❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!

 

Die Philosophie der Anstrengung.

Der Mensch neigt von Natur aus dazu, Anstrengungen zu vermeiden, und er tut, was er kann, um anderen Menschen, Tieren oder Maschinen die Verrichtung seiner Aufgaben aufzubürden.

Auf diese Weise wird er selbst immer schwächer und er verliert seine Fähigkeiten.

Wer widerstandsfähig und intelligent werden will, wer fähig werden möchte, sich jeder Situation zu stellen, der muss sich angewöhnen, Anstrengungen zu machen.

 

Denn gerade sie sind das, was uns aufrecht und lebendig erhält.

Heutzutage ist es möglich, sich unzählige Dinge mühelos zu verschaffen.

Aber mit welchem Ergebnis?

Man erlangt dadurch nur äußerliche Fülle, innerlich hat man nichts, man ist leer.

Der technische Fortschritt hat zum Beispiel viele Erleichterungen gebracht, das kann man nicht leugnen;

aber gleichzeitig wird all das, was der Mensch am meisten zum Überleben braucht – Erde, Wasser, Luft – immer mehr verschmutzt, und er nimmt ständig schädliche Elemente in sich auf, die ihn vergiften.

 

Diese Fortschritte tragen also wenig zu seiner wirklichen Entfaltung, zu seinem wahren Glück bei, sie bewirken vor allem eine Schwächung, weil sie ihm jede Anstrengung abnehmen.

 

Ja, die Maschinen arbeiten für den Menschen, sie rechnen, sie ersetzen sein Gedächtnis, sie bewegen sich an seiner Stelle und mit ihm selbst geht es immer mehr bergab.

 

Er hat allerlei Maschinen erfunden, er fliegt mit Flugzeugen, Hubschraubern und Raketen in der Luft herum, aber innerlich bleibt er an den Erdboden gefesselt, er ist unfähig, sich zu lösen und sich durch seine Gedanken empor zu heben.

Es ist nicht untersagt, von allen euch zur Verfügung stehenden technischen Mitteln Gebrauch zu machen oder sogar neue zu erfinden, falls ihr dazu fähig seid, aber ihr solltet damit beginnen, selbst eine innere Arbeit zu tun, die es euch ermöglicht, diese Mittel so zu nutzen, dass sie euch bereichern, während sie euch gegenwärtig hauptsächlich schwächen.

Wie groß euer Ruhm, euer Reichtum, eure Macht auch sein mag, wenn ihr keine Anstrengungen unternommen habt, um sie zu erlangen, werden sie euch keine Befriedigung bringen.

 

Auf die Anstrengung müsst ihr zählen, denn in ihr werdet ihr die Freude und das Glück entdecken.

Die einzige solide Grundlage für den Aufbau eurer Existenz seid ihr selbst, eure eigene Aktivität.

 

Solange ihr das nicht begreift, werdet ihr die Situation nie beherrschen, sondern dauernd den äußeren Bedingungen und Wechselfällen des Lebens ausgeliefert sein.

 

Nichts, wonach ihr euch so innig sehnt, werdet ihr erlangen, alles wird euch entgleiten.

Deswegen gewöhnt euch daran, jeden Tag nur auf die Anstrengung zu zählen, dann werden euch Himmel und Erde gehören und nichts kann euch enttäuschen.

Ihr sagt:

»Aber wir strengen uns bereits an, wir tun sogar nichts anderes!

Tagaus, tagein arbeiten wir, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen…«

Das stimmt, aber es reicht nicht aus und ich meine auch gar nicht so sehr diese Art von Anstrengung.

Ich spreche vielmehr von den Anstrengungen des Herzens, der Seele, des Geistes, von euren Bemühungen, zu eurem wahren Selbst zurückzufinden, euch mit dem Wesentlichen, mit dem Kern eures Wesens, mit eurem höheren Ich zu verbinden.

 

Diese Bemühungen sind am wichtigsten und ihr müsst sie jeden Tag aufrechterhalten, was immer auch geschieht.

Selbst wenn es euch noch nicht gelingt, das erwünschte Ideal zu erreichen, dürft ihr in eurem Streben niemals nachlassen, denn allein dieses Streben hinterlässt unvergängliche Wirkungen, sogar im Jenseits.

 

Die Bemühungen, die ihr euch für eure Selbstverwirklichung auferlegt, sind der Schlüssel zu eurer Zukunft.

 

Wenn ihr im Leben auf Schwierigkeiten trefft, solltet ihr daher nicht versuchen, euch aufzulehnen und ihnen auszuweichen.

Ihr müsst verstehen, dass die kosmische Intelligenz euch durch diese Bedingungen dazu bringt, weiterzugehen und höher zu steigen.

 

Verlangt also nicht, dass euer Leben glatt verläuft.

 

Welcher Bergsteiger könnte denn einen Berg besteigen, wenn er ganz glatte Felswände vor sich hätte?

Um hinaufzuklettern sind Unebenheiten unerlässlich, wo fände er sonst Halt für Hände und Füße?

Wo würde er sein Seil befestigen?

 

Dank der Unebenheiten kommt er dem Gipfel allmählich näher.

 

Aus dem gleichen Grund ist es nötig, dass uns im Leben Schwierigkeiten, Kummer und Hindernisse begegnen.

Ihr werdet einwenden, diese Aussage stehe in Widerspruch zu meinen wiederholten Behauptungen, das Leben solle harmonisch und friedlich verlaufen.

Nun beharre ich darauf, dass Schwierigkeiten und Hindernisse erforderlich sind, um vorwärts zu kommen.

Eines müsst ihr verstehen:

Wer sich nach Harmonie und Frieden sehnt, ohne zuvor gelernt zu haben, die Hindernisse zu überwinden, der schafft sich im Gegenteil ein Leben voller Störungen und Unordnung.

Warum?

Weil wirkliche Harmonie und wahrer Frieden eine Belohnung für jene darstellen, denen es gelungen ist, sie durch Uneigennützigkeit, Güte und Geduld zu gewinnen.

Welchen Prüfungen sie im Leben auch ausgesetzt sind, sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, sie leiden nicht mehr und bürden den anderen auch keine Last auf, weil es ihnen gelungen ist, alles zu verwandeln, zu verbessern, zu verwerten.

Dank einer geduldigen, langwierigen Arbeit haben sie es erreicht, Verbindungen mit dem Himmel und den dort beheimateten Lichtwesen herzustellen.

 

Und eines Tages werden sie spüren, dass sie plötzlich bis zum Gipfel emporgehoben werden.

Dort brauchen sie sich dann nicht mehr an den Unebenheiten festzuklammern oder mühsam zu klettern, sondern sie fliegen!

Ist das denn so schwer zu begreifen?

Man soll sich Glück, Fülle und Frieden wünschen, denn darin besteht das wahre Leben;

 

aber solange man noch zu unvollkommen ist, wird man den falschen Weg wählen.

Der Beweis:

Wer sehnt sich nicht nach dem Glück?

Alle Menschen wünschen sich nur das und sie verbringen ihre Zeit mit Projekten, von deren Verwirklichung sie sich das Glück erhoffen.

Und trotzdem sind sie nicht glücklich, was zeigt, dass es da noch Dinge zu verstehen und zu korrigieren gibt.

Ja, solange man keine Anstrengungen auf dem Weg der Vervollkommnung gemacht hat, soll man sich kein glattes, leichtes Leben wünschen – und wird es ohnehin nicht bekommen.

 

Wir müssen die Schwierigkeiten annehmen und uns darüber im Klaren sein, dass wir das wirkliche Glück nur durch selbst auferlegte Anstrengungen erlangen werden.

 

Ich weiß, dass es euch schwer fällt, das zu akzeptieren, aber es entspricht der Realität.

 

Würden unsere Wünsche Wirklichkeit, dann gäbe es oft Katastrophen.

Wir sind nicht hellsichtig genug, um die Folgen unserer Wünsche in der fernen Zukunft wahrzunehmen.

Das, was wir als günstig betrachten, würde uns – falls es Wirklichkeit würde – dazu verführen, unser Leben in Trägheit und Vergnügungen zu verbringen.

Ja, glücklicherweise gewährt die kosmische Intelligenz den Menschen das Glück nicht so, wie sie es sich selbst wünschen!

 

Denn alles, sogar die Lust zum Leben, würde dabei verloren gehen.

 

Das wahre Glück liegt in der Anstrengung.

 

Hört also auf, wie Kinder nach Süßigkeiten zu verlangen, sonst werdet ihr krank.

Erst wenn ihr beginnt, der Bitterkeit, dem Chinin etwas Geschmack abzugewinnen, seid ihr gerettet.

Oft erkrankt man durch das, was einem besonders schmeckt.

Weint also nicht, wenn ihr es nicht bekommt.

 

Es ist der Himmel, der euch die Entbehrungen schickt, damit ihr noch eine Zeit lang am Leben bleibt.

 

Das ist die wahre Philosophie, die ich erhalten und angenommen habe.

 

Es ist meine Philosophie, und ich würde sie um keinen Preis aufgeben, auch nicht für alle Schätze der Welt.

Daraus sollt ihr nicht schließen, ich würde Reichtümer zurückweisen, falls ich sie erhielte!

Alles ist willkommen, wenn man damit etwas tut, was allen nützt, aber Reichtum gehört nicht zu den Dingen, nach denen ich strebe.

Das Wesentliche besteht also in den Anstrengungen, die ihr macht, um euer Ideal zu verwirklichen.

 

Es wird euch zwar keinen großen Vorteil auf der materiellen Ebene bringen, aber innerlich werdet ihr etwas erreichen, das nicht einmal Könige und Fürsten besitzen.

Lasst euch nicht unentwegt durch den Schein der Dinge blenden, die wahren Schätze werdet ihr nur in eurem Inneren entdecken und das in alle Ewigkeit.

 

Fangt ihr einmal an, euch für diese Arbeit einzusetzen, dann werden sich eines Tages Licht, Verständnis, Kraft, Ausgeglichenheit und Harmonie in euch niederlassen.

 

Immer wieder werden die Menschen vom äußeren Schein der Dinge geblendet.

 

Sogar wenn sie in aller Stille Einkehr halten, bleiben ihre Gedanken noch an äußerlichen Ereignissen und Dingen haften.

Ja, statt bis zum Mittelpunkt, zum Kern ihres Wesens zu gelangen, bleiben sie selbst während ihrer Versenkung an Äußerlichkeiten gefesselt.

Und ihr handelt nicht anders.

Versucht, euch zu analysieren, und ihr werdet feststellen müssen, dass ihr es nicht fertig bringt, in euch zu gehen und dort zu verweilen, eure Aufmerksamkeit wird immer wieder abgelenkt.

Ihr erwidert:

»Was Sie von uns verlangen, ist zu schwierig.«

Das mag sein, aber es ist nützlich, solche Worte zu hören, denn eines Tages werdet ihr euch daran erinnern und entdecken, dass auch ihr endlich fähig seid, wahrhaft in eurem Inneren zu leben.

 

Baut also eure Existenz auf eure eigenen Anstrengungen und zählt auf nichts anderes!

 

Nehmt all das Gute an, was euch die äußere Welt bietet, macht Gebrauch davon, aber verlasst euch nicht darauf.

 

Eure wirkliche Zukunft besteht darin, alle Regionen des Raumes über Sonnen und Sterne zu durchqueren, und diese Reise könnt ihr nur mit den in euch angesammelten Schätzen antreten.

Ihr müsst lernen, woran ihr arbeiten sollt und auf was ihr zählen könnt.

Solange ihr euch auf Mann, Kinder, Haus oder Vermögen verlasst, werdet ihr allerlei Enttäuschungen ausgesetzt sein.

Ihr könnt nur auf den Geist bauen, denn er ist reine Aktivität und ständiges Streben.

Alles andere könnt ihr benutzen, wenn es euch zur Verfügung steht;

dankt dem Himmel dafür, aber verlasst euch nicht darauf.

 

Und ich gehe sogar noch weiter, nicht einmal auf euren Meister sollt ihr euch verlassen.

 

Zählt nicht auf mich, solange ich nicht ein Teil eures Wesens geworden bin, solange ihr mich als jemanden betrachtet, der zu euch kommt oder nicht zu euch kommt!

Habt ihr mich aber in euer Wesen, in euer Herz, in eure Seele geschlossen, dann könnt ihr euch auf mich verlassen;

meine innere Gegenwart wird ebenso wahrhaftig und zuverlässig sein, wie ihr selbst.

Immer werde ich euch in Leid und Kummer beistehen, ihr werdet fühlen, dass ich überall mit euch bin und euch nie allein lasse;

 

und dass etwas von meinem Wissen, meiner Liebe, meiner Geduld in euch übergeht.

Ihr fragt:

»Es ist also nicht notwendig, Ihnen zu begegnen?«

Doch, nützt diese Begegnungen, zieht Vorteile daraus, aber zählt nicht ausschließlich darauf, sonst seid ihr eines Tages enttäuscht und unglücklich.

❤️ Bitte hilf uns diese Lehre zu verbreiten und teile diesen Beitrag mit deinen Freunden 😉 Vielen Dank!