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Die Sexualkraft ist ein Segen.

 

Viele Heilige waren bis zur letzten Minute sehr leidenschaftlich und das war nicht schlecht, im Gegenteil.

Wer die Sexualkraft einzusetzen weiß, ist besonders reich und bevorzugt, denn sie ist ein Segen.

 

Viele tief gläubige Menschen wollten sich umbringen, weil sie diese Leidenschaft in sich spürten und sich verdammt glaubten.

 

Das beweist, dass sie nichts verstanden hatten, und leider gibt die Kirche zu diesem Thema keine Erklärungen.

 

In der Einweihungslehre werden diese Dinge anders dargestellt.

Die Sexualkraft ist ein Geschenk Gottes, nur muss man damit umgehen können.

 

Die Länder, die reiche Bodenschätze, wie Kohle oder Öl haben, werden durch ihre Nutzung zu Multimillionären.

Wer jedoch nicht damit umzugehen weiß, verbrennt sich.

Ebenso ist die Sexualkraft eine Energie, die der Mensch einzusetzen lernen muss, um alles in seinem Inneren zu erleuchten, zu wärmen und in Bewegung zu setzen.

 

Die Menschen sind aber der Wahrheit so fern, dass sie den jungen Leuten sofort Vorwürfe machen wollen, wenn sie merken, dass diese viel von dieser Kraft besitzen.

Als dürfte die Jugend nichts empfinden!

Als müsste sie leblos sein!

Das ist die Einstellung der Erwachsenen und, anstatt ihr zu helfen, richten sie sie zugrunde und versperren ihr den Weg;

keiner wird ihr sagen:

»Bravo, mein Junge!

Du hast Glück, so einen Reichtum zu besitzen.

Du musst nur wissen, dass gerade dieser Reichtum der Ursprung allen Unglücks für Dich sein wird, wenn Du nicht vernünftig bist.«

So müsste man mit ihr sprechen, aber stattdessen beklagt oder kritisiert man sie;

und wenn man einen gefühlskalten jungen Menschen sieht, ist man begeistert.

Aber was wird er denn mit seiner Kaltherzigkeit erreichen?

Überhaupt nichts!

 

Auch ich bin so erzogen worden und sogar noch schlimmer als ihr.

 

Wenn ihr wüsstet, wie wir zu Beginn des Jahrhunderts in Bulgarien erzogen wurden!

 

Deshalb danke ich dem Himmel dafür, das Licht dieser Lehre empfangen zu haben.

 

Und nun möchte ich noch ein paar Worte hinzufügen, um den jungen Leuten zu helfen, die mir heute möglicherweise zum ersten Mal zuhören.

Vielleicht findet ihr, dass ich zu viele anstößige Dinge erzähle…

Mein Gott, das ist noch gar nichts!

 

Wenn ihr nur wüsstet, was die Jugend heutzutage hört und erfährt, worüber sie spricht und womit sie sich befasst, dann wärt ihr entsetzt.

 

Sogar zwölf- oder dreizehnjährige Kinder erzählen einander schon so manche Geschichten!

Meine Erklärungen sind dagegen harmlos.

Vor einiger Zeit kam ein Mädchen zu mir;

sie war sehr hübsch, sympathisch und ihr Benehmen wies auf eine gute Erziehung hin.

Sie gestand mir aber, dass sie sehr unglücklich sei, weil sie von einer Vorstellung besessen war:

In allem was sie betrachtete, in Blumen, Früchten, Gegenständen und sogar an der Zimmerdecke, sah sie nichts anderes als das männliche Geschlechtsorgan.

Da sie gläubig und katholisch war, fühlte sie sich ganz und gar verloren und sündig.

Ich hörte aufmerksam zu und fing dann an zu lachen.

Als sie mich ein wenig erstaunt ansah, sagte ich:

»Hören Sie, erlauben Sie mir, Ihnen eine Erklärung zu geben und eine Methode, mit der Sie sich von all dem befreien können.«

»Oh ja, bitte«,

entgegnete sie und ich fuhr fort:

»All das, was Sie mir erzählten, ist nicht schlimm.

Es ist natürlich und normal, das kann jedem passieren;

selbstverständlich in unterschiedlichem Ausmaß, aber es gibt keinen Grund zur Verzweiflung.

Die Natur kümmert sich um die Erhaltung der Art und gerade sie hat den Männern und Frauen diese Vorstellungskraft gegeben.

Man muss allerdings wissen, was man tun soll und wie man diese Bilder verwenden kann, andernfalls…

Sie sehen ja, in welchem Zustand Sie sind…

Von nun an tun Sie Folgendes:

Wenn Sie beim Anblick einer Frucht oder eines Gegenstandes wieder dieses Bild vor Augen haben, betrachten Sie es in Ruhe, anstatt zu jammern.

Verweilen Sie aber nicht zu lange dabei, denn bestimmte Wünsche könnten in Ihnen erwachen, und um sich dann zu befriedigen, nimmt man Zuflucht zu bestimmten Gesten und so weiter…

 

Damit es also nicht so weit kommt, sollten Sie ein wenig philosophieren und an jene Intelligenz denken, die für die Gestaltung dieser Organe verantwortlich war.

 

Auf diese Weise überlegen und meditieren Sie und sind von dieser erhabenen Intelligenz, die sich um die Schaffung so perfekter Dinge gekümmert hat, derartig begeistert, dass Sie inzwischen bereits die Versuchung vergessen haben, die jene mit sich bringen konnten.

Halten Sie sich allerdings zu lange bei diesem Bild auf, entkommen Sie ihm nicht mehr.

 

Nehmen Sie es also als Ausgangspunkt, der Ihnen die nötige Kraft verleihen kann, um zum Ursprung zurückzugelangen.

 

Wie würden Sie sonst ohne diesen Ausgangspunkt jemals zu ihrer hohen Bestimmung finden?

 

Vergessen Sie nie, es nur als einen Ausgangspunkt zu betrachten, verharren Sie nicht lange bei dem Bild, sonst sinken Sie ab und sind verloren; benutzen Sie es also nur als Hilfe.«

 

Leider können die Menschen nicht über die Welt der Formen hinausgehen, um nachzudenken und sich zu begeistern.

 

Sie wissen nicht, dass gerade Begeisterung ihre Rettung ist.

 

Sie fragen sich:

»Was geschieht mit mir?

Das ist ja schrecklich, abstoßend!«

und genau das stürzt sie ins Verderben.

Schaffen sie diese veraltete Einstellung ab, dann klagen sie nicht mehr:

»Das ist schrecklich!«,

sondern sagen:

»Welche Schönheit!

Welche Herrlichkeit!

Welche Intelligenz!

Wie hat die Natur etwas so Außergewöhnliches bilden können?«

 

Dann sind sie mit Bewunderung erfüllt und finden Gleichgewicht und Frieden wieder!

 

Das habe ich dem Mädchen gesagt, und damit war es sehr zufrieden.

 

Der Herr hat das, was Er geschaffen hat, gut gemacht!

 

Wozu seine Schöpfungen verstümmeln wollen?

Manche verhalten sich der Sexualität gegenüber so, als hätte der Herr die Dinge nicht richtig gemacht.

Genau das ist bedenklich, gerade das wird bestraft.

Alle Werke Gottes sollten uns mit Bewunderung erfüllen, denn Er wusste, warum Er sie schuf.

Uns steht kein Urteil zu.

 

Welch eigenartige Philosophie man den Menschen gegeben hat!

 

Ihr entgegnet, man wollte damit ihre Reinheit und Keuschheit bewahren.

Aber gerade das treibt sie dazu, alle Gesetze der Reinheit zu übertreten, denn je teuflischer und höllischer man ihnen die Dinge darstellt, desto mehr erweckt man in ihnen den Wunsch, sie selbst erleben und ausprobieren zu wollen!

Glaubt ihr, dass es genügt, alles Geschlechtliche als hässlich und abstoßend zu verurteilen, damit sich niemand mehr dafür interessiert und sich damit beschäftigt?

 

Wie kommt es dann, dass die meisten Menschen, die all das für abstoßend halten, sich dennoch Tag und Nacht in diesem Morast wälzen?

 

Diese Einstellung hat nichts verhindert, im Gegenteil.

Baudelaire sagte sogar, dass das, was nicht gestattet ist, größere Lust verschafft.

Ja, wenn man weiß, das etwas verboten oder kriminell ist, hat man ein noch größeres Vergnügen daran.

Das mag sein oder nicht sein, ich will darüber nicht diskutieren, ich wollte euch damit nur sagen, dass es noch nie eine Lösung war, das Geschlecht als etwas Verächtliches zu betrachten.

Mit einer anderen Einstellung findet ihr jedoch eine Hilfe.

 

Die einzige Lösung für das Problem der Sexualität liegt in der Einstellung von Mann und Frau zueinander.

 

Die Ursache aller Verwirrungen und Ausschweifungen liegt darin, dass die Männer nie gelernt haben, wie sie über die Frauen denken sollen, noch jene, wie sie über die Männer denken sollen.

Wenn der Mann die Frau als Weibchen betrachtet, als Messalina, als Lustobjekt, legt er damit schon sein Verhalten fest und muss seinen Leidenschaften freien Lauf lassen.

Sieht er hingegen eine Gottheit in ihr, ändern sich seine Gefühle und sein Verhalten.

Jesus sagte:

»Euch geschehe nach eurem Glauben.«

Ja, die Dinge sehen anders aus, je nachdem wie man sie betrachtet…

 

Dies ist ein magisches Gesetz, das die Menschheit von nun an kennen muss.

 

Man glaubt, die Art seiner Liebe ändern zu können, ohne seine Einstellung dem oder der Geliebten gegenüber zu ändern.

Nein, das ist unmöglich.

Es ist sehr schwierig, der Liebe eine andere Ausdrucksform zu geben.

Aber sowie ihr eure Einstellung dem anderen gegenüber ändert, wirkt ihr bereits auf euer eigenes Wesen, auf eure Gefühle und Neigungen ein und somit auch auf die Äußerung eurer Liebe.

 

Das ist meine Methode, und ich sehe in der Frau eine Gottheit.

 

Ihr sagt:

»Mein armer Alter, wie weit sind Sie von der Wahrheit entfernt!

Wenn Sie nur wüssten, was die Frau wirklich ist!«

Und ihr meint, ich weiß das nicht…?

Aber ich will nicht daran denken, ich will weder wissen, was sie ist, noch was sie sein kann, das tue ich um meiner selbst willen und das hilft mir.

 

Ihr glaubt, ich weiß nicht, was die Frau ist…!

 

Ich hätte allen Grund, sie für das schrecklichste Wesen zu halten;

aber das macht nichts, sie soll für mich eine Gottheit sein.

Ich betrachte sie also als solche und ziehe selbst den Nutzen daraus;

wüsstet ihr nur, was ich dann empfinde und entdecke!

 

Diese Einstellung enthält eine ganze Philosophie.

 

Vor Jahren besuchte mich einmal ein Arzt, ein dicker, alter Mann mit einem großen Bauch, und er richtete das Gespräch auf die Frauen.

Wisst ihr, was er behauptete?

Er sagte:

»Die Frau ist nur eine Scheide.«

Ich war wie vom Blitz getroffen. Sagt mir, wozu es gut sein soll, eine derart prosaische Vorstellung von den Dingen zu haben.

Natürlich stimmt das zum Teil, man kann nicht leugnen, dass der Mensch Eingeweide und allerlei Organe besitzt, die nicht besonders ästhetisch sind.

Aber sind diese inneren Organe mit ihren ein wenig groben Funktionen das Einzige, was Mann und Frau ausmacht?

Die Leute bringen alles durcheinander.

Der Mensch braucht einen stofflichen Körper mit Organen, die die eine oder andere Aufgabe ausführen, aber er selbst ist weit mehr als diese rein körperliche Erscheinung.

 

Mann und Frau sind nicht nur Organe, sie sind Wesen, die denken und fühlen, Wesen mit Seele und Geist.

 

Welche Freude kann ein Mann empfinden, der die Frau mit einem Körperteil gleichsetzt…?

 

Sein gesamtes psychisches Leben ist verpfuscht.

Jener Arzt war wirklich kein guter Psychologe:

Er hatte nie geprüft, wie der eine oder andere Gedankengang unseren inneren Zustand beeinflusst.

Gerade das interessiert mich, ich möchte wissen, welche Wirkung meine Gedanken auf mich selbst haben…

 

Ich ziehe es vor, die Frau als Gottheit zu betrachten.

 

Ihr wendet ein:

»Aber das entspricht nicht der Wahrheit!«

 

Ja, vielleicht habt ihr Recht, aber eure Beweise interessieren mich nicht und eure Wahrheit ist äußerst schädlich.

 

Obwohl ich in Illusion und Lügen lebe – angenommen, es seien wirklich Illusion und Lügen –, bin ich doch der glücklichste Mann.

 

Ich sehe in allen Frauen die Gottheit, einen Aspekt der Göttlichen Mutter, und wüsstet ihr nur welches Glück, welche unglaubliche Freude ich dann allein bei dem Gedanken verspüre, dass es Frauen auf der Welt gibt!

Glaubt ihr, dass ich mit der Einstellung dieses Arztes immer noch Vorträge halten würde?

Nein, ich hätte weder Lust euch zu sehen, noch zu euch zu sprechen, noch zu sonst irgendetwas.

 

Ihr seht, all das geht sehr weit!

 

Auch ihr müsst eine neue Einstellung annehmen.

 

Die Männer müssen ihre Meinung von den Frauen ändern und jene ihre Meinung von den Männern, sonst bleiben ihnen die Tore der Entwicklung verschlossen.

Sie können alles Mögliche versuchen und trotzdem nicht den geringsten Fortschritt machen.

Für die Frauen gilt dasselbe:

Auch für sie soll der Mann eine Gottheit sein.

Eines darf man nie vergessen:

Der Mensch besitzt zwei Neigungen:

eine niedere, tierische und eine erhabene, göttliche Natur, welche ich Personalität und Individualität genannt habe.

Der Schüler einer Einweihungsschule, der diese beiden Naturen kennt, stellt sich immer die Frage, wie er die Individualität in sich selbst und in den geliebten Menschen nähren kann.

 

Gerade das ist die wahre Liebe.

 

Aber sehen wir uns nur einmal an, wie die Menschen üblicherweise vorgehen, um ihren Partner zu gewinnen.

 

Ganz gleich, ob es sich nun um einen Mann oder um eine Frau handelt, man muss sie umwerben, ihnen Komplimente machen, ihrer Eitelkeit schmeicheln:

mit einem Wort, ihre Personalität ansprechen, denn man weiß genau, dass sonst nichts zu erreichen ist.

Beide wissen also, wie sie es anstellen müssen:

Durch Gesten, Worte und Geschenke wenden sie sich immer an die Personalität des anderen.

Wenn es jedoch darum geht, in ihrem Geliebten das Erhabene, Ideale, Lichtvolle und Vollkommene zu wecken, und dies zumindest durch ein Wort, ein Lächeln oder einen Blick zu nähren, dann haben sie davon keine Ahnung…

Aber wenn es darum geht, all das zu erregen und auszulösen, was ihnen die Befriedigung ihrer niederen Bedürfnisse erlaubt, dann sind sie sehr bewandert.

Gerade deshalb drückt sich die menschliche Liebe noch immer nur auf tierische, instinktive, leidenschaftliche Art aus;

man findet nur sehr selten in ihr ein Stück Poesie oder etwas Wunderbares.

Es ist die Aufgabe der Einweihungswissenschaft, den Menschen zu zeigen, wie sie die höhere Natur in dem geliebten Menschen stärken können.

Jetzt möchte ich über etwas sprechen, was euch eigenartig vorkommen wird, und ich frage mich, ob ihr mich verstehen werdet, aber ich will es euch trotzdem sagen.

 

Nehmen wir an, eine Frau hält den Geliebten in ihren Armen;

natürlich sagt sie ihm:

»Mein lieber Hans…« oder »Mein lieber Peter…« oder »Geliebter Soundso…«,

denn es versteht sich, dass er seinen Namen hören will, damit sich seine Personalität freuen kann:

»Ah! Wie sehr liebt sie mich…!«

und auf diese Weise wirft sie ihre ganzen Energien in den Abgrund seiner Personalität.

 

Stellt euch nun aber vor, dass beide das Wesen von Personalität und Individualität kennen und in der Einweihungslehre unterrichtet sind.

 

Wenn die Frau ihren Geliebten küsst, wird sie sagen:

»Oh Himmlischer Vater…!«

und ihr Geliebter wird glücklich sein, Kanal ihrer Energien zu werden, die zum Vater im Himmel zurückkehren!

Auch er kann sich in seinem Kuss, durch sie an die Göttliche Mutter wenden, so dass auch seine Energien den Weg zum Himmel nehmen.

Anstatt ihre Beziehung auf die niedere Ebene zu beschränken, wo man nie weiß, welchen Schmutz und welche Fäulnis sie geben oder nehmen werden, sollen Mann und Frau mit der Quelle, mit Gott selbst in Verbindung treten.

 

Ja, dieser Quelle der Vollkommenheit sollen sie sich zuwenden und nicht einem Wesen, das ebenso beschränkt und unvollkommen ist wie sie selbst.

Ein Mann sagt einer Frau:

»Liebling, ich werde dich glücklich machen.«

Ihr seht ihn euch an:

Er ist schwach, unwissend und unglücklich, wie will er sie unter solchen Umständen glücklich machen?

Wenn beide mit dem Himmlischen Vater und der Göttlichen Mutter in Verbindung treten, schöpfen sie Kräfte und eine reine, unbestechliche Liebe aus den nie versiegenden Speichern und fühlen sich getränkt, erleuchtet, gestärkt, verjüngt und glücklich.

 

Man muss ohne Unterlass die Beziehung zur göttlichen Liebe herstellen und aufrechterhalten können.

Alle unsere Taten müssen vernünftig, rein, geweiht und heilig sein, damit sie einem erhabenen Ideal, dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit dienen.

Dieses Wissen fehlt den Menschen.

 

Sie dienen immer nur der Personalität in sich selbst und in den anderen, und da diese unterirdische Wurzeln hat, zieht sie sie in den Abgrund.

Es ist jedoch schwer, die Menschen von ihrem Standpunkt abzubringen.

Sie haben alte Gewohnheiten, in denen sie sich dauernd wiederholen:

Sie befriedigen ständig nur ihre Personalität, während ihre Individualität nichts bekommt und verhungert.

 

Leider kann man die Personalität noch so voll stopfen und übersättigen, sie ist nie dankbar.

 

Der Beweis:

Eine Frau hat dem geliebten Mann alles, wirklich alles gegeben, aber er vergisst sie und verkehrt schon mit anderen.

Warum?

Weil sie nur das Geschlechtliche in ihm befriedigt hatte und nicht imstande war, das Erhabene, die höhere, edle Natur in ihm zu nähren, die das Gute, das man ihr getan hat, nie vergisst und ewig dankbar bleibt.

Und dann beklagt sich die arme Frau:

»Ich habe ihm alles gegeben und seht einmal, wie er mich jetzt behandelt!«

Ja, das ist ganz normal, denn sie hatte eine Natur in ihm gestärkt, die immer undankbar ist.

 

Wenn ihr die Frage der beiden Grund-Naturen erst einmal besser versteht, könnt ihr die sexuellen Probleme viel leichter lösen.

 

Wer allen persönlichen, egoistischen Trieben freien Lauf lässt, verliert die Herrschaft über die Sexualität:

Es ist, als funktionierten seine Organe unabhängig von ihm, ohne dass er das Geringste aufhalten oder auch nur bremsen könnte.

Er kann nur zusehen und nichts dagegen unternehmen;

es sind also andere Kräfte, die sich seiner bemächtigen, die ihm alles nehmen;

er kann einzig und allein beobachten…

In der spirituellen Liebe hingegen merkt ihr, dass ihr selbst, das heißt eure Seele, euer Geist, eure Individualität herrschen und genährt werden.

 

Obgleich ihr nur Blicke ausgetauscht habt, eine Gegenwart oder einen Duft wahrgenommen habt, seid ihr froh und glücklich, denn ihr fühlt, dass ihr selbst, dass es eure höhere Natur war, die gegessen, getrunken und geatmet hat und nicht andere, fremde Wesenheiten, die sich eurer bedienten.

 

Ich vermittle euch zu diesem Thema das wahre Wissen und glaubt mir, ich erfinde nichts.

 

Die Liebe ist das größte Mysterium, das es gibt;

man kennt sie sehr schlecht und praktiziert sie fortwährend ohne nachzudenken und ohne zu verstehen.

Daher watet man dauernd im Schlamm herum und macht sich selbst unglücklich.

Auch wenn die Wissenschaft großartige Entdeckungen macht, wird sich die Menschheit nicht aus ihrem Unglück befreien, solange das Problem der Liebe nicht geklärt und verstanden worden ist.

 

Das ist der Blickpunkt, den mir der Himmel gegeben hat, und er gibt mir einen klaren Aufschluss über diese Frage.

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