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»Ich und der Vater sind eins«.

 

Wenn man einen Blick auf die Geschichte der Religionen wirft, stellt man fest, dass Moses eine wahrhaft revolutionäre Idee verbreitet hat, als er Jahwe als den alleinigen Gott darstellte.

Doch war dieser Gott Furcht erregend.

Er stand als ein erbarmungsloser, unnachgiebiger Herr über dem Universum.

Dieser Gott war ein verzehrendes Feuer.

 

Ihm gegenüber waren die Menschen nur furchtsame und zitternde Geschöpfe, die unter dem Druck der Todesstrafe Seine Gebote ausführen mussten.

 

Später kam dann Jesus und stellte den Herrn als einen Vater dar, dessen Kinder wir sind.

 

Die Entfernung, die uns von Ihm trennte, wurde dadurch vermindert.

Wir waren mit Ihm sogar verwandt, und alles änderte sich.

Aber wo hat sich wirklich etwas verändert?

 

Ganz einfach in unserem Verstand, unserem Herzen, in unserem Innenleben.

 

Wir fühlen uns Gott näher.

 

Ist es aber jetzt nicht an der Zeit, noch weiterzugehen?

 

Solange ihr glaubt, der Herr sei mit seinen Engeln und Erzengeln irgendwo in einem Bereich des Alls, den man den Himmel nennt, habt ihr eine objektive Vorstellung von Ihm:

Er befindet sich außerhalb von euch.

 

Auch wenn Er euer Vater ist und ihr Seine Söhne, bleibt Er außerhalb von euch.

 

Gott mag wohl außerhalb des Menschen existieren.

Aber wenn der Mensch Ihn als etwas Äußerliches betrachtet…

Stößt er auf seine eigenen Begrenzungen und auf Hindernisse, die ihn von Ihm trennen.

Euer Vater kann über die vielen Welten und Sterne und den unendlichen Raum hinweg nicht zu Ihm finden.

 

Wenn wir den Herrn außerhalb unserer selbst glauben, heißt das, dass auch wir außerhalb von Ihm sind und dem gleichen Los unterworfen sind wie Gegenstände.

Was passiert mit einem Gegenstand?

 

Nehmt beispielsweise einen Landwirt, einen Handwerker oder einen Arbeiter, der Werkzeuge benutzt, die sich natürlich deutlich von ihm unterscheiden.

Er verwendet sie einen Augenblick und legt sie nach beendeter Arbeit wieder beiseite.

Am folgenden Tag oder noch später greift er wieder auf sie zurück.

Für uns gilt das Gleiche.

 

Solange wir glauben, außerhalb Gottes zu existieren, nimmt Gott uns von Zeit zu Zeit auf und lässt uns dann genauso wie einen Gegenstand wieder beiseite.

 

Seht einmal, was der Töpfer mit seinen Krügen oder die Hausfrau mit ihren Töpfen macht.

Was würden die Töpfe sagen, wenn sie ein Bewusstsein hätten?

Sie würden klagen:

»Unsere Herrin hat uns schon so lange im Stich gelassen!

Als sie uns benutzte, wurden wir wenigstens erhitzt, der Löffel kratzte uns so angenehm, das war eine wahre Freude.

Doch nun ist alles vorbei;

sie hat uns vergessen und ist so böse und grausam zu uns!«

Ja, was meint ihr?

 

Wenn wir für den Herrn wie Geschirr sind, ist es normal, dass er uns von Zeit zu Zeit vergisst.

Das können wir Ihm nicht verübeln.

Würde ein Topf aus der Küche es wagen, euch Vorwürfe zu machen, dass ihr ihn nicht mehr braucht?

 

Ihr seid Herr in eurem Haus und macht, was ihr wollt, das ist normal.

 

Warum lehnt man sich also gegen den Herrn, gegen unseren Vater auf, wenn man sich im Stich gelassen fühlt?

 

Das ist doch unlogisch und ungerecht…

Sobald ihr aber Teil Seiner selbst seid, in Seinem Kopf oder Seinen Gliedern wohnt, seid ihr ständig bei Ihm.

Andernfalls müsst ihr euch darauf gefasst machen, von Zeit zu Zeit beiseite gelassen zu werden.

Glaubt mir, bald wird sich vieles in der Philosophie und den religiösen Überzeugungen der Menschen ändern.

 

Im Moment findet man es ganz normal und natürlich, dass zwischen einem selbst und Gott eine Entfernung besteht.

 

Alle sind davon überzeugt, dass es so sein müsse.

Aber warum klagen sie dann nachher, wenn sie die Folgen dieser Einstellung ertragen müssen?

 

Wie ich schon sagte, wird es in der Zukunft ein drittes Testament geben, das die beiden ersten vervollständigen wird.

 

Es wird die folgende Wahrheit als das Wesentlichste unterstreichen und herausheben:

Der Mensch muss lernen, sich Gott so weit zu nähern, dass er Ihn in sich selbst wahrnimmt.

In dem Moment wird er dann auch das Gefühl der Verlassenheit verlieren.

Wenn wir uns vom Vater verlassen fühlen, haben wir Ihn in Wirklichkeit selbst verlassen.

 

Sind wir immer bei Ihm?

 

Gewiss, man hat seine erste Kommunion empfangen und einige Minuten zum Herrn gebetet.

Aber hat man seit dieser Zeit bis zum fünfzigsten, sechzigsten Lebensjahr je wieder an Ihn gedacht?

Nein!

 

Warum sollte Er also die ganze Zeit an uns denken?

 

Wer sind wir schon?

 

Für wen halten wir uns, dass der Herr sich dauernd um uns kümmern muss?

 

Der Herr denkt natürlich ständig an uns, aber ganz anders als wir es uns vorstellen!

Das neu geborene Kind hat von der kosmischen Intelligenz alles bekommen, was es braucht, um auf der Erde zu leben.

Ihm fehlt nichts.

Das Kind hat einen Kopf, Arme, Beine, Organe und alles andere.

Und es ist genau wie ein Soldat vollständig ausgerüstet auf die Erde geschickt worden.

Einem Soldaten gibt man ein Gewehr, Stiefel, Helm, Munition, und dann ist er sich selbst überlassen.

 

Auch wir haben vom Herrn alles erhalten, was wir brauchen:

das Leben, Gesundheit, Kraft, Verstand und die Fähigkeit, all das zu bewahren.

Und wenn wir mit all dem nicht umzugehen wissen, ist das unsere eigene Schuld.

Manche finden es respektvoller, die erlernte, vorgeschriebene Distanz zwischen Gott und sich selbst zu legen.

 

Die Wahrheit hat abertausende von Abstufungen und jetzt ist es an der Zeit, einen Schritt weiter zu gehen.

 

Man sollte denken, dass der Herr in uns gegenwärtig ist, und gleichzeitig sollte man sich selbst als einen Teil, als ein unendlich kleines Partikel -Teilchen von Ihm betrachten.

Er ist das Ganze und wir sind ein Atom dieses Ganzen.

Wie soll euer Gebet den Herrn erreichen, wenn ihr Ihn euch irgendwo jenseits der Sterne vorstellt?

 

Ich habe zwar eines Tages gesagt, dass ein Gebet das ganze Universum durchreist, aber es dauert sehr lange, bis es den unendlichen Raum durchquert hat!

 

Wenn der Herr dagegen in unmittelbarer Nähe, in euch selbst ist, braucht ihr nur zu sagen:

»Hallo, hallo, lieber Gott!« und habt sofort eine Verbindung.

Ihr meint, dass sei nicht gerade respektvoll?

Nun, versteht mich richtig, das ist nur eine Redeweise.

 

Fortan solltet ihr euch in euren Meditationen darin üben, den Herrn, unseren Vater in euch zu spüren.

 

Als Resultat werdet ihr immer seltener den Eindruck von Verlassenheit haben.

 

Bisher fühlt ihr eine Zeit lang Freude, ihr habt Inspirationen, lebt in Verzückung und seid glücklich;

Dann werdet ihr von einer schrecklichen Dürre heimgesucht, die alles versiegen und vertrocknen lässt.

In einem solchen Augenblick sagt ihr:

»Gott hat mich verlassen.«

 

Ich will euch ein Beispiel nennen:

Es ist schönes Wetter.

Die Sonne scheint.

Aber dann bedeckt sich der Himmel und Wolken ziehen auf.

Ihr würdet lieber im warmen Sonnenschein sitzen, aber das ist nicht möglich.

Was tun?

Ihr wartet und wartet und denkt:

»Die Sonne hat mich verlassen.«

Nein, das stimmt nicht!

Ihr seid nur zu weit von ihr entfernt.

Und ihr selbst befindet euch unterhalb der Wolken.

Wenn ihr mit einem Flugzeug oder einem Ballon über die Wolken aufsteigt, kann sich nichts mehr zwischen euch und sie stellen.

Die Sonne ist immer noch da und scheint ohne Unterlass.

Und Sie hat euch auch nicht im Stich gelassen.

Wenn ihr euch verlassen glaubt, beweist das, dass ihr zu weit unter die Wolkendecke abgesunken seid.

Wer jedoch immer fröhlich und inspiriert ist, der zeigt, dass er den Bereich der Wolken hinter sich zu lassen wusste.

Für ihn scheint immer die Sonne, und er nimmt ihr Licht und ihre Wärme auf…

Seht ihr, dies ist eine sehr einfache Erklärung.

Wenn das Gefühl der Verlassenheit von uns selbst abhängt, warum ändern wir dann nicht unsere Ansichten?

 

Warum bleiben wir in einem so niederen Bereich, wo jeden Augenblick eine Wolke das Licht abfangen und uns die Freude und die Offenbarungen der Sonne nehmen kann?

Warum bleiben wir dann so tief unten?

 

Genau hier liegt der Zweck der Einweihungslehre:

Sie lehrt uns, uns weit über die Wolken zu erheben – dorthin, wo wir von nichts und niemandem abhängig sind, wo wir unangreifbar, unbesiegbar und unsterblich sind!

 

Ja, man soll höher aufsteigen, sich immer weiter erheben.

 

Man sollte seine Einstellung gegenüber dem Herrn ändern und sich Ihm so weit gedanklich nähern, dass Er innerlich gegenwärtig ist.

Und man ständig von Seinem Wesen durchflutet ist.

 

Gewiss, es ist nicht einfach, den Herrn als etwas von uns Untrennbares zu begreifen.

 

Aber es gibt Übungen, um dies zu erreichen.

Der Schüler einer Einweihungslehre weiß, dass er sein Bewusstsein dem begrenzten Kreis seiner niederen Natur zu entziehen lernen muss.

Damit es mit dem unbegrenzten Bewusstsein dieser ihm unklaren kosmischen Wesenheit, die in ihm lebt, verschmilzt.

Ein Teil der göttlichen Wesenheit ist in ihm gegenwärtig, und er muss sich mit ihr vereinigen.

 

Ihr müsst wissen, dass es zwei Pole in euch gibt:

euer irdisches Ich mit seinem Selbstbewusstsein – eure niedere Natur – und euer göttliches Ich, das in euch lebt und wirkt, dessen ihr euch aber noch nicht bewusst seid.

Ihr wisst noch nicht, welche Arbeit es verrichtet, aber ihr könnt euch von hier unten vorstellen, dass dieses göttliche Wesen in euch wohnt und danach strebt, sich durch euch hindurch zu äußern und sich selbst durch die dichte Materie, die ihr darstellt zu erkennen.

In den göttlichen Sphären kennt es sich, aber es will sich durch euch, durch die grobe Materie hindurch erkennen.

 

Wenn ihr euch bemüht, euch die Verschmelzung mit eurem höheren Ich vorzustellen, wird euer Bewusstsein eines Tages so erleuchtet sein, dass es keine Grenzen mehr haben wird.

Dann werdet ihr im Licht und in Verzückung leben und euch mit dieser göttlichen Wesenheit, eurem höheren Ich, eins fühlen.

 

Dies ist zwar eine schwierige, aber sehr kraftvolle und wirksame Übung.

 

Wenn ihr sie regelmäßig durchführt, werdet ihr große Ergebnisse erzielen.

Euer höheres Bewusstsein ist bei allen Handlungen gegenwärtig, egal was ihr tut, denn ihr habt die Verbindung hergestellt.

Solange ihr außerhalb Gottes bleibt, müsst ihr Seinen Reichtum entbehren.

 

Er vermag euch Seine Schätze nicht zu geben, weil ihr und Er zwei verschiedene Welten seid, die nicht miteinander im Einklang schwingen und deshalb keine Verbindung zueinander haben können.

Wenn ihr hingegen lernt, euch mit Ihm zu synchronisieren, gibt es keine Trennung mehr.

 

Ihr fühlt, dass ihr nicht mehr der Gleiche seid, Gott selbst äußert sich durch euch.

 

Das ist der Sinn der Worte Jesu:

»Ich und der Vater sind eins.«

Natürlich kann nicht jeder diesen Gipfel erreichen.

Das Gesetz des Schicksals bestimmt, ob es in diesem Leben möglich ist oder nicht.

 

Aber wenn man in diese Richtung strebt, kann man sich von gewissen Begrenzungen lösen.

Die Menschen wissen die von Gott gegebenen Mittel nicht anzuwenden.

Gott hat uns die Fähigkeit gegeben, wie Er zu werden.

 

Alle Wesen haben diese Fähigkeit, aber ihr augenblickliches Dasein hindert sie daran, diese Gelegenheit wahrzunehmen.

Sie wissen und fühlen nichts von dieser Möglichkeit.

Die meisten bleiben zu tief unten.

Dennoch ist niemand total gebunden.

 

Selbst stark begrenzte Geschöpfe können sich selbst übertreffen.

 

Wenn sie ihren Blick und ihr Denken auf die von Gott bewohnten Bereiche lenken wollten, würden sie sich ihrer Möglichkeiten bewusst werden.

 

Aber wer will sich schon ändern?

 

Wie ich schon sagte, ist der Grund dafür natürlich sehr einfach:

Es kommt darauf an, was für sie das Wichtigste ist.

 

Wenn sie nur Geld und Vergnügen im Kopf haben und kein Platz für das Geistige bleibt, wie sollen sie dann vorankommen?

 

Aber dem Menschen, der das Licht, die Liebe, die Schönheit und den Geist an erste Stelle setzt, ohne sich darum zu kümmern, ob er reich oder arm ist, ob er jeden Tag etwas zu essen hat oder nicht, ob er gut gekleidet ist oder in Lumpen gehen muss, ob er geehrt oder lächerlich gemacht wird;

dem stehen alle Wege offen.

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