.

 

Dieses Glück – und das ist gerade das Erstaunliche dabei – ist ein Glück ohne Grund.

Leben, Atmen, Essen und Sprechen kommen euch wie ein Wunder vor…

Und doch ist nichts geschehen, ihr habt weder ein Geschenk bekommen noch eine Erbschaft angetreten noch eine besondere Begegnung gemacht;

ihr fühlt euch einfach glücklich, weil euch von oben etwas dazu gegeben wird, das nicht mehr von euch selbst abhängt.

 

Es ist wie eine Quelle, die vom Himmel herabsprudelt.

 

Voller Verwunderung entdeckt ihr ständig diesen wunderbaren Bewusstseinszustand in euch selbst.

Ihr spürt eine große Freude, ohne zu wissen warum.

Das ist das wahre Glück.

Das wahre Glück ist wie die Luft, die ihr einatmet.

 

Müsst ihr euch darum kümmern, sie zu finden?

 

Nein, die Luft kommt zu euch, sie ist da;

ihr seid von ihr umgeben und atmet ohne daran zu denken.

Weder Luft noch Licht muss man herbeischaffen, alles Übrige, wie Wasser, Nahrung und Geld meistens schon.

Ihr atmet unablässig und es gibt keine größere Freude, als zu atmen.

Wenn ihr mir nicht glaubt, haltet einen Weile den Atem an, dann werdet ihr schon sehen…

 

Ja, das Glück ist mit Luft vergleichbar, die ihr atmet.

 

Einatmen, ausatmen… einatmen, ausatmen…

Glück ist die Atmung der Seele.

Von diesem Blickpunkt aus hat noch keiner die Atmung erforscht.

Alles andere muss man Stück für Stück holen oder kaufen, um eine Freude, ein Vergnügen zu erleben;

die Luft aber braucht man nicht zu holen, man atmet sie unentwegt ein und aus, sogar im Schlaf. Man könnte meinen, die Atmung sei dem Menschen gegeben worden, um ihm zu zeigen, dass alles Greifbare – wie Geld, Besitztümer usw. – nicht verglichen werden kann mit dem, was feinstofflich, unberührbar und unsichtbar ist, also mit der ätherischen Welt, in die der Mensch eingetaucht ist.

All jene, die ganz bewusst mit der ätherischen, mit der spirituellen Welt verbunden sind, atmen sie unentwegt ein und aus – und sind glücklich wegen dieser Atmung.

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