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Die Suche nach Glück ist die Suche nach Gott

 

Das Glück ist wie ein Ball, dem man nachläuft und gerade, wenn man ihn erreicht hat, stößt man ihn mit dem Fuß wieder an, um weiter hinterherlaufen zu können!

 

Denn in diesem Lauf fühlt man sich angespornt;

Gerade in dieser Suche, diesem Streben, das Ziel zu erreichen, liegt das Glück.

 

Wenn ihr also einen Wunsch verspürt, beeilt euch nicht, ihn zu befriedigen, denn dieser Wunsch ist es, der euch erhebt, euch erfüllt.

 

Da ich dieses Gesetz kenne, lege ich ganz bewusst in meine Seele, in meinen Geist Wünsche, die ich nie erfüllen kann, aber sie sind es, die mich lebendig sein lassen.

 

Das ist das Geheimnis.

 

Warum sich etwas wünschen, was man in ein paar Monaten oder Jahren verwirklichen kann?

 

Das ist zu einfach und so werdet ihr nicht glücklich, denn um es zu erlangen, müsst ihr euch nicht mit der göttlichen, unerschöpflichen Quelle verbinden, die allein euch alles geben kann.

 

Wenn man das Erwünschte schließlich erreicht hat, fühlt man sich natürlich zuerst glücklich, spürt aber gleich danach wieder eine Leere;

Dann muss man etwas anderes suchen und ist trotzdem nie befriedigt.

 

Was soll man also tun?

 

Sich auf die Suche nach dem begeben, was so weit entfernt und so unerreichbar wie möglich ist, auf die Suche nach Vollkommenheit, Unendlichkeit und Ewigkeit.

 

Auf dem Weg dahin werdet ihr dann auch alles Übrige finden:

Die Erkenntnis, den Reichtum, die Kraft, die Liebe…

 

Ja, ihr bekommt sie, ohne darum gebeten zu haben.

 

Wenn ihr hingegen um etwas Bestimmtes bittet, werdet ihr euch dadurch aufhalten lassen, euch also einschränken und das Übrige wird ausbleiben.

Und man weiß nicht einmal, ob ihr wohl das Gewünschte erhalten werdet!

 

Darum lautet der beste Rat, den ich euch geben kann:

Bittet nur um das Unerreichbare.

 

Alles andere werdet ihr dann auf dem Weg dahin finden, ohne stehen zu bleiben und ohne eure Zeit zu verlieren.

 

Ja, aber wer denkt schon so?

 

Man sagt:

»Ach!

Wenn ich diese Stelle bekäme, wenn mir dieser Preis verliehen würde, wenn ich heiraten und Kinder haben könnte…

Wäre ich glücklich!«

 

Aber wenn man das alles erreicht hat, ist es auch nicht anders!

 

Man ist immer noch unglücklich, weil man dort stehen bleibt, anstatt ein fernes Ziel ins Auge zu fassen, auf das man unaufhörlich zugehen muss.

 

Übrigens hat Gott Selbst ein Gefühl der Unzufriedenheit, ein Gefühl von Mangel in die menschliche Seele gelegt.

 

Und erst durch die Vereinigung mit Ihm wird dieser Mangel behoben.

 

Solange diese Verschmelzung nicht stattgefunden hat, werden die Menschen weitersuchen, allerlei Erfahrungen machen und jedes Mal glauben, das Erwünschte erlangen zu können.

Ihre Erwartungen werden aber nie erfüllt und sie werden immer wieder enttäuscht.

In Wirklichkeit ist diese Enttäuschung gar nicht so schlecht.

Denn sie ist es, welche die Menschen anspornt vorwärtszugehen und unablässig immer weiterzusuchen.

 

Gott ist überall im Universum gegenwärtig;

Er verbirgt sich in allem, was unser Begehren erweckt.

 

Trinker, Schlemmer, Ehrgeizige, Habsüchtige und Wüstlinge sind auf ihre Weise auch auf der Suche nach Gott!

 

Denn Alkohol, Nahrung, Sinnlichkeit, Geld, Ruhm, Macht usw. enthalten tatsächlich auch ein winziges Teilchen von Ihm.

 

Ja, Gott ist überall zu finden, sogar in einem Sumpf oder in einem Stein, wo seine Anwesenheit wie ein tief verborgener Funke lebt.

Doch in diesen dichten Schichten und niederen Formen der Materie wird man immer nur eine sehr kurzlebige Befriedigung erfahren, weil man Gott hier nie wirklich finden kann.

 

Ohne es zu wissen, sind alle Menschen auf der Suche nach Gott.

 

Allerdings bilden sie sich ein, nur das Glück zu suchen.

 

Und wer sucht es nicht?

 

Alle jagen ihm nach, aber sie stellen sich dieses Glück immer in einer bestimmten Form vor.

Man braucht sie nur ein wenig zu beobachten, um festzustellen, welche Formenvielfalt diese Suche nach dem Glück annehmen kann.

Manche dieser Formen stehen in totalem Widerspruch zueinander.

 

Die einen müssen nachdenken und grübeln, um glücklich zu sein, die anderen hingegen brauchen Sorglosigkeit und Unterhaltung.

 

Und die einen kommen ohne Familienleben nicht aus, und andere bevorzugen Einsamkeit und bleiben ledig.

 

Manche streben nach Wohlstand, Komfort und Ruhm, andere nach Strenge, Askese und Zurückgezogenheit.

Jene sehnen sich nach einem abwechslungsreichen, abenteuerlichen Leben, während diese sich eine friedliche, einfache Existenz wünschen.

Manche spüren das Bedürfnis, ihrem Nächsten beizustehen, ihn zu pflegen, andere denken nur daran, ihn zu verfolgen und zu vernichten.

 

Dieses Glück, das jeder auf seine Art und seinem Temperament entsprechend sucht, stellt eine Form der Gottsuche dar, eine Suche, die mehr oder weniger erleuchtet und weise ist.

 

Es ist aber doch immer die Suche nach Gott, weil hinter jedem Begriff von Glück Gott verborgen ist.

 

Er Selbst legte diese Sehnsucht nach Glück in die Menschen, damit sie Ihn endlich einmal finden können.

 

Auch wenn sie Ihn im Moment noch durch Kamine, Abflussrinnen, Sümpfe und Friedhöfe hindurch suchen, werden sie nach unzähligen Erfahrungen am Ende begreifen, dass es ratsamer ist, Ihn in den höheren Regionen, in Form von Reinheit und Licht zu suchen.

Dort werden sie Ihn dann tatsächlich finden.

 

Alle sind dazu bestimmt, Gott eines Tages in dieser erhabenen Form zu finden.

 

Aber um Ihn zu entdecken, muss man Ihn wenigstens lieben.

 

Daraus sollte man nicht folgern, Gott brauche unsere Liebe.

Alle großen Meister aller Religionen haben ihre Schüler die Liebe zu Gott gelehrt, weil sie ein magisches Gesetz kannten, das einem Gesetz in der spirituellen Welt entspricht, dessen Auswirkungen wir täglich auf der physischen Ebene zu sehen bekommen.

 

Ihr werft einen Ball gegen eine Mauer und die Mauer wirft ihn euch zurück.

 

Oder ihr ruft im Gebirge Worte gegen eine Felswand und das Echo wirft sie euch zurück.

 

Wenn ihr eure Liebe zu Gott schickt, wirkt dasselbe Gesetz:

Die göttliche Liebe kehrt automatisch zu euch zurück.

 

Gott braucht uns nicht.

 

Aber wir brauchen Ihn und nur durch unsere Liebe können wir Ihn zu uns herziehen.

 

Um zu empfangen, muss man geben.

 

Haltet ihr mir euer Glas nicht hin, so kann ich euch kein Wasser einschenken.

 

Wendet ihr nicht euer ganzes Herz Gott zu, kann Er es nicht mit seinem Segen erfüllen.

 

Ja, um die Kraft, das Licht, die Weisheit, die Schönheit und die Fülle des Herrn zu empfangen, müssen wir Ihm unsere Liebe schenken, denn diese Liebe löst alle göttlichen Gnaden aus.

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