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Die Wiederentdeckung des verborgenen Wissens.

 

Ein Luftballon ist an eine Schnur gebunden.

Er möchte zum Himmel aufsteigen, aber er bleibt an die Erde gebunden.

 

So wie bei diesem Luftballon gibt es auch in uns etwas, das sich erheben möchte, das entweichen möchte, das aber durch bestimmte Bande zurückgehalten wird.

 

Wir müssen uns bemühen, diese Bande zu lösen, um einen tiefen, ewigen Wunsch zu erfüllen, der in den Tiefen unserer Seele eingeprägt ist:

Der Wunsch, sich in die Unendlichkeit des Lichtes und des Friedens empor zu schwingen, wo unser Ursprung liegt.

Aus dieser, oft vagen, unklaren Erinnerung an eine ferne Heimat schöpfen wir unseren Glauben, denn wir tragen in den Tiefen unseres Unbewussten die unauslöschlichen Spuren einer fernen Vergangenheit, wo wir im Schoße des Ewigen lebten.

 

Wie viele Menschen werden, wenn ihr sie befragt, antworten, dass sie »an jemanden oder an etwas« glauben.

Ohne dass sie in der Lage wären, genau zu erklären, um wen oder was es sich dabei handelt.

 

Was sie dabei zum Ausdruck bringen, ist gleichzeitig ein Gefühl und eine undefinierbare Gewissheit.

Sie spüren intuitiv, dass sie einstmals etwas erfahren und erlebt haben, und dass dieses Wissen und diese Erfahrungen in manchen Augenblicken plötzlich in ihr Bewusstsein aufsteigen, wie das kurze Aufleuchten eines Lichtes aus fernen Zeiten.

 

Es scheint ihnen, dass sie vor langer Zeit etwas ganz Wesentliches gekannt haben.

 

Sie können sich weder an dieses Wissen noch an Erfahrungen erinnern, die sie gemacht haben, sie wissen auch nicht, weshalb sich ihnen dieser Eindruck in so offensichtlicher Weise aufdrängt, aber dennoch bleibt es für sie eine nicht bezweifelbare Realität.

In irgendeinem Moment seines Lebens wurde jeder Mensch, wenn er nicht gerade ein Rohling oder ein Untier ist, von dem Gefühl erfasst, dass ihn etwas in seinem Innern mit einer höheren aber geheimnisvollen Welt verbindet, die in ihm ihre Prägungen hinterlassen hat.

 

Der Unterschied zwischen den Menschen ist der, dass manche dieses Gefühl wieder erlöschen lassen.

Ohne dass sie herauszufinden versuchen, was es bedeutet.

 

Für andere hingegen ist es der Ausgangspunkt für eine innere Suche, die sie bis zu Gott führt, und sie bauen auf dieser ganz persönlichen Überzeugung nach und nach ihren Glauben auf.

Der Glaube ist also die Folge eines uralten Wissens, das in unserem Unterbewusstsein verborgen ist. Wer nicht wenigstens manchmal dem Widerhall dieses Wissens die Möglichkeit gibt, bis in sein Bewusstsein aufzusteigen, wird natürlich von sich sagen, er sei nicht gläubig.

 

Wenn er in seinem Inneren den Strömungen freie Bahn lassen würde, die von der göttlichen Quelle herabfließen.

Dann würde er die Gegenwart eines unsterblichen Geistes und die Existenz aller himmlischen Mächte erkennen.

 

Man trifft auch auf Menschen, die sagen, sie seien nicht gläubig, sie seien Atheisten, aber sofort hinzufügen, dass sie dies bedauern und dass sie all jene beneiden, die einen Glauben haben.

Aber sie unternehmen keine weiteren Schritte, sie tun so, als ob es absolut nicht von ihnen abhinge, ob sie einen Glauben haben oder nicht, so als ob der Glaube ein Talent wäre, vergleichbar mit einer Begabung für Mathematik oder Musik.

 

Man ist eben begabt oder nicht.

 

Wenn man nicht begabt ist, kann man dies bedauern, aber man kann nichts dagegen tun.

 

Aber sie täuschen sich.

Sie wissen nicht, was Glaube wirklich ist und verwechseln ihn mit persönlichen Glaubensüberzeugungen.

Weil sie weder an die Erzählungen von der Erschaffung der Welt glauben können noch an die Existenz eines Gottes im Himmel.

Dessen Hauptbeschäftigung darin besteht, sie zu beobachten, sich ihre Gebete anzuhören.

Und der sie nach ihrem Tod richten wird, um sie ins Paradies, ins Fegefeuer oder in die Hölle zu schicken usw., sind sie davon überzeugt, dass sie nicht glauben können.

Aber das ist nicht Glaube!

 

Glaube ist die Kristallisation eines Wissens aus der Vergangenheit.

 

Er beruht auf dem Erfahren der göttlichen Welt.

 

Einer Erfahrung, die in jedem Menschen unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.

 

Nur weil sie solche Spuren in sich tragen, bedauern diese Menschen, keinen Glauben zu haben.

Sie spüren, dass ihnen etwas Wesentliches fehlt.

 

Aber wenn sie nichts unternehmen, um ihn wiederzufinden, werden sie noch lange und immer stärker an dem leiden, was ihnen fehlt.

 

Selbst die größten Genies der Mathematik oder der Musik hätten nichts erreicht, wenn sie nicht gearbeitet hätten – und mit welch einer Ausdauer!

Man darf sich also nicht einbilden, dass man ganz plötzlich Glauben finden wird dank der göttlichen Gnade, die vielleicht über euch kommen mag oder auch nicht.

Das ist unmöglich!

 

Ihr fragt euch, wie es kommt, dass für manche der Glaube von solcher Selbstverständlichkeit ist und für andere nicht.

 

Die Erklärung ist einfach:

Wenn ein Mensch in diese Welt hineingeboren wird, kommt er mit der Summe der Erfahrungen, die er in seinen vorangegangenen Inkarnationen gemacht hat.

Was er in seinen vergangenen Leben studiert und überprüft hat, ist in seiner Seele aufgezeichnet und tritt dort als Glaube und als Intuition von der göttlichen Welt in Erscheinung.

Wenn jemand heute die Existenz seines Himmlischen Vaters anerkennt, dann kann das nur geschehen, weil er schon seit langer Zeit mit Ihm war, mit Ihm in Verbindung stand und dadurch von so starken Spuren geprägt ist, dass er nicht mehr zweifeln kann.

 

Der Glaube an Gott ist seinem Wesen sozusagen aufgeprägt:

 

Er weiß.

 

Deswegen habe ich euch gesagt, dass man Glaube und Wissen nicht als Gegensätze darstellen darf.

 

Glaube ist ein Wissen, das auf Erfahrung basiert.

 

Wer im Verlauf seiner vergangenen Inkarnationen Erfahrungen in den niederen Regionen seines Wesens gesammelt hat, zieht aus diesen Erfahrungen Schlussfolgerungen, die er natürlich für die Wahrheit hält.

Er hat also eine bestimmte Art von Glauben – oder es fehlt ihm eben der Glaube, aber auch das ist eine Art Glaube!

Und wer Erfahrungen in den höheren Regionen der Seele und des Geistes gesammelt hat, zieht ebenfalls Schlussfolgerungen, aber er kommt natürlich zu anderen Ergebnissen.

»Aber«, werdet ihr sagen, »warum hört man so viele Leute, die eingestehen, dass sie früher Glauben hatten, ihn aber nun verloren haben?«

Der Verlust des Glaubens vollzieht sich im Allgemeinen während der Jugend.

 

Das Kind hat alles geglaubt, was man ihm über Gott und die Religion erzählt hat, genauso wie es alles geglaubt hat, was es in den Märchen gelesen hat.

Im Jugendalter wirft es diese Überzeugungen über Bord, von denen es spürt, dass einige falsch sind und andere ihm nichts bringen.

 

Aber wer den wahrhaftigen Glauben in sich trägt, kann ihn nicht verlieren.

 

Selbst, wenn er irgendwann die Überzeugungen seiner Jugendzeit verwirft und Perioden des Zweifels und der Ungläubigkeit durchmacht, bleibt sein Glaube im Verborgenen erhalten, in seinem tiefsten Innern.

Für den Augenblick mögen Vergnügungen, Geschäfte oder Ehrgeiz die Oberhand haben, aber wenn er sich die Mühe macht, sich von all diesen Oberflächlichkeiten zu befreien, von all diesen unnützen Lasten, die ihm das Leben schwer machen und verdunkeln, dann wird er wieder in die Quelle des Lebens eingetaucht sein, und er wird sich wieder als Sohn Gottes fühlen.

Es bedeutet also viel Arbeit.

Sich von den Gedanken, den Gefühlen, den Begierden und all den Sorgen zu befreien, die uns in den niederen Ebenen festhalten.

Das heißt auf der Astralebene (dem Herz) und der Mentalebene (dem Intellekt).

 

Denn Gott weiß, was das Herz und der Verstand des Menschen alles erfinden können, um die Dinge so darzustellen, wie es ihnen passt und die Menschen zu Gefangenen ihrer Begierden und Gelüste zu machen.

Und der Intellekt ist stets bereit, dem Herzen tatkräftig zur Seite zu stehen, um ihm die Argumente zu liefern, die in die gewünschte Richtung gehen.

Deshalb sind es oft die Intellektuellen – sie mögen es mir verzeihen –, wie intelligent und fähig sie auch auf bestimmten Gebieten sein mögen, welche die größten Irrtümer begehen.

Ihr werdet sagen:

»Aber sie sind intelligent!«

Leider schützt diese Art von Intelligenz nicht vor Irrtümern, denn es fehlt ihr ein entscheidender Faktor, nämlich die Intuition, die es ermöglicht, die Realität jenseits des äußeren Anscheins zu erfassen.

Man kann ein anerkannter Gelehrter sein, ein berühmter Philosoph und dabei die größten Irrtümer begehen, weil man nicht versucht hat, sich über die Astral- und Mentalebene hinaus zu erheben, um die Kausalebene zu erreichen.

Höhere Natur - Niedere Natur des Menschen

Was ist die Kausal-ebene?

 

Wie ich euch schon oft erklärt habe, hat das psychische und spirituelle Leben des Menschen seinen Sitz in mehreren Körpern, wie es schematisch im Bild oben dargestellt ist.

Die Kausal-ebene, auch höhere Mental-ebene genannt, symbolisiert in uns den »Felsen«, den Jesus in den Evangelien erwähnt:

»Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.

Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein;

denn es war auf Fels gegründet.

Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß« (Mt. 7,24-27).

Wer ein Haus bauen möchte, muss sich zuerst versichern, dass der Baugrund solide ist, denn sonst besteht die Gefahr, dass es in den Boden einsinkt, die Mauern Risse bekommen und den Bewohnern das Dach auf den Kopf fällt.

 

Das Haus in diesem Gleichnis symbolisiert den Menschen.

 

Wenn er seine Existenz auf Sand baut, d. h. auf einen instabilen Grund, der von ungeordneten Gefühlen und Gedanken erschüttert wird (Regen, Sturzbäche und Wind), dann wird er ständig hin und her wanken und letztendlich zusammenbrechen.

Um allen Widrigkeiten stand zu halten, sowohl im Inneren als auch im Äußeren, muss er, symbolisch gesprochen, sein Dasein auf Fels bauen, das heißt auf die Kausal-ebene, bzw. die höhere Mental-ebene.

 

Glaube ist also eine Tugend der Kausal-ebene, jener Ebene, wo die spirituellen Kräfte wirken.

 

Wie schon der Name »Kausal« andeutet, gehen von dieser Ebene die Strömungen aus, welche die mentale, die astrale und die physische Ebene beeinflussen.

Deswegen hat die Arbeit, die wir tun können, wenn wir uns bis zur Kausal-ebene erheben, Auswirkungen auf unsere Gedanken und Gefühle, auf unser tägliches Verhalten und sogar auf unsere Gesundheit.

So, als ob von dort oben Befehle gegeben würden, um alles in uns zu organisieren und zu harmonisieren.

Und in dem Maße, wie wir diese wohltuenden Auswirkungen erleben, wird unser Glaube stärker und wirksam, denn wir erfahren die Macht des Geistes.

 

Die Menschen räumen jedoch der Theorie noch immer einen zu großen Platz ein und kümmern sich zu wenig um die praktische Umsetzung.

 

Sie müssen sich endlich entschließen, das, was man sie lehrt, anzuwenden und in die Praxis umzusetzen ohne sich zu fragen:

»Aber warum?

Aber wie?

Ist das wirklich nützlich?«

 

Man muss praktizieren, realisieren, das ist alles.

 

Versucht also die Erfahrung zu machen, dass der Glaube der Boden ist, auf dem ihr euer Haus erbauen sollt, d. h. euch selbst.

Denn sonst habt ihr keinen festen Halt und seid allen Widrigkeiten ausgesetzt.

 

Dass ihr dann Höhen und Tiefen durchlaufen müsst, ist ganz normal.

 

Das tägliche Leben besteht aus Überraschungen und unvorhergesehenen Umständen, die euch im betreffenden Augenblick stören und aus dem Gleichgewicht bringen können.

Darum macht euren Glauben nicht von Elementen abhängig, die von der Astral- und Mental-ebene stammen, sonst werdet ihr heute glauben, weil ihr euch gut fühlt und zufrieden seid und morgen werdet ihr zweifeln, weil euch unangenehme Ereignisse Kummer bereitet haben.

 

Glaube darf nicht von äußeren Umständen abhängen.

 

Wer Glauben hat, fühlt sich nicht wirklich betroffen, selbst wenn er Schwierigkeiten und Misserfolge erlebt.

Er macht dem Herrn keine Vorwürfe, dass Er seine Bitten um Hilfe und Schutz nicht erfüllt hat.

Deswegen solltet ihr reagieren, sobald ihr euch beunruhigt fühlt.

Gebt euch dieser Unruhe nicht hin, hindert eure Gedanken daran, in diese negative Richtung abzugleiten.

 

Was auch immer geschieht, bemüht euch darum, immer eine Verbindung zu dieser Region in eurem Inneren aufrechtzuerhalten, die vor allen Widrigkeiten geschützt ist.

 

So viele Menschen erkennen nur deshalb, dass ihr Glaube von Phasen voller Zweifel durchzogen ist, weil der Glaube ein sehr erhabener Bewusstseinszustand ist und weil man, um sich auf dieser hohen Ebene halten zu können, sein Bewusstsein nicht von allen möglichen niederen Gedanken und Gefühlen verfinstern lassen darf.

Schaut euch einen Trapezkünstler oder einen Seiltänzer an:

Er bewegt sich frei in der Luft, und diese Freiheit hat er deswegen, weil er sich nicht von störenden, nicht zur Sache gehörenden Elementen durcheinander bringen lässt, die dazu führen würden, dass er seine Konzentration verliert und zu Boden stürzt.

Dasselbe gilt für den wahrhaft Gläubigen:

Um sich in dieser Höhe halten zu können, wo der Glaube Gewissheit ist, muss sein Bewusstsein vor Aufregungen, Sorgen und verworrenen Wünschen in Sicherheit sein.

Nur unter diesen Bedingungen kann er in den Höhen der Stille und des Lichtes verweilen. Anderenfalls fällt er zurück in Glaubensüberzeugungen und diese Überzeugungen bieten erstens keinen Schutz und zweitens führen sie ihn auch in die Irre.

 

Wenn wir uns am Fuße eines Berges befinden, ist unsere Sicht beschränkt.

 

Wenn wir aber auf den Gipfel steigen, haben wir freie Sicht, und wir entdecken die ganze Weite, die vor uns liegt.

 

Der Berg mit der Basis und seinem Gipfel findet sich auch in unserem Inneren wieder.

Die Basis sind der Intellekt und das Herz, die damit beschäftigt sind, Berechnungen anzustellen, die unsere Sicht begrenzen und vernebeln und uns in die Irre führen.

Selbst wenn sich diese Berechnungen für einige Zeit als wirksam erweisen, ist es auf längere Sicht unwahrscheinlich, dass die Ergebnisse weiterhin unseren Erwartungen entsprechen.

 

Der Gipfel, das ist der Geist, der alles ganz genau und aus großer Entfernung sieht;

der Geist, der uns führt und uns in unserer Gewissheit festigt.

Ja, Glaube ist eine Tugend des Geistes, der, da er die Dinge von sehr hoch oben betrachtet, weiß, wie alles ablaufen wird.

Der Geist sagt uns:

»Sieh her, was geschehen wird,« und er hat immer Recht.

 

Glaube ist ein Wissen, er ist das volle Licht des Gipfels, wo keinerlei Platz für irgendeine Abweichung ist, während hingegen unten Schatten, Unbeständigkeit und Ungewissheit herrschen.

 

Und je nach seinem Bewusstseinszustand pendelt der Mensch zwischen diesen beiden Regionen hin und her.

Es hängt allein von uns ab, ob wir Glauben haben oder nicht.

Den Glauben zu verlieren bedeutet, das Vertrauen in die Macht des Geistes in uns selbst zu verlieren.

Glauben zu haben heißt, den Geist an die erste Stelle zu setzen, damit daraus eine geordnete, wohltuende Aktivität entsteht.

Dieser Glaube ist wie eine Sonne, die erhellt, wärmt und belebt. Überprüft euer Leben, analysiert die Grundlagen, auf denen ihr es aufgebaut habt:

Wie viele eitle, illusorische und unnütze Dinge werdet ihr da entdecken!

Aber ja!

Die Jahre vergehen und man wartet immer.

Nichts von dem, was man sich vorgestellt hat, tritt ein und man ist enttäuscht, wird verbittert, die Haare werden weiß, die Zähne fallen aus, aber nichts verwirklicht sich.

 

Bevor der Mensch dann ins Jenseits hinübergeht, bemerkt er, wenn auch viel zu spät, dass er in persönlicher Überzeugung und Lüge gelebt hat.

 

Und da er zu diesem Zeitpunkt auch nicht klar sehen will, um zu erkennen, wie sehr er sich wirklich getäuscht hat, beschuldigt er die anderen.

Aber was bringt es, die anderen zu beschuldigen?

Ändert das etwas an dem traurigen Zustand, auf den sich sein Leben nun beschränkt?

Nein, und die kosmische Intelligenz lässt sich von solchen Argumenten nicht erweichen und sagt zu diesem Unwissenden:

»Jeder Mensch, der sich auf der Erde inkarniert, ist Träger eines uralten Wissens über seine Herkunft und seine Bestimmung.

Es hängt von ihm ab, dieses Wissen nach und nach in sein Bewusstsein aufsteigen zu lassen.

Dazu genügt es, dass er die richtigen Bedingungen dafür schafft.«

 

Wenn der Chemiker ein Experiment machen will, bereitet er alles an Elementen vor, was er braucht.

 

Er weiß, dass sie nicht nur chemisch rein sein müssen, sondern auch, dass sie ihre Wirkung nur unter ganz bestimmten Bedingungen entfalten:

Das Verhältnis muss stimmen, die Temperatur, usw.

Diese Gesetzmäßigkeit gilt auch auf der spirituellen Ebene.

 

Wer sich bemüht, sich jeden Tag zu reinigen, seine Gedanken und Gefühle zu veredeln und in Harmonie zu leben, schafft günstige Bedingungen, damit in ihm das wahre Wissen und der wahre Glaube zum Vorschein kommen.

 

Wie viele Reisende berichten hingerissen von den Erfahrungen, die sie in der Wüste oder auf Berggipfeln gemacht haben!

Sie berichten, dass angesichts der Unermesslichkeit und der Stille, von der sie sich durchdringen ließen und die an diesen Orten herrscht, sich ihnen als Zeit und Raum offenbart haben, die nicht Zeit und Raum der Menschen sind.

Sie haben die Existenz von etwas gespürt, das sich jeder Erklärung und jedem Verständnis entzieht, das sie aber als etwas Wirkliches anerkennen müssen, als die einzige Wirklichkeit.

 

Unter außergewöhnlichen Bedingungen kann man in der Tat solche Erfahrungen machen, aber braucht man unbedingt außergewöhnliche Bedingungen, um so etwas zu erleben?

 

In Wahrheit kommt diese Gegenwart, die der Mensch im Schoß der Stille entdeckt, ständig vor, sie ist überall gegenwärtig, wo er sich befindet, und wenn er sie nicht wahrnimmt, dann deswegen, weil er innerlich im Bereich von Aufregungen und Lärm verbleibt.

Das sind die Instinkte, die Leidenschaften, die finsteren und chaotischen Gedanken und Gefühle.

Sobald es ihm aber gelingt, diesen Lärm zum Schweigen zu bringen, hat die Stille, die dann in ihm Einzug hält, die Kraft, ihn in eine andere Zeit und einen anderen Raum zu versetzen, wo das göttliche Wissen, das seit aller Ewigkeit in ihm eingeschrieben ist, sich nach und nach seinem Bewusstsein offenbart, und nichts kann ihn dann mehr zweifeln lassen.

 

Ich spreche, wiederhole, beharre darauf, ich komme ständig auf die gleichen Themen zurück.

 

Das heißt nicht, dass ich mir nicht darüber im Klaren wäre, wie schwierig dieses Unterfangen ist.

 

Das Ziel ist die Vollkommenheit des Himmlischen Vaters anzustreben.

 

Offensichtlich ist das sehr schwierig, beinahe un realisierbar.

Manche meinen sogar, es sei lächerlich und verrückt.

Und trotzdem ist das die Realität:

 

Da Gott uns nach Seinem Ebenbild erschaffen hat, kann das nicht unmöglich sein, und manchen ist es gelungen.

 

Und wenn es manchen gelungen ist, kann man nicht behaupten, anderen könne es nicht auch gelingen.

Genauso, wie es keine Rassen gibt, die von Natur aus überlegen wären, so gibt es auch keine überlegenen Menschen.

Es gibt lediglich Unterschiede in ihrem Entwicklungsgrad, denn die Menschen haben nicht alle die gleichen Anstrengungen unternommen und nicht dieselbe Arbeit gemacht.

 

Die Wahrheit ist, dass alles, was auf der Welt geschieht, all die mehr oder weniger glücklichen Abenteuer, die die Menschen erleben, nichts anderes sind als Momentaufnahmen in dem Bestreben, das göttliche Ebenbild in seiner ganzen Fülle zum Ausdruck zu bringen.

 

Nur wenn man es ihnen ständig wiederholt, werden sich die Menschen entschließen in diesem Sinn zu arbeiten.

Die gesamte Erziehung müsste ihren Schwerpunkt darauf legen, damit sie in ihrem Inneren dieses verschüttete Wissen wiederfinden können.

 

Ich will keine Religion verteidigen, ich will nicht einmal den Herrn verteidigen, denn Er hat es nicht nötig, verteidigt zu werden.

 

Glaubt ihr, dass das, was die Menschen tun – selbst wenn sie mehrere Milliarden sind – hier auf diesem Stäubchen, das die Erde ist, Ihn stören könnte?

 

Was sind sie schon in der Unermesslichkeit des Universums, das von unzähligen Geschöpfen, Engeln und Erzengeln bewohnt wird!

Der Mensch ist es, den ich verteidigen und unterstützen will, ja, den Menschen, denn er kann seinem Leben nur dann einen wahren Sinn geben, wenn er in sich selbst das Ebenbild Gottes entdeckt und daran arbeitet, dieses Bild zu beleben.

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