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Die universelle Religion und ihre Grundlagen

-für bewusste Menschen.

 

Alle Religionen neigen dazu, auf bestimmten, gewiss grundlegenden Wahrheiten zu bestehen, jedoch auf Kosten anderer, ebenso wesentlicher Tatsachen.

Sie gleichen Medikamenten, die nur ganz bestimmte Störungen im Körper beheben können.

 

Da sie nur ein Teil des Ganzen sind, können sie nicht alle Bedürfnisse der Seele und des Geistes der Menschen befriedigen.

 

Wenn eine Religion universell sein will, muss sie die Wahrheiten sämtlicher Religionen und Weisheitslehren darbieten, damit jeder die spirituelle Arbeit finden kann, die ihm zusagt.

Dies ist bei unserer Lehre der Fall.

Alles, was dem Menschen helfen kann, sich dem Herrn zu nähern und die Mysterien des Universums zu verstehen, ist in unserer Lehre enthalten;

nicht nur die großen Wahrheiten der christlichen Religion, sondern auch die kabbalistische Lehre der Juden, die Wissenschaft der Reinheit und der zwei Prinzipien der Perser, die Sonnenreligion der Ägypter, die Arbeit der Chinesen an der Unsterblichkeit, die Meditations- und Atemmethoden sowie alle Yoga-Formen der Inder, die Wissenschaft der Magier, der Alchimisten, der Astrologen usw.

 

Eine universelle Religion muss den Menschen alle großen Wahrheiten der Einweihungswissenschaft darlegen.

 

Ich behaupte also, dass wir eine universelle Religion brauchen, weil der Katholizismus noch keine universelle Religion ist.

 

Selbst wenn »katholisch« so viel wie »universal« bedeutet, ist die katholische Religion nicht wirklich universell.

Indem sie eine Anzahl wesentlicher Wahrheiten wie die Wiederverkörperung, das Gesetz des Karma oder die Wichtigkeit der Sonne für das geistige Leben verwarf, hat auch sie sich von den allumfassenden Wahrheiten gelöst und ist folglich eine Sekte.

Es tut mir Leid, wenn sich manche dadurch beleidigt fühlen, aber die Hauptsache ist, dass sie wissen, wie es um die Dinge in Wirklichkeit steht und nicht, ob sie einigen gefallen oder nicht.

 

Eine universelle Religion muss alle Kenntnisse, alle Tätigkeiten umfassen, die es dem Menschen ermöglichen, zu Gott zu gelangen.

 

Wenn das Christentum sich weigert, die Wiederverkörperung zu lehren, hält es uns davon ab, die Gerechtigkeit Gottes zu verstehen.

Und dann darf man sich nicht wundern, wenn alles unsinnig wird, denn man sieht nicht mehr den tiefen Sinn der Dinge;

alles scheint anormal und ungerecht.

Wenn ein Christ dem Bösen oder dem Leid gegenübersteht, kann er nur sagen:

»Gott hat es so gewollt!«

Es ist merkwürdig, dass er selbst nichts getan hat, was sein Unglück rechtfertigt.

Nein, er ist unschuldig und für nichts verantwortlich;

die Verantwortung liegt bei Gott.

 

Aber dann wäre der Herr doch launisch, grausam, ungerecht und unberechenbar.

 

Mit der Ablehnung der Reinkarnation haben sich die Christen für Jahrhunderte den Weg versperrt.

 

Mit der Anerkennung der Reinkarnation wird hingegen alles klar:

Von einer Existenz zur anderen hat jene Ursache jene Wirkung zur Folge.

 

Dann ist nicht mehr Gott der Verantwortliche, sondern wir selbst.

 

Wenn wir einen bestimmten Weg und eine bestimmte Äußerungsform gewählt haben, liegt die Ursache unseres Schicksals bei uns selbst und nicht bei Gott.

 

Gott bleibt also in seiner Erhabenheit, Herrlichkeit, Vollkommenheit und Gerechtigkeit unangetastet.

Ohne die Wiederverkörperung fällt hingegen die Schuld unseres Unglücks auf Ihn.

Ich meine, wenn den Christen mehr an der Vollkommenheit und Herrlichkeit Gottes gelegen wäre, hätten sie wenigstens die Wiederverkörperung anerkennen müssen.

Aber sie sind so engstirnig, dass sie sich der Folgen ihrer Einstellung nicht einmal bewusst sind.

Sie merken nicht, welch ein schreckliches Bild sie von Gott darstellen.

Dann sollen sie sich aber auch nicht wundern, wenn sich heute die Meisten von der Religion abwenden.

 

Solange die Kirche die Reinkarnation nicht akzeptiert, stellt sie Gott als einen Tyrannen, als ein Ungeheuer dar.

 

Übrigens wäre über die Art und Weise, wie das Christentum Gott beschreibt, viel zu sagen, denn es hat aus dem Alten Testament die Darstellung eines eifersüchtigen, schrecklichen und rachsüchtigen Gottes übernommen, der züchtigt und straft.

Trotz der Lehre Jesu ist der Gott der Christen dennoch der Gott des Moses geblieben.

Ihr wendet ein:

»In den Evangelien ist von Reinkarnation aber nirgends die Rede.«

Doch, nur konntet ihr sie nicht herauslesen, und deshalb gebe ich euch heute noch einmal einige Argumente, die ich bereits in der Vergangenheit angeführt habe.

 

Die Evangelien berichten, dass Jesus sich nach Galiläa zurückzog, als er von der Festnahme Johannes des Täufers erfuhr.

 

Kurz darauf wurde Johannes auf Anordnung des Herodes geköpft.

Nach der Verklärung fragten die Jünger Jesus:

»Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuerst kommen muss?«

Worauf Jesus antwortete:

»Elia soll freilich kommen und alles zurechtbringen.

Doch ich sage euch, Elia ist schon gekommen, aber sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben mit ihm getan, was sie wollten.«

Der Text geht weiter:

»Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer geredet hatte.«

Lasst uns jetzt das Leben des Propheten Elia näher betrachten, dann werden wir verstehen, warum er in seiner Inkarnation als Johannes der Täufer geköpft wurde.

Elia lebte zur Zeit des Königs Ahab, welcher Isebel, eine fremde Prinzessin, Tochter des Königs von Sidon, heiratete.

Ihretwegen diente er Baal und Aschera. Elia trat vor Ahab, warf ihm seine Untreue zum wahren Gott vor und sagte zu ihm:

»Es soll diese Jahre weder Tau noch Regen kommen, es sei denn auf mein Wort hin!«

Und er ging davon und versteckte sich in den Bergen, um dem König zu entgehen, der ihn suchte.

 

Drei Jahre vergingen und die Dürre hatte das Land verwüstet.

 

Auf Anordnung Gottes ging Elia und stellte sich abermals dem König Ahab, der ihm vorwarf:

»Bist du nun da, der Israel ins Unglück stürzt?«

Er aber sprach:

»Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus, dadurch, dass ihr des Herrn Gebote verlassen habt und den Baalen nachwandelt.

Wohlan, so sende nun hin und versammle zu mir ganz Israel auf den Berg Karmel, und die vierhundertfünfzig Propheten Baals…«

Alle Propheten wurden versammelt und Elia sprach:

»Gebet uns zwei junge Stiere, erwählt einen, zerstückt ihn, legt ihn aufs Holz und ruft den Namen Baals.

Aber ich will den Namen des Herrn anrufen.

Welcher Gott nun mit dem Feuer antworten wird, der ist wahrhaftig Gott.«

Am frühen Morgen begannen die Propheten mit ihren Anrufungen:

»Baal, Baal erhöre uns!«

 

Aber es war da keine Stimme noch Antwort.

 

Elia spottete ihrer:

»Rufet laut, denn er ist ja ein Gott, er ist in Gedanken oder hat zu schaffen oder er ist über Land oder schläft vielleicht…«

Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern, bis ihr Blut ging, (denn sie kannten die Zauberei und hofften durch ihr Blut Larven und Elementargeister anzuziehen, die Feuer auf dem Altar anlegen würden).

Das dauerte bis gegen Mittag, aber nichts geschah.

So sagte Elia:

»Kommt her und bringt zwölf Steine.«

Daraus erbaute er einen Altar, machte darum einen Graben, richtete das Holz zu, zerstückte den Stier und legte ihn auf Holz, befahl nach Wasser und ließ es über den Altar gießen und den Graben mit Wasser füllen.

Als alles bereit war, trat Elia hinzu und sprach:

»Gott Abrahams, Isaaks und Israels lass heute kund werden, dass Du Gott in Israel bist und ich Dein Knecht und dass ich das alles nach Deinem Wort getan habe.«

Da fiel das Feuer des Herrn herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben.

Da das Volk alles sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen:

»Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott.«

Elia aber sprach zu ihnen:

»Greifet die Propheten Baals«,

und Elia führte sie an den Bach Kison und tötete sie daselbst.

 

Deswegen musste Elia darauf gefasst sein, dass auch er enthauptet würde.

 

Denn es gibt ein Gesetz, das Jesus erwähnte, als Petrus im Garten Gethsemane sich auf den Diener Kaiphas stürzte und ihm ein Ohr abschlug:

»Petrus, stecke dein Schwert an seinen Ort, denn wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen.«

In einem einzigen Leben kann man jedoch oft die Verwirklichung dieses Gesetzes nicht sehen.

 

Und zu Elia:

Wie starb er?

Er wurde nicht getötet, sondern man sagt sogar, dass er lebend in einem Feuerwagen gen Himmel fuhr.

Erst als er in der Person Johannes des Täufers wiederkam, musste er die Strafe für seinen Fehler hinnehmen.

Jesus wusste, wer er war und welches Schicksal auf ihn wartete.

Deshalb tat er nichts, um ihn zu retten, obgleich er lobend von ihm sagte:

»Unter allen, die vom Weibe geboren sind, ist keiner aufgestanden, der größer sei denn Johannes der Täufer«, denn der Gerechtigkeit musste Genüge getan werden.

Nehmen wir ein anderes Beispiel aus den Evangelien.

 

Eines Tages begegnete Jesus und seinen Jüngern ein Blind geborener, und die Jünger stellten die Frage:

»Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?«…

 

Stellt man eine solche Frage, wenn man nicht an die Wiederverkörperung glaubt?

 

Wann hätte dieser Mann, bevor er geboren wurde, sündigen können?

 

Im Schoße seiner Mutter?

 

Entweder ist die Frage sinnlos oder sie setzt den Glauben an ein früheres Leben voraus.

Ihr meint, dass die Jünger Jesu nicht sehr gelehrt waren und deshalb eventuell auch dumme Fragen hätten stellen können?

Wäre dies der Fall gewesen, so hätte Jesus sie zurechtgewiesen.

Aus den Evangelien geht hervor, dass er in bestimmten Fällen nicht zögerte, seine Jünger zu tadeln.

Aber das tat er hier nicht.

Manche wenden ein:

»Wenn Jesus und seine Jünger wirklich an die Reinkarnation geglaubt hätten, dann müsste man dieses Wort doch wenigstens einmal in den Evangelien finden.«

 

Nein, es ist gar nicht erstaunlich, dass die Evangelisten in einer Epoche, in der jeder an die Reinkarnation glaubte, nicht ausdrücklich davon sprachen.

 

Wie hätten sie vermuten können, dass es ein Zeitalter geben würde, in dem die Menschen sich so weit von der Einweihungswissenschaft entfernten, dass man ausdrücklich darüber hätte sprechen müssen?

In ihren Schriften haben sie ohnehin nur so wenig wiedergegeben, dass sie sich nicht noch über ein Thema ausließen, das Teil ihrer Tradition war.

Nehmen wir noch den Abschnitt, in dem Jesus sagt:

»Seid vollkommen, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist!«

 

Wie soll man diesen Satz verstehen?

 

Entweder sprach Jesus unüberlegt, dass er derart unvollkommene Menschen aufforderte, in einigen Jahren die Perfektion des Allmächtigen zu erreichen oder aber er war sich der Erhabenheit des Herrn nicht bewusst, als er dachte, dies sei ganz leicht zu verwirklichen.

In beiden Fällen hinterlässt das keinen guten Eindruck von Jesus.

 

In Wirklichkeit setzt auch dieser Satz die Wiederverkörperung voraus.

 

Jesus glaubte nicht, dass der Mensch fähig sei, in einem einzigen Leben vollkommen zu werden, aber er wusste, dass der ständige Wunsch und das andauernde Streben nach Vollkommenheit den Menschen nach vielen Reinkarnationen schließlich dieses Ziel erreichen lässt.

 

Was steht übrigens in der Genesis?

 

Gott sprach:

»Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei«…

Dann:

»Und Gott schuf den Menschen Ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn.«

Was ist aus dem »gleich sei« geworden?

Seht euch eine Eichel an:

Sie trägt das Bild ihres Vaters, der Eiche, in sich, das heißt, sie besitzt die gleichen Möglichkeiten.

Sie kann ein wunderschöner Baum werden, aber sie sieht ihm nicht ähnlich.

Sie hat nicht die gleiche Form und ist noch keine Eiche.

Sie wird erst eine werden, wenn sie eingepflanzt ist.

 

Auch der Mensch ist nach dem Bilde Gottes geschaffen:

 

Wie Er ist er eine Dreieinigkeit, das heißt, er besitzt Weisheit, Liebe und Macht, aber natürlich auf einer niedrigeren Ebene als Gott, der allwissend, allliebend und allmächtig ist.

Eines Tages, wenn er sich weiterentwickelt hat, wird er Gott aber gleichen und seine Tugenden in ganzer Fülle besitzen. Ihr seht also, dass diese Entwicklung, dieser Übergang vom Bild zur Gleichheit, die Wiederverkörperung voraussetzt.

Gott sprach:

»Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei«, Er hat es aber nicht getan, denn: »Gott schuf den Menschen Ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf Er ihn«.

 

Hinter dem fehlenden Wort »gleich« und der Wiederholung von »Bild« verbirgt sich die Idee der Wiederverkörperung.

 

Ja, das gibt zu denken.

Die katholische Religion kann damit prahlen, dass sie universell sei, das ist ihre eigene Meinung, aber nicht die Meinung der Eingeweihten.

Eine universelle Religion muss auf den grundlegenden Bedürfnissen des Menschen aufgebaut sein, die bei allen Menschen gleich sind.

Darum ist die universelle Religion die Sonnen-Religion, denn die ganze Welt braucht die Sonne.

 

Die ganze Welt sucht, liebt und versteht die Sonne.

 

Alles andere kann für die einen, aber nicht für die anderen gelten, den einen zusagen und den anderen nicht zusagen.

Es gibt übrigens deshalb so viele Religionen, weil jede einzelne der einen oder anderen Mentalität angepasst ist.

 

Die Religion der Zukunft wird auf universellen Elementen beruhen, an denen alle Menschen ihren Hunger und Durst stillen können.

 

Heute sieht man hingegen, dass aus Christen Buddhisten oder Moslems werden oder aus Juden und Moslems Christen.

Das zeigt doch, dass keine dieser Glaubensrichtungen universell ist.

 

Wenn die universelle Religion kommt, wird keiner mehr woanders suchen wollen.

 

Alle werden dann ein und derselben Religion angehören.

 

Hinter der Sonne steht der Gott aller Menschen.

Die Christen brauchen nicht die hinduistischen Götter, die Inder brauchen nicht den Gott der Christen und die Moslems brauchen nicht den Gott der Juden usw.

 

Aber alle brauchen die Sonne, die die Menschen, Tiere und Pflanzen erhellt, erwärmt und belebt.

 

Die christliche Religion erhellt und erwärmt kaum einige Millionen Menschen auf der Welt, und dann weiß man noch nicht einmal, welches Licht und welche Wärme sie ihnen bietet!

Es gibt so viele, die noch nie etwas vom Christentum gehört haben und leider kommen sie ohne es viel besser aus.

 

Zu viele Religionen sind auf der Welt erschienen und dort liegt der Ursprung des Unglücks in der Menschheit.

 

Eine einzige Religion genügt, nämlich die Religion des Lichtes, der Wärme und des Lebens und das ist die Sonnen-Religion.

Die Christen wollen das aber nicht anerkennen, weil sie vorgeben, dass man nur Gott allein anbeten und verherrlichen darf.

Aber da sie vorläufig nicht fähig sind, bis zu Ihm aufzusteigen, bleiben sie im Leeren.

Weil man angeblich nur Gott allein anbeten soll, fühlen und verstehen sie nichts vom spirituellen Leben.

Wie intelligent!

 

Warum will man nicht sehen, dass allein die Sonne uns dem Herrn näher bringen kann, indem sie uns ein Bild Seiner Größe, Seines Lichtes, Seiner Liebe und Seiner Macht zeigt?

 

Warum lehnt man sie ab?

 

Gut, meinetwegen, dann soll man eben in der Finsternis, in der Kälte und in der Schwäche bleiben!

 

Die Menschen sind sonderbar.

Sie fabrizieren lieber abstrakte Theorien über die Gottheit, reden von Essenz, Substanz und Transzendenz und streiten sich um Ansichten, von denen die Masse sowieso nichts versteht.

Aber zu akzeptieren, dass sie das Bild der Sonne zur Gottheit führen kann, das kommt nicht in Frage.

 

Nun, ob sie es wollen oder nicht, die Religion der Zukunft wird die Religion der Sonne sein, denn sie gibt uns das beste Bild der göttlichen Dreifaltigkeit.

 

Versteht mich nicht falsch:

Ich meine damit nicht, dass Gott sich in der am Himmel leuchtenden Sonnenscheibe befindet, sondern dass die Sonne mit ihrem Licht, ihrer Wärme und dem Leben, das sie im ganzen Universum verbreitet, das beste Zeugnis von Gottes Weisheit, Liebe und Leben gibt.

Ich leugne nicht, dass die Religion, die Jesus eingeführt hat, vollkommen war.

Man hat sie aber seit Jahrhunderten derart entstellt, dass sie zu einem Nährboden geworden ist, auf dem die Keime aller Gärungen wuchern.

Wir müssen also all diese falschen Auffassungsformen aufgeben, damit wir die einzige Religion finden, die seit Anfang des Universums besteht und bis ans Ende bestehen wird.

 

Es ist jetzt an der Zeit, sich dem universellen Prinzip zuzuwenden, das der Ursprung aller Religionen ist, und das Symbol dieser universellen Religion, die Sonne, zu entschlüsseln.

 

Die Religion der Sonne heißt geben und vereinen, denn die Sonne erhellt, wärmt und belebt alle Geschöpfe.

Noch bevor es Menschen gab, gab es die Sonne.

Sie sagt ihnen seit jeher:

»Macht es genauso wie ich;

verbreitet Licht, Wärme und Leben.

Befreit euch von euren begrenzten Anschauungen und umfasst die ganze Welt mit eurer Intelligenz und eurer Liebe.«

 

Die Sprache der Sonne ist eine universelle Sprache, die jeder versteht.

 

Es ist die Sprache des Lichtes, der Wärme und des Lebens.

 

Die Menschen, die Tiere und die Pflanzen verstehen sie alle, während man bei anderen Sprachen nie sicher ist, ob man verstanden wird.

Glaubt ihr, dass gewisse Stämme Afrikas oder Ozeaniens trotz der ausgesandten Missionare das Wort der Christen verstanden haben?

Was hatten diese Menschenfresser von der christlichen Botschaft verstanden, als sie sich beklagten, dass sie ausgehungert seien, weil man ihnen nicht genügend Missionare schickte?…

Die wahre Religion lehrt, dass die Menschen sich dem Licht, der Wärme und dem Leben der Sonne nähern sollen, das heißt, die Weisheit anzustreben, die alles erhellt und alle Probleme löst, die uneigennützige Liebe zu suchen, die verschönt, ermutigt und tröstet, und das alles durchdringende spirituelle Leben zu finden, das aktiv, tatkräftig und mutig macht, damit sie das Reich Gottes und Seine Gerechtigkeit auf Erden verwirklichen.

Aus diesem Grund kann keiner die neue Religion bekämpfen, denn wenn man versucht, sie zu zerstören, zerstört man sich selbst, weil man sich begrenzt.

Sobald das Verständnis einer universellen Religion den Geist der Menschen durchdrungen hat, wird sich die ganze Lebensweise auf universeller Ebene organisieren:

Dann wird es zwischen den Menschen keine Trennung, keine Grenzen und keine Kriege mehr geben.

 

Die Grenzen sind nicht von Gott oder von der Natur gezogen worden, sondern von der Begierde der Menschen.

 

In der neuen Philosophie, in der neuen Religion muss man zuerst einmal begreifen, dass die Welt keinem anderen gehört als Gott allein.

 

Ist es wirklich intelligent und christlich, wenn man sich um ein Stückchen Land streitet?

In Wirklichkeit kann man nichts besitzen:

Wenn man ins Jenseits hinübergeht, bleibt die Erde hier!

Was also haben dann die ganzen Streitereien genützt?

 

Man darf nicht länger danach streben, dass eine Rasse oder eine Religion die Welt beherrscht und ihr ihre Ansichten aufdrängt.

 

Alle sollten die universelle Religion und die Brüderlichkeit annehmen, die uns die Sonne lehrt.

 

Die Sonne macht keinen Unterschied zwischen Rasse, Nationalität oder Religion.

Sie gibt allen Licht, Wärme und Leben, ohne sich darum zu kümmern, wer Katholik, Protestant, Moslem oder Buddhist ist…

Und wir sollen ihr ähnlich werden.

 

Wenn ich sage, dass wir eine neue Religion bringen, bedeutet es nicht, dass wir etwas Besseres als Jesus bringen.

 

Dies ist unmöglich, denn es gibt nichts Höheres als die Liebe, das Opfer, die Entsagung, das Licht und die Reinheit.

 

Aber in den Evangelien wurde nicht alles gesagt und gerade in den Erklärungen, Methoden und Anwendungen geht die Lehre der Universellen Weißen Bruderschaft weiter.

Die wahren und aufrichtigen Christen können nicht leugnen, dass darin die tatsächliche Religion Christi liegt.

Sie können unsere Lehre nicht beschuldigen, Irrglauben zu verbreiten oder eine Sekte zu sein.

 

Die großen Religionsgründer wie Krishna, Buddha, Zarathustra, Orpheus, Pythagoras, Moses, Jesus und Mohammed lebten in ganz bestimmten Ländern.

 

Ihre Lehre konnte also nur eine begrenzte Zahl von Menschen erreichen.

 

Christus ist hingegen ein universelles Prinzip, das sich durch alle diese großen Meister offenbarte.

 

Selbst wenn Jesus in der unsichtbaren Welt weiterhin mit den Christen arbeitet, Buddha mit den Buddhisten und Mohammed mit den Moslems, so ist ihr Wirken doch begrenzt.

Christus dagegen wirkt für die ganze Welt, denn er ist ein kosmisches Prinzip.

Christus gehört keinem Volk, keiner Rasse und keiner Religion an.

Er ist ein Sonnen-Geist, der jedoch noch viel größer als die Sonne ist und sich weit über sie hinaus bis in die Unermesslichkeit des Kosmos offenbart, in dem es unzählige Sonnen gibt, die viel größer und leuchtender sind als unsere.

 

Und doch können wir durch unsere Sonne am besten zu Christus und zum Himmlischen Vater gelangen.

 

Wenn die Menschen die Sonne in ihrer sublimen Offenbarung des Lichtes, der Wärme und des Lebens kennen, dann werden sie sich mehr und mehr der Gottheit nähern, und es wird aus der Erde ein Paradies-garten werden, in dem alle Menschen als Brüder leben.

❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!