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Gott in der Schöpfung.

 

Die meisten Gläubigen haben als obersten Glaubenssatz, dass Gott der Schöpfer des Himmels und der Erde ist.

 

Das rezitieren sie in ihren Gebeten und singen es sogar.

Wenn Gott also der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, dann bedeutet dies, dass Er in der ganzen Schöpfung gegenwärtig ist, in den winzigsten Atomen der Schöpfung, sogar in den Steinen.

Ja, sogar der Fels ist ein Aspekt, eine Manifestation Gottes.

 

Gott ist im Licht und Er ist auch im Fels.

 

Welch eine Entfernung zwischen dem Fels und dem Licht!

 

Aber im einen wie im anderen wirkt die göttliche Gegenwart.

Diese wenigen Worte fassen die gesamte Weisheit der Eingeweihten zusammen.

 

Dies ist eine so einfache Wahrheit, und doch ist sie dem menschlichen Verständnis so fern!

 

Es dauert kaum einige Sekunden, um sie auszusprechen, aber es bräuchte Jahre, um sie zu erklären und es wird Jahrhunderte und Jahrtausende dauern, bis wir alle sie begreifen werden.

 

Alles was im Universum existiert, hat Anteil an derselben göttlichen Quintessenz.

 

Wie hätte Gott der Schöpfer anders handeln können, als jedem Teilchen des Universums, das Er erschaffen hat, etwas von Seinem Leben zu geben?

 

Der Polytheismus, den die Christen so sehr bekämpft haben, ist nichts anderes als eine Art und Weise auszudrücken;

Dass die gesamte Natur von Gott bewohnt ist.

 

Man darf nicht glauben, dass die Pantheons der Hindus, Ägypter und Griechen den Gehirnen naiver und abergläubischer Menschen entsprungen wären.

Sogar die jüdische Religion hat als erste in der Geschichte die Realität eines einzigen Gottes betont.

Ja, sogar die jüdische Religion hat Gott in der Kabbala mit verschiedenen Namen dargestellt, die seine verschiedenen Eigenschaften und seine unterschiedlichen Ausdrucksformen im Universum beschreiben.

 

Stellt euch jetzt einmal jemanden vor, der, ohne etwas über die christliche Religion zu wissen, eine Kirche betritt.

 

Was würde er sehen?

 

Menschen, die niederknien vor dem Bild eines Menschen, der an ein Kreuz genagelt ist und die sagen, er sei der einzige Sohn Gottes. Oder andere, die vor einem Vogel verweilen, einer Taube, die sie den Heiligen Geist nennen und der die dritte Person in einer Familie darstellt, die sie die Heilige Dreifaltigkeit nennen.

Weiterhin würde er zahlreiche Bilder und Statuen sehen, die Engel, Erzengel, die Jungfrau Maria und alle Heiligen darstellen… Vor denen die Gläubigen Opfer -Kerzen entzünden und zu denen sie beten.

Damit sie ihnen Gesundheit, Erfolg, die große Liebe oder die Befreiung von ihren Feinden schenken, usw.

 

Was würde dieser Besucher eurer Meinung nach denken?

 

Dass auch die Christen, selbst wenn sie die Wirklichkeit eines einzigen Gottes predigen, sich einer ganzen Vielfalt von Gottheiten bedienen.

 

Ihr werdet sagen:

»Ja, aber der Unterschied zwischen den monotheistischen und den polytheistischen Religionen besteht darin, dass man keinen Kult um die Naturgewalten, die Sterne und die vier Elemente betreibt. Und dass Tiere und Pflanzen nicht als heilig gelten.«

Sicherlich.

Aber findet ihr, dass die Kult -Objekte (Statuen, Gemälde, Glasfenster), die von Menschenhand geschaffen wurden, bessere Mittler zwischen der Gottheit und euch sind als alles, was Gott selbst in der Natur mit Seinem Leben erfüllt hat?

 

Die Christen sollten also ihr Bewusstsein ein bisschen erweitern und verstehen, dass alle Religionen, in mehr oder weniger ausgeprägter Form, immer dieselben Ideen zum Ausdruck bringen:

Gott, der das Universum erschaffen hat, kann sich offenbaren durch alle lebendigen Ausdrucksformen dieses Universums, von dem wir erst einen winzigen Teil kennen.

 

Um das Universum zu kennen, genügt es nicht, es mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten zu erforschen.

 

Wir müssen mit ihm auch in Austausch treten.

 

Dieser Austausch geschieht bereits auf ganz natürliche Weise.

Denn wir können nicht leben, ohne Austausch zu haben mit der Welt um uns herum.

 

Angefangen bei der Atmung und der Ernährung besteht unser Leben aus lauter Austausch.

 

Die Sinnesorgane, der Tastsinn, der Geschmackssinn, der Geruchssinn, das Gehör, der Gesichtssinn sind uns ebenfalls gegeben, damit wir Austausch haben können.

 

Auch unser Gefühlsleben und unsere Gedanken bestehen aus nichts anderem als aus Austausch und Zusammentreffen.

 

Durch das Wort, die Gefühle und Gedanken weben wir unablässig ein Netz aus Kommunikationen, das die Basis für das Leben in der Familie und der Gesellschaft darstellt.

Aber für die meisten Menschen spielt sich dieser Austausch noch auf einer unbewussten, instinktiven Ebene ab, worin sie sich nicht sehr von den Pflanzen und Tieren unterscheiden.

Auch die Pflanzen und Tiere atmen und ernähren sich, auch die Tiere haben Sinnesorgane.

Bei manchen sind der Geruch, der Gesicht oder das Gehör –Sinn sogar besser entwickelt als bei uns.

Und außerdem haben manche Tiere ein Familien- und Sozialleben, das so gut organisiert ist, dass jene, die es beobachten, begeistert sind.

 

Was haben also wir, die Menschen, zu tun?

 

Wir sollen uns bewusst werden, dass aller Austausch, den wir brauchen, um leben zu können;

Erst möglich wurde dank der Kräfte und Wesenheiten, mit denen der Schöpfer das Universum bevölkert hat und die ebenso Ausdrucksformen Seiner Gegenwart sind.

 

Selbst wenn wir sie nicht sehen, sind diese Wesenheiten da, um uns zu helfen, durch die Nahrung, die Luft, das Licht der Sonne und durch alle lebendigen Wesen.

 

Dank der Opfer dieser Wesenheiten, dank ihrer Liebe und ihrem Wunsch, mit uns in Austausch zu treten, sind wir noch immer lebendig:

Physisch lebendig, psychisch lebendig und spirituell lebendig.

Wir müssen daher lernen, mit ihnen in Verbindung zu treten, sie mit Respekt zu behandeln als wertvolle Geschöpfe, denen man sich mit Behutsamkeit, Feingefühl und Musikalität nähern muss.

Ja, mit Musikalität.

 

Es hängt allein von uns ab, ob wir die göttliche Gegenwart in allen Augenblicken unseres täglichen Lebens spüren können.

 

Selbst wenn wir essen, ist Gott anwesend;

Denn die Nahrung bringt uns das Leben.

 

Gott ist in der Nahrung gegenwärtig und wir müssen das Essen als eine heilige Handlung betrachten.

Sicherlich werden manche Theologen behaupten, dass man nur im Brot und im Wein der Kommunion wirklich Gott sehen kann.

Aber wenn Gott nicht genauso wirklich in den Lebensmitteln wäre, die unsere tägliche Nahrung sind, hieße das, dass es Orte gäbe, an denen Er nicht ist.

In Wahrheit ist Gott allgegenwärtig.

In Form von Leben findet man Ihn überall.

Wenn es ein Leben außerhalb von Ihm gäbe, dann hätte jemand anderer es dort deponiert.

Und wer sollte dieser andere sein?

 

Um das Leben in seinem ganzen Reichtum und seiner ganzen Schönheit zu fühlen, müsst ihr überall nach der göttlichen Gegenwart suchen.

 

So wird jeder Tag euch neue Entdeckungen bringen, und vor allem werdet ihr stärker.

 

Es gibt kein wirksameres Mittel, um Schwierigkeiten zu begegnen, als das Leben in sich zu vertiefen und zu intensivieren.

Was tun hingegen die Menschen?

Sie verbringen ihre Zeit damit, an der Peripherie des Daseins nach dem zu suchen, was sie Erfolg und Glück nennen, und dieses Glück ist für sie oft gleichbedeutend mit Bequemlichkeit.

Doch diese Bequemlichkeit kann sehr leicht durch den Lauf der Ereignisse in Frage gestellt werden, und dann brechen sie zusammen.

 

Man muss jenen soliden Punkt in sich selbst finden, dem nichts etwas anhaben kann.

 

Selbst wenn man leidet, selbst wenn man alles verliert, spürt man in seinem Inneren die Gegenwart von etwas, das unerschütterlich ist, etwas, das allen Schwierigkeiten standhält.

Genau das bedeutet glauben.

 

Glauben zu haben heißt, jeden Tag Erfahrungen zu machen, die uns die Wirklichkeit der göttlichen Welt spüren lassen.

 

Denn auch der Glaube ernährt sich von etwas, er ernährt sich von dem Bewusstsein, das wir von den Reichtümern haben, die Gott in allem deponiert hat, was uns umgibt:

In der Erde, im Wasser, in der Luft, im Licht.

Und er ernährt sich von den Anstrengungen, die wir unternehmen, um mit ihnen zu arbeiten.

 

Wozu ist es gut, ständig zu wiederholen, dass man »an Gott glaubt, den Schöpfer des Himmels und der Erde«, wenn man nichts tut, damit dieser Himmel und diese Erde uns helfen, unseren Glauben an Ihn zu stärken?

 

Man ist unbewusst, oberflächlich, man durchtrennt die Verbindung mit der Quelle des Lebens, und dann sagt man:

»Nichts hat einen Sinn.

Es gibt keinen Gott«.

 

In Wirklichkeit würde euch der Sinn offenbar werden und ihr könntet die Gegenwart Gottes spüren, wenn ihr wenigstens lernen würdet, euch bewusst zu ernähren und bewusst zu atmen.

 

Wenn ihr einmal einige Erfahrungen gesammelt habt, dann kommt ihr nicht umhin, in euch und um euch herum die Gegenwart jenes höchsten Wesens zu spüren, das alles erschaffen hat.

 

Das Leben ist unermesslich, voller Sinn und voller Reichtum, die den Menschen noch verborgen sind;

Und deshalb haben es sogar die Gläubigen schwer, ihren Glauben auf eine solide Basis zu stellen.

 

Ja, auch sie verstehen es nicht, einen Austausch zu haben.

Sie sind verschlossen.

Und obwohl sie gezwungen sind, miteinander und mit der Natur zu kommunizieren, bleiben diese Beziehungen oberflächlich, weil sie nicht gelernt haben, dass sie durch diese Begegnungen mit dem göttlichen Leben Kontakt aufnehmen können.

 

In ihrem Innersten sind sie wie Gefangene in einer Zelle ohne Licht, die gerade soviel Nahrung bekommen, um nicht ganz zu sterben.

 

Sie fühlen sich allein, abgeschnitten von allem.

 

Aber dieses Gefühl der Einsamkeit ist eine Illusion.

Wären die Menschen weniger verbarrikadiert, verschlossen und auf sich selbst konzentriert, dann würden sie sich der Wirklichkeit einer unsichtbaren Welt bewusst werden, die von Geschöpfen bevölkert ist, die hier, in ihrer Nähe und unter ihnen leben.

Denn durch ihre Gedanken und ihre Gefühle ziehen sie diese Geschöpfe an.

 

Ob wir nun allein in der Natur oder in unserem Zimmer sind, in Wirklichkeit sind wir niemals allein:

Es gibt Wesenheiten, die an unserem Leben teilhaben.

Und wer für das Gute arbeitet, wird von lichtvollen Wesenheiten begleitet, die sich mit ihm freuen und ihm in seinen Schwierigkeiten helfen, indem sie ihm Auswege und Lösungen zu seinen Problemen aufzeigen.

Meistens geschieht das, ohne dass er es bemerkt.

Aber wenn er sich bemüht, sich der Gegenwart dieser Wesen bewusst zu werden, wird er natürlich mehr davon profitieren.

 

Der Schöpfer hat den Menschen alles gegeben:

Er hat ihnen alles zur Verfügung gestellt;

 

Aber sie versteifen sich darauf, auf so oberflächliche Weise zu leben, dass ihnen das beinahe gar nichts bringt.

 

Betrachtet zum Beispiel den Austausch, den die meisten Menschen mit der Natur, den Tieren, den Bäumen, den Blumen usw. haben.

Nehmen wir nur die Blumen.

Wer schätzt die Blumen nicht?

Man bekommt sie gerne und verschenkt sie auch gerne.

Und man stellt sie im Haus auf, pflanzt sie im Garten und bewundert sie in Parks oder auf dem Land.

Man ist entzückt über ihre Formen, ihre Farben und ihren Duft.

Aber man betrachtet sie in erster Linie als Dekorationsgegenstände, die dazu beitragen, das Leben angenehmer zu gestalten.

Und daher bleibt auch hier alles oberflächlich und man empfängt nicht sehr viel durch die Gegenwart all dieser Blumen.

 

In Wirklichkeit jedoch sind Blumen lebendige Wesen, mit denen man in Verbindung treten kann.

 

Aber ja, eine Blume ist nicht bloß ein Stück farbiger, duftender Materie;

Sie ist die Wohnstätte einer spirituellen Wesenheit, die uns von der Erde und vom Himmel erzählt.

 

Und wenn man weiß, wie man sie betrachten soll und sich mit ihr verbinden kann, dann tritt man auf diese Weise in Beziehung mit den Kräften der Natur, mit jenen subtilen Geschöpfen, die daran arbeiten, aus der Blume ein derart belebendes und poetisches Wesen zu machen.

Nehmen wir nun die Rose als Beispiel, die einen so wichtigen Platz in der Geschichte der Religionen, der Kunst, der Literatur und sogar in unserem gesellschaftlichen Leben einnimmt.

Überall sieht man Rosen, verschenkt man Rosen, aber was bringt das wirklich?

Wenn man sie erst einmal in eine Vase gesteckt hat, beachtet man sie nicht einmal mehr.

Und doch wird eine Rose lebendiger, wenn ihr sie mit lichtvollem Bewusstsein betrachtet, und es entsteht ein Kontakt zwischen ihr und euch.

 

Ihr spürt, dass ein herrliches Wesen diese Blume bewohnt und sich euch zuwendet.

 

Manche werden sagen:

»Aber das ist nicht möglich, so etwas liest man in Märchen, das ist alles.«

Niemals werden wir in der Lage sein, die Stimme der Blumen zu hören!

 

Man kann die Stimme der Blumen auf vielerlei Weise hören!

 

Und wenn es euch so vorkommt, als seien meine Worte einem Märchen entnommen, dann erinnert euch daran, dass Märchen nicht bloß schöne Geschichten sind, die von Menschen mit viel Fantasie für Kinder erfunden wurden.

Sie beziehen sich auf eine tiefgreifende Wirklichkeit, die ihr erst an jenem Tag erfassen könnt, an dem es euch gelingt, euch zu öffnen, um mit der ganzen Natur in Austausch zu treten.

In eurem Garten steht ein Baum.

Ihr könnt jahrelang an ihm vorbeigehen, ohne ihm Aufmerksamkeit zu schenken, so als wäre er Teil einer Theaterkulisse aus Pappe oder aus Gips.

Aber ihr könnt euch auch bewusst machen, dass er ein lebendiges Wesen ist, und sogar zu ihm hingehen, ihn begrüßen, mit ihm sprechen und euch von seinem Wesen durchdringen lassen.

 

Ein Baum ist ein wunderbares Symbol von außergewöhnlicher Tiefe.

 

Ihr werdet sagen:

»Aber was kann das verändern?«

Ja, natürlich ändert das auf der physischen, materiellen Ebene nichts.

 

Aber auf der ätherischen Ebene wird der Baum mit eurem Leben angereichert und gleichzeitig werdet ihr durch sein Leben bereichert.

 

Ihr profitiert davon sogar am allermeisten.

 

Wenn sich die Menschen einmal mit den Mysterien des Lebens beschäftigen wollten, anstatt sich mit allen möglichen unnützen Dingen zu blockieren, würden sie fantastische Entdeckungen machen.

Schon in meiner frühen Jugend habe ich begonnen, solche Experimente zu machen, und ich tue dies noch immer.

Ich spreche mit den Bäumen in meinem Garten, und wenn ich im Wald spazieren gehe, spreche ich ebenfalls mit den Bäumen, ich streichle sie und umarme sie sogar.

Warum?

Weil ich spüre, dass sie lebendig sind und ich mit diesem Leben, das von den Wurzeln bis zu den Spitzen der Zweige zirkuliert, in Verbindung treten möchte.

Und außerdem nehme ich Kontakt auf mit den unsichtbaren Geschöpfen, die in diesen Bäumen leben und sich um sie kümmern.

 

Genauso wie es Wesen gibt, die sich um die Menschen kümmern, gibt es auch Wesen, die sich um die Steine, die Pflanzen und die Tiere kümmern.

 

Ein Spaziergang im Wald tut euch immer gut.

 

Ihr geht, ihr atmet die reine Luft und ihr kommt zur Ruhe.

Aber in Wirklichkeit könnt ihr viel mehr tun.

 

Ihr werdet sagen:

»Aber wir können nicht glauben, dass die Bäume und die Menschen miteinander kommunizieren können!”

Gut, es steht euch frei, das nicht zu glauben, doch das beweist ganz einfach, dass ihr euch nicht richtig damit beschäftigt habt.

 

Hättet ihr euch richtig damit auseinander gesetzt, dann wüsstet ihr es und würdet mit der Seele aller Bäume in Verbindung treten.

 

Daher bedeutet die Aussage »ich glaube nicht« ganz einfach:

»Ich habe noch keinerlei Erfahrung gemacht«, »ich bin unwissend«!

 

Alles liegt in der Art und Weise, wie die Menschen die Wesen und die Dinge betrachten.

 

Mit einem erleuchteten Bewusstsein können eure Gedanken der Ausgangspunkt für großartige Verwirklichungen sein.

 

Ohne Bewusstsein jedoch verwirft man die dargebotenen Reichtümer, man versteht nichts und gewinnt nichts dabei.

Schaut nur einmal wie die Menschen nebeneinander her leben:

Sie gehen aneinander vorbei, laufen sich über den Weg ohne sich der Gegenwart der anderen bewusst zu sein, als wären es Holzklötze!

Schaut einmal, wie sie aneinander anstoßen!

Und ihnen dann zu erzählen, dass man das Leben in der Natur spüren soll – das ist wirklich zu viel verlangt!

 

Sie müssen in ihrem Bewusstsein etwas ändern.

 

Denn sie meinen und sagen, sie seien die einzigen wirklich lebendigen und intelligenten Wesen.

 

Und um dieses Leben und diese Intelligenz zu beweisen, begrenzen sie sich, werden immer finsterer und töten alles in sich ab.

 

Das ist die Wahrheit, die traurige Wahrheit!

 

Wir sind im Universum wie in einem Heiligtum, das wir mit einem heiligen Gefühl betreten sollen.

 

Die Natur ist nicht nur lebendig, sie ist auch intelligent, und wenn wir uns ihr öffnen…

Dann antwortet sie uns und lässt uns an ihrem Leben teilhaben.

 

Jetzt könnte man sagen:

»Aber alle Abläufe in der Natur geschehen doch auf ganz mechanische Weise.

Dahinter steckt keinerlei Intelligenz.«

Ja, die Menschen haben beobachtet, dass das Universum Gesetzmäßigkeiten unterliegt, auf deren Basis sie die sogenannten »Natur-Wissenschaften« entwickelt haben.

Doch das ist kein Grund, diese Phänomene als »mechanisch« einzuordnen.

Wenn ihr so denkt, tötet ihr euch ab, ihr verhindert, dass sich das Leben in euer Herz, in eure Seele, in euren Intellekt und sogar in euren physischen Körper ergießt.

 

Ihr werdet erst an dem Tag wirklich lebendig, an dem ihr euch entschließt, mit diesem überall in der Natur gegenwärtigen Leben Verbindung aufzunehmen.

 

Angefangen mit der Erde, die so viele Schätze und Wunder in sich birgt, die die Samen keimen lässt und die Wurzeln aller Pflanzen nährt.

 

Wie sollte man da nicht auch die Erde für lebendig halten?

 

Ja, lebendig und intelligent!

 

Habt ihr einmal über die Fähigkeit der Erde nachgedacht, alles umzuwandeln, was sie an Kadavern und Abfällen aus dem Menschen, dem Tier und Pflanzen -Reich aufnimmt?

Abstoßenden Dreck, von dem ihr euren Blick abwendet, sobald ihr ihn seht.

Sie nimmt ihn auf, wandelt ihn um, und bringt an seiner Stelle Bäume, wunderbare Blüten, Getreide, Gemüse und saftige Früchte hervor.

 

Über welch großartige alchimistische Laboratorien muss sie verfügen?

 

Warum wendet ihr euch also nicht an die Erde und bittet sie, dass sie euch dabei hilft, diese Arbeit der Umwandlung auch für euch durchzuführen?

 

Setzt euch auf den Boden, macht ein kleines Loch in die Erde, legt einen Finger hinein und sagt:

»Oh Erde, meine Mutter, die du mir meinen Körper geschenkt hast und mich jeden Tag ernährst, ich danke dir.

Aber ich habe noch eine Bitte an dich:

Da du die Macht hast, die übelsten Materialien umzuwandeln, nimm bitte all meine Unreinheiten, allen Schmutz, um daran zu arbeiten, und gib sie mir als Materie, so lichtdurchlässig wie Kristall zurück.«

Und wenn ihr euch die Hände wascht.

Was gibt es Gewöhnlicheres, als sich die Hände zu waschen?

 

Aber in Wirklichkeit ist nichts gewöhnlich und nichts unbedeutend, wenn man es bewusst tut.

 

Denn das Wasser, das ihr berührt, ist der materielle Ausdruck eines unsichtbaren Wassers, das durch das ganze Universum kreist.

 

Ihr könnt daher mit diesem kosmischen Wasser Kontakt aufnehmen, es bitten, dass es euch reinigt, aber ihm auch eure besten Gedanken, Gefühle und Wünsche für euch und für die ganze Welt anvertrauen.

 

Manche werden einwenden:

»Aber das ist entsetzlich:

Wenn Sie uns empfehlen, Gebete an die Erde und das Wasser zu richten, verlangen Sie von uns, uns wie Heiden zu benehmen!«

Auch hier kann ich euch antworten, dass das keine heidnischere Handlung ist, als wenn ihr vor einer Heiligen -Statue oder einem Heiligenbild betet.

Euer Protest zeigt, dass ihr nicht einmal den Sinn dessen verstanden habt, was ihr tut, wenn ihr betet.

Nehmen wir einmal an, ihr habt zu Hause ein Heiligenbild oder eine Ikone.

Jeden Morgen und jeden Abend zündet ihr eine Kerze vor ihr an und bittet sie, euch zu beschützen.

Aber was glaubt ihr denn?

Es ist doch nicht die Ikone, die euch beschützen wird, denn die Ikone ist ein Gegenstand aus Holz oder Karton.

 

Was euch schützen wird, ist der innere Zustand, in den euer Gebet oder eure Meditation euch versetzt haben…

Die Einprägungen davon, die in euch bleiben und euch führen auf dem Weg des Lichtes, der Liebe und des Friedens.

 

Nur ihr selbst könnt wirklich etwas für euch tun.

All die Bilder dienen bloß als Ausgangspunkt, als Hilfsmittel. Natürlich ist es möglich, dass diese Ikone, vor der ihr jeden Tag gebetet habt, im Laufe vieler Jahre wirklich zu einem lebendigen, mächtigen Gegenstand wird.

Aber das ist durch euch geschehen, dank des Lebens, das ihr ihr eingehaucht habt.

Ansonsten kann euch diese Ikone von sich aus nichts bringen.

Und wenn ihr euch an die Erde oder das Wasser wendet, dann nicht deshalb, weil ihr sie für allmächtige Gottheiten haltet, die eure Gebete erhören werden, sondern weil sie Hilfsmittel für eure innere Arbeit sind.

Als Hilfsmittel sind sie deshalb besonders wirksam, weil sie lebendig sind, belebt von Gottes eigenem Leben.

 

Und dasselbe gilt für die Luft und das Feuer.

 

Ihr könnt euer inneres Leben nur ernähren, indem ihr euch all der Lebewesen bewusst werdet, die euch umgeben.

 

Wenn ihr also in die Natur geht, denkt daran, euch an die Geister zu wenden, die sie bewohnen und auch an die Engel der vier Elemente.

 

Sagt zu ihnen:

»Seid gesegnet, Engel der Erde, des Wassers, der Luft und des Feuers.

Oh, ihr treuen Diener Gottes, seid gesegnet.

Und ihr, Kinder der Natur, Geist -Wesen, die ihr Höhlen, Wälder, Berge, Meere, Flüsse, Winde, Wolken, die Sonne bevölkert, auch ihr sollt gesegnet sein.«

Dann kommen von allen Seiten Scharen von Wesenheiten, die sich beeilen, um euch zuzuhören.

Und sie sagen sich, dass da endlich jemand ist, der ihre Existenz anerkennt und der sie segnet.

Sie freuen sich, sie tanzen, sie singen, und auch ihr bekommt als Gegenleistung etwas, das euch lebendiger und stärker macht.

 

In seinem Brief an die Hebräer schreibt der Apostel Paulus:

»In ihm leben, weben und sind wir« (Apg. 17,28).

Und wenn selbst die Christen diese Tatsache nicht spüren, dann ganz einfach deswegen, weil sie sich nicht öffnen.

Obwohl sie von Wasser umgeben sind, haben sie noch immer Durst.

 

Gott ist überall um sie herum und dennoch vergessen sie Ihn, sie sehen nicht und fühlen nicht, dass Er ihnen das Leben gibt.

 

Sie sind verschlossen.

 

Wenn sie sich in ihrem Innersten ein kleines bisschen öffnen würden, würde sich der göttliche Ozean in sie ergießen und sie mit seinen Segnungen überschwemmen.

Aber solange sie sich nicht öffnen, solange sie die Macht dieses Austausches nicht verstanden haben, bleiben sie trocken, armselig und allein.

 

Austausch zu haben bedeutet, sich mit den geringsten Ausdrucksformen des Lebens in unserer Umgebung zu beschäftigen…

Sie zu betrachten, ihnen zuzuhören, sie zu respektieren und zu lieben.

 

Denn diese Welt, die außerhalb von uns ist, ist auch in uns.

Flüsse, Berge, Sonne, Sterne… wir stehen in Verbindung mit der gesamten Natur, und diese Verbindung müssen wir vertiefen.

Das Ziel des Lebens ist zu leben, ganz einfach.

 

Und man kann nur leben, indem man Bande zu all den Wesen knüpft, die das Universum bevölkern:

Die Naturgeister, aber auch die Engel und Erzengel, alle Gottheiten bis hin zum Schöpfer, der jedem Wesen und jedem Ding Sein Leben eingehaucht hat.

Und so sollte man auch den Kinder den Glauben beibringen.

 

Alles, was in uns und um uns herum ist, erzählt uns von der Gegenwart Gottes.

 

Aber für die Menschen genügt das nicht, das ist doch unglaublich!

 

Sie hätten gern, dass Gott sich ihnen höchstpersönlich zeigt.

 

Tatsächlich würde auch das für viele nicht ausreichen.

Sie würden es sich so einrichten, dass sie nichts sehen, nichts hören und nichts fühlen würden.

Gott müsste sich ihnen mit Blitz und Donner offenbaren, um ihren Panzer zu brechen, aber das tut Er eben nicht.

 

Er lässt die Menschen in sich selbst die Mittel suchen, um Ihn zu entdecken.

 

Ihr werdet sagen:

»Und trotzdem würde es uns helfen, wenn Gott seine Gegenwart mehr zeigen würde!«

Glaubt ihr wirklich?

Schaut doch einmal:

Was gibt es Gegenwärtigeres, Sichtbareres, Strahlenderes als die Sonne?

Nur, wenn man sich hinter seinen geschlossenen Fensterläden verbarrikadiert, bemerkt man nicht einmal, dass es sie gibt.

 

Wenn ihr die Sonne sehen wollt, müsst ihr wenigstens ein Fenster öffnen.

Denn die Sonne wird nicht versuchen, sich aufzudrängen, indem sie durch eure Wände und eure Fensterläden dringt.

 

Und genauso müsst ihr, um die Gegenwart Gottes zu entdecken, in eurem Inneren wenigstens eine kleine Luke öffnen.

Ja, es ist an euch.

 

Wir müssen etwas tun, nicht Gott!

 

Gott tut das Seinige ohnehin:

Er ist da, und das müsste uns genügen.

Es liegt an uns, das Nötige zu tun, um Seine Gegenwart zu fühlen.

Denn es gibt eine höhere Bewusstseinsstufe, die uns ohne Unterlass den Sinn und die Schönheit der Welt offenbart.

Wie könnten wir diese Gegenwart nicht spüren?

 

Denn das ist Gott, und wir entdecken Ihn in dem Maße, wie wir spüren, wie reichhaltig und bedeutungsvoll das Leben ist.

 

Natürlich leugne ich nicht, dass Gott für die Menschen unfassbar ist.

Da Er sich jedoch in Seiner Güte und Seiner Großzügigkeit der Menschheit zeigen will, hat Er überall in der Schöpfung Zeichen hinterlassen mit deren Hilfe man Ihn finden kann.

Nur suchen die Menschen nicht nach diesen Zeichen, und selbst wenn sie sie unmittelbar vor Augen haben, entziffern sie sie nicht.

Das Ergebnis ist, dass die Gottheit, an die sie glauben, für sie etwas Abstraktes bleibt.

Und da sie in einer abstrakten Welt nicht leben können, haben sie eine große Zahl von Statuen, Medaillen, Kreuzen, Heiligenbildern und allen möglichen konkreten und materiellen Darstellungen des Göttlichen angehäuft.

Das geht oft sogar ins Kindische und Lächerliche.

 

Wenn das Christentum einen Fortschritt in der Geschichte der Spiritualität der Menschheit darstellen soll.

Dann sieht man im Moment noch nicht sehr viel davon.

 

Das liegt an den Christen selbst.

 

Sagt zu ihnen, dass sie am Morgen dem Sonnenaufgang beiwohnen sollen und sie sind entrüstet und werden den Eindruck haben, dass ihr sie zum Heidentum zurückführt.

 

Wenn man Christ ist, dann findet man erstens Gott nicht im Universum wieder, das Er erschaffen hat.

Und zweitens sucht man Ihn schon gar nicht in der Sonne, der Quelle des Lebens.

 

Man sucht ihn in den von Menschen erbauten Kirchen, inmitten von Statuen und Bildern, welche die Menschen geschaffen haben.

Das ist viel besser, nicht wahr?

 

Die Menschen sollten wissen, dass das Leben die stärkste Kraft aller Kräfte ist.

 

Wir Menschen können uns nur mit Hilfe der Sonne einen Begriff davon machen.

Denn wir sehen zwei Ausdrucksformen dieses Lebens:

Das Licht und die Wärme.

Und wie oft habe ich euch schon erklärt, dass die Christen, wenn sie sich für die Sonne öffnen würden, das besser verstehen würden, was sie als das »Mysterium der Heiligen Dreifaltigkeit« bezeichnen.

Das Mysterium eines einzigen Gottes in drei Personen:

Dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

 

Der Vater steht für das Leben, aus dem der Sohn und der Heilige Geist hervorgehen.

Das Licht und die Wärme, das heißt die Weisheit und die Liebe.

 

Aber was kann ich machen, wenn die Christen nicht verstehen wollen, dass nur die Sonne das rechtfertigen und für sie verständlich machen kann, was die Grundlage ihrer Religion darstellt?

Was kann ich tun, wenn sie sich einbilden, man wolle sie zu alten Kulten zurückführen, in denen man die Sonne als Gottheit anbetete, wenn man ihnen von Meditationen beim Sonnenaufgang erzählt?

Meister Peter Deunov in Bulgarien hat diese Übung eingeführt, im Frühling und im Sommer zum Sonnenaufgang zu gehen.

 

Es gibt so viele Dinge zu verstehen, wenn man die aufgehende Sonne betrachtet, so viele Übungen, um sich von diesem Leben, diesem Licht und dieser Wärme durchdringen zu lassen!

 

Schon ab der Dämmerung bereitet sich am Himmel ein wahres Ereignis vor.

All die finsteren oder auch hellen Wolken, die da auftauchen und verschwinden…

Dann all die Farben der Morgenröte, wie eine Art Vorboten dieses strahlenden Wesens:

Der Sonne!

Aber wie viele Menschen sind sich dessen bewusst, was die Geburt eines jeden neuen Tages bedeutet, in der sich seit Jahrmillionen unablässig die Geburt des ersten Morgens dieser Welt wiederholt?..

Und all die sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfe, die diesem wunderbaren Erscheinen des Lichtes beiwohnen…

 

Doch die Menschen sind so wenig damit vertraut, ihre psychischen und spirituellen Fähigkeiten zu nutzen, die der Schöpfer ihnen gegeben hat…

Dass sie nicht wissen, was sie tun sollen, wenn sie einem Sonnenaufgang beiwohnen.

 

Nach einiger Zeit langweilen sie sich und gähnen.

Sie haben genug davon, sich diese leuchtende Kugel am Himmel anzuschauen.

Und sie wenden sich von der Sonne ab, um sich mit greifbareren Dingen zu beschäftigen…

Mit wichtigeren Dingen!

 

Das Erstaunliche ist, dass so viele Menschen, wenn sie zufällig einen Sonnenaufgang sehen, erkennen, dass es sich um eines der schönsten Naturschauspiele handelt, die es gibt.

 

Und trotzdem machen sie sich nicht die Mühe, diese Erfahrung zu wiederholen.

Ja, wie viele Menschen verspüren den Impuls aufzustehen, um die Morgenröte zu begrüßen und dieses Licht in ihr Herz und in ihre Seele aufzunehmen, damit der ganze Tag genauso lichtvoll und rein wird?

 

Die Sonne ist das vollkommenste Abbild Gottes.

 

Aber trotz dieser Vollkommenheit ist sie nur eine Form.

 

Man muss weiter gehen, um Gott jenseits dieser Form zu suchen.

 

Wir müssen Gott immer jenseits der Formen suchen.

Wenn ihr also den Sonnenaufgang betrachtet, bemüht euch zu spüren, dass ihr dem besten Stellvertreter Gottes auf Erden gegenübersteht.

Diese Empfindung wird dazu beitragen, die Schwingungen eures gesamten Wesens anzuheben.

Alles in euch wird belebt, ihr werdet in die höheren Regionen des Raumes hinauf katapultiert, und sogar die Zeit tritt außer Kraft.

Ihr lebt wie Gott, in der Ewigkeit.

Ihr sollt wissen, dass ich euch hier die Wahrheit sage.

❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!