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Die Sexualkraft, ist DIE Voraussetzung für das Leben auf der Erde.

 

Beobachtet ein kleines Kind:

Es ist kaum geboren und schon hat es nichts anderes im Sinn, als sich an die Erde zu klammern.

Es ist so stark mit ihr verbunden, dass es sogar auf allen Vieren krabbelt.

Es will alles anfassen oder sogar in den Mund stecken…

Aber langsam wird es größer, und nun erwacht sein Herz.

 

Ist es ein Junge, dann werden die Mädchen für ihn wichtig;

 

Er verliebt sich, er will ein Heim gründen, die Erde mit seinen Nachkommen bevölkern und durch seine Werke bereichern.

 

Viel später, wenn er all seine Energien verbraucht hat und sieht, dass er altert, ohne seine Wünsche realisiert zu haben, vollzieht sich in ihm eine Wandlung:

Die Erde interessiert ihn gar nicht mehr so sehr, und er beginnt ans Jenseits zu denken.

Er, der noch vor kurzer Zeit an nichts anderes dachte, als zu essen, zu trinken, Kinder zu haben und Reichtümer anzuhäufen…

Als brauchte er die Erde nie zu verlassen, ist jetzt derartig uneigennützig, desinteressiert, kalt, müde und übersättigt…

Dass er sich darauf einstellt, alles aufzugeben, um diese Welt zu verlassen.

Was ist geschehen?

 

Die Ursache dieser Veränderung liegt ganz einfach in der Schwächung des Geschlechtstriebes.

 

Ihr werdet gleich sehen, wie die Sexualkraft die Lebensanschauung des Menschen beeinflusst.

 

Solange der Mensch diese Kraft besitzt, ist er damit einverstanden, auf der Erde zu leben, aber sobald sie ihn verlässt, denkt er nur noch ans Sterben.

Deshalb lehrten in der Vergangenheit manche Eingeweihte, die diese Phänomene mit ihren Ursachen und Zusammenhängen kannten, dass ihre Schüler…

Wenn sie sich von der Erde mit all ihren Leiden und begrenzten Möglichkeiten befreien wollten – um in eine Welt der Glückseligkeit und des Lichtes einzutreten…

Jede Art der sexuellen Kraft unterdrücken sollten, Verlangen, Begierden und den Umgang mit dem anderen Geschlecht zu meiden hätten und so weiter, denn sonst würden sie davon nicht mehr loskommen können.

Man kann also sagen, dass der Ursprung der verschiedenen philosophischen und religiösen Richtungen die sexuelle Kraft ist.

Die Anziehung der beiden Geschlechter untereinander, und dass die Einstellung, die die Menschen dieser Energie gegenüber gewählt haben.

Ihre Philosophie bestimmt, die einmal den Geschlechtstrieben freien Lauf lässt oder aber versucht, sie zu unterdrücken.

In Wirklichkeit gibt es natürlich viele andere Tendenzen, aber mehr oder weniger fallen alle in eine dieser beiden Kategorien.

Wenn ihr nicht weiter auf der Erde leiden wollt, und wenn ihr die Ewigkeit und die Unsterblichkeit erlangen wollt…

Dann dürft ihr nicht länger an die Erhaltung der Art denken, denn dadurch schafft ihr Bindungen, die euch auf der Erde zurückhalten:

 

Ihr seid mit dem Vater (oder mit der Mutter) eurer Kinder verbunden.

Zwischen euch und euren Kindern, die von eurem Fleisch und Blut sind, bestehen sowohl körperliche als auch seelische Bindungen.

Darum lehrt die buddhistische Philosophie, dass der Mensch, selbst wenn er diese Welt verlässt und glaubt, alles hinter sich gelassen und sich befreit zu haben, noch immer mit seinen Kindern und all seinen Angehörigen verbunden ist.

 

Daher kann er die niederen Regionen der Astral-ebene nicht verlassen.

 

Er bleibt eine bestimmte Zeit den Menschen, besonders den eigenen Familienmitgliedern, sehr nahe, um sie zu beobachten, an ihrem Leben teilzunehmen und sich sogar durch sie hindurch zu nähren.

Nach dieser Philosophie darf man weder heiraten noch Kinder haben, um die Freiheit finden zu können, denn jene, die akzeptiert haben, eine Familie zu gründen, auf dass ihr Name fortbesteht, werden von diesem Namen, sagen wir von diesem »Familienbetrieb« angezogen und müssen immer wieder auf die Erde zurückkommen, weil dort die Verwandtschaft an sie denkt und sie ruft.

 

Aufgrund ihrer starken Bindungen zur Erde können die Menschen nicht in himmlischen Regionen bleiben.

 

Deshalb wurden alle, die wirklich keine Wurzeln mehr auf der Erde haben wollten, Asketen oder Einsiedler.

Offensichtlich ist ihre Philosophie wahr, denn sie beruht auf esoterischem Wissen.

Aber zu sagen, sie sei nützlich und unserer Zeit angepasst, ist eine andere Frage.

Es kann nämlich durchaus sein, dass sie nicht mehr angebracht ist.

Das sind Probleme, die wir noch lösen müssen.

 

Die Sexualkraft hält die Menschen auf der Erde zurück, ohne sie zu erleuchten oder sie mit den höheren Ebenen zu verbinden.

 

Die Weisheit jedoch, die einige Eingeweihte erleuchtet, kann sie diesen göttlichen Sphären näher bringen, aber dann haben sie keinerlei Verlangen mehr, weiterhin auf der Erde zu leben.

Alle, die diese von Gott gegebene Kraft vollkommen unterdrücken wollten, dachten nur noch ans Sterben und wollten alles aufgeben, denn nur die Sexualkraft, Grundbedingung für das Leben auf der Erde, bringt auch die Lust zum Leben.

Man darf diese Kraft also nie vernichten;

jene, die das getan haben, begingen den größten Fehler.

Natürlich hatten sie nur den einen Wunsch:

das Nirwana, und das rechtfertigt sie.

 

Aber ihr Sehnen ist so schlaff und schwach, dass man sich fragen muss, wann sie es wohl erreichen werden, denn zur Erlangung des Nirwana muss die Liebe doch ein Wörtchen mitreden.

 

Ein wahrhaft erleuchteter Mensch verbindet sich mit dem Himmel und bewahrt sich zugleich diese Kraft, um sie der Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden zu widmen.

 

Er wird also beides haben:

Je größer die Intensität seines Lebens ist, desto mehr wird er sich mit dem Schöpfer, mit dem Himmel verbinden;

und je mehr er im Einklang mit dem Himmel steht, umso mehr wird er für die Erde arbeiten.

Nur diese eine Lösung ist wirklich vollkommen:

Er lebt für den Himmel und arbeitet zugleich auf der Erde.

 

Andernfalls hat das Leben weder Hand noch Fuß und keinen Sinn.

 

Leider haben die Menschen dies nie begreifen können, und sie wählen ständig die eine oder andere Seite;

das heißt, sie sind entweder vollkommen materialistisch oder aber…

man kann nicht sagen spiritualisiert, denn die Spiritualität liegt nicht in der Lebensmüdigkeit.

 

Auf jeden Fall müssen diejenigen, die ihre sexuelle Kraft total verdrängen wollten, um sich in Zukunft nicht mehr zu reinkarnieren, trotzdem wieder auf die Erde zurückkehren;

und wer weiß wie oft noch!

Ja, sie müssen wiederkommen und lernen, mit dieser Energie umzugehen.

Der Himmel wird ihnen sagen:

»Ihr Unwissenden, warum habt ihr diese Kraft, die Gott vor Millionen Jahren mit solcher Weisheit geschaffen hat, so verachtet?«

und sie wieder auf die Erde zurückschicken.

 

Wenn man die Puritaner und bestimmte Mystiker betrachtet, stellt man fest, dass sie eine Moral verbreitet haben, die mit der Wahrheit nicht sehr viel zu tun hat und letzten Endes die Ursache für jene Anomalien ist, die die Psychoanalytiker heute behandeln müssen.

 

Wenn ihr einen Fluss durch einen Damm staut, ohne für Umleitungskanäle zu sorgen, wird es eines Tages zu Überschwemmungen und Verwüstungen kommen.

Euer Damm kann die Kraft des Wassers nicht aufhalten.

Das Gleiche gilt für die Energien, die in euch aufsteigen.

Wenn ihr ihnen Dämme errichtet, sammeln sich die Spannungen im Unterbewusstsein und reißen dann eines Tages alles mit sich.

 

Ja, wer die menschliche Natur nicht kennt, läuft den Katastrophen geradezu entgegen.

 

Ihr dürft eure Energien also nicht blockieren, sondern müsst ihnen Kanäle schaffen, damit sie euren ganzen Boden bewässern.

 

Genau wie die Ägypter, die in der Vergangenheit Kanäle zogen, damit die Wasser des Nils das Land fruchtbar machten.

 

Ich bin nicht für Ausschweifungen, aber ich bin ebenso wenig für den Puritanismus.

 

Einfach alles völlig zu verdrängen würde bedeuten, den Grund, warum Gott Mann und Frau geschaffen hat, zu ignorieren.

 

Als ich in Griechenland war, wollte ich die Klöster auf dem Berg Athos besuchen.

Ich habe mir alles angesehen und auch mit den Mönchen, die dort wohnten, gesprochen.

Obwohl ich die Kunstwerke sehr bewunderte, habe ich von diesem Ort einen starken Eindruck von Unlust und Trostlosigkeit behalten.

Die Mönche leben dort nämlich nach vollkommen falschen Vorstellungen und vor allem mit der Idee, dass das weibliche Prinzip gänzlich zu verbannen ist, weil alles Weibliche schlecht und teuflisch sei.

Sie gehen in der Ablehnung des weiblichen Prinzips sogar so weit, dass nicht nur keine Frau ihre Klöster betreten darf, sondern dass sie auch keine Ziege halten dürfen, da es sich dabei um ein weibliches Tier handelt.

 

Meint ihr, dass Gott ihnen eine derartige Philosophie hätte eingeben können?

 

Ich bin also weder für die Puritaner noch für jene, die in Ausschweifung leben;

ich bringe euch eine dritte Lösung:

Sie verbindet euch mit eurer ganzen Seele und eurem Geist, mit der Quelle der Liebe und bewirkt, dass ihr die irdische Ebene nicht im Stich lasst, sondern hier auf der Erde eure Arbeit verrichtet.

Genau das ist die dritte Lösung.

Eines Tages werdet ihr begreifen, dass sie die beste ist, denn dann besitzt ihr beides:

sowohl den Himmel als auch die Erde.

Ich weiß nicht, ob euch meine Erklärungen überzeugen, aber vielleicht müsst ihr bald einsehen, dass ich die Lösung für viele Probleme gefunden habe, nach der andere noch immer suchen, weil sie es nicht gewagt oder fertig gebracht haben, diese beiden zu verbinden:

Entweder ließen sie ihrer Sexualkraft freien Lauf und endeten in Ausschweifungen oder sie verdrängten sie vollkommen und wurden zu Eunuchen.

 

Wenn man diese Kraft vernichtet, vernichtet man sich selbst, verliert den Sinn des Lebens und die Freude am Dasein;

man wird sogar verbittert und böse.

 

Und was könnt ihr schon von einem Eunuchen erwarten?

 

Dass er Symphonien komponiert, dass er Gedichte schreibt?

Ein solcher Mensch ist zu keinerlei Schöpfung fähig.

Für ihn ist alles vorbei, tot.

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