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Der Geist steht über den Gesetzen des Schicksals.

 

Alle von euch erlebten Prüfungen haben ihren Grund, nach dem ihr suchen solltet.

Tut ihr dies aufrichtig und in der Absicht, spirituelle Fortschritte zu machen, wird euch die unsichtbare Welt sicher antworten, denn sie ist weder verschlossen noch grausam.

Sie kann euch sogar offenbaren, wie ihr in einer früheren Inkarnation gegen die göttlichen Gesetze verstoßen habt, und euch zeigen, dass ihr diese Prüfungen mit dem Einverständnis der himmlischen Gerechtigkeit erhaltet.

 

Damit ihr eure Fehler wiedergutmachen könnt.

 

Ihr werdet natürlich fragen:

»Aber warum in dieser Form?

Diese Gerechtigkeit könnte mir doch sanft und zärtlich mit freundlichen Worten und mit Liebkosungen erklären, was ich zu meiner Besserung tun kann.

Ich bin doch nicht so dumm, dass ich das nicht verstehe!«

 

Leider kennt ihr euch nicht.

 

Wie oft haben die himmlischen Wesenheiten euch schon auf jede erdenkliche Weise erklärt…

Dass ihr euch gewissenhafter, ehrlicher, geduldiger und großzügiger verhalten sollt.

 

Aber ihr habt nichts gehört, nichts gesehen, nichts verstanden, und jetzt, da ihr taub, blind und verschlossen geblieben seid, müsst ihr ein wenig aufgerüttelt, gebrannt, gestochen oder gebissen werden.

 

Aus diesem Grund hat die göttliche Gerechtigkeit bestimmt, dass ihr euch dieses Mal in schwierigen Verhältnissen inkarniert.

 

Damit ihr durch Leid eure Schulden bezahlt und einige Wahrheiten lernt.

 

Ihr müsst diese Situation akzeptieren.

 

Es ändert übrigens nichts an der Sache, ob ihr einverstanden seid oder nicht.

 

Der göttlichen Gerechtigkeit kann man nicht entgehen, man kann sie auch nicht überlisten.

 

Deswegen hat es keinen Zweck, Astrologen aufzusuchen, wie manche es tun, damit diese sie vor bevorstehenden Verlusten und Unfällen warnen.

 

Es ist vollkommen zwecklos, irgendwo Schutz zu suchen, denn es gibt kein Entkommen.

 

Was ihr auch unternehmt, ihr könnt das Schicksal nicht überlisten.

 

Die einzige Möglichkeit ist, mit dem Licht zu arbeiten.

Kommen dann Prüfungen auf euch zu, so seid ihr fähig, sie besser zu ertragen.

Ihr wisst zum Beispiel, dass euch eine schwere Krankheit bevorsteht.

 

Durch eine vernünftige Lebensweise, durch Reinigung und Stärkung eures Organismus könnt ihr euch dagegen wappnen.

 

Der Krankheit könnt ihr unmöglich ausweichen, aber wenn sie ausbricht, seid ihr imstande, ihre schlimmen Folgen einzuschränken.

 

Dieses Gesetz gilt auf allen Gebieten.

 

Die Anstrengungen, die ihr macht, um euch zu stärken und zu reinigen, werden es euch immer ermöglichen, die Prüfungen unter den besten Bedingungen anzugehen.

Das Schicksal lässt sich nicht erweichen, aber grausam ist es nie, nur gerecht.

Alle eure Verfehlungen werden auf eine Waagschale gelegt.

 

Fasst ihr aber den Entschluss, euer Leben wieder in Ordnung zu bringen, dann kommt alles Gute, das ihr dafür getan habt, auf die andere Waagschale.

 

Kommt einmal die Zeit, wo ihr eure Übertretungen bezahlen müsst.

 

Dann wird euren guten Gedanken, Gefühlen und Handlungen Rechnung getragen und die Bezahlung fällt euch leichter.

 

Das bedeutet auch, dass man nicht fatalistisch werden sollte, indem man sagt:

»Da mein Schicksal mir schon vorherbestimmt ist, kann ich sowieso nichts daran ändern, ich muss es annehmen.«

 

Ihr dürft nie vergessen, dass das Schicksal den Geist nicht unterdrücken oder auslöschen will, im Gegenteil.

 

Das Schicksal ist dazu da, uns anzuspornen, den Geist in uns wach zurufen, damit wir uns mit seiner Hilfe ein neues Schicksal erschaffen.

 

Wegen der in früheren Inkarnationen begangenen Fehler muss der Mensch sein Schicksal ertragen.

Die Hindus sagen, er habe ein »Karma« zu bezahlen.

 

Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist, zu reagieren.

 

Wer sich damit begnügt, alles hinzunehmen, wird letzten Endes niedergedrückt.

 

Er soll im Gegenteil mit den Waffen der Liebe und des Lichtes kämpfen, um Herr seines Schicksals zu werden und unter das Gesetz der Vorsehung zu gelangen.

 

Für den Menschen, dem es gelungen ist, im Licht zu leben, gibt es kein Schicksal mehr.

 

Er hat die Ebene gewechselt und dort herrschen andere Gesetze;

Den er hat die Welt des Schicksals verlassen, um in die Welt der Gnade einzutreten.

Die meisten Menschen haben sehr vage Vorstellungen und gebrauchen das Wort »Schicksal« unterschiedslos für alles Gute und Schlechte, was auf sie zukommt.

Nein, bezeichnen wir die Konsequenzen unserer Unwissenheit, unserer Fehler lieber mit dem Wort »Schicksal«, und die Folgen unseres Lichtes und unserer guten Taten mit dem Wort »Vorsehung«.

 

Dann wird es klarer:

Für diejenigen, die den Weg des Lichtes und der göttlichen Liebe eingeschlagen haben, setzt sich immer die Vorsehung ein.

Während die anderen, die in der Beschränktheit und Boshaftigkeit verharren, immer mit dem Schicksal zu tun haben.

 

Wer sich der Macht des Schicksals entziehen will, muss damit beginnen, die Dinge richtig einzuschätzen.

 

Er muss die Gedanken, Gefühle und Handlungen erkennen, die sein Karma immer schwerer werden lassen.

 

Und er muss daran arbeiten, vernünftiger, reiner und uneigennütziger zu werden.

 

Auf diese Weise gelangt er in den Bereich der Vorsehung, wo er seine wahre Zukunft schmiedet.

Bis auf ein paar höchst seltene Ausnahmen ist kein Mensch je auf Erden wiedergeboren worden, ohne dass er irgendwelche Verfehlungen gut zumachen oder Schulden zu bezahlen hätte.

 

Wie viele Eingeweihte und Heilige, wie viele Propheten mussten leiden, um Fehler, die sie in früheren Inkarnationen begangen hatten, wiedergutzumachen!

 

Trotzdem lebten ihre Seele und ihr Geist in der göttlichen Pracht und Herrlichkeit, weil sie ungeachtet ihres Karmas unaufhörlich an sich selbst arbeiteten und so zu göttlichen Wesen wurden.

 

Was euch auch zustoßen mag, vergesst nie, dass es in euch einen unangreifbaren, unzugänglichen Bereich gibt, euren Geist.

Dort müsst ihr Zuflucht suchen, um zu arbeiten.

 

Selbst wenn das Karma euch überfällt, fühlt ihr, wie ihr immer darüber steht.

 

Das Karma will euch beschränken, aber ihr befreit euch;

Es will euch verdunkeln, aber ihr leuchtet…

Ja, ihr solltet immer versuchen, jenen Punkt zu erreichen, wo ihr den vom Karma regierten Regionen entgehen könnt.

 

Die Frage ist nun, ob ihr so hoch aufsteigen könnt, ob ihr fähig seid, euch in dieser Region niederzulassen…

 

Die weit über allen Winden, Wirbelstürmen und Blitzschlägen steht.

 

Diese Region meinte Jesus, als er sagte, jeder solle »sein Haus auf dem Felsen bauen«.

Der Felsen, das ist der Bereich des Geistes, wo wir unseren Wohnsitz nehmen sollen, denn er ist der einzige gegen Unwetter gesicherte Ort.

 

Es ist auch die »höchste Zuflucht« aus dem Psalm 91:

die Kausal -Ebene.

 

Solange ihr diesen Ort nicht durch euer Denken und durch eure Meditation erreicht habt.

 

Werdet ihr in den niederen Regionen der Mental und Astral -Ebene feststecken.

 

Ihr seid verletzbar und bleibt den Qualen ausgeliefert.

 

Ich hoffe, diese paar Worte machen das Thema noch klarer.

Man kann dem Karma nicht entgehen, aber es ist möglich, es auf unterschiedliche Weisen abzuzahlen.

Genau wie im täglichen Leben, wo man meistens mit Geld bezahlt, wo es aber auch andere Mittel gibt, um seine Schulden zu tilgen, zum Beispiel, durch Arbeit, mit einem Geschenk oder einer Dienstleistung.

 

Auf der spirituellen Ebene besteht die beste Bezahlung darin, Gold zu sammeln, das heißt, gute Eigenschaften und Tugenden zu entwickeln.

 

Das Gebet ist ebenfalls eine Art der Bezahlung, es birgt auch Gold in sich, das heißt, das Beste aus eurem Herzen, eurer Seele und eurem Geist.

 

Ihr bereut eure Verfehlungen und versprecht, sie durch richtige Handlungen wiedergutzumachen.

 

Dann sagt der Himmel:

»Er zeigt Reue, er ist bereit, alles wiedergutzumachen, das ist der Beweis, dass er etwas begriffen hat;

nun können wir seine Prüfungen mildern.«

 

Denn was möchte der Himmel?

 

Er möchte, dass wir uns bessern.

 

Den Er hat nicht die Absicht, uns zu erdrücken;

Was hätte er auch davon?

Der Geist des Himmels wünscht, dass wir endlich bewusster und vernünftiger werden.

 

Deshalb schickt er uns – falls wir dickköpfig bleiben – weitere Prüfungen.

 

Stellt der Himmel aber fest, dass wir auch ohne all diese Prüfungen begreifen, genügt ihm das.

 

Er will uns ja nicht vernichten.

 

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Menschen ihre karmischen Schulden bezahlten, indem sie für andere arbeiteten, sich aufopferten, ihnen ihre Zeit, ihre Kräfte, ihre Gedanken, ihre Seele schenkten…

Die Kenntnis des karmischen Gesetzes darf ja nicht als Vorwand dienen, sich dem Leiden der Menschen gegenüber gleichgültig zu verhalten.

 

Leider musste ich feststellen, dass manche sogenannte Spiritualisten, seitdem sie vom Gesetz des Karma gehört haben, anstatt etwas für die Leidenden zu tun und an sie zu denken nur noch sagen:

»Ach was, das ist ihr Karma«; sie bleiben tatenlos, ohne etwas zu unternehmen, ohne ihnen zu helfen.

 

Wenn das Wissen um das Karma nur dazu führt, weiterhin im Egoismus zu verharren, wäre es manchmal besser, diese Menschen hätten nie davon gehört.

 

Deshalb finde ich es einen großen Fortschritt, dass die westliche Welt auf das Missgeschick der anderen reagiert und es nicht einfach tatenlos hinnimmt.

 

Sobald es zu Hungersnöten, Seuchen, Überschwemmungen, Erdbeben usw. kommt, organisieren sie sofort Hilfsaktionen und das ist großartig!

In Wirklichkeit ist es natürlich besser, wenn alle die Gesetze des Schicksals kennen und dadurch verstehen, warum sie und andere von gewissen Schicksalsschlägen getroffen werden – ohne dabei jedoch aufzuhören, ihren Mitmenschen Beistand zu leisten.

 

Manche fragen:

»Aber wozu soll man ihnen helfen?

Sie bekommen ja nur, was sie verdienen!«

 

Erstens, weil sich keine Bemühung, den Menschen zu helfen, je als nutzlos erweist;

Unter gewissen Umständen kann es sein, dass der Himmel sich angesichts eurer Aufrichtigkeit erweichen lässt.

 

Und zweitens, weil es für euch, für euren eigenen Fortschritt gut ist;

Indem ihr den anderen helft, entwickelt ihr etwas in euch selbst.

 

Das ist immer meine Antwort, wenn man mich fragt, warum ich mich so sehr um die anderen kümmere;

Ich fühle, dass es mir selbst gut tut, dass es sich günstig auf mich auswirkt.

 

Also, warum tut ihr nicht das Gleiche?

 

Ihr selbst würdet euch dadurch besser fühlen.

 

Aber ob das, was ihr für die anderen tun wollt, ihnen zugute kommt, ob sie dadurch gerettet werden oder nicht, das weiß nur Gott.

Den anderen zu helfen, ist keine leichte Sache, ich bin nicht so naiv, das nicht zu sehen.

 

Oft sage ich mir:

»Mein Lieber, so viele sind zu dir gekommen und haben von ihren Problemen und Leiden erzählt.

Stundenlang hast du ihnen zugehört und mit ihnen gesprochen, um sie zu trösten, zu beraten.

Und jetzt bildest du dir ein, sie werden auf deine Worte hören und den richtigen Weg einschlagen.

 

Du solltest dir keine falschen Hoffnungen machen.

 

Die meisten werden sich noch lange so weitertreiben lassen.

Was dich aber anbelangt, so solltest du dich weiterhin um sie kümmern, denn du bist es, der dabei an Stärke und Klarheit gewinnt.

Und wenn sie nicht für das Reich Gottes arbeiten wollen, so sollst du doch weiterhin daran arbeiten, denn dann wird es sich wenigstens in dir niederlassen.«

 

Es wäre großartig, wenn alle so »egoistisch« eingestellt wären!

 

Ja, man muss eigennützig sein und an sich selbst denken!

 

Ihr fragt:

»Wie bitte?

Sie predigen uns ständig die Uneigennützigkeit, und jetzt…«

 

In Wirklichkeit gibt es keine absolute Uneigennützigkeit, sondern nur verschiedenartige Interessen:

Ein niederes, materielles, grobes Interesse und ein hohes, göttliches, erhabenes.

 

Deshalb ist es für euch von ausschlaggebender Bedeutung zu wissen, wo euer wahres Interesse liegt.

 

Wer glaubt, sein Interesse liege darin, um jeden Preis seine soziale Stellung zu sichern, reich, mächtig und berühmt zu werden, muss sich darüber im Klaren sein, dass er arm, nackt, miserabel, hässlich und verunstaltet im Jenseits landen wird.

Was zeigt, dass er sein wahres Interesse nicht kennt.

 

Auch ihr müsst begreifen, wie wichtig es ist, für das Wohl der anderen zu arbeiten, denn so tragt ihr eure Schulden ab.

 

Wer sagt:

»So blöde bin ich nicht. Ich will nichts für die anderen tun, ich will das Leben genießen, gut essen und trinken und mich amüsieren«, der wird feststellen, wie ihn das Karma in dieser oder jener Form einholt.

Er hält sich für schlau, in Wirklichkeit ist er aber dumm und unwissend!

 

Die Einweihungswissenschaft ist insofern nützlich, als sie uns lehrt, nach diesen Regeln, Gesetzen und Methoden zu leben, damit wir eines Tages frei, stark und glücklich werden.

Wer diese Wissenschaft vernachlässigt, arbeitet immer gegen sein wahres, eigenes Interesse.

 

Wenn ihr eine Prüfung durchlaufen müsst, solltet ihr also, anstatt zu klagen und zu jammern, zunächst ruhig werden und nachdenken.

 

Fragt euch:

»Was haben der Herr und alle meine himmlischen Freunde wohl vor?

Was soll ich erreichen?«

 

Dann wird euch ein Licht aufgehen und ihr erkennt, dass ihr geduldiger, widerstandsfähiger, intelligenter usw. werden müsst.

 

Ihr lehnt euch nicht mehr auf, sondern seid sogar dankbar.

 

Die Tugenden, zu denen euch der Himmel anspornen will, werdet ihr so viel rascher erlangen.

 

Man hört oft, dass es Menschen dank eines Unfalls, einer schweren Krankheit oder eines großen Unglücks gelungen sei, ihre wahre Bestimmung oder sogar ihr Heil zu finden.

 

Dabei dachten sie am Anfang noch, alles wäre verloren;

Sie waren verzweifelt und lehnten sich auf.

 

Gewiss sind manche Prüfungen schrecklich, und man kann sich dem Leiden nicht entziehen.

 

Aber warum sollte man nicht schon sofort auch an das Glück denken, das später, nach all diesen Prüfungen auf einen wartet?

 

Warum so viel Zeit mit Verzweiflung und Auflehnung vergeuden?

 

Wie hart die Prüfungen auch seien, die Eingeweihten arbeiten weiter, sie hören nicht auf, sich für das Licht, das Gute, die Liebe einzusetzen, denn sie haben das Wesentliche erkannt.

 

Also freut euch darüber, dass ihr diese Lehre habt.

 

Freut euch und dankt für all die kostbaren Edelsteine, für die Möglichkeiten zu einer gigantischen Arbeit, die sich vor euch und eurem Geist auftun.

Was würde ohne dieses Licht aus euch werden?

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