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Die geistige Liebe, eine Nahrung auf höherer Ebene.

 

Warum suchen Mann und Frau einander?

 

Weil sie der Hunger dazu treibt.

Sie haben Hunger und wollen essen.

Ja, die Liebe ist eine Nahrung, ein Getränk;

man kann sie mit Brot, Wasser oder Wein vergleichen…

 

Lieben ist genau das Gleiche wie sich ernähren.

 

Es handelt sich um die gleichen Gesetze und die gleichen Vorgänge.

Deshalb habe ich euch immer gesagt, dass ihr das Grundwesen der Liebe nicht begreifen könnt, solange ihr den Vorgang der Ernährung nicht verstanden habt.

Solange ihr der Meinung seid, dass ihr einzig und allein deshalb essen müsst, um euren Körper zu ernähren, weil ihr Hunger habt oder gerne schlemmt;

– Ohne dabei die geringste Anstrengung zu machen, der Nahrung die ätherischen Bestandteile zu entziehen;

Werdet ihr auch nicht imstande sein, bei den Männern und Frauen, denen ihr begegnet, das Subtile aufzunehmen.

Dann beschränken sich eure Beziehungen zwangsläufig auf die grob -Stofflichen Ebenen:

Ihr nährt euch wie Raupen anstatt wie Schmetterlinge.

 

Ja, seht nur, welche Lehre uns die Natur mit der Metamorphose einer Raupe in einen Schmetterling gibt.

 

Die Raupe ist hässlich, wulstig und schwer -fällig.

Niemand findet sie besonders anziehend.

Wie jede Kreatur muss natürlich auch sie essen.

Und sie hat ausgerechnet auf Blätter einen großen Appetit!

Ihr schmecken weder Blüten noch Früchte, sondern nur die Blätter, die für den Baum absolut lebensnotwendig sind, denn mit ihnen setzt er nämlich das Sonnenlicht um.

Die Raupe schadet also dem Baum, wenn sie seine Blätter frisst, denn dann kann er weder Blüten noch Früchte tragen.

Aus diesem Grunde wird dieses Ungeziefer in Feld und Garten stark bekämpft.

 

Seht ihr, das ist das Leben einer Raupe.

 

Doch eines Tages – wer weiß warum – wird sich die Raupe langsam bewusst, dass ihr Leben nicht gerade glorreich ist.

 

Sie sieht so hübsche, bunte, leichte Schmetterlinge im Himmel vorbeifliegen, dass sie sich dagegen hässlich und abstoßend fühlt.

Jetzt versteht sie auch, dass sie Schaden anrichtet, und dass die Menschen sie deswegen vernichten wollen.

Die Raupe will sich also ändern und etwas Besseres werden und vertieft sich in Meditation.

Zuerst verpuppt sie sich, denn sie braucht Ruhe.

Und sondert eine Flüssigkeit ab, die beim Hart werden ein widerstandsfähiger Faden wird…

 

Das ist die Seide!

 

Die Seide ist das Produkt der Raupe.

 

Dieser Stoff ist sicherlich deshalb so wertvoll, weil er in einem meditativen und vergeistigten Zustand hergestellt wurde…!

Auf jeden Fall sind Kleidungsstücke aus Seide, wie übrigens auch solche aus Leinen, ein sehr guter Schutz gegen schlechte Ausstrahlungen.

 

Sie versenkt sich, wie gesagt, in einen Zustand tiefer Meditation… derartig tief, dass sie einschläft.

 

Nun beginnen in ihrem Unterbewusstsein – denn auch die Raupe hat ein Unterbewusstsein – alle Kräfte und Energien mit diesem Bild des Schmetterlings, das sie so beeindruckte, zu arbeiten.

 

Die wahren Veränderungen werden nämlich nie durch das Denken, durch das Bewusstsein, realisiert, sondern durch die Kräfte des Unterbewussten.

 

Wenn ihr also etwas verwirklichen wollt, müsst ihr wissen, wie ihr in euer Unterbewusstsein hinabsteigen könnt.

Um dort das Wunschbild, das ihr materialisieren wollt, zu hinterlegen.

 

Andernfalls kann man nie sagen, wie lange eine Realisierung braucht.

Allein die unbewussten Kräfte haben große Macht über die Materie.

Nach einiger Zeit schlüpft aus dem Kokon, in den sich die Raupe eingesponnen hatte, ein Schmetterling!

Gerade dieses Phänomen müssen wir entschlüsseln, um zu verstehen, was uns die kosmische Intelligenz durch die Metamorphose der Raupe in einen Schmetterling lehrt.

 

Bis zu einem bestimmten Alter – das kann Hunderte von Inkarnationen dauern – gleicht der Mensch einer Raupe, die sich von Blättern nähren muss.

 

Er befriedigt sein Verlangen auf Kosten der anderen, er beschmutzt und zerreißt sie.

 

Sobald er aber, entsetzt über sich selbst, beschließt, sich zu ändern, um etwas Besseres zu werden, wendet er sich der Konzentration und Meditation zu und umgibt sich vor allem mit einem schützenden Kokon… und dieser Kokon, das ist die Aura.

Der Schüler, der sich der Macht der Aura bewusst wird und an ihr arbeitet, verwandelt sich in einen Schmetterling, das heißt, in einen Eingeweihten.

 

Dann »verschlingt« er nicht länger die Wesen – wie auch der Schmetterling keine Blätter mehr frisst – und nährt sich von Nektar und Pollen, mit anderen Worten von den subtilen Ausstrahlungen der Kreaturen.

 

Ihr seht, ein Eingeweihter oder ein Durchschnittsmensch zu sein, entspricht einer anderen Ernährungsweise.

 

Natürlich ist diese Verwandlung für viele »Raupen« noch nicht möglich.

 

Sie meinen, dass die Dinge so bleiben sollen, wie die Natur sie seit Milliarden Jahren geschaffen hat.

Nein, Sie ahnen nicht, dass sie Schmetterlinge, geflügelte Wesen werden können, die sich von den reinsten Elementen nähren.

Selbstverständlich wird man immer essen müssen, aber es gibt verschiedene Arten von Nahrung und auch viele Möglichkeiten der Ernährung.

Anstatt unästhetische, ja sogar abstoßende Beziehungen zu anderen zu haben, kann man, wie der Schmetterling, einen subtilen Austausch führen, ohne das Geringste zu beschmutzen oder zu zerstören:

Einander viel Liebe schenken, aber ohne abzusinken, ohne »Blätter zu essen«.

 

Wie viele junge Leute gestehen mir, dass die Dinge nach bestimmten Erfahrungen nicht mehr wie früher sind.

Dass sie sich belastet und unwohl in ihrer Haut fühlen.

 

Ich antworte ihnen dann Folgendes:

»Seid mir nicht böse, aber ihr fühlt euch innerlich wie jemand, der durch mehrere Schornsteine gerutscht ist:

Ihr habt eure ätherischen, astralen und mentalen Kleider beschmutzt.«

 

Ja, diese Erfahrungen haben in ihrem Unterbewusstsein Spuren zurückgelassen, die zwar unsichtbar, aber dennoch real sind.

 

Wenn sie dann auf der spirituellen Ebene eine Arbeit verrichten wollen, empfinden sie eine Last, eine Hemmung, als würde man sie zurückhalten.

 

Vorher fühlten sie sich leicht, entspannt, glücklich und sogar stolz, während sie nun beinahe beschämt den Kopf hängen lassen.

Sie haben nicht mehr den gleichen lichtvollen Gesichtsausdruck wie zuvor.

Und alle sagen dasselbe:

»Wir hatten keine Ahnung von den Dingen.

Hätten wir das nur vorher gewusst!«

 

Ja, auf der ganzen Welt wissen die Jungen und Mädchen nicht, was sie erwartet, wenn sie sich auf bestimmte Abenteuer einlassen.

 

Es interessiert sie allerdings auch gar nicht.

 

Was sie wollen, sind Vergnügen und Gefühle, die angeblich glücklich machen.

Nur ist es nicht immer das Glück, das ihnen bevorsteht, sondern Scham, Reue, eine dunkle, schwere Last.

 

Die Unwissenheit, in der die Jugend lebt, ist eine der traurigsten Tatsachen in Bezug auf die Menschheit.

Später, wenn die Jugendlichen dann zu uns in die Bruderschaft kommen, verstehen sie, dass es Wahrheiten gibt, die man kennen und Gesetze, die man respektieren muss, und dann beschließen sie, mit dem alten Leben Schluss zu machen.

Ja, nur wie soll man die Spuren des Erlebten auslöschen?

 

Man muss sich täglich waschen, sich läutern, auf das Licht hinarbeiten, beten, meditieren und sich mit dem Himmel verbinden.

 

Nach gewisser Zeit – leider geht das nicht so schnell – erlangen sie eine klarere Übersicht und machen Fortschritte.

 

Die Jugend sollte bereit sein, sich von den Eingeweihten aufklären, belehren und lenken zu lassen und sich nicht Hals über Kopf in unnötige und gefährliche Erfahrungen stürzen!

 

Und später, mein Gott, dann wird der Himmel allen Jungen und Mädchen schon den Partner schicken, der zu ihnen passt.

 

Auf jeden Fall soll man mir nicht vorwerfen, die Jugend irrezuführen!

 

Seht nur, in welchem Zustand sich die jungen Leute befinden, die so viele verfrühte Erfahrungen gesammelt haben!

Sie wollen heiter und fröhlich sein, aber das täuschen sie nur vor.

Man spürt, dass sie nicht mehr dieselbe Inspiration haben, dass etwas in ihnen zerbrochen, ausgelöscht ist.

Denn sie hätten Folgendes wissen müssen:

Wenn man in seinem Inneren Vulkanausbrüche provoziert, bleibt dies nicht ohne Folgen.

Irgendwo in der psychischen Struktur des Menschen kommt es zu Explosionen, zu Brüchen und zu einem ungeheuren Verbrauch an wesentlichen Elementen von unschätzbarem Wert.

Nun werdet ihr fragen:

»Ja, darf man dann keine Freude, kein Vergnügen mehr haben?«

 

Doch, aber man muss wissen, wann und auf welche Art und Weise.

 

Alles kann wunderbar und großartig sein, wenn man weiß, wie man die Dinge verstehen und handeln soll.

 

Wie oft habe ich euch schon gesagt:

Die sexuelle Kraft ist eine Energie, die man mit dem Erdöl vergleichen kann.

 

Die Unwissenden und Ungeschickten verbrennen sich – diese Kraft verbrennt ihre Quintessenz –, während die Eingeweihten, die sie richtig anzuwenden wissen, sich mit ihr in den Raum aufschwingen.

 

Ihr seht also, die Dummen verbrennen sich, und die Intelligenten reisen damit im Raum.

Kein anderes Bild illustriert die Frage der Sexualkraft so gut wie dies.

 

Warum will man also nicht im All reisen, bis zu den Sternen fliegen und alles kennen lernen, anstatt sich ewig zu verbrennen?

 

Ich habe nie bestritten, dass es in der körperlichen Liebe auch Gutes gibt.

 

Wenn die kosmische Intelligenz die Dinge so geschaffen hat, dann steht mir wohl keine Kritik daran zu.

Nein.

Allerdings hat die kosmische Intelligenz auch eine Evolution für die Menschheit und ein Fortkommen auf allen Gebieten vorgesehen.

Heutzutage ist man mehr und mehr über bestimmte Manifestationen von Gewalt und Grausamkeit entrüstet, die noch vor ein paar Jahrhunderten als normal galten, nun aber als der Menschen unwürdig bezeichnet werden.

 

Warum soll es dann nicht auch im Bereich der Liebe einen Fortschritt geben?

 

Wer das große Buch der lebendigen Natur zu entziffern weiß, kann auf einer Seite in der Geschichte von der Raupe und dem Schmetterling, diese Entwicklung nachlesen.

Und das ist nicht das einzige Beispiel.

 

Ihr könnt auch das Leben der Bienen untersuchen.

 

Man hat viel über sie geschrieben, über die Organisation ihrer Gemeinschaft und ihre Bräuche, aber man weiß so gut wie nichts über ihre symbolische Bedeutung.

Die Bienen sammeln Nektar und Pollen der Blüten und stellen daraus eine köstliche Nahrung her:

den Honig.

 

Symbolisch gesehen ist das die Arbeit der Eingeweihten oder bereits fortgeschrittener Schüler.

Die im Umgang mit den Menschen nur die reinsten und subtilsten Elemente aufnehmen, um daraus einen Honig zu machen, der den Engeln als Nahrung dient.

 

Wie die Biene – die keine Blüten vertilgt – nimmt auch der Eingeweihte nur das Spirituelle von den Menschen, anstatt sie zu verschlingen, wie es die meisten tun.

Dank seines alchimistischen Wissens bereitet er in seinem Herzen und seiner Seele eine Quintessenz, eine Nahrung, einen köstlichen Duft, wovon sich dann die Engel nähren.

 

Seht ihr, die Biene stellt den Eingeweihten dar.

In jeder menschlichen Seele, sogar in der Seele eines Verbrechers, findet er göttliche Elemente, und mit all diesen wesentlichen Elementen stellt er den spirituellen Honig her.

 

Ein Mensch, der alles transformieren, sublimieren und erleuchten kann, bereitet Honig.

 

Er ist eine Biene, der Bienenstock ist sein Inneres, und er stellt den Honig mit den reinsten und subtilsten Elementen her, die von ihm ausgehen: mit seinen Emanationen.

Alle Menschen sind zur Gewinnung dieser Quintessenz aufgerufen.

Sie müssen lernen, sie in ihrem Innenleben umzusetzen, indem sie mit Verstand, Herz und Willenskraft arbeiten.

 

Gerade mit diesen drei Faktoren kann man in seiner inneren Destillier -Anlage alles verwirklichen.

Das ist die wahre Alchimie.

Die großen Eingeweihten – sie sind die wahren Alchimisten – lehren nur Folgendes:

Wie wird man eine Biene, und wie gewinnt man in allen Bereichen der Natur und vor allem bei den Menschen nur das Beste.

Sie betrachten die Menschen, sprechen zu ihnen, jeder ist für sie eine Blume.

Ja, das ist wunderbar, und diese Philosophie kann man in der Natur ablesen.

Dort haben die Eingeweihten sie gefunden.

 

Die Freude, die wahre Freude, liegt nicht im körperlichen Verkehr.

 

Nehmt zum Beispiel zwei jung Verliebte:

Sie haben sich noch nicht geküsst und leben in unbeschreiblicher Freude und Inspiration!

Und sie stehen auf, sie legen sich schlafen, und allein der Gedanke, dass der andere existiert, dass sie ihn treffen, mit ihm sprechen werden, macht aus ihnen Poeten.

Die jungen Verliebte schreiben einander liebe Worte und schenken Rosenblätter, die für sie zum Talisman werden…

 

Wenn sie aber das Küssen anfangen und miteinander ins Bett steigen, ist es mit all diesen Subtilitäten vorbei.

 

Dann empfinden sie nicht mehr das gleiche Glück wie vorher, dann denken sie nicht mehr an den anderen wie zu Beginn, und dann kommen die Schwierigkeiten und Vorhaltungen.

Am Anfang war das Leben für sie ein Paradies.

 

Warum haben sie diese Glückseligkeit denn nicht länger aufrechterhalten?

 

Ich kenne eure Einwände:

Man kann sich doch nicht ewig mit homöopathischen Dosen, Lächeln und Worten begnügen, man braucht doch auch etwas Handfesteres.

 

Gut, nur dürft ihr euch später nicht wundern und keinem Vorwürfe machen.

 

Dann müsst ihr die Suppe, die ihr euch eingebrockt habt, auslöffeln.

 

Das ist alles!

 

Wenn ihr nicht unbedingt im Licht und in Poesie leben wollt und etwas Substanzielleres braucht, habe ich nichts dagegen.

Ich mache euch nur auf die Folgen aufmerksam.

Ich zwinge niemanden, ich gebe mich damit zufrieden, die Dinge zu erklären.

 

Meine Lehre gleicht einem gedeckten Tisch mit Früchten, Gemüse, Fisch, Käse und alles, was es so gibt;

Alle Nahrungsmittel der Erde sind vor euch ausgebreitet, aber das heißt nicht, dass jeder alles essen soll.

Ja, ich muss euch alle Wahrheiten, Methoden und Lösungen vorlegen, aber jeder muss das wählen, was seinem Magen bekommt.

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