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Die ganze Schöpfung ist die Auswirkung der Arbeit von Geist und Materie.

-Das Universum ist nichts anderes als Geist und Materie.

 

Die Materialisten, die das Wort Geist nicht gerne hören, können auch »Kraft« oder »Energie« sagen, da der Geist eine Kraft ist.

Wenn man jedoch nur von Kraft anstatt von Geist spricht, hat man keinen Nutzen von seinen Eigenschaften – wie zum Beispiel Verstand, Bewusstsein, Liebe usw.

 

Auf jeden Fall kann niemand leugnen, dass im Universum alles auf zwei Realitäten beruht.

 

Egal ob man sie nun Geist und Materie, Kraft und Materie  – oder männliches Prinzip und weibliches Prinzip nennt.

 

Die Wissenschaft interessiert sich vor allem für den Entwicklungsprozess der Lebewesen:

Wie sie sich im Laufe der Zeit unterscheiden, organisieren und ständig neue Eigenarten und Fähigkeiten erwerben.

 

Sie beschäftigen sich also nur mit dem aufsteigenden Fortschritt, also dem Aufstieg der Materie zum Geist.

 

Aber sie übersehen, dass der evolutiven Bewegung eine involutive vorausgeht.

Weil dieser Vorgang sich in der feinstofflichen Welt abspielt.

Und aufgrund dieser Wissenslücke sind ihre Schlussfolgerungen falsch.

 

Die Einweihungswissenschaft lehrt, dass jeder Evolution eine Involution vorausgeht, das heißt, der Geist steigt in die Materie hinab.

 

Nichts kann sich ohne die Hilfe des Geistes entwickeln, denn er enthält das Leben, das Bewusstsein.

 

Er treibt die Materie, Formen und Geschöpfe zur Vollkommenheit.

Man muss also begreifen, dass es keine Evolution ohne eine vorausgehende Involution gibt.

 

Wenn man sich einbildet, dass die Formen sich von selbst entwickeln, ohne eine vorherige Involution, ohne das Hinabsteigen des Geistes zu beanspruchen, hat man keine Ahnung.

Dieser Vorgang kann schematisch durch zwei Dreiecke dargestellt werden.

 

Das eine, mit der Spitze nach unten zeigende Dreieck ist das Symbol des Geistes, der in die Materie hinabsteigt, um sie zu beseelen und zu beleben.

Und das andere, mit der Spitze nach oben zeigende Dreieck, stellt die Materie dar, die aufsteigen will, um sich mit dem Geist zu vereinen.

 

Der Geist und die Materie / Das Dreieck

 

Das Symbol der beiden Dreiecke lässt sich auf das geistige Leben übertragen.

 

Wer der Philosophie des Materie -Dreiecks folgt, der verlässt die Erde mit all ihren Beschäftigungen und Pflichten, woraus gewisse Anomalien entstehen.

 

Der Mensch sollte also mit dem Dreieck des Geistes arbeiten, das die Verwirklichung, die Manifestierung auf der physischen Ebene betrifft;

Er sollte nicht mehr so sehr das Aufsteigen, sondern im Gegenteil das Hinabsteigen anstreben.

 

Manche »Mystiker« werden jetzt sagen:

»Das ist doch schrecklich!

Beim Hinabsteigen verliert man sich.

Nirgends ist die Rede vom Hinabsteigen!

Im Gegenteil, man soll sich erheben und sich von der Erde lösen!«

Wie ihr wollt, aber diese Einstellung hat Jesus im Herrengebet, in dem es heißt:

»Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden«, nicht befürwortet.

 

Jetzt kommt die Epoche, in der man nicht mehr sein eigenes Heil suchen sollte, indem man im Himmel Zuflucht sucht.

 

Diese Einstellung war vielleicht für eine gewisse Zeit gut, sie hat sehr wichtige Aspekte des Innenlebens aufgedeckt.

Doch jetzt sollte man nicht mehr davonlaufen wollen, sondern die edle Arbeit aufnehmen, den Himmel auf Erden zu realisieren.

 

Ihr werdet fragen:

»Aber wie?

Das geht doch gar nicht!«

Doch.

 

Das Dreieck des Geistes zeigt uns, wie wir in dieser Richtung zu arbeiten haben.

 

Der Schüler soll selbstverständlich dem Himmel entgegenstreben;

Aber sobald er ihn erreicht hat, sollte er versuchen, das Licht, die Liebe, die Kraft und die Reinheit, die im Himmel existieren, über sich und seine Umwelt herabfließen zu lassen.

 

Nach jahrelangen Bemühungen vereinigt er auf diese Weise Geist und Materie miteinander und verwirklicht das Symbol des salomonischen Siegels.

 

Das Siegel Salomons wird in esoterischen Büchern oft erwähnt, aber nur sehr wenige haben den tiefen Sinn und die magische Kraft dieses Symbols begriffen.

 

Seine Kraft rührt aus der Begegnung und dem Ineinander eingehen der beiden Dreiecke her.

Die die beiden Prinzipien symbolisieren:

Geist & Materie: Das Siegel Salomon

 

Heutzutage äußern sich die beiden Extreme.

Einerseits gibt es die technisch, wirtschaftlich und sozial weit fortgeschrittenen Länder, die ihr ganzes Streben auf eine Verbesserung der irdischen Verhältnisse richten und das Geistige völlig aufgeben;

Andererseits gibt es Länder mit stark spirituell ausgerichteten Traditionen, die das materielle Leben vernachlässigen und Millionen und Abermillionen Menschen in Schmutz, Elend und Krankheit leben lassen.

 

Ich gebe weder den einen noch den anderen Recht, denn man braucht beides;

Die Verbindung mit dem Himmel und das Arbeiten für die Erde.

 

Ihr werdet sagen, dass ihr lieber für den Himmel arbeitet.

 

Gut, aber ihr müsst wissen, dass der Himmel eure Hilfe gar nicht braucht.

Er hat alles im Überfluss!

 

Was könntet ihr also noch hinzufügen?

 

Ändert also eher eure Taktik ein wenig – denn hier auf Erden braucht man euch.

Das heißt aber nicht, dass ihr dem Himmel den Rücken kehren sollt.

Nein, im Gegenteil, verbindet euch mit ihm, damit ihr nachher den anderen etwas geben könnt.

 

Denn ohne Verbindung zum Himmel seid ihr arm.

Und was könntet ihr dann schon geben?

 

Aus manchen armen Ländern gehen die Männer ins Ausland, um dort zu arbeiten und Geld zu verdienen, damit sie ihre Familie ernähren können.

Nun, für euch gilt das Gleiche.

 

Wenn ihr eure Familie ernähren wollt, müsst ihr im Ausland arbeiten und Geld verdienen.

 

Das ist natürlich symbolisch gemeint.

 

»Das Ausland« ist der Himmel, den man durch seine Gebete, Meditationen, Kontemplationen usw. erreichen kann.

 

Ich gehe jedenfalls täglich ins Ausland und lasse euch allein, um mir Gold zu beschaffen, das ich dann bei meiner Rückkehr an euch verteile.

Warum soll man immer an der Familie oder seinen Freunden hängen bleiben?

 

Weil man sie angeblich liebt?

 

Nein, man liebt sie gar nicht oder man liebt sie falsch.

Man lässt sie verhungern.

Weil man nicht imstande ist, ihr Herz und ihre Seele zu nähren.

Also ist das keine Liebe.

 

Man soll in himmlischen Sphären leben können.

Doch darf man sich nicht damit begnügen, auf dieser Ebene zu verharren.

 

Nehmen wir ein Beispiel:

Ihr habt eine Idee.

Ihr findet euren Einfall gut und seid darüber glücklich.

Also hat der Einfall euer Gefühl berührt.

Ja, aber das genügt noch nicht.

Erst wenn ihr ihn zum Ausdruck bringt und ihn verwirklicht, ist der normale Ablauf abgeschlossen.

Begnügt sich etwa ein Maler, ein Musiker oder ein Poet mit einem Einfall?

Nein, er verwirklicht ihn.

 

Warum sollte man sich also auf anderen Gebieten mit Gedanken und Gefühlen begnügen?

 

Man muss sie in die Tat umsetzen.

 

Auch im spirituellen und religiösen Bereich muss man die Dinge verwirklichen.

Bei vielen geht die Religion nicht über den Verstand oder das Herz hinaus.

Sie machen das Gegenteil von dem, was sie denken und glauben.

Sie haben also nicht verstanden, wie die kosmische Intelligenz die Dinge geschaffen hat.

 

Zuallererst muss man denken, dann wünschen, und anschließend muss man sich an die Arbeit machen und verwirklichen.

 

Ein junger Mann begegnet einem Mädchen und verliebt sich in sie.

 

Was macht er nach einer Weile?

 

Er versucht sich ihr zu nähern, um sie zu küssen.

Warum begnügt er sich nicht mit seinen Gedanken und Gefühlen?

 

Aha, seht ihr, ist es nicht erstaunlich, wie Männer und Frauen auf diesem Gebiet immer richtig zu handeln wissen?

Ich meine richtig im Sinne des normalen, von der kosmischen Intelligenz vorgesehenen Ablaufs!

Auch im spirituellen Bereich müssen wir durch unsere Gesten, unsere Einstellung und unsere Arbeit an die Verwirklichung denken.

 

Einige werden denken:

»Oh, hier gibt es einen Widerspruch!

Sie kritisieren immer die Materialisten und sagen, dass sie nur an das Weltliche denken und von ihrem Besitz nichts mit ins Jenseits nehmen können…

Und jetzt wollen sie, dass wir genauso handeln wie sie?«

Nein, ich widerspreche mir nicht, denn ausschließlich an Geld und Besitztum denken ist eins und die Herrlichkeit des Himmels auf Erden verwirklichen wollen, ist etwas anderes.

Glaubt übrigens nicht, dass die Materialisten sich tatsächlich darum kümmern, die Erde zu verbessern!

 

Sie denken nur an ihre eigene Bereicherung, selbst wenn sie dafür die Erde ausbeuten, verschmutzen und zerstören müssen.

Nein, die Erde hat nicht viel von ihren Aktivitäten.

 

Der Spiritualist bringt der Erde im Gegenteil etwas Gutes.

 

Und wenn er ins Jenseits übertritt, begleitet ihn alles, was er in der Welt des Lichts geschaffen hat.

Auf diese Weise baut er sich seine Zukunft auf.

 

Wir bringen eine andere Philosophie, ein anderes Verhalten, eine andere Denk-, Handlungs- und Ausdrucksweise.

Die alten Begriffe eigneten sich für Einzelwesen, sind aber für die Kollektivität unnütz.

 

Jetzt kommt eine Epoche, in der man nicht mehr nur für sich selbst, sondern für die ganze Erde, die ganze Menschheit arbeiten soll.

 

Die Unsterblichkeit ist oben, das Licht ist oben, die Harmonie ist oben, der Friede, die Schönheit und alles Feinstoffliche sind oben, und warum sollte sich alles, was oben ist, nicht auch unten auf der physischen Ebene verwirklichen?

 

Zunächst im physischen Körper:

Das himmlische Leben soll ihn prägen und durch ihn hindurch strahlen.

 

Unter dieser Bedingung kann das Reich Gottes kommen und jeder wird ein Licht, eine Sonne, eine Quelle sein.

 

Man sollte die Lehre des Involutions-Dreiecks, des Dreiecks des Geistes akzeptieren und nicht mehr ausschließlich dem Dreieck der Materie folgen.

Die Materie steigt zum Geist auf, und der Geist kommt zur Materie herab.

 

Wenn Mann und Frau sich in der Liebe vereinigen, wiederholen sie genau den gleichen Vorgang:

Der Mann schaut nach unten und die Frau nach oben.

Die Menschen handeln nach den seit Ewigkeit von der kosmischen Intelligenz eingerichteten Prinzipien:

Denn es ist die Materie, die sich vergeistigen muss, und der Geist, der sich materialisieren muss, begegnen sich im Raum, um sich zu vereinigen und zu erschaffen.

 

Alle Handlungen des Menschen sind symbolisch, bedeutsam und philosophisch, doch haben die Menschen nichts davon begriffen.

Der Geist muss herabsteigen.

 

Deshalb bittet in euren Gebeten darum und stellt euch in euren Meditationen vor, dass das Licht, der Geist, die göttliche Kraft auf euch herabfließt und sich in alle eure Zellen einprägt.

Wenn ihr jahrelang auf diese Weise arbeitet, fühlt ihr eines Tages, dass der Himmel und das Licht euch erfüllen.

 

Dann ist es viel leichter, die Menschen zu überzeugen und ihnen zu helfen.

Wenn ihr aber aufgrund eurer Spiritualität völlig austrocknet und verdorrt, seid ihr nicht nur unnütz, sondern ihr verleidet den anderen obendrein noch die Spiritualität.

 

Der Geist muss herabkommen.

 

Erst wenn der Geist in die Materie hinabgestiegen ist, wird das Kind, das heißt das Reich Gottes und seine Schönheit, geboren werden.

 

Seht ihr, jetzt kommt etwas Neues:

Die Herrlichkeit, der Segen, das Licht und der Frieden des Himmels müssen sich nun über die Erde ergießen.

Zunächst über unsere eigene Erde, unseren physischen Körper und anschließend über die ganze Welt, über alle Menschen.

 

Nun ist alles klar:

Anstatt im Nirwana aufzugehen und bei den Auserwählten trinken, essen und sich erfreuen zu wollen, solltet ihr daran denken, dass der Himmel auf euch herabfließt und durch euch hindurch die ganze Erde erleuchtet.

Stellt euch vor, ihr seid ein Licht auf der Erde.

 

Welch eine Arbeit gibt es da zu verrichten!

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