❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!

 

Entwickelt eure Sensibilität für die göttliche Welt.

 

Oft wird gesagt, einfache, primitive und wenig gebildete Leute seien von Natur aus eher glücklich als gebildete Menschen.

Es stimmt, man wird sensibler und daher verletzlicher für die Ereignisse und Veränderungen der materiellen oder psychischen Umstände, in denen man lebt.

Wenn man seine Intelligenz und seinen Geschmack entwickelt.

Aber soll man nun daraus folgern, man müsse primitiv und unkultiviert bleiben, um glücklich sein zu können?

 

Warum dann nicht noch weitergehen und sich gleich wie die Tiere benehmen?

 

Die Tiere sind glücklich und es kann sein, dass die Pflanzen noch glücklicher sind, weil sie nicht leiden.

 

Und die Steine?

 

Sie fühlen gar nichts, das wäre ja noch besser!

 

Was für eine Logik!

 

Die vier Naturreiche, die Steine, Pflanzen, Tiere und Menschen unterscheiden sich vor allem durch den Grad ihrer Sensibilität.

 

Und die Sensibilität steigt mit der Entwicklung.

 

Pflanzen sind empfindlicher als Steine, Tiere empfindlicher als Pflanzen und Menschen empfindlicher als Tiere.

 

Doch die Kette der lebendigen Wesen ist damit nicht zu Ende:

Über den Menschen gibt es die Engel, Erzengel und Gottheiten.

Ja, da ist eine Hierarchie von Wesen, deren Sensibilität immer größer wird, bis hin zu Gott.

 

Der Herr ist allwissend, Er fühlt und sieht alles, Er weiß alles, denn nur Er ist wirklich sensibel.

 

Den das sind die wahren Ausmaße der Sensibilität.

 

Das einzige wirklich sensible Wesen ist der Herr.

 

Es stimmt, dass die Verletzbarkeit des Menschen mit seiner Sensibilität steigt und dass er dann mehr leidet.

Trotzdem ist es für ihn günstiger, seine Sensibilität zu entwickeln, denn sie ist das, was seine Entwicklung fördert.

Um bei diesem Thema wirklich Klarheit zu erlangen, muss man die Frage unserer zwei Naturen, der niederen und der höheren Natur, wieder aufgreifen.

 

Solange der Mensch nicht an sich gearbeitet hat, um die egozentrischen Tendenzen seiner niederen Natur zu beherrschen.

 

Bleibt die Entwicklung seiner Sensibilität mit allerlei Schwierigkeiten und Leiden verbunden.

 

Diese Tendenz wird leider durch die Ausbildung in den Schulen und an den Universitäten noch verschärft.

Indem man den Schwerpunkt auf den Erwerb von Wissen legt, statt sich um die Bildung des Charakters zu kümmern.

Gibt man der Jugend unaufhörlich die Gelegenheit, immer selbstsüchtiger, wählerischer und anspruchsvoller zu werden.

Niemand bringt den Studenten bei, ihre erworbenen Kenntnisse zu einem edlen, großzügigeren Zweck zu gebrauchen.

Im Gegenteil, jeder lernt, wie er auf seinem Gebiet die Kenntnisse zu seinem eigenen sozialen Aufstieg, für sein eigenes Prestige und Wohlbefinden einsetzen kann.

 

Wenn sie dann als Erwachsene einen verantwortungsvollen Posten bekommen;

sind sie alle nur darauf aus, den eigenen Vorteil zu sichern.

Daraus entsteht natürlich überall Unzufriedenheit, Ärger, Aggressivität und Streit.

Weil sich jeder durch das egozentrische Verhalten der anderen angegriffen und beeinträchtigt fühlt.

 

Diese übertriebene Empfindlichkeit wird von der niederen Natur, der Personalität, unterstützt und macht das Leben zur Hölle;

deshalb haben viele daraus geschlossen, es wäre für das eigene Glück besser, nicht so sensibel zu sein.

 

In Wirklichkeit muss man zwischen richtiger und krankhafter Sensibilität klar unterscheiden;

letztere würde man besser Überempfindlichkeit oder Gefühlsduselei nennen.

 

Die wahre Sensibilität oder Empfindsamkeit ist eine Fähigkeit, die es ermöglicht, sich sehr weit empor zu heben;

sie erschließt uns eine immer subtiler werdende Welt, deren Realitäten wir dann wahrnehmen dürfen.

 

Die Überempfindlichkeit hingegen ist eine Ausdrucksform der niederen Natur, die sich für den Mittelpunkt der Welt hält.

 

Sie ist immer der Meinung, man nehme zu wenig Rücksicht auf sie;

meistens fühlt sie sich um etwas betrogen, ist beleidigt und wird aggressiv.

 

Hat man diesen Unterschied zwischen den beiden Naturen erkannt.

 

Dann begreift man, dass an der niederen Natur gearbeitet werden muss, um sie zu beherrschen und zu zügeln.

 

Nur so kann sich die wahre Sensibilität entwickeln und entfalten.

 

Die Sensibilität ist nicht nur diese Fähigkeit, dank derer wir von geliebten Menschen, von der Pracht der Natur, der Schönheit der Kunstwerke gerührt und in Bewunderung versetzt werden können.

Sie öffnet uns auch die Tore zur Unendlichkeit, zum spirituellen Licht;

Und sie führt uns zum Verständnis der göttlichen Ordnung.

Sie gibt uns die Möglichkeit, mit den verschiedenen Regionen, mit den Wesenheiten und Strömungen des Himmels in Einklang zu schwingen.

 

Diese Art von Sensibilität müssen alle pflegen, sonst wird sich die Menschheit rückläufig entwickeln.

 

Viele Menschen sehen aus, als wären sie dabei, auf die Entwicklungsstufe der Tiere, der Pflanzen oder gar der Steine zurückzukehren!

 

Sie geben sich überhaupt keine Mühe, ihre Sensibilität zu entwickeln.

Meistens lassen sie sich einfach gehen und wenn man sich gehen lässt, macht man notwendigerweise Rückschritte.

Bemühen wir uns dagegen um die Entwicklung der wahren Sensibilität.

So wird unsere Materie feiner, reiner, beweglicher, sie schwingt anders.

 

Während sie uns befähigt, die göttliche Welt wahrzunehmen, verschließt sie uns gleichzeitig vor der Dummheit, vor Boshaftigkeit und Beleidigungen;

wir nehmen sie dann einfach nicht mehr wahr.

 

Bevor man diese Sensibilität entwickelte, reagierte man auf den geringsten Angriff.

 

Aber jetzt leidet man nicht mehr darunter.

 

Das ist die echte Sensibilität, die Empfindungsfähigkeit der Seele und des Geistes.

 

Sie bewahrt uns vor der Gefühlsduselei, dieser lächerlichen, aus der niederen Natur stammenden Überempfindlichkeit.

Wir haben also zwei Vorteile:

Man öffnet sich dem Licht, der Pracht und der Glückseligkeit der göttlichen Welt. 

Und man entgeht der Finsternis, der Hässlichkeit und dem Leiden der Erde.

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken.

 

Um diese Sensibilität für die göttliche Welt zu entwickeln, ist es auch sehr wichtig, dass ihr euch immer mehr bewusst werdet, welchen Wert bestimmte, von euch erlebte Augenblicke haben;

Gemeint sind jene Momente der Stille und der inneren Sammlung, in denen ihr ein Licht, eine himmlische Gnade erhaltet.

 

Viele eurer Leiden rühren von diesem Mangel an Bewusstsein her.

 

Ihr empfangt die Segnungen, aber sie gehen schnell wieder verloren, einfach weil ihr das Empfangene nicht zu schätzen wisst.

Wahrscheinlich werdet ihr immer wieder, von einer Beschäftigung in Anspruch genommen, die euch viel wichtiger scheint:

Meistens wollt zum Beispiel etwas basteln oder über belanglose Probleme diskutieren.

Ihr stellt euch vor, der Himmel müsse immer bereit sein, euch mit seinem Segen zu überschütten.

Und wenn es euch beliebt, wenn ihr gerade nichts Interessanteres zu tun habt…

Lasst ihr euch herab, ein paar Minuten inne zu halten, um diesen himmlischen Segen zu empfangen.

 

Nein, so läuft das nicht!

 

Der Himmel steht den oberflächlichen und leichtfertigen Menschen nicht zu Diensten.

 

Er schüttet seinen Segen zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter gewissen Umständen aus.

Aber wenn ihr nicht bewusst genug seid, um ihn zu empfangen oder wenn ihr ihn nicht zu bewahren wisst;

Habt ihr Pech gehabt – er wird euch wieder verlassen.

 

Seid also achtsam!

 

Wenn ihr spürt, dass ihr eine Offenbarung, eine Gnade des Himmels empfangen habt, bemüht euch, sie als etwas Kostbares zu bewahren.

 

Ich habe schon auf eine Methode hingewiesen.

 

Versucht, euch an die lichtvollsten Momente eures Lebens zu erinnern und dann zu erforschen.

Wie und durch wen diese Augenblicke auftauchten.

Ruft sie öfters in euer Gedächtnis zurück, genauso wie ihr ein geliebtes Musikstück immer wieder spielt.

Auf diese Weise werdet ihr dieselbe Reinheit, dieselbe Freiheit, dasselbe Licht wieder erleben.

Leider tun die meisten Menschen eher das Gegenteil;

Sie erinnern sich vor allem an das, worunter sie gelitten haben, sie tragen es bei sich, schauen es an und kauen darauf herum.

 

Das ist sehr gefährlich.

 

Man soll das, was schlecht war, nicht immer wieder hervorholen, sondern ein für alle Mal eine Schlussfolgerung daraus ziehen und dann nicht mehr darauf zurückkommen.

Sonst schadet man sich selbst, wenn man immer wieder an negative Zustände oder missglückte Ereignisse zurückdenkt.

 

Also, wenn Gott euch in Zukunft mit Seinem Segen begnadet, solltet ihr ihn sorgfältig bewahren.

 

Denn das Glück entsteht aus der ständigen Achtsamkeit für alle schönen Dinge und aus der Empfindsamkeit für alles Göttliche.

 

Spürt ihr einmal, dass euch der göttliche Geist und das göttliche Licht aufgesucht haben.

So lasst diese Eindrücke nicht dadurch verblassen, dass ihr sofort an etwas anderes denkt.

 

Verweilt lange bei ihnen, damit sie sich in der Tiefe eures Wesens einprägen und dort Wirkung zeigen.

 

Auf diese Weise hinterlassen sie unvergängliche Spuren bis in alle Ewigkeit.

 

Es ist eine Frage der Gewohnheit:

Statt euch ständig bei negativen Zuständen, Enttäuschungen und Ärgernissen aufzuhalten, sie zu ernähren und zu verstärken.

Gewöhnt euch daran;

sie zu vergessen und euch auf all das Gute, Reine und Lichtvolle, das euch im Leben begegnete, zu konzentrieren.

❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!