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Das Land Kanaan.

 

Wenn ihr einmal feststellt, dass ihr den falschen Weg eingeschlagen habt, dass ihr den negativen Kräften zu Diensten standet, indem ihr euch von kleinen vergänglichen Vergnügungen habt verführen lassen.

 

So kehrt auf der Stelle um, entfernt euch unverzüglich von diesen gefährlichen Regionen, in die ihr euch verirrt habt.

 

Begreift, dass für euch alles davon abhängt, in welchen Regionen ihr euch aufhaltet.

 

Wagt ihr euch unterhalb der Grenzlinie, die man symbolisch als die Wolkenschicht darstellen kann, so gilt für euch natürlich das Gesetz unterhalb der Wolken, wo es dunkel und kalt ist.

Steigt ihr aber höher und gelangt über die Wolken, dann taucht ihr ein in Licht und Wärme.

 

Ja, alles hängt von euch ab.

 

Die Religion lehrt, dass Gott uns für unsere schlechten Handlungen bestraft und für die guten belohnt.

 

Das ist eine Art, die Dinge darzustellen.

 

In Wirklichkeit bestraft oder belohnt Gott niemanden;

Wir selbst wählen durch unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen die eine oder andere Region.

Danach sind wir in den Verhältnissen der gewählten Region und leiden oder ziehen daraus Vorteile.

 

Es ist natürlich nicht dasselbe, ob wir den Bereich des Lichtes oder den der Finsternis aufsuchen.

 

»Alles, was unten ist, ist wie das, was oben ist«, sagt Hermes Trismegistos.

Das bedeutet auch:

Außen wie innen, das heißt das, was im Äußeren ist, gleicht dem, was im Inneren ist.

 

Es gibt allerlei Regionen auf der Erde:

Bewaldete, fruchtbare Regionen voller Blumen, wo ihr in Sicherheit und voller Bewunderung spazieren gehen könnt.

Und andere wie Wüsten, Sümpfe oder Dschungel voller Raubtiere und giftiger Schlangen.

 

Wo ständig Gefahr auf euch lauert.

 

Ja, auf der Erde findet man alles:

Tobende Wildbäche und stille Seen, Gipfel und Abgründe, Vulkane und Gletscher.

 

All das ist euch bekannt, aber euch ist nicht bekannt, dass dieselben Regionen auch in euch selbst existieren.

 

Da gibt es auch Gipfel und Abgründe, Sümpfe und Gärten voller Blumen, Wüsten und fruchtbare Ebenen.

Es ist gut, sich in der Geographie, Geologie und in der Landwirtschaft aus zu kennen.

 

Von viel größerer Wichtigkeit ist es aber, über unsere innere Erde Bescheid zu wissen und zu lernen.

 

Welche Gegenden wir meiden und welche wir betreten sollten, um sie zu pflegen und zu bestellen.

 

Es ist auch gut zu wissen, wie man auf Strömen und Ozeanen fährt, wie man Berggipfel besteigt, aber noch besser ist es zu wissen, wie man innere Stürme und Wirbelwinde bewältigt und wie man sich in der Besteigung spiritueller Gipfel übt.

 

Das ist von nun an eure Aufgabe.

 

Ihr müsst die verschiedenen Regionen eures Inneren erforschen und durch Gedanken, Meditation, Gebet und Konzentration das verheißene Land erreichen, das Land Kanaan, das in der Genesis erwähnt wird;

Das Land, wo »Milch und Honig fließen«, die Sinnbilder eines erfüllten, vollkommenen Lebens.

 

Den das Leben des Menschen ist nichts anderes, als eine lange Reise zur Entdeckung unbekannter Regionen.

 

Die einen sind gastlich und der Mensch kann sich dort wenigstens einige Zeit lang aufhalten;

Andere unwirtliche Regionen sollte er meiden oder rasch umkehren, falls er sie unvorsichtigerweise betreten hat.

 

Wie viele Denker und Dichter haben das Leben mit einer Reise verglichen!

 

Jetzt versteht ihr, weshalb.

 

Auch wenn ihr euer Leben lang zu Hause in eurem Zimmer bleibt, könnt ihr alles, was auf der Erde an Landschaften und Naturerscheinungen existiert, innerlich kennen lernen.

 

Manchmal beklagt ihr euch:

»Ich weiß nicht, was mit mir los ist, ich ersticke!«

Dann habt ihr euch unbemerkt etwas zu weit in die unterirdischen Tiefen hinab gelassen, daher dieses Gefühl der Bedrückung.

 

Kommt doch herauf, steigt zurück ins Freie, um wieder sagen zu können:

»Wie leicht ist die Luft, ich kann endlich frei atmen!«

Wenn ihr euch an manchen Tagen völlig gelöst, inspiriert fühlt, als entginget ihr den Gesetzen der Schwerkraft, so deshalb, weil ihr hoch gestiegen seid, selbst wenn dieses Hochsteigen unbewusst geschah.

 

Es kann vorkommen, ist aber äußerst selten und geschieht nur unter außergewöhnlichen Bedingungen, dass man tatsächlich die Erfahrung der Schwerelosigkeit macht, als würde man fliegen.

 

Während meines ersten Indien -Aufenthaltes reiste ich eines Tages in Kaschmir durch die Gegend von Gulmarg, über Srinagar hinaus.

Ich wanderte im Gebirge und bewunderte dabei den Nanga Parbat, einen der höchsten Gipfel des Himalajas.

Der Anblick war einmalig…

Plötzlich fühlte ich mich emporgehoben, ich bewegte mich mit solcher Leichtigkeit, dass meine Füße den Boden kaum berührten, ich bestieg die steilen Hänge wie im Flug.

Mir ist dies nur einmal im Leben passiert, aber es hat sich als unvergessliches Erlebnis in meinem Gedächtnis eingeprägt.

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